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Projekte / Wissenschaft
Das iGEM Team Bielefeld hat sich nun offiziell formiert! In interdisziplinärer Zusammenarbeit suchen sich 15 NaturwissenschaftlerInnen ein Projekt zur synthetischen Biologie, um im Jahre 2017 bei einem der renommiertesten Naturwissenschenschaftswettbewerben an den Start zu gehen. Dabei stellen die teilnehmenden Teams aus aller Welt, ihre projektbezogenen Ergebnisse vor internationalem Wissenschaftspublikum in Boston vor.
140 ‚ā¨
300 ‚ā¨ Fundingziel
24
Fans
5
Unterst√ľtzer
33 Tage
 iGEM Bielefeld 2017 (CeBiTec)

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.01.17 08:46 Uhr - 31.03.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 01.01.17 - 09.11.17
Fundingziel 300 ‚ā¨
Stadt Bielefeld
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Was ist iGEM?

Der nicht kommerzielle Wettbewerb iGEM (international Genetically Engineered Machine) ist an Studierende aus aller Welt gerichtet und in seiner Form weltweit einzigartig. J√§hrlich steigen die Teilnehmerzahlen f√ľr den Wettbewerb, der in Boston, Massachusetts, USA ausgetragen wird. Im vergangenen Jahr traten rund 300 Teams aus 42 L√§ndern bei iGEM an, um ihr jeweiliges Projekt vorzustellen.

F√ľr die erfolgreiche Teilnahme ist neben der wissenschaftlichen Arbeit auch das Gesamtkonzept entscheidend. Daher m√ľssen sich die Teams mit den unterschiedlichen Aspekten ihres wissenschaftlichen Projekts besch√§ftigen. Zu diesen geh√∂rt neben dem Nutzen f√ľr die Menschheit auch die Einhaltung von Biosicherheitsstandards. Der Verantwortung der modernen Biologie gerecht werdend, ist die Auseinandersetzung mit diversen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Projekts ebenso Teil des Wettbewerbs wie die Kommunikation mit der breiten √Ėffentlichkeit. Die Teams tragen so zur √∂ffentlichen Wahrnehmung der synthetischen Biologie bei und k√∂nnen zudem f√ľr ihr jeweiliges Projekt sensibilisieren.


Was ist synthetische Biologie?

Die synthetische Biologie ist die neueste Entwicklung im Bereich der modernen Biologie. Sie verkn√ľpft ingenieurswissenschaftliche Prinzipien und Elemente der Informatik mit organischer Chemie, Molekularbiologie und Biochemie, um biologische Systeme mit neuartigen Eigenschaften zu konstruieren.

Durch die Nutzung vereinheitlichter Methoden und standardisierter, frei kombinierbarer DNA-Bausteine, den BioBricks, k√∂nnen problemorientierte Fragestellungen auf eine in der Biologie v√∂llig neue Herangehensweise gel√∂st werden. S√§mtliche BioBricks werden nach dem Open Source Gedanken der wissenschaftlichen Gemeinde durch eine frei zug√§ngliche Online-Datenbank zur Verf√ľgung gestellt. Diese Datenbank, die Registry of Standard Biological Parts, enth√§lt neben den Informationen zum Aufbau der DNA-Bausteine auch praktische Erfahrungswerte und w√§chst durch die vielf√§ltige Nutzung best√§ndig an.

Durch die Vereinfachung, Standardisierung und Modularisierung der Biologie und ihrer Methodik birgt die synthetische Biologie ein hohes Innovations- und Forschungspotential.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

  • Aktuell befinden wir uns in der Themenfindungsphase. Beginn der Bearbeitungszeit unseres Projektes ist auf den 22.01.17 datiert, sodass die M√∂glichkeiten einer kritischen und vertiefenden Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Notwendigkeiten unseres Projektthemas umfangreich behandelt werden k√∂nnen.
  • Das Team iGEM Bielefeld 2016 (http://2016.igem.org/Team:Bielefeld-CeBiTec) hat ein System zur Generierung von sogenannten "Evobodies" entwickelt. Diese Evobodies k√∂nnten beispielsweise zur Detektion von Krankheitserregern wie Zika oder zur gezielten Vermittlung eines Medikaments genutzt werden.
  • Ziel unseres Projektes wird es sein, aus dem Innovations- und Forschungspotenzial der synthetischen Biologie zu sch√∂pfen und die Vielf√§ltigkeit dieser naturwissenschaftlichen Disziplin zu eruieren. Unser Team hat sich als erkl√§rtes Ziel die Ergr√ľndung innovativer Wege in der synthetischen Biologie gesetzt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterst√ľtzen?

Alle wissenschafts- und innovationsbegeisterten Menschen haben die M√∂glichkeit das iGEM Team 2017 vom Beginn der Themenfindung bis zur Fertigstellung des Projektes zu begleiten. Wir sind √ľber die g√§ngigen Plattformen der sozialen Medien aufzufinden und teilen unseren spannenden Entwicklungsprozess gerne mit allen Interessierten.

Das Projekt ist zeitlich auf den 9.11.2017 begrenzt, was gleichzeitig der Präsentationstermin in Boston ist. Dadurch tut sich die Gelegenheit auf, einen nahtlosen Entwicklungsverlauf eines Forschungsprojektes innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes mitverfolgen zu können und die Ergebnisse unseres Projektes zeitnah in Erfahrung zu bringen.

Es ist uns zudem ein Anliegen, den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland sowie Bielefeld im Speziellen vor weltweitem Fachpublikum zu vertreten. Das bestehen im internationalen Wettbewerb in der Wirtschaft und auch Forschung setzt neben fachlicher Expertise erfahrene, motivierte, teamf√§hige und kreative K√∂pfe voraus. Die Realisierung eines Forschungsprojektes in interdisziplin√§rer Zusammenarbeit verschiedener Akteure erm√∂glicht uns Teilnehmenden das Sammeln essentieller Erfahrungen, die weit √ľber die Projektzeit hinaus genutzt werden k√∂nnen und erg√§nzend zur akademischen Ausbildung eine Erweiterung des Kompetenzfeldes darstellen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Teilnahme am iGEM-Wettbewerb ist au√üerordentlich kostenintensiv und muss vollst√§ndig eigenfinanziert werden. Die f√ľr unser Team entstehenden Kosten beinhalten Teilnahmegeb√ľhren, die Reise zum Wettbewerb in Boston sowie die Unterbringung w√§hrend des Wettbewerbes, die Kosten f√ľr die wissenschaftliche Arbeit nicht mit eingerechnet. Diese Aufwendungen sind in ihrer Summe durch die Teilnehmenden nicht zu tragen und nur mit Ihrer Hilfe aufzubringen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Bielefelder iGEM-Team 2017 besteht aus 15 jungen und engagierten Bachelor-und Masterstudierenden der Studiengänge Biochemie, Molekularbiologie, Molecular
Cell Biology, Molekulare Biotechnologie, Bioinformatik und Genomforschung, kognitive Informatik und naturwissenschaftliche Informatik.

Gepr√§gt durch Interdisziplinarit√§t und eine gro√üe Diversit√§t an Erfahrungen in biologischen Arbeitsbereichen sowie hoher Einsatzbereitschaft und der Motivation, nicht hinter den Teams der letzten Jahre zur√ľckzustehen, ist das Team 2017 bereit, alle vor ihm liegenden Aufgaben zu bew√§ltigen. Aufgrund der Zusammenarbeit der verschiedenen Studieng√§nge k√∂nnen eine Vielzahl innovativer Ideen und Methoden durch die einzelnen Teammitglieder eingebracht werden. Dadurch er√∂ffnen sich neue M√∂glichkeiten zur Findung und Realisierung eines Projektes.

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