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Projekte / Wissenschaft
Fast jeder hatte schon mal Karies und kennt die unangenehmen Folgen. Wir sind ein Team aus 18 Studierenden der Fachrichtungen Biologie, Angewandte Biologie sowie Molekulare Biomedizin und nehmen in diesem Jahr für die Universität Bonn sowie Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am internationalen Forschungswettbewerb iGEM teil. Unser Ziel ist es einen neuen Wirkstoff zu entwickeln, der die Entstehung von Karies verhindert.
Startphase
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Projekt

Finanzierungszeitraum 31.08.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Bis November 2017
Fundingziel 300 €
Stadt Bonn
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

iGEM steht für “international genetically engineered machine” und ist ein studentischer Forschungswettbewerb im Bereich der Synthetischen Biologie - dem Fachgebiet der modernen Biologie, das sich mit der Entwicklung neuer Organismen befasst, zum Beispiel für industrielle Anwendungen. Ziel der in diesem Jahr 336 Teams aus 44 Ländern ist es ein neuartiges DNA-Fragment, ein sogenanntes “BioBrick” zu entwickeln, zu testen und der Allgemeinheit gemäß dem Open-Source Prinzip zur Verfügung zu stellen. Diese BioBricks können dann wie Legosteine kombiniert und in einen Organismus eingebracht werden, wodurch der Organismus neue Aufgaben erfüllen kann.
In diesem Jahr beschäftigt sich das iGEM Team Bonn mit der Entstehung und Prävention von Karies. Karies ist ein enormes volkswirtschaftliches Problem, fast jeder war schon einmal betroffen und wurde mit den bisweilen wenig angenehmen und teilweise kostspieligen Therapiemethoden konfrontiert. Leider ist die Forschung zu diesem Thema in den vergangenen Jahren nur wenig vorangekommen, was uns motiviert hat etwas dagegen zu unternehmen! Hauptauslöser von Karies ist ein Bakterium namens Streptococcus mutans. Dieses haftet sich an die Zähne und bildet einen Biofilm. Anschließend zersetzt es Zucker und bildet dabei Milchsäure, welche die Zähne angreift. Wir möchten ein bestimmtes Molekül, ein sogenanntes Aptamer, entwickeln um die Anhaftung von S. mutans an die Zähne zu verhindern. Nach dem Einsatz zum Beispiel als Mundspülung, Kaugummi oder Zusatz in Zahnpasta soll es im Magen vollständig abgebaut werden und somit nicht weiter in den Körper gelangen. Zudem soll die Produktion kostengünstig sein.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es ein wirkungsvolles Aptamer gegen die Entstehung von Biofilmen zu entwickeln. Da die Produktion dieses Biomoleküls kostengünstig im großen Maßstab realisierbar sein kann, könnte es als Zusatzstoff in Kaugummis, Zahncreme, Versiegelungen oder Mundspülungen verwendet werden. Da unser Produkt nicht durch gentechnisch modifizierte Organismen produziert wird, gibt es auch keine rechtlichen Hemmnisse, die das Produkt weiterhin verteuern würden. All diese Faktoren tragen zur Verbrauchernähe unserer Molekularen Mundspülung bei. Unsere Zielgruppe ist somit jeder, der an einem bequemen und innovativen Weg zur Vermeidung von Karies interessiert ist.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Dass wir ein vollständig selbstständig organisiertes Team sind verschafft uns zwar einige zusätzliche Freiheiten, ein bedeutender Nachteil jedoch ist die Tatsache, dass wir einen Großteil der für das Projekt notwendigen Kosten selbst tragen müssen.
Wir werden zwar von unseren Institutionen unterstützt, jedoch reicht das leider nicht aus um alle notwendigen Ressourcen, zum Beispiel für die Laborarbeit oder die im Wettbewerb vorgesehene Aufklärungsarbeit im Rahmen der Human Practices, zu finanzieren.
Wir selbst engagieren uns unentgeltlich und investieren viel Zeit in die Planung und Ausführung des Projekts. Unsere Forschungsergebnisse werden in Boston auf einer internationalen Konferenz vor einem großen Fachpublikum vorgestellt, wo unser Team die Universität Bonn sowie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg repräsentiert. Außerdem stehen wir in Kontakt zur Industrie und beteiligen uns als Avantgardisten an der Entwicklung neuer Präventionsmittel gegen Karies. Karies ist ein Problem, das uns alle betrifft und bedeutende Behandlungskosten verursacht; die Forschung zur ursächlichen Behandlung stockt und neue Wirkstoffe werden dringend benötigt. Über den Fortschritt des Projekts informieren wir auf unserer Website und über die sozialen Medien Facebook sowie Instagram.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Den größten Teil des Geldes möchten wir in Laborgeräte und Laborutensilien investieren, sowie in wichtige Chemikalien, ohne die wir unsere Arbeit nicht ausführen könnten. Ein weiterer Teil wird für die Human Practices benötigt, zum Beispiel für die Organisation von Schülerexperimenten oder das Drucken von Flyern. Zudem sind wir auf einige technische Geräte und bestimmte Software angewiesen, was ebenfalls mit Kosten verbunden ist.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das iGEM Team Bonn besteht aus 18 jungen und engagierten Studenten der Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg verschiedener Fachrichtungen wie Biologie, Angewandte Biologie und Molekulare Biomedizin.
Unterstützt werden wir durch unsere Institutionen, das LIMES-Institut sowie das Forschungszentrum caesar.
Betreut werden wir von Herrn Professor Michael Famulok sowie Herrn Professor Günther Mayer.
Über den aktuellen Stand des Projekts informieren wir auf unserer Website igem.uni-bonn.de sowie über die sozialen Medien Facebook und Instagram.

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