Crowdfunding beendet
Komponistinnen sind auf Spielplänen echte Mangelware und die Welt der klassischen Musik ist in diesem Punkt von einer Gleichberechtigung meilenweit entfernt. Wir möchten mit Film-Portraits von Komponistinnen dazu beitragen, den Blick auf die Musikgeschichte zu verändern und wollen damit die Werke von Frauen in den Fokus rücken. Wir haben schon mit einem neuen Film begonnen, doch dann hat COVID-19 alle unsere Pläne durchkreuzt...
1.290 €
Fundingsumme
12
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Grandios wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."
Datenschutzhinweis
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 Komponistinnen-online
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 27.03.20 12:37 Uhr - 26.06.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2020 - 2021
Kategorie Film / Video
Stadt Berlin

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wenn man die Spielpläne von Opern- und Konzerthäusern anschaut, sind auch heute im Jahr 2019 Komponistinnen echte Mangelware. Vereinzelt taucht mal der ein oder andere Name einer Frau auf, aber reine »Männerabende« sind in der klassischen Musik nach wie vor die Regel.

Die Urheber*innen von Musik sind im Moment der Aufführung ihrer Werke unsichtbar und wahrscheinlich ist es deshalb so leicht, die Tatsache auszublenden, dass die Welt der klassischen Musik in diesem Punkt von einer Gleichberechtigung meilenweit entfernt ist.

Das fiel uns schon vor einigen Jahren auf und wir begaben uns mit Hilfe eines Crowdfundings auf eine spannende filmische und musikalische Spurensuche: unser 95-minütiger Film „Komponistinnen“ (Link zum Kino-Trailer) wurde 2018 fertig und ist seitdem in über 50 Städten im Kino gelaufen.
Bei zahlreichen Filmgesprächen nach der Vorführung konnten wir erfahren:
Das Publikum wünscht sich Vielfalt im Konzertsaal!

Wir stießen überall auf große Offenheit, großes Interesse aber auch nicht selten auf Frust darüber, dass Musik von Frauen so schlecht repräsentiert ist.

Wo kann man ansetzen, um daran etwas zu ändern? Am besten so früh wie möglich, d.h. schon in der Schul- und Musikhochschulbildung.

Für diese Institutionen, aber auch für alle anderen Interessierten wollen wir nun weitere Filmen zu den Komponistinnen Sophie Westenholz (1759-1838), Emilie Mayer (1812-1883), Ethel Smyth (1858-1944), Dora Pejačević (1885 - 1923) und Lili Boulanger (1893-1918) realisieren.

Alle diese Frauen haben großartige Werke geschrieben, die teilweise erst kürzlich wiederentdeckt wurden. Ihre Biografien eröffnen zugleich spannende Einblicke in fast 200 Jahre Musik- und Zeitgeschichte.

Die Filme sollen über das Internet in hoher Qualität frei zugänglich sein im Sinne der »Creative Commons«. Wir verstehen die Musik und die außergewöhnlichen Biografien dieser Frauen als ein Gemeingut, als Teil unseres kulturellen Erbes und wir möchten es sichtbar und hörbar machen - für alle.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten dazu beitragen, den Blick auf die Musikgeschichte zu verändern und wollen die Werke von Frauen in den Fokus rücken.
Unsere Filme sind für alle spannend, die gerne klassische Musik hören, insbesondere für Lehrende, Schüler*innen und Studierende an Schulen, Musikschulen, Musikhochschulen, Akademien etc.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Von den oben beschriebenen schönen Gedanken wird diese Filmreihe leider nicht realisiert bzw. finanziert werden können... Daher wenden wir uns an Euch, an die »Crowd«!

So konnten wir schon erfolgreich den Kino-Dokumentarfilm und bereits zwei weitere Online-Portraits produzieren.

Beteiligt Euch durch einen kleinen, mittleren oder auch gerne großen Obulus an dem Budget und macht damit ein außergewöhnliches Projekt möglich, das am Ende allen zugute kommen soll.

Wir sind beide Freiberufler. Geplante Abspiele unseres Films fallen aus und Konzerte sind auf noch unbestimmte Zeit verschoben. Aber wir möchten unbedingt weiter machen und die Zeit sinnvoll nutzen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das hängt davon ab, wie viel Geld bei diesem Cowdfunding zusammenkommt. Wir werden zwei und bis vier weitere Komponistinnen-Portraits in HD Qualität realisieren, die dann über das Internet in hoher Qualität kostenfrei für alle und uneingeschränkt zugänglich sein werden.

Die Mittel werden zur Bearbeitung und Konfektionierung des bereits aus der Dokumentation "Komponistinnen" bestehenden Filmmaterials sowie den Kosten für die Realisierung des neu zu drehenden Materials und dessen Schnitt, grafische Aufbereitung, Musikaufnahmen, Vertonung und Mischung, dem Erwerb von Nutzungs- und Verwertungsrechten und, wo nötig, Lizenzen für in den Videos verwendeten Musik- und Bildmaterial, verwendet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Kyra Steckeweh, Pianistin aus Leipzig
Tim van Beveren, Filmemacher aus Berlin

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