Crowdfunding beendet
Auf Grund von unserem Beruf, dem damit behafteten Stigma und internalisierten Vorurteilen sind wir Sexarbeitende oft mit toxischen Beziehungsdynamiken konfrontiert und finden uns oftmals in Situationen wieder, in denen wir unsere Partner*innen weiterbilden müssen. Und das natürlich nur, wenn wir uns dazu entschließen, offen mit unserem Beruf umzugehen. Dieser Kurzfilm soll unseren Beziehungsmenschen dabei helfen, ihre Vorurteile zu bearbeiten und gleichzeitig unsere Community stärken.
1.862 €
Fundingsumme
35
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Grandios wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."
Datenschutzhinweis
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 Sexarbeit und Beziehung

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 22.03.21 09:25 Uhr - 25.04.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Herbst 2021
Startlevel 1.800 €

mit dem Geld finazieren wir die Produktion eines Shortvideos & Trailer (Schnitt, Ton, Editing, Übersetzung) und Honorare für Teilnehmer*innen.

Kategorie Film / Video
Stadt Linz

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wir Sexarbeitende sind die Expert*innen in Fragen bezüglich unserer Arbeit. Leider wird uns dies nach wie vor selten anerkannt.

Diese audiovisuellen Testimonials beleuchten unsere Themen innerhalb von Beziehungen und sind somit eine wichtige Strategie und Instrument für soziale und kulturelle Interventionen.
Desweiteren bieten sie uns die Möglichkeit, uns Gehör zu verschaffen und als Einzelpersonen über die Erfahrungen einer größeren Gruppe zu sprechen und gemeinschaftliche Anliegen zum Ausdruck zu bringen.

Wir möchten Testimonials von uns Sexarbeitenden nutzen, um das Bewusstsein zu schärfen, aufzuklären und einen sozialen Wandel zu fördern.

Wir sehen dieses Projekt als Bildungs- bzw Aufklärungsmaßnahme für die Mehrheitsgesellschaft. Darüber hinaus kann das Video als didaktisches Material für die Ausbildung verschiedener Berufe (Sozialarbeit, Erwachsene Bildung, Psychotherapie usw.) zur Destigmatisierung von Sexarbeitenden Personen verwendet werden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Internalisierte Vorurteile gegenüber Sexarbeitende aufrütteln,
Anerkennung von Sexarbeit als Arbeit- nicht, wie jede andere aber eine, die Anerkennung und Rechte verdient.
Anerkennung von Sexarbeitenden als Expert*innen,

Wir richten uns an ALLE Menschen, ganz besonders aber an Sexarbeitende und ihre engsten Bezugsmenschen und Verbündeten.

Mit diesem Projekt möchten wir unsere Community stärken, während wir andere aufklären

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Sexarbeitende wurden von der Pandemie und den Maßnahmen besonders hart getroffen und seitens der Politik vollkommen vergessen.

Unterstütze uns dabei, dieses Peer Projekt zu realisieren. Mit dem Geld möchten wir Honorare für Beiträge zahlen, und alle Tätigkeiten sollen innerhalb unserer Sexworker Community verteilt werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Produktion eines Shortvideos und ein Trailer (Schnitt, Ton, Editing, Übersetzung), Honorar für Teilnehmer*innen.

Überschüsse erlauben uns, mehr Beiträge anzunehmen und dafür Honorar auszuzahlen

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind Pauli und Aaron, zwei queere Sexarbeiter*innen, die vor ca. 1 Jahr von Berlin nach Österreich (Wien und Linz) gezogen sind.
Aktivismus und Peer-to-Peer Vernetzung von Sexarbeitenden ist uns ein großes Anliegen, was dieses Projekt zu einem Herzens-Projekt macht.

Aaron ist Student*in, Sexarbeiter*in und politische*r Aktivist*in und
fand unmittelbar nach dem Umzug nach Österreich bei Red Edition in Wien eine Community.
Red Edition- auch "migrant sexworker group" genannt, ist ein Netzwerk von und für Sexarbeitende
https://rededition.wordpress.com/

Pauli arbeitet seit 2,5 Jahren in verschiedenen Bereichen der Sexarbeit und ist seit November 2020 im Bereich "sex&work"bei maiz in Linz angestellt. 2019 war Pauli Mitorganisator*in des PorYes feminist porn film award Europe und koordinierte das Team . Pauli schreibt Texte, der letzte wurde in der Januar Ausgabe 2021 des Missy Magazin herausgegeben.
maiz ist ein autonomer Verein von und für Migrant*innen in Linz und bietet seit 26 Jahren neben Beratung- Bildungs- Forschung- Jugend und Kulturarbeit für Migrant*innen auch den Bereich "sex&work"
https://maiz.at

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