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Projekte / Film / Video
leben verboten
leben verboten ist ein 30 min. Dokumentarfilm, der sich unter anderem mit den Problematiken und Unzulänglichkeiten, die mit dem Asylbewerberleistungsgesetz einhergehen auseinandersetzt und sich auch mit anderen einschränkenden Asyl-Regelungen beschäftigt. Es geht um das Leben von Flüchtlingen - insbesondere aus Augsburg/Umgebung - dabei wird deutlich, wie schwierig es manchmal ist elementare Rechte in Deutschland durchzusetzen.
Augsburg
2.957 €
2.500 € Fundingziel
95
Fans
88
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 leben verboten

Projekt

Finanzierungszeitraum 15.11.12 15:02 Uhr - 31.01.13 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 2.500 €
Stadt Augsburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

In leben verboten wollen wir zeigen, wie das Leben eines Flüchtlings in Deutschland (v.a. Augsburg und Umgebung, Bayern) aussieht. Dabei stoßen wir unwillkürlich auf Problematiken und Unzulänglichkeiten, die mit dem Asylbewerberleistungsgesetz und anderen einschränkenden Asyl-Regelungen einhergehen.

Unabhängig von Fluchtgründen, Fluchtwegen oder Herkunftsland wird in diesem Dokumentarfilm die Situation gezeigt, mit der sich ein Flüchtling in Deutschland konfrontiert sieht.

Dabei soll der Film informieren: Wusstest Du, dass ...
... einige Menschen in Deutschland nicht arbeiten dürfen?
... einige Menschen jeden Monat (teils über Jahre hinweg) zur Ausländerbehörde gehen müssen um eine Verlängerung um einen weiteren Monat zu beantragen und dass dieser Antrag jederzeit abgelehnt werden kann?
... einige Menschen seit über 10 Jahren hier leben, aber nur sehr eingeschränkte Rechte in Deutschland genießen?
...Menschen die nach Deutschland geflüchtet sind, so genannter Residenzpflicht unterliegen?

30 Minuten kurz zeigen wir Interviews, Lebensbedingungen, Statements von Verantwortlichen und einen brisanten Besuch im Bundestag und Sozialministerium mit Flüchtlingen aus bayerischen Unterkünften.

Alle Aufnahmen und der Schnitt sind gemacht, aber es fehlen uns noch Mittel, um die Postproduktion (v.a. Erstellung einer kinotauglichen Fassung) und ein wenig Promotion zu finanzieren. Wir wollen versuchen, dass der Film deutschlandweit gesehen und verwendet werden kann.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

leben verboten soll wachrütteln!

Die Flüchtlingsthematik ist leider ein Bereich, in dem ein großer Teil der Bevölkerung (weitgehend) unwissend ist.

Mit unserem Film wollen wir Kenntnis und Akzeptanz in der Bevölkerung schaffen, indem wir Informationen liefern, individuelle Lebensgeschichten beschreiben, Betroffene zu Wort kommen lassen und dadurch für die Flüchtlingsproblematik sensibilisieren wollen.

leben verboten richtet sich vor allem an jede/n, die/der sich noch nicht oder nur wenig mit der Thematik befasst hat.

Zugleich richtet sich der Film an all diejenigen, die sich schon viel mit dem Thema auseinandergesetzt haben und/oder Teil der Bewusstseinsarbeit sein wollen: Gerne könnt ihr den Film kostenfrei in eurer Stadt, an eurer Uni/Schule, bei einer Veranstaltung etc. zeigen. Zur Zielgruppe gehören für uns auch PolitikerInnen und Verantwortliche.

Wir können euch dafür auch ein wenig Infomaterial zur Verfügung stellen. Kosten fallen für euch von unserer Seite keine an. Es ist euch überlassen, ob ihr eine Spendendose auf freiwilliger Basis aufstellt, und damit auch unseren Kostenanteil reduziert.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir arbeiten seit 2 Jahren ehrenamtlich und nebenbei an diesem Projekt. In der Postproduktionsphase sind wir nun etwas unter Zeit- und Gelddruck, da die Premiere am 14. November 2012 während der Kültürtage in Augsburg ansteht. Es ist unser aller am Projekt Beteiligter (vor und hinter der Kamera) Anliegen, dass der Film möglichst viele Menschen erreicht.

Die einzig nachhaltige Möglichkeit die Lebenssituation von Flüchtlingen in Deutschland zu verändern, ist mithilfe der Bevölkerung und politischen Verantwortlichen. Wenn wir es schaffen eine breite Masse zu erreichen, können wir nicht nur informieren, sondern auch Toleranz fördern.
Um den Film jedoch verbreiten zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Wir werden versuchen den Film so oft wie möglich zu zeigen und bei Festivals einzureichen. Gleichzeitig werden wir auf Leute zugehen, die den Film in ihrer Stadt/an ihrer Schule/Uni kostenfrei zeigen wollen.

Gerade finden einige sehr positive Veränderungen in der Asyl-Gesetzeslage statt. Daran wollen wir anknüpfen und auf keinen Fall locker lassen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Folgendes wollen wir dank Eurer Unterstützung finanzieren:

> kleine finanzielle Unterstützung für Flüchtlinge aus dem Film
> kleine Entlohnung für MitarbeiterInnen des Films
> Postkarten, Poster und Buttons
> Die Erstellung von DVDs mit Bonusmaterial und Untertitelung in englischer Sprache
> Rechtezahlungen
> Schuldenbegleichung

Wer steht hinter dem Projekt?

Mathias Fiedler: Idee und Regisseur

hat an mehreren Theater- und Lyrikprojekten als Akteur und Rezitator gewirkt. Gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und Student der Soziologie, Politik und Kommunikationswissenschaften. Die letzte Stadt in der er gelebt hat, war München. Hier hat er unter anderem an einem Film über Obdachlose mitgearbeitet und war an einem multimedialen Theaterprojekt in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen beteiligt. Momentan arbeitet er an dem Film leben verboten. Die Idee dazu hatte er vor mehr als 2 Jahren, nachdem er schon eine ganze Weile mit der Thematik als Engagierter in der Flüchtlingsarbeit zu tun hatte.

Astrid Nave: Kamera und Schnitt

hat Interkulturelle Pädagogik und Sozialwissenschaften in Oldenburg studiert. Nach längeren Aufenthalten in Südafrika, davon unter anderem 1 Jahr bei einer lokalen Umweltorganisation im Bereich Urban Food Gardening in Johannesburg tätig, kam sie Ende 2010 nach Augsburg. Hier arbeitet sie an eigenen sowie kooperativen Projekten im öko-sozialen Bereich.
Zuletzt war sie an 3 Kurzfilmen für eine südafrikanische Filmproduktion als Cutterin beteiligt. Seit 2011 wirkt sie als Kamerafrau und Cutterin an dem Film leben verboten mit. Die Thematik beschäftigt sie seit ihrem Praktikum in der "Zentralen Anlaufstelle für Flüchtlinge" in Oldenburg.

Und dann gibt es da natürlich noch eine Reihe weiterer Helfer:

Zweite Kamera: David Wynands, ein ausgebildeter Kameramann.

Sounddesign und -mischung: Benedikt Mühle, der studierter Medientechniker ist.

Musik: André Bohner, der unter dem Pseudonym Greenbow Hip Hop Beats am laufenden Band produziert und Stefan Odzuck, der als Musiklehrer für verschiedene Instrumente unterrichtet und ein Musikprojekt mit dem Namen Tinkering Words ins Leben gerufen hat.
Georg Stasch hat einen Rap für leben verboten geschrieben und aufgenommen.

Mit freundlicher Unterstürzung von: Bluespotsproductions, ICH BIN unSICHTBAR

Produktion: Telerand

DarstellerInnen: Musa Sankoh, Awa Kebe, Quawa Mohamad, u.v.m.

Projektupdates

22.01.13

Endlich gibt's den Song aus dem Film in voller Länge zu hören. Vielen Dank dafür auch an Stef Maldener von Stereofreun.de ( http://www.stereofreun.de )

22.01.13

Wir freuen euch mitteilen zu dürfen, dass auf der DVD der komplette Soundtrack des Films als Audiodatei vorhanden sein wird!

15.11.12

Der Trailer zum Film ist nun auch auf Youtube abrufbar: http://www.youtube.com/watch?v=T3974HOBgyg Hier kommt ihr zur offiziellen Webseite des Projekts: http://lebenverboten.de/

26.10.12

Wir haben ein paar schicke Buttons designed, die wir euch nicht vorenthalten wollen: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.276036359182125.62805.261594223959672&type=1

Partner

Der Bayerische Flüchtlingsrat stand uns mit wertvollen Informationen zum Thema zur Seite.

Die Werkstatt solidarische Welt hat uns unseren ersten Satz Buttons gesponsert. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Durch die Zusammenarbeit mit Bluespotsproductions e. V. sind wir an der Kampagne ICH BIN unSICHTBAR beteiligt.

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