Crowdfunding beendet
Der Tod ist die sicherste Variable in unserem Leben – warum also nicht darüber sprechen? Genau dazu lädt die Veranstaltung "Lieber Tod," vom 24.-26. Juni 2022 ins Kunstquartier Bethanien ein! Abseits von Friedhöfen und Trauerfeiern schaffen wir einen Ort, um sich den Themen Tod, Sterben und Trauer zu nähern und darüber in einen Dialog zu treten.
6.075 €
Fundingsumme
76
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Lieber Tod,
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 06.06.22 10:15 Uhr - 05.07.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 24. - 26. Juni 2022
Startlevel 6.000 €

Durch eure Unterstützung werden wir die Veranstaltung "Lieber Tod," vom 24. - 26. Juni 2022 realisieren!

Kategorie Community
Stadt Berlin

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Ausstellung x Austausch
Vom 24. bis 26. Juni 2022 werden im Projektraum des Kunstquartiers Bethanien in Berlin-Kreuzberg Kurzportraits von Menschen ausgestellt, in denen sie von ihren persönlichen Erfahrungen zum Tod, zum Sterben und zur Trauer erzählen. Über Rauminstallationen, die in Zusammenarbeit zwischen den Protagonist*innen und dem Projektteam entstanden sind, können Besucher*innen über verschiedene Wege Zugänge zu den behandelten Themen finden. Anhand von Stimmen, Bildern, Objekten und Gerüchen können sie in die unterschiedlichen Lebenswelten eintauchen und verschiedene Perspektiven kennenlernen.

Evelyn ist 83 Jahre und möchte selbstbestimmt entscheiden wann und wie sie stirbt. Wie kam sie zu dem Entschluss und welche Ereignisse in ihrem Leben haben sie diesbezüglich geprägt? Kaya ist 21 Jahre alt und hat eine lebensverkürzende Krankheit. Wie ist es, sich bereits in jungen Jahren Gedanken über die eigene Sterblichkeit machen zu müssen und wie denkt Kaya eigentlich über Zeit nach? Achim arbeitet als Palliativmediziner in Berlin. Was macht es mit dem eigenen Blick aufs Leben, wenn einen der Tod die ganze Zeit umgibt? Mareili ist 78 und steckt mitten in vielen Projekten und kann sich den Tod nur schwer vorstellen. Ihre Devise lautet: So lang man lebt, sei man lebendig.

Diese und weitere Geschichten werden vom 24.-26. Juni 2022 im Kunstquartier Bethanien zu sehen sein.

Neben dem Ausstellungsteil gibt es verschiedene Angebot, sich selbst einzuschreiben. Jede*r der*die will, hat die Möglichkeit eigene Gedanken, Fragen, Ängste oder Bedürfnisse festzuhalten, zu formulieren und zu teilen.
Unser Ausstellungskatalog, der vor Ort ausliegen wird, unfasst neben den ausgestellten Geschichten auch noch Interviews mit Expert*innen zu den Themen Tod, Sterben und Trauer sowie verschiedene Texte zum Hintergrund der Veranstaltung.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Solange er nicht konkret ist, bleibt der Tod meist sehr abstrakt. Wir wollen abseits von Friedhöfen und Trauerfeiern einen Ort schaffen, an dem die Themen Tod, Sterben und Trauer einen Platz finden. Wir wollen dazu anregen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und darüber zu sprechen. Wir freuen uns über jede*n der uns bei unserem Vorhaben unterstützt und den*die wir im Juni auf der Veranstaltung begrüßen dürfen. Wir freuen uns daher auf ein gemischtes Publikum, spannende Gespräche und einen interessanten Austausch von ganz verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen.

Die Veranstaltung vom 24.-26. Juni 2022 sehen wir als eine Art Auftaktveranstaltung, der noch weitere Veranstaltungen an anderen Orten folgen können.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wart ihr schonmal in einer Situation, in der ihr nicht wusstet wie ihr mit der Trauer einer anderen Person umgehen solltet? Oder hattet ihr vielleicht selbst schon mal das Gefühl, dass es für eure eigenen Emotionen und Ängste keinen Raum gibt?

Wir alle werden sterben und wir alle werden, wurden bereits oder sind vielleicht sogar gerade mit Todesfällen konfrontiert. Dennoch finden die Themen Tod, Sterben und Trauer wenig Platz in unseren Gesprächen und viele von uns fühlen sich im Umgang mit diesen Themen unsicher.
Was sagt man jemandem, der gerade eine tödliche Diagnose bekommen hat? Wie kann man Trauernden zur Seite stehen? Und wie möchte eigentlich der eigene Partner oder die eigene Mutter bestattet werden?
Um solche Fragen klären zu können, müssen wir eine Sprache für diese Themen zu finden, die uns zum Nachdenken, zum Sprechen und zum Einander-Zuhören ermutigt.
Wenn ihr auch denkt, dass wir intensiver über Tod, Sterben und Trauer reden sollten, dann seid ihr als Unterstützer*innen und Besucher*innen unserer Veranstaltung genau die richtigen. Wir freuen uns auf euch!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit eure Unterstützung macht ihr die Realisierung der Veranstaltung Lieber Tod, möglich. Durch euch können wir die Kosten, die bei der Konzeption und Durchführung einer solchen Veranstaltung anfallen, decken. Dazu gehören neben der Miete für den Raum, das technische Equipment und die Requisiten für die Einrichtung der Räume, auch Honorare für die Kameraleute, Grafiker*innen und Veranstaltungstechniker*innen. Das sind nämlich die Menschen, die die Produktion der Kurzportraits, den Ausstellungskatalog und einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung überhaupt erst möglich machen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen als Kernteam Mara, Sheena, Charlie und Marie. Wir haben die Idee und das Konzept für die Veranstaltung Lieber Tod, im Rahmen unseres Abschlussprojekts an der Universität der Künste Berlin entwickelt und arbeiten seit Oktober 2021 Tag und Nacht daran, dass wir dieses Vorhaben auch umsetzen können. Dafür haben wir mittlerweile auch weitere Personen für unser Projekt begeistern können, die uns an der ein oder anderen Stelle tatkräftig unterstützen. Die Hauptverantwortlichen bleiben aber dennoch wir vier!

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Lieber Tod,
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