Crowdfunding beendet
Vieles ist noch so wie heute. Eines nicht: Aufgrund der hohen Anschlagsgefahr ist es verboten sich öffentlich zu versammeln. Kann es noch Kultur geben? Konzerte? ...live? LIVE handelt von Musik. LIVE erzählt vom Mut, Gemeinschaft herzustellen, obwohl die Sicherheit das Gegenteil gebietet. LIVE vollzieht das Schreckliche mit, das ein Mensch zu tun imstande ist, wenn ihm Liebe und Anerkennung da verwehrt bleiben, wo er sie am dringendsten braucht. LIVE ist die Geschichte von Kain und Abel.
20.375 €
Fundingsumme
115
Unterstütz­er:innen
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberatung "Das war eine beachtliche Crowd-Finanzierungsrunde."

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 16.01.17 11:39 Uhr - 16.02.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Frühjahr bis Dezember 2017
Startlevel 20.000 €
Kategorie Film / Video
Stadt Frankfurt am Main

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Worum geht es in dem Projekt?

LIVE ist ein mittellanger Spielfilm.
In naher Zukunft ist Öffentlichkeit nur noch im virtuellen Raum erlebbar. Größere Menschenansammlungen sind verboten, weil die Terroranschlagsgefahr zu groß ist. Jede From von Kultur vollzieht sich singulär. Alles andere wäre zu gefährlich.
Claire arbeitet als Psychologin. Sie ist spezialisiert auf die Behandlung von Anschlagsopfern direkt nach dem Anschlag. Bei einem ihrer Einsätze findet sie neben einem unverletzten Mann eine Eintrittskarte. Angetrieben von dem Wunsch zu erfahren, wie es Menschen möglich ist, in dieser Welt gemeinschaftliche kulturelle Ereignisse zu erleben, macht sie sich auf den Weg. Der führt zunächst zu ihrem Bruder Aurel, einem Star- Trompeter, der seit Jahren nur virtuell vor einem Publikum stand. Gemeinsam mit Ada und Maximus, beides staatlich anerkannten Hackern, planen sie im Geheimen ein erstes Konzert.
Vieles geht gut. Und dann geht etwas schief.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Vision: Das Setting in der Zukunft gibt durch die Kraft des biblischen Mythos' den Blick auf uns selbst frei
Kultur: Auf sinnlicher Ebene wird die Frage nach der Notwendigkeit von kulturellem Leben verhandelt - eine positive Apologie
Integration: Vor und hinter der Kamera ist jeweils eine Position mit einem aus Syrien geflüchteten Kollegen besetzt

Der Film behandelt einen universellen Konflikt und richtet sich dementsprechend an ein durchmischtes Publikum (Menschen von 16 bis 100 Jahre)

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir empfinden das Thema als sehr aktuell:
So unvorstellbar das ist, was in einem Attentäter vorgeht, so lässt sich doch nachvollziehen, dass sein Handeln auch mit der Erfahrung von verweigerter Anerkennung, von Demütigung und sehr persönlicher Verzweiflung verknüpft ist. Menschen, die Terroranschläge verüben, erscheinen uns wie eine Reihe verzweifelter Verwandter von Kain - egal, welcher Ideologie sie sich offiziell verschrieben haben.
Wir sind der Überzeugung, dass wir uns die alten Geschichten immer wieder neu erzählen müssen. Nur so können wir uns den unlösbaren Fragen annähern. Durch dieses Projekt wollen wir in Zeiten wachsender politischer Verunsicherung mit unseren Zuschauern auf diese Reise gehen.
Das Drehbuch ist geschrieben und das Team ist da - mit eurer Unterstützung können wir anfangen zu drehen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei unserem wie bei allen Filmen kommen viele Menschen aus unterschiedlichen Berufsbereichen zusammen. Damit sie arbeiten können, brauchen wir finanzielle Mittel für Szenenbild, Kostüme, Requisiten, Maske, Kamera, Kamerabühne und Licht, Drohnen uvm...

Wer steht hinter dem Projekt?

Drehbuch und Regie: Lisa Charlotte Friederich (Diplom Staatliche Schauspielschule Stuttgart, BA Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, Stipendiatin des Ev. Studienwerks Villigst, Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg 2016)
Musik und Co-Creator: Rike Huy (Diplom Trompete Musikhochschule Hannover, Internationale Ensemble Modern Akademie, Gast Oper Frankfurt, Preisträgerin verschiedener internationaler Trompetenwettbewerbe)

Schauspielerinnen und Schauspieler: Karoline Reinke, Andreas Helgi Schmid, Sonja Dengler, Corbinan Deller, Julian Greis, Ulrike Knospe, Arthur Romanowski, Feras Zarka, Tanja v. Oertzen

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