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Projekte / Literatur
"Loni lacht!" – "Loni sonríe"
Eine gereimte Kindergeschichte über das alltägliche kleine Glück von Karin Frey (Text) und Angela Kommoß (Illustration) – Un libro sobre la felicidad diaria. Una lectura divertida, ilustrativa, para cada noche antes de ir a dormir.
7.585 €
7.000 € Fundingziel
203
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
18.06.16, 21:46 Edda Glanz

Unsere heutige Gesellschaft ist von Ehrgeiz, Streben nach Reichtum und Macht geprägt. Jeder ist auf sich und sein eigenes Glück fokussiert, welches scheinbar von den gerade genannten Faktoren abhängt. Für Freunde, Familie oder bedürftige Menschen und deren Belange bleibt oft nicht genug Zeit. Wir alle kennen die Situation, wenn wir Freunden immer wieder absagen müssen, nicht, weil wir sie nicht treffen wollen, sondern, weil wir schlichtweg keine Zeit für sie haben. Treffen wir sie dann nach einiger Zeit, werden Neuigkeiten ausgetauscht, die uns nachdenklich machen. Oft befand sich der Freund/die Freundin in einer Krise und wir wussten nichts davon. Hätten wir vorher davon erfahren, hätten wir natürlich geholfen. Und das hätten wir (nach der Arbeit) wahrscheinlich sogar gerne getan.
Statistiken der Krankenkassen zeigen eine bemerkenswerte Tatsache auf:

„die Zahl der Patientinnen und Patienten, die wegen einer Depression ins Krankenhaus eingewiesen werden, [hat sich] zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2010 mehr als verdoppelt“. (Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Diese Erkenntnis sollte uns und unserer Lebensweise zu denken geben. Sicherlich gibt es viele Faktoren, die eine Depression oder ein „Sich-nicht-wohlfühlen“ bedingen, doch ist es ein lohnender Ansatz, die eigene Beziehung zu seinen Mitmenschen zu beobachten. Wir haben keine Zeit mehr, anderen zu helfen, für Freunde und Familie da zu sein, oder einfach mal einer einsamen alten Person zuzuhören. Das ist jedoch ein folgenschwerer Missstand unserer Gesellschaft, denn...

…helfen macht glücklich.

Die Zeitung Die Zeit berichtet in einem Artikel (siehe unten) über den World Giving Index, der deutlich belegt, dass die Menschen sich in den Ländern besser fühlen, in denen die Hilfe für Mitmenschen einen höheren Stellenwert hat.
Anderen Menschen zu helfen ist eine überlebenswichtige Sozialkompetenz, die es früh vorzuleben gilt. Denn es hilft nicht nur der betroffenen Person zu seinem Wohlbefinden zurück, sondern auch der Helfenden, einen wahren Glücksmoment durch das Helfen zu erleben. Genau wie unser Loni seinem Freund aus einer misslichen Lage hilft und anschließend einen Glückspunkt auf seinem Bauch bekommt, können auch wir jeden Tag einen Glückspunkt sammeln, indem wir anderen Menschen etwas Gutes tun.

http://www.zeit.de/2010/39/IG-Hilfe