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Projekte / Landwirtschaft
Hanf ist eine vielseitige, uralte Kulturpflanze, die erstaunliches Potential in sich trägt. Er ist eine regionale Ressource, aus der vielfältigste Produkte hervorgehen. Mit ihm und euch gemeinsam gehen wir den Weg zurück Richtung Natur. Wir starten Wiens erste nachhaltige, biologische Hanfproduktion auf höchstem Qualitätsstandard. Damit garantieren wir uneingeschränkten Zugang zu feinsten CBD-Blüten – und das ganz legal!
84.062 €
350.000 € 2. Fundingziel
155
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
17.07.17, 15:59 Sebastian Riessland
Tada, unser zweiter Beitrag zu unserer Serie: CBD und Cannabis in unseren Nachbarländern . Heute geht es um Italien. Italien ist nicht nur bekannt für seine Pizzen, Pasta und Strände, sondern hat auch eine lange Tradition im Anbau von Hanf, vorwiegend als Nutzpflanze in der Agrar - und Landwirtschaft. So manch ambitionierte Menschen wollen das alte Wissen dieser Pflanze wiederbeleben: In folgenden Video sieht man ambitionierten Süd-Tiroler die den Hanf wiederbeleben wollen: https://www.youtube.com/watch?v=GeJrK5pbwwA Die rechtliche Situation: Die THC-Grenze belief sich, so wie in den weitern Teilen der EU, auf 0,2%, diese wurde jedoch im Januar 2017 auf 0,6% erhöht. (siehe: http://www.canapaindustriale.it/2017/01/16/nuova-legge-sulla-canapa-in-vigore-dal-14-gennaio/ ) CBD, einer der nicht psychoaktiven Inhaltsstoffe von Cannabis wird, wie in vielen Ländern der EU, nicht strafrechtlich verfolgt. Im Juli 2016 diskutierte das italienische Parlament die Entkriminalisierung von Cannabis zum Eigengebrauch und die Haltung von bis zu fünf Cannabispflanzen im Eigenheim. Dieser Vorschlag wurde aber noch nicht durchgesetzt. Das staatliche medizinale Militär-Cannabis Seit 2007, gibt es bei unseren italienischen Nachbarn ein medizinisches Cannabis-Programm - somit können Patient*Innen legal gemahlene Cannabisblüten, in lizenzierten, staatlich betriebenen Apotheken, kaufen. Zunächst wurde medizinisches Cannabis vorwiegend aus den Niederlanden importiert, und zu einem Preis von bis zu 24€ pro Gramm verkauft. Da dieser Preis sehr hoch ist, wurde in einer Militärbasis (Stabilimento Chimico Farmaceutico Militare) in der Nähe von Florenz eine medizinische Cannabis Produktion ins Leben gerufen. Dieses staatliche, medizinische Cannabis, Namens FM2 hat ca. 8% CBD und 6% THC. Das italienische Produkt ist jedoch mit bis zu 15€ pro Gramm, deutlich günstiger als das importierte, holländische Produkt. Im folgenden Video wird die medizinische Cannabis Aufzucht des Militärs vorgestellt: http://www.zeit.de/video/2017-02/5318203291001/italien-italienisches-militaer-baut-cannabis-an Medizinisches Cannabis darf von den italienischen Ärzt*Innen verschrieben werden, aber auch von den Apothekern zu Harzen, Ölen, Kapseln, Liquids, Augentropfen, Zäpfen etc. weiterverarbeitet werden. Weiters muss man beachten, dass in den italienischen Apotheken nur geringe Mengen der gemahlenen Blüten an die Patient*innen verkauft werden, und keine verschlossenen 5g Packungen an Patient*Innen verkauft werden dürfen. Das heißt, dass die Packungen vom Apotheker geöffnet werden und die ganzen Blüten auch vor Ort gemahlen werden und somit auch nur kleinst Mengen an die Patienten verkauft werden. Wenn es um die Verschreibung geht, ist es zwar so, dass die rechtliche Situation dies erlaubt, jedoch hängt dies auch von der Einstellung und Erfahrung des/der Ärzt*In ab. Wie in vielen anderen Ländern auch, wird medizinisches Cannabis erst dann verschrieben, wenn der konventionelle Behandlungsweg bei den Patient*Innen nicht erfolgreich war und der Arzt diesen Behandlungsweg als sinnvoll sieht. Italien kann eigentlich als Vorreiter der medizinischen Cannabis Herstellung bezeichnet werden. Denn, nicht viele EU-Länder versorgen ihre Patienten mit inländischen medizinischen Cannabis.
04.07.17, 11:22 Sebastian Riessland
Liebe Krautfunding-Freund*innen, hiermit starten wir unsere Beitragsreihe zum Thema CBD in unseren Nachbarländern. Um mit einem guten Beispiel zu starten, erzählen wir euch ein bisschen etwas über unser Nachbarland Schweiz: Die Schweiz ist ja bekannt dafür, Dinge anders zu handhaben, als der Rest der EU (deshalb sind sie wahrscheinlich auch nicht in der EU ;) ). Der CBD-Markt in der Schweiz wächst und das Geschäft mit CBD-haltigen Produkten boomt wie in keinem anderen Land in Europa. Hier ein Überblick: Was ist legal und was ist illegal? Grundsätzlich gibt es in der Schweiz, genauso wie zurzeit in Österreich, ein THC-Limit für Cannabispflanze und -produkt. In der Schweiz ist es nun seit dem Sommer 2016 so, dass Cannabis und Cannabisprodukte mit einem THC-Wert von unter 1% nicht mehr unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Der Besitz und Verkauf von Produkten, die diesen Wert überschreiten, gelten nach wie vor als illegal. Wie ist das möglich? Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Cannabiserzeugnisse im Sommer 2016 als Tabakersatzprodukt eingestuft, sofern der THC-Wert dieser Produkte die 1%-Marke nicht überschreitet. Auch Lizenzen zum Anbau von Hanf werden vergeben, solange der THC-Wert unterhalb der vom Gesetzgeber festgelegten Grenze liegt. Das Martkpotenzial für CBD-haltiges Cannabis wird auf ca. 20 Millionen Franken geschätzt, das sind rund 18 Millionen Euro. Anders als in Österreich, werden hier auch Extrakte wie Öle, aber auch CBD-haltige Kosmetikprodukte, Lebensmittel und Liquids für die E-Zigarette angeboten. Je nach Produktkategorie ist aber eine andere Behörde zuständig. Das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) ist für alle CBD-haltigen Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zuständig. Handelt es sich jedoch um Arzneimitteln, sind BAG und swissmedic, das schweizerische Heilmittelinstitut zuständig. Hier ein ausführlicher Beitrag von Galileo dazu: https://www.youtube.com/watch?v=sec3DrFaxkc Interessant, nicht wahr? Mal sehen, wie sich die ganze Sache hier in Österreich entwickelt. Das nächste Mal erzählen wir euch wie CBD- und Cannabisprodukte in Italien gesetzlich gehandhabt werden - Stay tuned ;) Liebe Grüße, Team Magu
03.07.17, 15:31 Sebastian Riessland
Tausende von Jahren wurde die Cannabispflanze auf der ganzen Welt genutzt. Eine der ersten dokumentierten Aufzeichnungen von Cannabis als Arzneimittel kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das war vor fast 5.000 Jahren und stammt von Shen Nung, dem „Vater der Chinesischen Medizin und Pharmakologie“. Auch Hildegard von Bingen züchtete den „Cannabus“ gegen unterschiedliche Beschwerden. Im 12. und 13. Jahrhundert fand Hanf in der indischen Medizin (Ayurveda) Anwendung, im Orient wurde die Pflanze seit jeher genutzt und die Assyrer verwendeten ihn ebenfalls. Bis in die Neuzeit setzte er seinen Siegeszug fort. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Cannabis allerorts als Basis von Medikamenten verarbeitet und gegen diverse Leiden verschrieben. In jüngster Zeit ist Cannabis wieder vermehrt Objekt medizinischer Forschung und medialer Berichterstattung, auch in unserem kleinen Österreich. Es gibt noch zu wenig klinische Studien am Menschen, welche etwaige medizinische Wirkungen von Cannabis belegen würden. Bisher liegen nur Forschungsergebnisse aus Zell- und Tierversuchen vor. Wir sind gespannt, wie sich das Ganze weiter entwickelt! Bleibt gesund, euer Team Magu
19.06.17, 17:15 Sebastian Riessland
Wo Hanf wächst, hilft er. Diese vielseitige, uralte Kulturpflanze birgt erstaunliches Potential: Er ist eine regionale Ressource aus der Kleidung, Windeln, Seifen, Seile, Papier, Plastikersatz, Ziegelsteine, Elektroden, Treibstoff, Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Tee, Bier, Samen, hochwertiges Speiseöl usw. hervorgehen können und nicht, wie oft einseitig dargestellt, nur Psychosen. Und außerdem regeneriert und revitalisiert er die Erde, in der er wächst. Wo der Boden also tod und trocken scheint verwandeln Hanfpflanzen diesen innerhalb einer Saison in einen lockeren Boden voller Nährstoffe. In unserem nächsten Blogbeitrag erzählen wir euch mehr über den Hanf und was er sein "Lebtag" lang so auf der Erde so alles angestellt hat! Stay tuned ;) Bis dahin schicken wir euch viel Sonnenschein! Euer Team Magu
23.05.17, 15:20 Sebastian Riessland
Unser Name setzt sich zusammen aus den beiden chinesischen Zeichen „Ma“ 麻 und „Gu“ 姑. „Ma“ bedeutet Cannabis und wurde das erste Mal in einer Schrift aus der Zhou Dynastie (1100-256 v. Chr.) erwähnt. Auf der Schriftrolle sind in einer Hütte zum trocknen aufgehängte Cannabispflanzen abgebildet. „Gu“ steht für Frau, Priesterin, Tante, Pflegerin oder Göttin. Es heißt auch, dass der Name Magu von dem altpersischen Wort „magus“ abstammt, was übersetzt Magier, Zauberer oder die Weisen aus dem Morgenland bedeutet. Magu, die Göttin des Cannabis' Unser Name Magu bezieht sich auf die Geschichte der Prinzessin Magu, der Göttin des Cannabis'. In der Literatur wird sie auch glückverheißende Göttin, Hanf-Krankenschwester (Hemp Maiden) oder Hanfpriesterin genannt. Magu, die taoistische Weise (unsterblich; heiliges Wesen) steht in China symbolisch für die kraftvolle Beschützerin der Frauen und wird mit dem Elixier des Lebens assoziiert. Sie ist dafür bekannt, dass sie Cannabistee für ewiges Leben, Jugend und Gesundheit verteilte. Bevor Magu unsterblich wurde, befreite sie Sklaven, die für ihren bösen Vater arbeiten mussten, indem sie ihnen zeigte, wie Land vom Meer zurückgewonnen und wieder bewirtschaftet werden kann. Zu Magus Erntedankfest, das zu der Zeit begangen wird, in der Cannabis in China traditionellerweise geerntet wird, feiert das chinesische Volk die Zeit „als die Welt grün war“. Das ist doch mal ein schöner Grund, um zu feiern ;) Euer Magu-Team
17.05.17, 17:33 Sebastian Riessland
Der Begriff Crowdfunding kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den zwei Wörtern „crowd“ (Gruppe, Publikum) und „funding“ (Finanzierung) zusammen, deutsches Synonym dafür ist die Bezeichnung „Schwarmfinanzierung“. Diese Übersetzung verrät bereits, worum es bei einer Crowdfunding-Kampagne geht: finanzielle Realisierung eines Projekts durch einen Schwarm, eine Personengruppe, durch die Gesellschaft, durch euch. Für Personen, die ein bestimmtes Projekt umsetzen wollen, denen dafür aber Kapital fehlt, ist Crowdfunding eine Möglichkeit, um dieses Kapital zu generieren. Das läuft bei uns beispielsweise folgendermaßen ab: Privatpersonen können über startnext.com/magu „Gutscheine“ für „Dankeschöns“ erwerben, beispielsweise 7,5g CBD-reiche Cannabisblüten um €50. Im Shop bekommt man dafür 5g. Als Dankeschön bekommt man also +50% Blüten – ums gleiche Geld! Das Geld unserer Unterstützer*innen stecken wir in den Aufbau unserer ersten eigenen Produktionsanlage. Sobald die erste Ernte bei uns im Shop ist, könnt ihr eure Crowdfunding-Gutscheine einlösen. Fundingschwelle bedeutet, dass ab diesem Betrag das #krautfunding erfolgreich ist, wir das Geld tatsächlich ausgezahlt bekommen und ihr die Dankeschöns als Gegenleistung für euer Vertrauen von uns bekommt. Sollte diese Schwelle nicht erreicht werden, dann bekommt ihr euer Geld von Startnext zurück. Hier gibt es keine linken Spielchen, ihr geht kein Risiko ein. Die Fundingschwelle bei unserem Crowdfunding liegt bei €75.000. Damit können wir als ersten, minimalen Realisierungsschritt mit dem Bau des ersten Zuchtraums starten. Mit jedem weiteren Euro unterstützt ihr uns bei der Realisierung weiterer Sschritte wie mehr Zuchträume, Entwicklung neuer Sorten, Verbesserung des Produktionsstandards, zusätzliche Labore etc. Erreichen wir unser Fundingziel in der Höhe von €350.000, dann können wir sofort eine Produktionsanlage realisieren, die in jeder Hinsicht am letzten und besten Stand der aktuellen Technik ist. Sollten sich die Gesetze zu unserem Nachteil ändern und wir die Pläne bezüglich der eigenen Produktionsanlage nicht wie geplant umsetzen können, dann könnt ihr euch darauf verlassen, dass wir versuchen werden, eine faire Lösung für unsere Unterstützer*innen zu finden. Alle, die uns kennen, wissen, wie ehrlich und fair wir privat wie beruflich agieren. Wir freuen uns über eure Unterstützung! Solltet ihre noch Fragen und Anregungen zu unserem Crowdfunding haben, freuen wir uns über Rückmeldungen, z.B. hier als Kommentar. Liebe Grüße, Team Magu