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Projekte / Social Business
manaomea Bleistifte. Nie war Revolution so schön.
Wir haben eine Technologie aus der Luft- und Raumfahrt abgewandelt, so dass wir damit Design-Produkte herstellen können – aus alten Klamotten und aus Naturfasern. Das Material ist so formbar wie Plastik und so natĂŒrlich wie Jute. Unser erstes Produkt sind Bleistifte, die Geschichten erzĂ€hlen. Keine fiktiven Geschichten, sondern reale. Je nachdem, aus welchem Rohstoff sie bestehen. Ihre Geschichten verbinden Menschen und bringen so die Welt ein StĂŒck zusammen.
MĂŒnchen
80.497 €
420.000 € Fundingziel
251
Fans
314
UnterstĂŒtzer
Projekt erfolgreich
 manaomea Bleistifte. Nie war Revolution so schön.

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.10.16 22:16 Uhr - 06.12.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Dezember 2016 - Mai 2017
Fundingschwelle 60.000 €
Fundingziel 420.000 €
Stadt MĂŒnchen
Kategorie Social Business

Worum geht es in dem Projekt?

Wir wollen die Kluft in unserer Welt ĂŒberwinden.
Wir leben in einer globalisierten Welt, und trotzdem klafft eine LĂŒcke zwischen den Kulturen. Wir haben hunderte chinesische Produkte zu Hause, aber noch nie mit einem Chinesen gesprochen. Vorurteile und Konflikte entstehen durch Distanz. Nur indem wir die unterschiedlichen Kulturen und Kompetenzen zusammenfĂŒhren, entwickeln wir die Kraft, die Kluft zu ĂŒberwinden.

Mit Produkten, die von der anderen Seite erzÀhlen
Wir machen mit „den Anderen“ gemeinsame Sache und entwickeln Produkte, die ĂŒber Kontinente hinweg Geschichten erzĂ€hlen. Produkte, die gleichzeitig ganz konkret Ressourcen schonen und Menschen in Ă€rmeren Teilen der Welt ermĂ€chtigen.

Unser neues Material aus der Raumfahrt.
Wir, Tine und Uli, haben zusammen als Wissenschaftler jahrelang an neuen Materialien fĂŒr die Raumfahrt geforscht. Wir haben es geschafft, eine Technologie fĂŒr die Carbonverarbeitung so abzuwandeln, dass wir statt Kohlenstofffasern Naturfasern nutzen. Sowohl frische Naturfasern wie Jute, Flachs oder Baumwolle, als auch alte Stoffreste. Dazu geben wir ein Abfallprodukt des Zuckerrohrs und „pultrudieren“ daraus unter Druck und Hitze ein super-leichtes und wahnsinnig stabiles Material.

Kein Plastik, kein Holz – und doch beides zugleich.
Unser Material vereint die Vorteile vieler bekannter Stoffe:
- So leicht wie Carbon.
- So stabil wie Holz.
- So formbar wie Plastik. (Im Moment ist es tatsÀchlich noch nicht ganz so frei formbar. Aber wir arbeiten dran.)

Streng genommen ist unser Material ein „Bio-Kunststoff“, weil wir natĂŒrliche Rohstoffe weiterverarbeiten. Es enthĂ€lt keine fossilen Ressourcen wie Erdöl und die Produktion ist nahezu abfallfrei.

Bleistifte sind nur der Anfang
FĂŒr die Zukunft sind eine ganze Reihe von Produkten denkbar – von Möbeln bis Laptop-Cases. So wollen wir StĂŒck fĂŒr StĂŒck Produkte aus Textilfasern und alten Stoffen designen.

Das Material ist ja toll! Aber wie ĂŒberwinden wir damit die Kluft, von der wir sprechen??
Das verraten wir euch nach der nĂ€chsten Maus. Äh
 weiter unten!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Du hast gerne Produkte, die nachhaltig sind und trotzdem schön aussehen?
Geil. Wir auch.

Du stehst auf analoges Handwerk und anspruchsvolle Haptik?
Unseren Stiften merkst du ihr solides Handwerk an: Sie liegen robust in der Hand und sind unlackiert, sodass du das Material an der OberflĂ€che spĂŒren kannst.

Du hÀttest gerne einen Bleistift, dessen Mine nicht bricht, wenn er auf den Boden fÀllt?
Nimm einen von unseren. Durch das Pultrusionsverfahren (so heißt es halt ;) ) sind Mine und Stiftmaterial so fest verbunden, dass die Mine absolut bruchgeschĂŒtzt ist – rohe Gewalt ausgenommen!

Du lÀsst dich unterwegs gerne inspirieren und saugst Neues auf wie ein Schwamm?
Dann ist unsere Kombination aus Stift und MĂ€ppchen genau das Richtige fĂŒr dich. Denn das MĂ€ppchen spannst du um dein Notizbuch und hast so dein kleines Inspirations-Set immer dabei

Du magst Sachen, die Dir eine Geschichte erzÀhlen?
Schick uns ein altes KleidungsstĂŒck von dir oder von einem lieben Menschen. Ein KleidungsstĂŒck, das fĂŒr euch ganz besondere Erinnerungen trĂ€gt. Etwa Hochzeitskleid, Babystrampler oder Festival-Shirt. Wir machen Bleistifte daraus – ein ganz besonderes Erinnerungsgeschenk. Und nebenbei allerfeinstes Upcycling!

Du willst Sachen, die dir Geschichten von anderen Menschen, Materialien und LÀndern erzÀhlen?
Auch die Königin, der Noble und das MĂ€ppchen haben etwas zu erzĂ€hlen. Alle drei sind Produkte aus Naturfasern, der Stoff, aus dem Geschichten von anderen Menschen und fernen LĂ€ndern sind. Von BaumwollpflĂŒckerinnen aus Uganda zum Beispiel, die der Königin ihren Körper geben und dafĂŒr WertschĂ€tzung verdienen und ernten. Von europĂ€ischen Flachsfasern, die international geballte Wissenskraft bĂŒndeln und im Noblen vereinen. Von Heike aus Franken, die neben ihrer Hingabe als Mutter auch die am NĂ€hen und Gestalten lebt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstĂŒtzen?

Weil wir mit unseren Produkten die Kluft ĂŒberwinden. Und wie genau machen wir das? Ganz einfach: Indem wir die Welt der großen Textilketten umdrehen.
Die Textilwelt ist vielleicht die mit der grĂ¶ĂŸten Kluft von allen. Allein in Deutschland landen jedes Jahr 100.000 Tonnen Klamotten auf der MĂŒlldeponie. Gleichzeitig produzieren die großen Modeketten tĂ€glich Unmengen an neuer Kleidung – in LĂ€ndern weit weg von hier, meist ohne Liebe fĂŒr Umwelt und Mensch. Mit unserem Material können wir diese Welt umkrempeln, von ganz vorne bis ganz hinten. Denn wir nutzen sowohl den Rohstoff an der Quelle (Baumwolle und andere Naturfasern), als auch den Abfall ganz am Ende der Kette.

Beispiel: die Königin
Die Königin ist aus Baumwolle und kommt aus Uganda. Sie erzĂ€hlt von ihren wahren Königen: den Baumwollbauern. Aus deren Leben und Arbeit entstehen tolle Produkte, aber die Gewinne bleiben meist bei internationalen Unternehmen. Die Königin macht das anders. Sie besteht aus regen-bewĂ€sserter GOTS-Baumwolle – der ökologischsten und fairsten, die es gibt. Das ist ein erster Schritt, aber langfristig nicht genug: Unser Plan ist, Produktionsanlagen gemeinsam mit den Königen und Königinnen vor Ort aufzubauen, damit sie die Wertschöpfung selbst betreiben und nicht nur Rohstoffe liefern. Dann haben wir die Welt der großen Textilketten wirklich umgedreht.

Wir werden immer und immer wieder davon erzÀhlen
So bringen unsere Bleistifte die Welt ein wenig nĂ€her zusammen. Denn nur indem wir immer und immer wieder zeigen, dass wir alle zusammen gehören, können wir die Kluften in unserer Welt nachhaltig ĂŒberwinden.

Die BĂ€ume bleiben stehen, das Öl in der Erde
ZurĂŒck zum Material: Das Material selbst ist schon eine BrĂŒcke ĂŒber die Kluft. Denn Ressourcennutzung und Klimawandel gehören zu den grĂ¶ĂŸten Themen heutzutage. Holzbleistifte etwa werden aus ausgewachsenen BĂ€umen hergestellt, aber vom Baum werden dabei nur 20% fĂŒr Bleistifte genutzt. Die restlichen 80% sind Holzspan und werden verheizt oder zu Spanlatten gepresst. Auch gut, doch sind die BĂ€ume dabei ideal genutzt? Unsere Pflanzen hingegen wachsen innerhalb von 4 Monaten nach und bei der Produktion entsteht kein Abfall.

Jedes Mal, wenn wir ein Produkt aus unseren Materialien erfinden, bauen wir eine kleine BrĂŒcke ĂŒber die Kluft.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Im Moment produzieren wir unsere ersten Stifte an unserer selbst gebauten Anlage in Stuttgart. Die benötigten Spezialteile und Maschinen haben wir selbst entwickelt, die Anlage gehört uns jedoch nicht und steht auf dem GelĂ€nde eines kooperierenden Instituts. Um mit einer grĂ¶ĂŸeren Auflage in Serie gehen zu können, mĂŒssen wir zunĂ€chst unsere eigene Anlage hier in Deutschland bauen.

60.000 Euro – Funding-Schwelle:
Wir können drei Monate lang an der angemieteten Anlage in Stuttgart produzieren. Wir geben eine Pre-Series vom Noblen und der Königin heraus.

420.000 Euro – Funding-Ziel:

Wir bauen unsere eigene komplette Anlage und können die Königin und den Noblen in Serie produzieren. Wir erweitern die Anlage außerdem so, dass wir auch die Upcycling-Stifte aus alten Klamotten in Serie produzieren können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind Wissenschaftler aus der Luft- und Raumfahrt, Designer und Entwicklungszusammenarbeiter. Uli und Tine verfĂŒgen zusammen ĂŒber 25 Jahre Erfahrung mit Biopolymeren und Kunststofftechnologie. Am Deutschen Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt haben sie an Technologien geforscht, mit denen man aus Carbonfasern Satellitenteile herstellt. Diese Technologie haben sie verĂ€ndert, auf Textilfasern angewandt, und damit das neue Material entwickelt.

Tine
BĂŒrgerlich: Dr. Christine Arlt
Nerd-Faktor: Promovierte Materialwissenschaftlerin
Social Faktor: „Young leader for sustainability“ des Collective Leadership Institutes e.V., mit dem WWF und der GIZ.
Vorher: Deutsches Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt
StÀrke: Folgt immer ihrem Herzen.
SchwÀche: Weint vor Scham, wenn sie sich selbst im Video sieht.

Uli
BĂŒrgerlich: Dr. Ulrich Riedel
Nerd-Faktor: Dipl.-Chemiker & promovierter Ingenieur
Social Faktor: Liebt BĂ€ume
Vorher: Johnson Controls, DLR
StĂ€rke: Spinnt geniale Ideen fĂŒr neue Materialien & Produkte.
SchwÀche: Spinnt auch danach noch weiter.

Simon
BĂŒrgerlich: Simon Einwich M.Sc.
Nerd-Faktor: Ist kein Nerd. Macht Marketing.
Social-Faktor: Kennt gar nichts anderes als social business.
Vorher: Enactus Passau, headmates GmbH, wombags, "Iss mal anders"
StÀrke: Der Ausgeglichene. Bleibt auch im Chaos ruhig.
SchwÀche: Bleibt auch dann noch ruhig, wenn lautes Schreien lÀngst die bessere Lösung wÀre.

Impressum
manaomea GmbH
Christine Arlt
Effnerstrasse 110
81925 MĂŒnchen Deutschland

GeschĂ€ftsfĂŒhrer:
Dr. Ulrich Riedel und Dr. Christine Arlt
Amtsgericht MĂŒnchen, HRB 220830
UST-ID: DE302279574

Kuratiert von

Impact Hub Munich

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Über Startnext

Startnext ist die grĂ¶ĂŸte Crowdfunding-Plattform fĂŒr kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. KĂŒnstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der UnterstĂŒtzung von vielen Menschen.

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