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Projekte / Design
more thanshelters entwickelt Architektur- und Designkonzepte ausschließlich für humanitäre Zwecke. Seit zwei Jahren arbeiten wir an unserem wichtigsten Projekt: DOMO, einem mobilen Raumsystem für Flüchtlinge in Krisenregionen weltweit. Wir wollen unsere neu entwickelte Notunterkunft erstmals in Jordanien zum Einsatz bringen und gemeinsam mit syrischen Flüchtlingen – und Eurer Hilfe – einen sicheren, gesunden und menschenwürdigen Lebensraum in einem Flüchtlingslager gestalten.
56.378 €
50.000 € Fundingziel
352
Fans
213
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 morethanshelters: Ein Projekt für Flüchtlinge in Jordanien

Projekt

Finanzierungszeitraum 06.11.2013 16:39 Uhr - 31.01.2014 23:59 Uhr
Fundingschwelle 25.000 €
Fundingziel 50.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Design

Worum geht es in dem Projekt?

Das morethanshelters-Pilotprojekt in Jordanien ...

Seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges 2011 sind bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen vor der Gewalt aus dem Land geflohen. Über 500.000 von ihnen retteten sich in den Nachbarstaat Jordanien. Dort entstand mitten in der Wüste, in Zataari, eines der weltweit größten Flüchtlingslager für mehr als 120.000 Menschen.

Durch einen enormen logistischen Aufwand konnten die zahlreichen Flüchtlinge in Zataari kurzfristig mit Zelten und dem Nötigsten für das tägliche Leben versorgt werden. Doch das Leben in dieser Umgebung ist für die Menschen, die dort Schutz suchen, extrem belastend – sowohl physisch als auch psychisch. Der Alltag im dicht gedrängten Lager ist anstrengend, die Bedingungen sind hart. Und die Familien wissen nicht, wann und ob eine Rückkehr möglich ist.

Die Gewalt in Syrien geht weiter und die Zahl der Flüchtlinge wächst. Innerhalb der nächsten Monate soll deshalb ein zweites Camp für weitere 150.000 Menschen in der Nähe der jordanischen Hauptstadt Amman errichtet werden. 
Unser Ziel ist es, mit unserem DOMO-Raumsystem dort möglichst vielen Menschen nachhaltig zu helfen.

Dafür brauchen wir Eure Unterstützung.

Zusammen mit unserem Partner, dem THW (Bundesanstalt Technisches Hilfswerk), werden wir vor Ort das DOMO-Raumsystem bereitstellen und an die Bedingungen des neuen Flüchtlingslagers anpassen, indem wir direkt mit den Flüchtlingen zusammenarbeiten. Wir können Unterkünfte bauen, aber auch Schulen, Kindergärten oder eben genau die Strukturen, die am dringendsten benötigt werden. Denn das zeichnet DOMO aus: die Flexibilität, mit wenigen Handgriffen kultursensibel und direkt Lebensräume zu gestalten und zu entwickeln.

Wir sind sicher: Unser DOMO-Zeltsystem leistet mehr als alle bisherigen Lösungen. Was wir brauchen, ist unbürokratische Starthilfe.

Die Herausforderung ...

Die Vereinten Nationen zählen aktuell 45 Millionen Menschen, die infolge von Konflikten oder Naturkatastrophen gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen; so viele wie niemals zuvor. Tendenz leider weiter massiv steigend. Viele von ihnen finden Zuflucht in einem Flüchtlingslager. Die durchschnittliche Verweildauer eines Menschen dort beträgt inzwischen 12 Jahre.

Diese globale Entwicklung stellt neue und sehr komplexe Anforderungen an die weltweiten Expertenteams, Hilfsorganisationen und Städteplaner, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen in Not zu helfen. Es braucht dringend Lösungen, die weit über die aktuellen zweifelsohne lebenswichtigen Soforthilfemaßnahmen und „ad hoc“-Unterstützungsleistungen hinausgehen. Ziel muss sein, langfristig wirksame Problemlösungen zu entwickeln und umzusetzen, damit weltweit aus Überlebensräumen menschenwürdige Lebensräume werden können.

Unsere Lösung ...

Aus diesem Grund wurde aus unserem DOMO ein richtiges System. Vom Zelt zur Hütte zum Haus: Alle Elemente unseres Baukastens können ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie halten länger und sind wesentlich stabiler. So können wir auch die Menschen erreichen und unterstützen, die viele Jahre auf der Flucht sind. Wie funktioniert das?

DOMO ist in der Basisvariante leicht zu transportieren und so einfach zu errichten wie ein Zelt. Es erfüllt dabei alle Standards international etablierter Logistikketten der humanitären Hilfe. Doch statt eines kurzfristig einsetzbaren Wegwerfprodukts ist das DOMO das erste völlig nachhaltig konzipierte System. Wir haben alle Komponenten so entwickelt, dass sie viele Lebenszyklen durchlaufen können. Alle eingesetzten Ressourcen können so immer wieder genutzt werden. Unsere tragende Struktur zum Beispiel kann nicht nur Stoff halten, sondern auch problemlos über lange Zeiträume schwere Lasten tragen; sie bildet die Basis für immer neue und bessere Unterkünfte.

Die Materialauswahl ist an verschiedene klimatische, geografische und kulturelle Kontexte angepasst. DOMO bietet Schutz und Sicherheit bei jeder Witterung. Temperatur und Feuchtigkeit sind durch variable Belüftungsformen kontrollierbar und garantieren gesundes Raumklima und hohe Hygienestandards.

DOMO kann immer wieder verändert und ergänzt werden. Aus den Basiseinheiten können wir für verschiedene Familiengrößen unterschiedliche Räume bauen. Auch Lagerhallen oder Versammlungsstätten sind möglich. Lokal verfügbares Material kann mit wenigen Handgriffen das DOMO ergänzen und besser machen. Der wichtigste Aspekt ist aber, dass durch die vielfältigen Variationsmöglichkeiten die Betroffenen aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenssituation eingebunden werden können. Deshalb sprechen wir nicht von einem Einheitsprodukt, sondern von DOMO als einem Baukasten an Möglichkeiten. Nicht der Mensch passt sich der Struktur an, sondern die Behausung dem Menschen.

„Ich habe bisher noch nie ein so umfassendes System für die Versorgung von Notleidenden gesehen. Der interdisziplinäre Ansatz ist einzigartig und vorbildlich. Es ist beeindruckend, welche Art von Ergebnissen möglich sind, wenn nicht die „üblichen Verdächtigen“ etwas planen.“

– Albrecht Brömme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel von morethanshelters ist es, Menschen, die in eine Notlage geraten sind, ein temporäres Zuhause zu schaffen. Aus Erfahrungen in vielen Projekten weltweit wissen wir, dass Wohnraum durch intelligente Gestaltung positiv auf die physische und psychische Gesundheit wirkt. Jede Krisenregion unterscheidet sich aber von einer anderen in Bezug auf ihre klimatischen Bedingungen oder geografischen Besonderheiten. Jede Notlage durchdringt verschiedenste Kulturbereiche, trifft unterschiedlichste Menschengruppen. Deshalb kann es nicht nur eine bauliche Lösung geben. Nur mit einem System, dass sich den Menschen anpasst, können individuelle Bedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit und Privatsphäre aktiv gestaltet werden. Wir sind davon überzeugt, dass Design und Architektur nur dann die optimale Wirksamkeit erzeugen, wenn die Nutzer in die Gestaltungsprozesse einbezogen werden. Vor allem im humanitären Bereich. Erst der Mensch macht den Raum, in dem er lebt, zu einem Ort, zu einem Lebensraum, zu einem Zuhause. Unsere Partner, die Hilfsorganisationen, haben endlich die Möglichkeit, besser und flexibler ihre lebenswichtige Aufgabe zu erfüllen. Sie können nicht nur vielen Menschen helfen, sondern sogar noch besser als bisher.“

Enable people to unfold spaces – create spaces to empower people

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Nach umfassenden und erfolgreichen Tests soll unser DOMO-System in Jordanien für syrische Flüchtlinge eingesetzt werden. Wir werden mit den Familien vor Ort direkt zusammenarbeiten und es zum ersten Mal ermöglichen, dass ihre Bedürfnisse Beachtung finden. Endlich ist es so weit: Wir können beweisen, dass eine viel bessere Notversorgung möglich ist, wenn der Mensch im Mittelpunkt der räumlichen Gestaltung steht.

Deine Unterstützung wird völlig neue Wege in der Soforthilfe eröffnen.

Jede Hilfe steigert die Würde vor Ort.

Jede Spende vergrößert das Projekt. So können wir gemeinsam noch mehr Menschen helfen.

Veränderungen in den Flüchtlingslagern der Welt sind dringend nötig! Wir haben als kreatives Team die Möglichkeiten dazu entwickelt. Mit Dir kommen wir ans Ziel.

Gemeinsam können wir damit den Beweis erbringen:
Menschenwürdiges Wohnen – auch in Notsituationen – ist möglich.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Erlöse aus dem Crowdfunding werden komplett zur Finanzierung unseres Projektes in Jordanien eingesetzt. Mit Erreichen der Fundingschwelle von 50.000 Euro werden wir mindestens 50 Basiseinheiten produzieren und an die Bedingungen vor Ort anpassen.

Bei Erreichen des nächsten Finanzierungsziels von 80.000 Euro können wir direkt vor Ort mit den Menschen auch an die Umsetzung größerer Strukturen gehen. Wir können Versammlungsräume, Schulen oder Kindergärten bauen. Damit wollen wir das besondere Potenzial unseres Ansatzes mit voller Kraft freisetzen: Räume zu schaffen, die sich dem Menschen anpassen, dem Individuum, der Familie und der Gemeinschaft. Damit können wir nicht nur die akute Not lindern, sondern Orte bauen, die Zukunft spenden.

Jeder weitere Euro fließt direkt in die Arbeit unseres Teams vor Ort. Soziales Design ist immer auch ein Prozess, der spontan und präzise auf die Bedürfnisse vor Ort reagiert. So können wir immer an aktuellen Lösungen arbeiten, aber auch mittel- und langfristige Strategien entwickeln. Vor allem können wir mit vor Ort entstandenen Innovationen immer mehr Menschen helfen.

Hilf uns mit deiner Spende. Werde zum Lebensraumstifter!

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht der als gemeinnützig anerkannte morethanshelters e.V. als Teil des Sozialunternehmens morethanshelters, das im Februar 2012 in Hamburg von Daniel Kerber gegründet wurde.
morethanshelters entstand aus der Vision und dem Engagement eines Teams von Architekten, Designern, Wissenschaftlern auf Basis jahrelanger Erfahrung in der Entwicklungs- und humanitären Nothilfe sowie durch die zahlreichen Menschen, die uns auf dem bisherigen Weg mit ihrer Expertise, ihren Netzwerken und Spenden unterstützt haben.

Wo wir stehen ...

Die Produktentwicklung wurde 2012 begonnen und führte über die Prototypenphase und Testprojekte zur ersten Vorserie. Die Entwicklung findet im Verbund mit hochwertigen Partnern statt, darunter das Fraunhofer Institut für Bauphysik, internationale Hilfsorganisationen und fünf Universitäten. Im Mai 2013 wurden erstmals Prototypen öffentlich präsentiert. Im Juni fanden Feldversuche statt. Zur Zeit arbeiten wir an der Vorbereitung der Serie, die in Jordanien zum Einsatz kommen wird. Aktuell führen wir neben dem Projekt mit dem THW in Syrien Gespräche über weitere Projekte mit Hilfsorganisationen, Stiftungen und Partnern in Kenia und Südafrika. Wir sind mittlerweile in direktem Kontakt mit allen großen Hilfsorganisationen, um nach unserem wichtigen Pilotprojekt weitere Hilfseinsätze in Afrika und Asien durchzuführen.

Mehr unter http://morethanshelters.org

Was ist die Fundingschwelle?

Bei Erreichen der Finanzierungsschwelle von 25.000 Euro können wir in Za’atari mobile Räume für die Planung und partizipative Entwicklung des Flüchtlingslagers einrichten und mit den betroffenen Menschen das DOMO-System so auszubauen, dass es auf die konkreten Bedürfnisse vor Ort besser reagieren kann. Jeder weitere Euro fließt in die Ausweitung des Pilotprojekts - quantitativ (Zahl der Zelteinheiten) wie qualitativ (Adaption an den kulturellen Kontext). Für 50.000 Euro bringen wir insgesamt mindestens 50 Zelteinheiten nach Jordanien.
Impressum
morethanshelters e.V.
Daniel Kerber
Gottschedstr. 4
13357 Berlin Berlin

Telefon: +49-30-95624929
Telefax: +49-30-12026434

Registergericht: Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Registernummer: VR 31902

Partner

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Social Impact Finance

Social Impact gGmbH Die Social Impact gGmbH ist Experte für Gründungsberatung. Mehrere hundert Unternehmen wurden bereits mit der Unterstützung von Social Impact gegründet. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Social Impact Labs und die Unterstützung von Social Startups, die mit ihren Ideen ge...

RefugeesWelcome

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