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Projekte / Landwirtschaft
Unter dem Namen "Grace Blue Planet Inc." haben wir eine Dachgesellschaft gegr├╝ndet, die uns in Liberia den Betrieb von Landwirtschaft, Export und Einzelhandel erlaubt. Das nutzen wir, um in genossenschaftlicher Kooperation mit Kleinbauern Bio-Moringa f├╝r den heimischen Markt und den Export zu produzieren. Wir hoffen, damit einen kleinen Beitrag zum Aufbau des Landes zu leisten, das heute noch M├╝he hat, die Zerst├Ârungen von 25 Jahren B├╝rgerkrieg (1989-2004) zu verarbeiten.
Monrovia
1.100 ÔéČ
8.000 ÔéČ Fundingziel
19
Fans
13
Unterst├╝tzer
15 Tage
 Moringa Farm-Genossenschaft in West-Afrika

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.02.17 03:40 Uhr - 12.04.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juni 2017 bis Dezember 2018
Fundingziel 8.000 ÔéČ
Stadt Monrovia
Kategorie Landwirtschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Unser Konzept:
Kleinbauern bauen den Moringa-Baum an, ernten die Bl├Ątter und trocknen sie vor. Grace Blue Planet Inc. kauft die Ernte zum Festpreis, sorgt f├╝r die Nachtrocknung, Vermahlung, Verpackung und Verschiffung. Nach erfolgreichem Verkauf der Ernte wird der ├ťberschuss als Bonus an die Produzenten ausgezahlt. Grace Blue Planet Inc. stellt sein Know-how zur Verf├╝gung, finanziert eine Pilotfarm und Produktionsmittel f├╝r das gesamte Projekt und bezahlt die Bio-Zertifizierung nach EU-Norm.
Soziale Komponente:
ein Teil der Auszahlungen an die Produzenten (ca.30%) wird in einen Sozialfond eingezahlt, auf den die Familienoberh├Ąupter - d.h. die M├Ąnner - keinen direkten Zugriff haben. Dieser Teil der Erl├Âse ist der Unterst├╝tzung der Familien etwa bei der Zahlung von Schulgeld und Arztkosten oder der Finanzierung kommunaler Projekte vorbehalten. ├ťber die Verwendung dieser Gelder wird in einer j├Ąhrlichen Versammlung aller an der Produktion Beteiligten und deren Ehepartner beraten und entschieden. Mindestens ein Vertreter von Grace Blue Planet Inc. wird an der Versammlung teilnehmen und die Umsetzung der Beschl├╝sse gew├Ąhrleisten.
Warum Moringa?
Moringa oleifera ist ein in den Tropen heimischer Baum, der ca. 4 Monate nach der Aussaat tief genug verwurzelt ist, um keine besondere Pflege mehr zu ben├Âtigen. Er gedeiht auch auf kargem, sandigem Boden, braucht lediglich Raum nach unten zum Wurzeln, ist also kein Freund von felsigem Untergrund. Ein Moringabaum ist robust, lebt und produziert bis zu 30 Jahre lang. Die Pflanzung und Bewirtschaftung von Moringa erfordert also geringen Aufwand. Dem gegen├╝ber steht eine wachsende Nachfrage in Europa, wo Moringa-Blattpulver als hochwertiges Nahrungserg├Ąnzungsmittel in den Bio-L├Ąden verkauft wird. Moringa macht es so m├Âglich, dass Bauern in Afrika mit beschr├Ąnkten finanziellen M├Âglichkeiten ein Produkt f├╝r den Exportmarkt herstellen k├Ânnen, was sonst kaum geht.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Einerseits geht es uns um ein vern├╝nftiges Produkt f├╝r den deutschen Markt f├╝r ern├Ąhrungsbewusste Leute. Ebenso wichtig ist uns aber die Seite der kleinb├Ąuerlichen Produzenten in Liberia. Wir hoffen, mit unserem Projekt Einkommen in l├Ąndliche Gebiete zu bringen. Liberia k├Ânnte mehr von solchen Initiativen gebrauchen. Dort leeren sich die D├Ârfer mangels Perspektiven, w├Ąhrend die Hauptstadt Monrovia mit verarmten Landfl├╝chtlingen ├╝berl├Ąuft. Nat├╝rlich kann unsere kleine Initiative nur einen kleinen Beitrag zu einer positiven Entwicklung leisten. Aber wir hoffen auch, einen Ansto├č zu geben, sodass es vielleicht bald mehr von uns gibt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterst├╝tzen?

Wer Moringa schon kennt oder wer sich durch uns beginnt daf├╝r zu interessieren, kann uns ohne Reue unterst├╝tzen, da wir als Dankesch├Âns feinstes Moringa-Pulver und Moringa-├ľl aus unserer ersten Ernte versenden. Noch wichtiger sind uns Unterst├╝tzer, die sich f├╝r die Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent interessieren und nach einer Gelegenheit suchen, bei einem kleinen, nachhaltigen und fairen Projekt dabei zu sein.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei Beginn der Planungen hofften wir noch, das gesamte Projekt mit unseren eigenen Mitteln finanzieren zu k├Ânnen. Nach 2 Jahren Exploration, praktischen Versuchen und Beratung wissen wir, dass das Start-up mehr Aufwand erfordert als wir dachten. Insbesondere die Aufbereitung der Ernte f├╝r den Export ist komplexer. Anstelle eines offenen Trockenschuppens m├╝ssen wir ein Geb├Ąude mit beheizbarem Trockenraum bauen, wegen der durchgehend hohen Luftfeuchtigkeit. Das Geb├Ąude wird ca. 10.000,- US Dollar kosten. Daf├╝r werden wir das Geld der Kampagne benutzen. Wir hoffen, im Juni/Juli 2017 mit dem Bau fertig zu sein.

Wer steht hinter dem Projekt?

Grace Blue Planet Inc. sind:
Reinhard Krause, Hamburg:
Mitte der 80er Jahre ging ich nach einem Diplom in englischer Literatur erstmal den klassischen Weg ins Taxengewerbe. Ich arbeitete erst in einem Kollektiv, sp├Ąter als Einzelunternehmer. Grundlegende Erfahrungen mit demokratischen Arbeitsstrukturen in einer Genossenschaft machte ich in der Hamburger Taxifunk-Genossenschaft das taxi e.G., wo ich von 1988-2016 aktives Mitglied war, von 2008 - 2010 als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Gleichzeitig folgte ich meinem wachsenden Interesse an Afrika. 1988 - 1994 bereiste ich Senegal/Gambia, Mali, Kenya, mehrfach Tanzania, und Ghana. 1995-1997 lebte ich in Ghana, wo ich mich am Start-up eines deutsch-ghanaischen Kulturzentrums beteiligte. 1996 lernte ich dort meine Frau Tina kennen, die der B├╝rgerkrieg in ihrer Heimat Liberia zusammen mit ihrer Tochter nach Ghana verschlagen hatte. 1997 fuhren wir nach Liberia, um ihren Sohn zu suchen, zu dem sie im Chaos von Krieg und Flucht den Kontakt verloren hatte. Wir machten ihn in 2 Wochen ausfindig und konnten ihn mitnehmen. Nebenbei erhielten wir einen Eindruck von Liberia in der Zwischenkriegszeit: Charles Taylor spielte Pr├Ąsident, das Land war voll mit ECOMOG-Truppen und Taylors Banditen in Polizeiuniformen. Sonst bewegte sich wenig zwischen den Kriegsruinen in Monrovia. Wir verlie├čen das Land damals mit pessimistischen Gef├╝hlen. 1999 heirateten wir in Abidjan (Elfenbeink├╝ste). Es dauerte dann noch gut 5 Jahre, bis wir mit dem Aufbau eines Wohnsitzes und einer Existenz f├╝r die Familie in Liberia anfangen konnten. Seit 2014 besch├Ąftigen wir uns mit der Idee unseres Farm-Projekts.
Tina Jappah, Hamburg:
wurde 1990 vom Krieg mitten in Monrovia ├╝berrascht und von ihrer Familie abgeschnitten. Sie schlug sich allein zu Fu├č zur Elfenbeink├╝ste durch und gelangte von dort nach Ghana, wo sie ihre Tochter Doris wiederfand, die auf anderen Wegen nach Accra gelangt war. 1996 trafen wir uns dort und geh├Âren seitdem zusammen. Hier in Hamburg ist Tina Mitglied im Chor der Englischen Kirche und singt in der deutsch-afrikanischen Band Kekso & Tery Kafo .
Benetta Smith, Monrovia:
ist Tinas ├Ąltere Schwester. Nach 1990 wussten beide jahrelang nicht, ob die andere das Chaos ├╝berlebt hatte. Erst 1999, am Tag nach unserer Hochzeit, die wohl unter Liberianern in Abidjan Tagesgespr├Ąch war, sp├╝rte Benetta uns auf. Sie hatte all die Jahre dort gelebt. Seitdem ist sie unsere verl├Ąssliche Partnerin und hat sich mit uns zusammen durch schwere Zeiten in den vergangenen Jahren gek├Ąmpft.
Bei praktischen Versuchen auf der Farm von Anfang an dabei:
Obed Nyemah, Bomi-Hills: Tinas j├╝ngerer Bruder.
Freunde und Unterst├╝tzer mit Rat und Tat:
Edouard van Diem, Permakultur-Campus, Hamburg, www.permakultur-campus.de
Heinrich Heinrichs & Meinolf Kuper, Africrops, Berlin, www.africrops.de
Reinhard Hornung & Inge Altemeier, Globalfilm Productions, Hamburg, www.globalfilm.de
Mario Menzerolf & Dagmar Taubert, Restaurant Biodito, Hamburg, www.biodito.de
Inspiriert wurden wir von:
Barbara Simonsohn, Moringa - der essbare Wunderbaum, Verlag Andreas Kraus, 2012

Impressum
Reinhard Krause
Breiter Gang 1
20355 Hamburg Deutschland

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