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Projekte / Bildung
Brez'n trifft Borschtsch - München osteuropäisch
Migration und Integration scheinen eher die Themen der Hauptstadt Berlin zu sein; während dort Parallelwelten problematisiert werden, widmet man sich in Bayern der Tradition und der Gemütlichkeit . Dabei hat gerade München eine spannende Geschichte als transkultureller Ort – und die wollen wir erzählen. Ein Stadtplan soll wichtige Orte, Biografien und Informationen mit Osteuropa-Bezug lokalisieren. Dazu sollen Stadtführungen mit persönlichen Begegnungen organisiert werden.
München
1.530 €
1.200 € Fundingziel
83
Fans
53
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Brez'n trifft Borschtsch - München osteuropäisch

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.11.12 08:58 Uhr - 15.02.13 23:59 Uhr
Fundingziel 1.200 €
Stadt München
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

München wird gemeinhin als bayerisch-deutsche Vorzeigestadt wahrgenommen. Doch die Landeshauptstadt hat auch eine spannende Geschichte als transkultureller Ort. Mit einem Stadtplan, der auf Orte mit Osteuropa-Bezug hinweist, wollen wir den MünchnerInnen eine bestimmte Seite ihrer Stadt näher bringen und auf diese Weise verschiedene Lebenswelten miteinander in Kontakt bringen. Wir wollen die Vielfalt an Realitäten aufzeigen, die den Lebensraum Stadt ausmachen  am Beispiel von Orten und Biographien mit osteuropäischem Hintergrund.

Der Stadtplan stellt Bars und Restaurants vor, aber auch Feinkostläden und spirituelle Treffpunkte. Wir wollen, dass ein Dialog zwischen Menschen und Orten entsteht; dass Münchner verschiedenster Herkunft sich aufmachen, ihre Stadt neu zu entdecken.

Osteuropa meint in unserem Sinne vor allem den slawischen Sprachraum und bezieht sich damit auf die Länder Russland, Ukraine, Weißrussland, Polen, Tschechien und Slowakei. Wir verstehen den Begriff nicht als kulturelle Einheit, sondern als eine räumliche Kategorie. Es ist damit nur eines von vielen möglichen Prismen, durch die München als Weltstadt sichtbar wird.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel der Herausgabe des Stadtplans ist es, dass sich die verschiedenen Mikrokosmen Münchens für einander öffnen. Wir wollen die Vielfalt an Realitäten aufzeigen, die den Lebensraum Stadt konstituieren  am Beispiel von Orten und Biographien mit osteuropäischem Hintergrund. Der Stadtplan stellt Bars und Restaurants vor, aber auch Feinkostläden und spirituelle Treffpunkte.

Vorurteile können bei der Entdeckung dieser anderen, vermeintlich fremden, Lebenswelten abgebaut oder bestätigt werden  wir nehmen keinen Einfluss auf die Sichtweisen, sondern wollen, dass ein Dialog zwischen Menschen und Orten entsteht; dass Münchner verschiedenster Herkunft sich aufmachen, ihre Stadt neu zu entdecken. Der Stadtplan soll neugierig machen und neue Sichtweisen auf die eigene Heimat ermöglichen. Darüber hinaus sind auch thematische Führungen mit Begegnungen geplant, die vier Mal in den zwölf Monaten nach Erscheinen des Stadtplans stattfinden. Diese sollen einen Querschnitt des osteuropäischen München geben. Treffen mit Experten und Menschen, deren Biografie mit dem östlichen Europa verwoben ist, sollen die Informationen der Stadtführer von Ahoj Nachbarn ergänzen.

Eine Mischung aus Biographien, objektiven Informationen und subjektiven Statements der Projektgruppe ergänzt die Karte textlich.

Zielgruppe sind in erster Linie die Bewohner der Stadt und zwar alle Bevölkerungsschichten: Alt und Jung, mit oder ohne Migrationshintergrund. Der Stadtplan soll zunächst in einer Auflage von 2.000 Stück gedruckt werden. Er kann online unter www.ahojnachbarn.eu für einen symbolischen Unkostenbeitrag bestellt werden, außerdem wird er an ausgewählten, zielgruppenspezifischen Orten in München verkauft (Kulturzentren, Büchereien, etc.). Da der Plan in Gruppen genutzt oder weitergegeben werden kann, werden deutlich mehr als 2.000 Menschen damit erreicht. Die Stadtführungen sollen in den folgenden zwölf Monaten vier Mal angeboten werden, mit jeweils 20-25 Teilnehmern. Bei großem Interesse können Zusatztermine angeboten werden.

Für die Führungen werden bestimmte Orte und Persönlichkeiten ausgewählt, die einerseits gut in einer Tour erreichbar sind und andererseits eine möglichst große Bandbreite abdecken. So lassen sich etwa in Schwabing und der Maxvorstadt nicht nur das Haus besuchen, in dem Stepan Bandera, ukrainischer Nationalist und Nationalheld, ermordet wurde, sondern auch die gemütliche Bar im Stil Sibiriens mit ihrem russischen Besitzer, bevor es weiter zur Ost-West-Friedenskirche geht, in der uns Mitglieder der Kirche mehr über deren Geschichte und Väterchen Timofei erzählen. In Münchens Innenstadt können wir uns im Jüdischen Kulturzentrum zu Kontingentflüchtlingen aus der Sowjetunion informieren, wir können in der Theatinerkirche das Grab einer polnischen Prinzessin besichtigen, bevor wir uns im Feinkostladen "Odessa" der Geschichte ihrer Besitzer und dem umfangreichen Sortiment widmen. Alle Teilnehmenden sollen die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen - und zwar nicht uns, sondern den Menschen vor Ort.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir glauben, dass es für jede multi-nationale Stadt wichtig ist, das Miteinander aktiv zu gestalten. Wir sind uns sicher, dass wir mit unseren Sach- und Ortskenntnissen eine Expertise in Sachen Osteuropa haben, die wir gern teilen möchten. Der Stadtplan kommt einer großen Zahl von Münchnern zugute, deren Horizont sich um einen bedeutenden Teil des Stadtlebens und der Stadtgeschichte weiten kann. Gleichzeitig soll dies ein Modell-Projekt für andere Städte und Initiativen werden: es gibt noch so viel zu entdecken, so viele Geschichten zu erzählen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Projektkosten belaufen sich insgesamt auf rund 5000 Euro. Darin beinhaltet: Konzeption und Layout sowie Druckkosten für eine Auflage von 2000 Stadtplänen, die für einen symbolischen Beitrag auf www.ahojnachbarn.eu sowie in Münchner Kulturzentren erworben werden können. Außerdem werden für die Stadtführung Aufwandsentschädigungen für diejenigen eingeplant, die sich dazu bereit erklären, durch ihren Laden / ihr Kulturzentrum zu führen und osteuropäischen Sehenswürdigkeiten damit ein Gesicht geben.

Bislang wird das Projekt vom Kulturreferat der Stadt München unterstützt, weitere Förderer wurden angefragt. Ein Großteil der Finanzierung stammt aus Einnahmen des Vereins Ahoj Nachbarn. Die 1200 Euro aus dieser Aktion werden für Konzeption und Produktion des Stadtplans verwendet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Verein Ahoj Nachbarn existiert seit 2005 und hat sich seitdem stetig vergrößert. Hauptziel der Tätigkeiten von Ahoj Nachbarn stellt die Förderung kultureller Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Ländern in Mittel- und Osteuropa dar. Durch verschiedenste künstlerische Projekte und Veranstaltungen soll die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den östlichen Nachbarn geschaffen werden, um gegenseitiges Interesse und Verständnis zu wecken. Zu den bereits realisierten Projekten gehören eine Filmtour Polska-Deutschland, unzählige Kurzfilmabende in Nürnberg und München sowie das fünftägige Filmfestival "filmPOLSKA München", das 2012 zum zweiten Mal stattfindet.
http://www.ahojnachbarn.eu

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