Crowdfunding beendet
Seit 15 Jahren arbeiten die Heidelberger Sinfoniker an der Gesamtaufnahme der Sinfonien von Joseph Haydn. Die bereits erschienenen 25 CDs werden weltweit von der Fachpresse ausgezeichnet. Mit dem neuen künstlerischen Leiter Johannes Klumpp möchten wir die Gesamteinspielung zu Ende führen und auf den neusten wissenschaftlichen Stand bringen - weiterhin ganz im Sinne der historisch orientierten Aufführungspraxis
7.335 €
Fundingsumme
35
Unterstütz­er:innen
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 Neuer Heidelberger Haydn
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 19.02.21 18:35 Uhr - 31.03.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 18.2.2021-24.3.2021
Startlevel 7.000 €
Kategorie Musik
Stadt Heidelberg

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Worum geht es in dem Projekt?

„Heidelberger Haydn ist ein Ausbund an Dynamik, Frische, Wildheit, Humor und Überraschungsreichtum. Ich freue mich, dass die Reise weitergeht und der Zyklus vollendet wird.
Meine musikalischen Begegnungen mit den Heidelberger Sinfonikern waren immer Reisen zum Glück. Idealismus, Liebe zur Musik und technische Perfektion paaren sich hier mit dem Willen zum ganz Besonderen. Genau passend für die sinfonische Welt von Joseph Haydn.
Voller Vorfreude schaue ich in die Zukunft!“ - Johannes Klumpp

Gemeinsam wollen wir den Blick auf Haydn schärfen und somit die Herangehensweise an seine Sinfonien wissenschaftlich auf den neuesten Stand bringen.

„Mein Fürst war mit all meinen Arbeiten zufrieden, ich erhielt Beifall, ich konnte als Chef eines Orchesters Versuche machen, beobachten, was den Eindruck hervorbringt und was ihn schwächt, also verbessern, zusetzen, wegschneiden, wagen;
Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“

So sprach Haydn – wir möchten ihn gerne bei seiner musikalischen und kompositorischen Metamorphose begleiten: Mit den von den Heidelberger Sinfonikern noch nicht auf CD eingespielten Sinfonien gehen wir den Weg diesmal chronologisch und können so die kompositorische Entwicklung - wie Haydn „zusetzt und wegschneidet“ – genau nachvollziehen.

Die Produktion soll mit wissenschaftlichen Videos und Audios dokumentiert werden, die einen Einblick in unsere Auseinandersetzung und Erfahrung mit der Entwicklung der Haydnschen Sinfonik geben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist, bis zu Haydns 300. Jubiläum im Jahr 2032 die Gesamteinspielung seiner Sinfonien zu vollenden.
Mit der chronologischen Vorgehensweise werden wir den Blick auf Haydns Schaffen schärfen und die Aufnahmen wissenschaftlich auf den neuesten Stand bringen.
Unser Alleinstellungsmerkmal ist die historisch informierte Aufführungspraxis – „so wie damals klingend, aber modern gespielt“ – auf diesem Gebiet sind wir weltweite Haydn-Experten!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Inzwischen sind wir seit einem Jahr in der Pandemie gefangen. Es ist momentan nicht absehbar, wann wir den Konzertbetrieb aufnehmen können – zwar dürfen die professionellen Ensembles weiterhin proben, jedoch sind die Online-Konzerte inzwischen nicht mehr gefragt.
Als freiberufliches Orchester sind wir auf Konzerteinnahmen angewiesen.
Für uns als freiberufliches Orchester bedeutet es, ums Überleben zu kämpfen. Die Folgen dieser Krise kann aber nicht nur der Staat alleine durch die Soforthilfen schultern – vielleicht sind Sie in der Lage, der regionalen Kulturlandschaft ein wenig beizustehen?
Damit unser Orchester und die Musiker eine Spiel- und Verdienstmöglichkeit haben, möchten wir unseren Schwerpunkt, die Gesamtaufnahme aller Haydn Sinfonien, weiterverfolgen. Die Aufnahmen für zwei neue Volumes unserer Gesamteinspielung sind für März 2021 geplant.
Die Gesamteinspielung der Haydn-Sinfonien ist unser langjähriges Herzensprojekt, das von nun an von unserem neuen künstlerischen Leiter Johannes Klumpp übernommen und weitergeführt werden wird.
Unsere Gesamteinspielung soll bis zu Haydns 300. Jubiläum im Jahr 2032 fertiggestellt werden: uns fehlen noch ca.10 CDs!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Produktionskosten für eine CD belaufen sich auf in etwa 30.000 Euro. Davon werden die Honorare unserer Musiker und unseres künstlerischen Leiters gezahlt, die Miete für den Aufnahmeraum, der Tontechniker und das technische Equipment.

Wer steht hinter dem Projekt?

Unsere Geschichte – die Heidelberger Sinfoniker

Mitreißende Spielfreude, eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz und ihr ebenso spannungsreicher wie differenzierter Aufführungsstil sind zu Markenzeichen der Heidelberger Sinfoniker geworden. Mit Schwerpunkt Wiener Klassik und frühe deutsche Romantik werden sie von der internationalen Kritik zu den führenden historisch-orientierten Klangkörpern der Gegenwart gezählt. Der Interpretationsstil des Orchesters wurde entscheidend geprägt von einer intensiven Schulung in historischer Aufführungspraxis bei Nikolaus Harnoncourt und ausgefeilt in der Probenarbeit des ehemaligen Dirigenten Thomas Fey, der sich wegen eines Unfalls aus der Musikwelt zurückziehen musste. Seine enthusiastische Art des Musizierens wird für das Orchester immer eine große Inspirationsquelle bleiben.

Zugleich begann die regelmäßige Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Solisten wie Fazil Say, Martin Stadtfeld, Ragna Schirmer, Carolin Widmann, Rudolf Buchbinder, Bernd Glemser, Thomas Zehetmair, Giuliano Carmignola u. a. Tourneen führten das Orchester in viele Länder Europas, ebenfalls nach Südamerika und nach Japan.

Besonders durch ihre mehr als 50 CD-Aufnahmen, vor allem für das Label hänssler Classic, haben die Heidelberger Sinfoniker in den letzten Jahren für Aufsehen erregt – etliche Aufnahmen erhielten internationale Auszeichnungen, darunter auch die Nominierungen für Cannes Classical Award 2003 sowie für den International Classical Music Award 2011. Auch die Fachpresse feiert in seltener Einmütigkeit die ebenso vitalen wie ungewöhnlichen Interpretationen des Orchesters.

Seit der Saison 2020/2021 ist Johannes Klumpp der neue künstlerische Leiter der Heidelberger Sinfoniker.

Fotocredit @Christian Bartle Fotografie

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