Crowdfunding-Finanzierungsphase
Unsere Partner*innenschaft zwischen MYFF und PüG ist eine Süd/Nord Plattform, um Jugendliche zu verbinden und es ihnen zu ermöglichen, sich durch Medien und kreative Ansätze über globale Fragen auszutauschen. Nach sechs Jahren erfolgreicher Projekte, haben wir uns dazu entschieden, unsere Partner*innenschaft in einem Fachkräfteaustausch zu reflektieren. Um unseren Fachkräfteaustausch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen, brauchen wir eure Unterstützung!
2.535 €
Startlevel 3.000 €
30
Unterstütz­er:innen
7Tage
Julia Jansky-Heldmann
Julia Jansky-Heldmann vor 41 Minuten
Cora Dietze
Cora Dietze vor 3 Tagen
Beate von schwarzkopf
Beate von schwarzkopf vor 4 Tagen
Beate von schwarzkopf
Beate von schwarzkopf vor 4 Tagen
Cornelia Düchting
Cornelia Düchting vor 5 Tagen
Uta Dietze
Uta Dietze vor 5 Tagen
Anja Heldmann
Anja Heldmann vor 6 Tagen
Sabin Bieri
Sabin Bieri vor 7 Tagen
Datenschutzhinweis
Datenschutzhinweis
 Out of the Box Fachkräfteaustausch
 Out of the Box Fachkräfteaustausch
 Out of the Box Fachkräfteaustausch
 Out of the Box Fachkräfteaustausch
 Out of the Box Fachkräfteaustausch

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 20.06.22 16:22 Uhr - 10.07.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 09.08 - 19.08.2022
Startlevel 3.000 €

Das Geld fliesst in die Realisierung des 2. Teils unseres Fachkräfteaustauschs zwischen MYFF und PüG im August in Bremen.

Kategorie Bildung
Stadt Bremen

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Worum geht es in dem Projekt?

Unsere Partner*innenschaft zwischen Mathare Youth Film Festival (MYFF) und Partner*innen über Grenzen (PüG) ist eine Süd/Nord Plattform, um Jugendliche zu verbinden und es ihnen zu ermöglichen, sich durch Medien und kreative Ansätze über globale Fragen auszutauschen.

2016 organisierten wir die erste Jugendbegegnung in Deutschland zum Thema Flucht und Migration. Bis heute führten wir erfolgreich drei weitere Jugendbegegnungen in Kenia und Deutschland zu den Themen Menschenrechte, Sustainable Development Goal (SDG) 10 Ungleichheiten verringern und SDG 1 Armut beenden durch. Zusätzlich führten wir während der Covid- Pandemie in den Jahren 2020/21 zwei virtuellen Begegnungen zum Thema SDG 13 Klimawandel durch. Neben den außerschulischen Jugendbegegnungen führen PüG und MYFF in Kooperation mit der Gesamtschule Bremen Mitte und den Mekaela Academies jährlich dreiwöchige Schulaustauschprogramme durch. Außerdem ermöglichten MYFF und PüG jungen Menschen aus Kenia und Deutschland im jeweiligen anderen Land einen Freiwilligendienst zu machen.

Nach sechs Jahren erfolgreicher Projekte, haben wir uns dazu entschieden unsere Partner*innenschaft in einem Fachkräfteaustausch mit acht Teilnehmenden von jeder Organisation zu reflektieren. Die erste Begegnung fand bereits vom 08.04 - 18.04.22 in Kenia statt. Dort haben wir uns als Partner*innen noch besser kennengelernt und unseren Süd/Nord Kontext und die zugehörigen Machtstrukturen reflektiert. Als ein wichtiger Aspekt des Süd/Nord Kontextes, haben wir über Rassismus diskutiert und uns kritisch über die SDGs ausgetauscht, welche unsere Jugendbegegnungen einrahmen. Außerdem haben wir unsere Werte in der Partner*innenschaft diskutiert und die Herausforderungen der Jugendbegegnungen und der Partner*innenschaft reflektiert. Durch die Begegnung sind wir als Team zusammengewachsen und haben viel Motivation für zukünftige Projekte geschöpft.

Der zweite Teil des Fachkräfteaustausch findet in Deutschland vom 09.08 - 19.08.22 statt. Hier wird der Fokus darauf liegen, wie unser Partner*innenschaft und unsere Organisationen in Zukunft wachsen können. Speziell wollen wir die nächsten Jugendbegegnungen in den Jahren 2023/24 planen.

Unser Fachkräfteaustausch wird vor allem durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP), ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, finanziell ermöglicht. Leider haben wir noch eine finanzielle Lücke und brauchen deshalb eure finanzielle Unterstützung, um unseren Fachkräfteaustausch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Aus der Grundstruktur der bisherigen Jugendbegegnungen verfolgen die Kooperationspartner*innen zwei Arten von Zielen: die permanenten und themenbezogenen Ziele.

Themenbezogene Ziele im Fachkräfteaustausch

1. Teil des Fachkräfteaustausch im April in Kenia

  • Herausforderungen identifizieren: Vor welchen Herausforderungen standen wir in der Vergangenheit? Was waren die Quellen für diese Herausforderungen? Waren wir glücklich mit den Entscheidungen, die wir getroffen haben? Was hätten wir uns gewünscht anders gelaufen zu sein?
  • Probleme offen ansprechen und einander zuhören.
  • Zusammen einen Weg finden mit Problemen umzugehen und gemeinsam Lösungen finden.
  • Die wichtigsten Punkte der Reflexion sind Kommunikation und Machstrukturen in der Partner*innenschaft und bei der Durchführung gemeinsamer Projekte.
  • 2. Teil des Fachkräfteaustausch im August in Deutschland
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  • Funktionieren die Ideen, die wir für unsere Partner*innenschaft und unseren Austausch haben?
  • Umsetzten der Ideen aus der ersten Begegnung.
  • Rollenverteilung bewusst machen: Was sind die Rollen von MYFF, PüG, Teamer*innen und der Leitung?
  • Gemeinsame Ziele für die Zukunft setzen.
  • Ideen für weitere Finanzierungsmöglichkeiten sammeln.

Permanente Ziele der Partner*innenschaft

  • Rassismuskritische Perspektiven fördern: Die Teilnehmer*innen werden auf Formen des Rassismus aufmerksam gemacht und werden sich alle immer wieder gegenseitig auf subtile und unbemerkte Formen des Rassismus hinweisen.
  • Vorurteile abbauen und den diversitätsbewussten Austausch fördern: Diversitätsbewußtsein fördern bedeutet für unseren Austausch, dass wir jeden Menschen zuallererst als Individuum wahrnehmen, unabhängig des Geschlechts, aus Kenia oder Deutschland. Jede*r an sich ist vielfältig und einzigartig.
  • Von Anderen lernen / Ambiguitätstoleranz steigern: Da das Identitätskonzept stark mit den unterschiedlichen individuellen Lebensrealitäten zusammenhängt, sehen sich die Teilnehmenden im jeweiligen Land als Expert:innen deren eigenen Lebensräume. So erhoffen sie sich, voneinander viel zu lernen und sich von der weit verbreiteten einseitigen Wissensvermittlung vom globalen Norden zum globalem Süden zu distanzieren. Sie erfahren, dass nicht nur eine Meinung Gültigkeit haben muss, sondern sehr gut mehrere nebeneinander stehen können und sich bereichern.
  • Medienkompetenz fördern: Auch bei diesem Fachkräfteaustausch wird ebenso mit Medien wie Film, Fotographie, Podcast und Social Media sowie mit Theatermethodik gearbeitet, da diese permanent in der Arbeit mit den Jugendlichen eingesetzt werden. Wir wollen uns aber auch damit auseinandersetzen, wie wir die digitalen Medien weiter einsetzen wollen, nicht nur um im Kontakt bleiben zu können, sondern auch gemeinsame Projekte nach dem Austausch weiter entwickeln zu können.
  • Förderung der Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund: An dem Austausch werden auch Bremer Fachkräfte mit Migrationshintergrund teilnehmen. Da Migrant*innen generell in der internationalen Jugendarbeit (IJA) bisher unterrepräsentiert sind, stellt dieses Projekt einen hohen Mehrwert für die IJA mit Vorbildfunktion und einem hohen Identifikationspotential dar.
  • Themenbereich Globales Lernen – eigenes Handeln reflektieren: Das Kennenlernen der verschiedenen Lebensräume, sowie die persönlichen Erfahrungen im jeweiligen Land, soll den Teilnehmenden ein differenziertes Bild der einen Welt vermitteln. Die Teilnehmenden bekommen einen persönlichen Bezug zu dem Land der Anderen. Sie erleben das ihr Handeln nicht nur lokale sondern auch globale Auswirkungen hat. Dieser Fachkräfteaustausch soll möglichst auf Augenhöhe stattfindet, um das Vertrauen aneinander neu aufzubauen und zu stärken.
  • Nachhaltige Partner*innenschaft auf Augenhöhe: Die Nachhaltigkeit der Partner*innenschaft soll durch unterschiedliche Aktivitäten während des geplanten Austausches sowie über die behandelten Themen und Visionen untermauert werden. Dies soll in einem respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander geschehen. Dieses Ziel setzt voraus, die Bereitschaft zum gemeinsamen Lernen genauso wie das Lernen voneinander (ohne Hierarchie).
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil unsere 5 Werte für eine nachhaltige Partner*innenschaft auch das Fundament für die nötigen Veränderungen unserer Gesellschaft bilden:

Empathie
Wir wollen achtsam sein, wie wir miteinander kommunizieren, Verständnis füreinander aufbringen und uns das Gefühl geben, Ideen, Probleme und Erfahrungen miteinander teilen zu können.

Gerechtigkeit
Jede Person hat individuelle Privilegien und Möglichkeiten aufgrund von Klasse, Geschlecht, Rassifizierung, Behinderungen, Alter, Religions- und Staatsangehörigkeit. Wir berücksichtigen diese persönlichen und strukturellen Ungleichheiten und unterstützen Menschen dabei, sich auf Augenhöhe zu begegnen.

Anti-Dominanz
In unserer Süd/Nord Partner*innenschaft reflektieren und diskutieren wir Machstrukturen in unserer globalen Welt und wie verschiedene Diskrimierungen sich auf diese auswirken. Das erfordert eine dekoloniale Perspektive und in unserem Kontext einen besonderen Fokus auf Rassismus.

Integrität
Alle Teilnehmenden in der Partner*innenschaft sollen sich und dem Team gegenüber ehrlich sein. Außerdem sollen sie vertrauenswürdig und verantwortlich sich, anderen gegenüber und in ihrer Rolle, die sie in der Partner*inneschaft einnehmen, sein.

Motivation
Alle Teilnehmenden in der Partner*inneschaft setzen sich leidenschaftlich für ihre Ziele ein, engagieren sich in ihrer Rolle und räumen ihr die Priorität ein, die sie verdient. Sie haben den Antrieb, die erwünschten Ziele auch zu erreichen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit eurem Beitrag können wir unsere finanzielle Lücke schliessen und den 2. Teil des Fachkräfteaustauschs in Bremen erfolgreich durchführen. Ihr unterstützt uns dabei, die Flugkosten der kenianischen Gruppe und die Honorarkosten mitzufinanzieren, die in die professionelle Betreuung unserer Reflektion der Partner*innenschaft gehen. Während des Fachkräfteaustauschs sind die Kenianer*innen zuhause bei den Deutschen untergebracht. Trotzdem fallen Verpflegungskosten an, die gedeckt werden müssen. Weitere Programmkosten sind das 9€ Ticket für die Teilnehmenden, um in der Zeit in Bremen und umzu mobil zu sein, sowie Eintritte zu Ausstellungen, die für unseren Austausch interessant sind. Eure Unterstützung hilft uns dabei all diese Kosten zu decken.

Wer steht hinter dem Projekt?

Mathare Youth Film Festival (MYFF) ist eine comunity based organisation aus Kenia. Sie bietet jungen Menschen aus prekären Verhältnissen eine Perspektive, indem sie ihnen Foto- und Filmskills beibringen. MYFF unterstützt junge angehende Filmemacher*innen, ihre Kreativität durch mediale Kunst auszudrücken und Filme zu benutzen, um Veränderung herbeizuführen, aufzuklären und sich für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) einzusetzen.

Der Verein Partner*innen über Grenzen (PüG) aus Bremen organisiert Jugendbegegnungen zwischen jungen Menschen aus afrikanischen Ländern und Deutschland, um Frieden und eine kritische Sicht auf globale Fragen zu fördern. Teilnehmende der Begegnungen werden Multiplikator*innen von Respekt und Akzeptanz für andere Perspektiven und setzen sich kritisch mit Machtstrukturen auseinander. Der Verein Partner*innen über Grenzen wurde nach zwei erfolgreichen und preisgekrönten Schüler*innenbegegnungen der Gesamtschule Bremen Mitte von ehemaligen und aktiven Schüler*innen der GSM, Lehrer*innen, Eltern und Freunden des Afrika-Projektes der GSM gegründet.

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