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Projekte / Musik
Für die Aufführung der ersten Szenen der Oper "Ovartaci - crazy, queer & loveable" und die Lieder "Die Kriminellen der Frau A." in der Werkstatt der Staatsoper Berlin brauchen wir Unterstützer*Innen, die auch Lust haben das Konzert zu hören! Die Staatsoper stellt den Raum und die Infrastrukur, und wir sammeln für die Honorare der sieben ausgezeichneten Sängerinnen und MusikerInnen und eine minimale Ausstattung. Du kannst dabei sein, es erleben, hören, sehen!
Berlin
2.180 €
3.000 € Fundingschwelle
10
Fans
21
Unterstützer
14 Tage
 Ovartaci - crazy, queer & loveable

Projekt

Finanzierungszeitraum 22.11.2016 14:34 Uhr - 20.12.2016 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Januar 2017
Fundingschwelle 3.000 €
Fundingziel 5.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Der dänische Künstler Ovartaci (1894-1985) schuf ein phantastisches Werk - in der Psychiatrie. Er glaubte, als Puma, Blume, Schmetterling und im alten China gelebt zu haben. Er baute Pfeifen aus Zahnpastatuben, Gefährten aus Pappmaché, mit denen er lebte, und einen Helikopter zum Fliegen.Er brachte sich selbst Chinesisch bei. Weibliche Wesen waren sein Ideal, und so wurde ihm dieser Wunsch nach zwei Versuchen, sich zu entmannen, mit 63 Jahren erfüllt.
Ovartaci fand Anerkennung zu Lebzeiten bei Künstlern wie Asger Jorn, Jean Dubuffet und Per Kirkeby; heute ist sein Werk im Ovartaci Museum in Aarhus zu sehen.
Die Oper ist eine Hommage an einen außergewöhnlichen Menschen, der unter der Bedingung seiner schweren Schizophrenie ein phantasievolles Werk schuf - überzeugt davon, damit der Welt seine Liebe zu geben.
"Die Kriminellen der Frau A." sind eine Annäherung an das Thema; inspiriert von Porträts der Künstlerin Ina Abuschenko-Matwejewa, in denen es um das Verhältnis von seelischer Krankheit, Gewalt und kunsttherapeutischer Arbeit geht.
In der Staatsoper / Werkstatt führen wir die ersten sechs Szenen der Oper auf und den Liederzyklus "Die Kriminellen der Frau A."
Wir arbeiten daran, unser Publikum früh mit auf diese spannende Reise zu nehmen.
Wir sind auch im Mai 2017 eingeladen, in Aarhus dieses Konzert zu präsentieren, und auch in der Nervenheilanstalt der Charité Berlin wird es weitere Konzerte geben, die zum Gespräch einladen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Menschen, die sich für außergewöhnliche Lebensgeschichten und künstlerische Werke interessieren; für den Zusammenhang von psychischer Krankheit und Kreativität, für einen phantasiebegabten Menschen, der immer ein anderer sein wollte als er war; für Neue Musik und ihre vielfältigen Ausdrucksformen; für das utopische Potenzial einer kollektiven künstlerischen Zusammenarbeit.
Unser Ziel ist es, mehr von einer so außergewöhnlichen Belastung wie es die Schizophrenie ist, zu verstehen und zu vermitteln, welche Kraft Kunst haben kann. Mit dir, euch, dem Publikum in ein Gespräch darüber zu kommen. Fast jede/r kennt jemanden, der/die Schwierigkeiten hat, in der Welt klarzukommen - und vielleicht finden wir zusammen einen Weg, einmal einen anderen Blick darauf zu werfen und es gemeinsam besser zu machen!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Unser Projekt entwickelt eine eigene Dynamik: bei unseren Vorkonzerten, die wir mit minimalen Mitteln ausgerichtet haben, fand sich ein engagiertes Publikum, mit dem es ein lebhaftes Gespräch gab. Es sollen weitere Konzerte z.B in der Charité stattfinden. Im Mai 2017 sind wir in der Kulturhauptstadt Europas, Aarhus eingeladen, wo sich das Ovartaci-Museum befindet. Alle Beteiligten sind namhafte Künstlerinnen / KomponistInnen, so dass eine hohe Qualität gewährleistet ist. Dieses Projekt zu unterstützen, wäre eine große Anerkennung für diese Arbeit, die jenseits des mainstream liegt, aber existenzielle Fragen des Menschseins berührt. Was bedeutet es, mit einer schweren psychischen Krankheit zu leben? Was vermag die Kunst? Wie überwindet Phantasie Gewalt und Vorurteile? Du kannst unmittelbar in diesen Gedankenaustausch mit eintreten.

Wir möchten zum Dank alle UnterstützerInnen in unserem Programmheft nennen - außer, du möchtest es nicht!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Zunächst einmal bezahlen wir die MusikerInnen und SängerInnen (4200), dann die visuelle Gestaltung (Projektionen) und eine minimale Ausstattung. Wenn es darüber hinaus geht, können wir Regie, Organisation / Moderation, Folgekonzerte und die Arbeit der KomponistInnen und der Librettistin, die bislang ohne Honorar, aber mit großer Leidenschaft gearbeitet haben, finanzieren.
Du hilfst, ein ganz besonderes Opernprojekt auf die Bühne zu bringen, an verschiedenen Orten! Denn von der Staatsoper aus geht es ja weiter.

Schwelle:
Bei einer Schwelle von 3000 Euro wäre es uns möglich, den Musikern ein minimales Honorar zu geben - d.h. der Elektroniker, der zugleich Komponist ist, müsste dann auf sein Honorar verzichten, und alle anderen bekämen pro Abend 220,- Euro, was sehr wenig ist (etwas Geld müssen wir ja für die Transaktion und startnext etc. rechnen). Dennoch: Bevor das Projekt scheitert, wäre das schon mal eine prima Sache. Es wäre zu schade, wenn dieses Geld zusammen käme, es zurückgeben zu müssen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die namhaften, erfahrenen und mehrfach ausgezeichneten KomponistInnen der Atonale e.V. http://www.atonale-berlin.de/start.html: Susanne Stelzenbach, Mayako Kubo, Charlotte Seither, Martin Daske, Rainer Rubbert, Samuel Tramin, Gabriel Iranyi, Stefan Lienenkämper, Eres Holz und Thomas Hennig.Die Schriftstellerin und Textdichterin für Neue Musik Tanja Langer www.tanjalanger.de, die bereits das Libretto für die Oper "Kleist" (Musik: Rainer Rubbert, UA 2008) und Lieder für verschiedene KomponistInnen schrieb und sich in ihrem Roman "Der Maler Munch" auch mit Munch in der Nervenheilanstalt befasst hat.
Dazu kommen die ausgezeichneten InterpretInnen Thorbjörn Björnsson und Claudia Herr, die außer ihren Auftritten in renommierten Häusern eigene Projekte realisiert haben, dann die neue Entdeckung Ramina Abdullah-zadé, sowie die ebenso erfahrenen und spielfreudigen InterpretInnen Alexandros Giovanos (percussion), Ulrike Brand (Cello), Martin Schneuing (Piano) und Martin Daske (Elektronik).
Das Museum Ovartaci unterstützt unsere Arbeit (vor allem mental, im Austausch von Informationen, zur Verfügungsteilung von Material)

Impressum
Tanja Langer und Atonale e.V. Ovartaci-Team
Tanja Langer
Kronprinzessinnenweg 12
14109 Berlin Deutschland

[url=http://tanjalanger.de/werke/ovartaci-opernprojekt/[/url]
Steuernummer 25/412/60657

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