Crowdfunding beendet
Perlaggen ist ein altes Tiroler Kartenspiel und wurde 2016 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Der Förderkreis Perlaggen Südtirol, der Perlagger-Club Schlanders, der Perlagger-Club Tschengls, der Kulturausschuss Frangart sowie die Perlaggerzunft Telfs bemühen sich seit Jahren um die Erhaltung dieses Kulturgutes. Während die Corona-Pandemie-Maßnahmen, hat sich eine Gruppe rund um die Idee gebildet das Kartenspiel zu digitalisieren und damit online spielbar zu machen.
580 €
Fundingsumme
8
Unterstütz­er:innen
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberatung Applaus, Applaus. Dieses Projekt nimmt alle wertvollen Crowdfunding Erfahrungen mit. Ich bin gespannt was als nächstes kommt.
Datenschutzhinweis
Datenschutzhinweis
 Perlaggen online
 Perlaggen online
 Perlaggen online
 Perlaggen online
 Perlaggen online

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 03.06.21 07:11 Uhr - 09.07.21 13:00 Uhr
Realisierungszeitraum Ende Oktober 2021
Startlevel 800 €

Mit dem Geld können wir die Programmierung von "Perlaggen online" in Auftrag geben.

Kategorie Spiele
Stadt Bozen

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Das Projekt "Online Perlaggen" hat die Programmierung einer Plattform zum Ziel, mit welcher das Kartenspiel "Perlaggen" über einen Webbrowser gespielt werden kann. Über die Digitalisierung dieses Kartenspiels möchten wir es in das "moderne" Zeitalter überführen. Online Perlaggen bietet also langjährigen Spieler*innen die Möglichkeit von daheim aus diesem edlen Spiel nachzugehen, ist aber auch eine Chance ein neues Publikum dafür zu begeistern.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Durch dieses Projekt erhofft sich die Arbeitsgruppe dem Perlaggen einen bedeutenden Schub für dessen Verbreitung zu geben. Noch wichtiger scheint den Initiatoren aber der soziale Aspekt, der sich durch diese Online-Initiative ergibt. Naturgemäß gehören Perlagger zu den älteren Semestern, die nicht immer einen aktiven Bezug zur IT-Technik haben. Die Jugend dagegen ist damit aufgewachsen. Es bietet sich also an, dass der Enkel dem Opa, die Tochter der Mutter beim Zugang zum Spiel am Computer hilft und dabei auch Gelegenheit hat das Perlaggen selbst zu erlernen. Sozusagen eine Win-Win Situation.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Damit dieses historisches Kartenspiel, dessen Ursprung im Etsch- und Eisacktal liegt nicht in Vergessenheit gerät. Die Anfänge des Perlaggens lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Alois von Perkhammer, Josef Pfonzelter, Ferdinand Gile und Johann Saxer haben 1833 im Bozner Gasthaus „Zum Pfau“ zum ersten Mal perlagget. Der erste Perlaggerkongress mit 120 Teilnehmenden, fand am 19. April 1890 in Innsbruck statt, dabei wurden die Spielregeln für dieses Kartenspiel festgelegt, die jedoch nicht immer genau eingehalten werden bzw. in den meisten Orten verändert wurden. Das variantenreiche Perlaggen wurde auf Initiative von Hubert Auer vom Institut für Alpenländische Tratidionskartenspiele, von der Österreichischen UNESCO-Kommission zum immateriellen KULTURERBE erhoben. Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgte am Freitag 17. Juni 2016 im schönen Planetensaal des Schloss Eggenberg in Graz. Es war ein großer Freudentag für alle Perlagger*innen nördlich und südlich des Brenners.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld können wir die Programmierung einer Version in Auftrag geben, die es ermöglicht vollständig online zu spielen/perlaggen. In dieser Version sind jedoch noch nicht alle Details des Spiels 100% digitalisiert und abbildet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Perlagger-Club Schlanders
Förderkreis Perlaggen Südtirol
Bildungsauschuss Frangart (Perlaggen)
Perlagger-Club Tschengls
Institut für Alpenländische Traditionskartenspiele in Telfs
Perlaggerzunft Telfs

Unterstützen

Weitere Projekte entdecken

Teilen
Perlaggen online
www.startnext.com

Finden & Unterstützen

Diese Video wird von YouTube abgespielt. Mit dem Klick auf den Play-Button stimmst du der Weitergabe dafür notwendiger personenbezogenen Daten (Bsp: Deine IP-Adresse) an Google Inc (USA) als Betreiberin von YouTube zu. Weitere Informationen zum Zweck und Umfang der Datenerhebung findest du in den Startnext Datenschutzbestimmungen. Mehr erfahren