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Projekte / Musik
PIERROT LUNAIRE - Ensemble New Babylon in Bremen, Kassel und Berlin
"Pierrot Lunaire – Die Klage des Clowns“ Inszeniertes Konzert zu Schönbergs „Pierrot Lunaire“ op. 21 Eine fast flüchtige Erscheinung, der Pierrot und seine Erlebnisse und Handlungen. Was ist das entscheidende Merkmal seiner Persönlichkeit? Ist er Teil dieser Welt oder ein wandelnder Getriebener, der uns ähnlich eines Zirkusclowns mit seinem Scheitern belustigt? Werke von Arnold Schönberg (1874 - 1951), Carlo Gesualdo (1566 - 1613), Alexander F. Müller (*1987) und Andreas Paparousos (*1975)
Bremen
995 €
980 € Fundingziel
34
Fans
17
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 PIERROT LUNAIRE - Ensemble New Babylon in Bremen, Kassel und Berlin

Projekt

Finanzierungszeitraum 07.07.14 17:43 Uhr - 19.07.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juli 2014
Fundingziel 980 €
Stadt Bremen
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Konzerte in Bremen, Kassel und Berlin.

Das Ensemble New Babylon möchte in diesen Konzerten der Figur des Pierrot auf die Spur kommen und anhand von Licht- und szenischen Elementen ein Konzert der besondern Art bieten. Kontrastiert wird Schönbergs Pierrot durch 2 Madrigale des Renaissancekomponisten Carlo Gesualdo und neue Stücke von den Komponisten Alexander F. Müller und Andreas Paparousos.

Vor etwas mehr als 100 Jahren wurde ein zentrales Werk der neueren Kammermusik uraufgeführt. Der „Pierrot Lunaire“ (1912) von Arnold Schönberg (1874 - 1951) ist seit seinem Skandal, den er 1913 in Prag auslöste ein bekanntes und viel diskutiertes Werk geworden.

Kaum einer kennt jedoch heute noch den Verfasser der Texte, Albert Giraud. Ziel unseres Konzertes ist es auf die Vielseitigkeit des Textes einzugehen, die Tiefe an Interpretationsmöglichkeiten über eine fast flüchtige Erscheinung, den Pierrot und seine Erlebnisse und Handlungen. Was ist das entscheidende Merkmal seiner Persönlichkeit? Ist er Teil dieser Welt oder ein wandelnder Getriebener, der uns ähnlich eines Zirkusclowns mit seinem Scheitern belustigt? Das Weltfremde, die Sehnsüchte und die Einsamkeit einer scheinbar heiteren Gestalt dienen als Ausgangslage für die Inszenierung.

Den drei mal sieben Stücken Schönbergs werden weitere vier Kontraststücke gegenübergestellt, die sich in ähnlicher Weise mit der Thematik der Weltflucht oder der Verfremdung beschäftigen. Präludium und Postludium zum „Pierrot Lunaire“ bilden zwei Stücke in Bearbeitung für Ensemble von Don Carlo Gesualdo (1566 – 1613). Bei kaum einem anderen Komponisten der Renaissancemusik lässt sich der Text derart stark in der Musik nachvollziehen. Seine Kompositionen machen den Schmerz von Verlust, eben auch die Einsamkeit und die Todessehnsucht geradezu spürbar. Gesualdos fast autobiographisches Leid lässt den Protagonisten seiner Textvertonungen ebenfalls verloren und weltfremd erscheinen, dessen Lebensfreude sich scheinbar einzig auf den Schmerz – die Melancholie – gelegt hat.

Das Trio „Lidschlag“ (2013) für Oboe, Violoncello und Klavier von dem Bremer Komponisten Alexander F. Müller (*1987) wird ebenso wie das Klavierstück „1•2“ (2014) von dem griechischen Komponisten Andreas Paparousos (*1975) als Einschub zwischen den drei Pierrot-Teilen erklingen. Das Trio beschäftigt sich mit dem Roman „Mein Name sei Gantenbein“ von Max Frisch. Das Stück geht nicht von direkten Textstellen aus, sondern versucht die abstrakte Erzählstruktur des Romans und seinem Antihelden, der scheinbar in jede Rolle zu schlüpfen vermag, indem er vorgibt blind zu sein, auf die Form des Stücks zu übertragen. Gantenbein markiert folglich den dritten Charakter neben Pierrot und Gesualdos fiktivem Protagonist, der sich weltfremd fühlt und sich sogar bewusst zum Ausstieg aus der Gesellschaft und damit der Einsamkeit entscheidet. Paparousos hingegen beschäftigt sich in seinem Klavierstück mit der Philosophie Martin Heideggers. Ein zentrales Textstück aus dessen Werk „Sein und Zeit“ soll die aufgeworfenen Fragen der drei porträtierten Gestalten vereinen. Im Anschluss ist eine offene Gesprächsrunde geplant, die dem Austausch der vielen Eindrücke dienen soll.

03.07.2014, 20:00 Uhr - Schwankhalle BREMEN http://www.schwankhalle.de/projekte/veranstaltungen/details/pierrot-lunaire-ensemble-new-babylon

06.07.2014, 19:00 Uhr - Konzertsaal der Universität KASSEL https://www.facebook.com/events/639124456183746/

07.07.2014, 20:00 Uhr - Fabrik 23, Tangoloft BERLIN https://www.facebook.com/events/650413488380105/

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, mit aufwändigen und kreativen aber doch stets inhaltsorientierten Programmen neues Publikum für die zeitgenössische Musik zu gewinnen und zu begeistern.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Kultur funktioniert nicht nach marktwirtschaftlichen Gesetzen. Für kulturelle Vielfalt und Qualität braucht es viel Idealismus, aber eben auch Unterstützer, die den Idealismus von uns Künstlern finanziell unterstützen können. Wir sind voller Enthusiasmus und Kreativität dabei und hoffen so, viele Menschen für das Projekt gewinnen zu können. Ja, es braucht Idealismus und Kreativität, aber eben auch finanzielle Unterstützung, um Rechnungen für Reisekosten, Saalmieten, Druckkosten, etc. bezahlen zu können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld fließt ausschließlich in die Realisierung unserer oben angegebenen Konzerte.

Finanziert werden die Reisekosten der Künstler.

Die Finanzierung der Konzerte besteht aus einer Mischkalkulation verschiedener Förderer, Sponsoren und Kulturstiftungen. Dennoch fehlt uns noch eine ziemlich große Summe. So hoffen wir, dass wir mit Hilfe von startnext zumindest die anfallenden Reisekosten decken können. Aber auch jeder Euro mehr hilft uns sehr, um die Projektkosten der gesamten Konzerttournee decken zu können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Ensemble New Babylon wurde mit seinem Debutkonzert im November 2012 in der Weserburg unter der Schirmherrschaft des regierenden Bürgermeisters der Hansestadt Bremen Jens Böhrnsen ins Leben gerufen, mit dem Ziel, in Bremen die Neue Musik wieder im Kulturgeschehen zu etablieren. Es trägt seinen Namen aus der Idee heraus, mit Musik Menschen verschiedensten Hintergrunds zusammenzuführen und gemeinsam das Schöne im Ungewohnten und Neuen zu entdecken. Es ist ein festes Anliegen des international besetzten Ensembles, durch die emotionale Kraft der Musik für mehr Toleranz und Verständnis gegenüber dem "Anderen" zu sorgen. So ist das Projekt ein Beispiel für das friedliche, freundschaftliche und gleichzeitig erfolgreiche Zusammenwirken von völlig unterschiedlichen Menschen, egal welch politischer und kultureller Hintergrund in ihren Ländern herrscht.

Fester Bestandteil der Konzerte des Ensembles ist das Nutzen von ungewöhnlichen Spielorten mit bestimmter Thematik. So entstanden beispielsweise das Projekt mit der Funkband Watson's Mother inklusive eines Auftritts auf der Breminale 2013, für das das Ensemble den Förderpreis des Deutschen Musikrates 2013 erhielt, ein theatral inszeniertes Konzert in der Bremer Shakespeare Company im April 2014 und im Mai 2014 ein Wandelkonzert in der Villa Ichon. Ziel dieser Kooperationen ist es auch, zeitgenössische Musik mit anderen Sparten der Kunst zu vereinen.

Zuletzt gastierte das Ensemble auch bei anderen Bremer Konzertreihen wie dem
REM-Festival im August 2013, dem Enno Poppe Symposium der Hochschule für Künste Bremen im November 2013 und im Juni 2014 beim langjährig etablierten NOVA-Festival im Sendesaal Bremen. Das längerfristige Ziel ist es, nicht nur den Großraum Bremen mit Neuer Musik zu bereichern, sondern auch nationale und internationale Gastspiele zu geben. So findet im Juli 2014 die erste Tournee nach Kassel und Berlin statt. Im September 2014 ist das Ensemble New Babylon beim Festival soundscape in Athen eingeladen.

www.EnsembleNewBabylon.com
www.facebook.com/EnsembleNewBabylon

Kontakt: mail@EnsembleNewBabylon.com

Impressum
Ensemble New Babylon GbR
Weserdamm 15
28207 Bremen Deutschland

Steuernummer: 6015808304

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