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Projekte / Bildung
position – eine partizipative Installation
10 Kunstwerke, 10 Orte, 10 Hörer, 1 Raum – viele Positionen. Der Kunst liegt die Freiheit des Denkens zu Grunde. Den Mut zur eigenen Meinung – wenn man einem Kunstwerk begegnet – haben allerdings viele nicht. Jeder hat eine Ansicht, sollte zu dieser stehen und sollte sie vor allem auch aussprechen dürfen. In unserer interaktiven Installation »position« wollen wir Betrachter zur Meinungsäußerung ermutigen. Uns ist es wichtig, dem Publikum Angst zu nehmen und zum freien Austausch anzuregen.
5.020 €
4.209 € Fundingziel
137
Fans
120
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 position – eine partizipative Installation

Projekt

Finanzierungszeitraum 27.07.15 14:47 Uhr - 08.09.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum schnellstmöglich
Fundingziel 4.209 €
Stadt Hamburg
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

An verschiedenen Kunstwerken werden die Meinungen, Gedanken und Empfindungen der Besucher gesammelt. Diese Kommentare werden simultan in einem Raum zusammengeführt und resultieren dort in einem Dialog subjektiver Stimmen.

In einem zweiteiligen Erlebnis kann das Publikum sich auf der einen Seite äußern und auf der Anderen anschließend die subjektiven Stellungnahmen auf sich wirken lassen.

mobile »position« - flexible Stationen der Installation
Zehn Installationen werden an verschiedenen Orten mit Kunstwerken positioniert. Jede mobile »position« besteht aus einem Stativ, auf dem eine Box mit einem Telefonhörer angebracht ist. Das Publikum kann selbstinitiiert die eigene Meinung, Gedanken und Empfindungen äußern oder wird durch das Klingeln des Telefons dazu aufgefordert. Denn wird der Hörer vom Publikum nicht von selbst abgenommen klingelt die Installation in definierten Zeitintervallen. Jede der insgesamt 10 Stationen ist mobil, funktioniert autonom und überträgt die eingesprochenen Besucherkommentare in Echtzeit an den immobilen Teil von »position«.

Durch den immobilen Teil von »position« wird ein Raum geschaffen, in dem sich alle Besucher ihrer Subjektivität bewusst werden dürfen. Aus der Summe der einzelnen Ansichten/Ideen/Positionen ergibt sich zusätzlich ein Meinungsquerschnitt.

Die Betrachter werden mit der Installation spielerisch aufgefordert eigene Meinungen zu äußern, sich ein Urteil zu bilden oder ein solches abzulegen. Das Künstler-Objekt wird bei »position« zum Betrachter-Subjekt.

Über eine Web-App wird für jeden sichtbar, an welchem Ort und bei welchem Werk sich gerade eine mobile »position« befindet. Die derzeitig eingesprochene Meinung kann angehört werden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Während der Konzeption ist uns klar geworden, dass wir durch »position« die Interessen mehrerer Gruppen abdecken: Organisatoren, Austeller und Besucher.

Wir möchten den Dialog zwischen den einzelnen Installationen, Werken und zu den Künstlern anregen und eine Verständigungsleistung zwischen Kunstwerken und Publikum bieten. Als Kommunikationsdesigner ist es uns wichtig, Kommunikation aktiv anzuregen und zu positiver wie negativer Kritik zu ermutigen. Die Besucher dürfen sich ihr eigenes Urteil bilden und ihre Scheu ablegen.
Wir wünschen uns, dass Organisatoren, Aussteller und Besucher mehr »position« bekennen. Durch Kunst wird – wie Schiller schon sagte – die Wahrnehmung geschärft und Emotionen geweckt. Diese Dinge werden durch Selbstbeobachtung, Reflexion und Imaginationsfähigkeit bewusst.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Publikumsstimmen zu Kunstwerken werden meist als nicht allgemein vertretbar angesehen – diese gewohnte Denkstruktur soll hinterfragt werden.
Wir möchten mit »position« Menschen ermutigen ihre Meinung zu äußern oder sich dieser bewusst zu werden. Unsere Installation schärft die Sinne, schafft einen Spielraum für Gefühle und gibt dem Verstand den Anstoß zu spielerischer Reflexion.
So bleiben die Begegnungen mit Kunstwerken in Erinnerung.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die reinen Materialkosten, um die Installation zu realisieren betragen 4.209 Euro, die wir als Studenten neben unserem Lebensunterhalt nicht so einfach finanzieren können. Deshalb haben wir uns entschieden, zu einer Crowdfundingaktion aufzurufen. Der Betrag fließt vollständig in die Beschaffung von Technik, Druckmaterialien und Zubehör um die einzelnen Stationen zu bauen.

Wir geben all unser Wissen, unsere Energie und Arbeitskraft, um »position« dann umzusetzen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind Beate, Martha und Stephan.
Wir sind Masterstudierende des Fachbereichs Zeitbezogene Medien.
Wir durchdenken, experimentieren und gestalten – für den Raum, für den Browser, für den Drucker, für Dich und für morgen.
Kennengelernt haben wir uns im gemeinsamen Masterprojekt und ersten Experimentallabor – dem »Foyer der Zukunft«. Eine Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung und den Elbphilharmonie Konzerten: Vier Abende mit zeitgenössischer elektronischer Musik und der Foyergestaltung von uns.
Wir möchten die Bedeutung der unabhängigen, freien Meinung durch die Installation »position« unterstreichen.

Wir möchten uns schon jetzt bei unseren tollen Helfern und Unterstützern bedanken (Stand 27.07.2015):

Deichtorhallen Hamburg GmbH
Elbgold Röstkaffee GmbH
EXP GmbH
Jan Schulze –de zmarten panther
Jyoti - Fair Works gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
NATIVE UNION
Power Theory
Reeperbahn Festival GbR
Werkhaus Design + Produktion GmbH

Bartosch Debicki
Prof. Almut Schneider
Paul Rutrecht

Impressum
morgen.
Hamburg Deutschland

KONTAKT
http://morgen.jetzt/
nachricht@morgen.jetzt
https://www.facebook.com/morgen.jetzt

Partner

Neben zahlreichen Musikacts gibt es auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg ein umfangreiches Kunstprogramm.

Kuratiert von

Nordstarter

Nordstarter ist die regionale Crowdfunding Plattform der Hamburg Kreativ Gesellschaft. Die Hamburg Kreativ Gesellschaft ist eine städtische Einrichtung zur Förderung der Kreativwirtschaft in der Hansestadt. Gegründet wurde Nordstarter im November 2011. Seither wurden fast 2 Millionen Euro über d...

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