<% user.display_name %>
Projekte / Social Business
Quartiermeister ist das Bier für den Kiez. Mit jeder Flasche förderst du lokal & konkret Projekte in deiner Nachbarschaft, fernab von "Saufen für den Regenwald". Dahinter steht die Vision einer gerechten Wirtschaft, die für den Menschen da ist. Durch deine Unterstützung können wir alkoholfrei produzieren, unsere (Bio)biere aus der Nische holen, den Großkonzernen Paroli bieten & dabei ganz und gar unabhängig bleiben. Mach mit uns die Welt ein bisschen besser - one beer at a time!
33.796 €
150.000 € 2. Fundingziel
323
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
14.12.18, 13:39 Lisa Wiedemuth
Ein besseres Bier in einer besseren Brauerei - oder warum sich der Versand verzögert Einige von euch haben in den letzten Tagen schon gefragt, wo die großen & kleinen Bierpakete bleiben und wir sind sehr dankbar für eure Geduld. Leider müssen wir diese nun ein letztes Mal auf die Probe stellen. Während ein Großteil der Dankeschöns versendet wurde, verzögert sich der Versand unserer Bierpakete mit dem Alkoholfreien Bier & unserem Naturradler aufgrund folgender Entwicklungen: 1. Letzte Woche durften wir die erste Abfüllung unseres Alkoholfreien probieren. Leider waren wir nach der gemeinsamen Herstellung in Zusammenarbeit mit der Brauerei & dem Forschungsinstitut nicht zufrieden mit dem Ergebnis und haben uns entschlossen, einen zweiten Versuch zu wagen, um mit einem besseren Produkt an den Start zu gehen. Dass die erste Abfüllung verbesserungswürdig ist, ist nicht ungewöhnlich, insbesondere weil der Brauprozess unseres Alkoholfreien ein neues Verfahren nutzt und um einiges komplizierter und anspruchsvoller ist, als der eines alkoholhaltigen Bieres. Das haben wir in unserer zeitlichen Planung zugegebenermaßen sehr unterschätzt. 2. Es wäre theoretisch kein Problem, das Alkoholfreie direkt im Anschluss noch einmal zu brauen. Das dauert in der Regel um die zwei Wochen. Allerdings wird in unserer Brauerei von Januar bis März 2019 das Sudhaus vollständig modernisiert. Das ist an sich eine erfreuliche Nachricht, da so die Qualität unserer Biere noch verbessert wird. Das bedeutet jedoch auch, dass wir in diesem Zeitraum keine Biere brauen können. Unsere Brauerei ist nun damit beschäftigt, unsere bestehenden Produkte für die nächsten Monate zu brauen, damit es nicht zu Engpässen kommt. Es besteht dabei keine Möglichkeit, die neuen Produkte unterzubringen. Uns tut diese bisher unvorhergesehene Entwicklung sehr leid. Die Modernisierung der Brauerei wurde uns im Vorfeld kommuniziert, der komplette Produktionsstopp in dieser Zeit ist aber erst seit vorletzter Woche Realität. Als Start für das Naturradler wird nun April 2019 angegangen und das Alkoholfreie wird zum frühen Sommer gelauncht. Bis dahin feilen wir noch ein wenig an der Rezeptur & sind der Überzeugung, dass das modernisierte Sudhaus zu einem besseren Ergebnis führt. Wollt ihr bis dahin nicht auf eure Pakete warten, bieten wir euch an, eure Pakete mit anderen, schon bestehenden Sorten zu ersetzen. So können wir die Pakete noch in der letzten Woche vor Weihnachten per Post verschicken. Schreibt uns dazu gern eine Mail an: [email protected], kommentiert hier oder schreibt uns eine Nachricht auf Startnext. Uns ist bewusst, dass sich die Kampagne auch insbesondere um die Entwicklung des Alkoholfreien gedreht hat. Deswegen haben wir auch absolutes Verständnis dafür, wenn ihr noch warten möchtet bzw. müsst! Vielen herzlichen Dank für euer Verständnis, eure Quartiermeister*innen.
24.08.18, 12:37 Lisa Wiedemuth
Danke, dass ihr mit uns #AmPilsderZeit geblieben seid! Eure Unterstützung bringt uns einen Riesenschritt voran. Nach einem kurzen Durchatmen geht es nun an das Versenden unserer Dankeschöns. Wir freuen uns wie kleine Kobolde, die Päckchen zu bestücken und euch eine große Freude zu bereiten. Unsere Legitimationsphase ist abgeschlossen, das heißt, eure Unterstützung wurde bereits von eurem Konto abgebucht und braucht nun noch ca. 14 Tage um von startnext bei uns zu landen. Erst wenn wir das Geld erhalten haben, können wir beginnen, die Dankeschöns zu versenden. Wir stehen allerdings schon in den Startlöchern und legen nach dieser kurzen Verzögerung sofort los! Danke für euer Verständnis! Bis dahin bitten wir euch, regelmäßig euren privaten oder Startnext-Posteingang zu überprüfen, da es zu einigen Bestellungen noch Rückfragen oder zusätzliche Informationen gibt. Zum Beispiel zu unserem Kiezball am 7. September zu dem wir euch alle herzlich einladen! Feiert mit uns diesen gemeinsamen Erfolg bei einem kühlen Bierchen und guter Musik ab 20Uhr im ACUD MACHT NEU in Berlin Mitte. Gemeinsam mit euch wollen wir außerdem unsere Kampagne evaluieren und sind dankbar für euer Feedback! Zur fünfminutigen Umfrage gehts hier entlang: http://bit.ly/2KhoQGI Noch einmal ein rießengroßes Dankeschön und Prost aus dem Hauptquartier! Eure Quartiermeister*innen
29.07.18, 12:45 Lisa Wiedemuth
Wie kann ein Sozialunternehmen seinen Konsument*innen garantieren, dass das Geld an der richtigen Stelle ankommt und keinesfalls nur Asche auf dem heißen Stein ist? Durch eine vollständige Transparenz nach außen! Quartiermeister veröffentlicht seit Anbeginn jedes Quartal alle Ein- und Ausgaben, sodass jede*r online einsehen kann, wieviel Geld tatsächlich in die Förderung und in interne Betriebsausgaben geflossen ist. In Zeiten von permanentem Greenwashing ist dies eine Garantie für soziales Wirtschaften. In unseren Transparenzzahlen ist neben Wareneingang, Gehältern & Verwaltungskosten auch die jeweilig verkaufte Literanzahl pro Stadt angegeben, sodass mit der Rechnung 10Cent pro Liter genau nachvollzogen werden kann, mit wie viel Geld eine Stadt profitiert. Am Ende des Jahres wird die Fördersumme zusammengezählt und im kommenden Jahr ausgezahlt. Nach der Veröffentlichung hat jede*r die Möglichkeit die Transparenzzahlen zu kommentieren und Fragen zu stellen. Wir arbeiten jedoch nicht nur transparent nach außen, sondern agieren auch intern transparent für alle. Entscheidungsfindungen & Gehälter werden regelmäßig gemeinsam verhandelt und diskutiert. Jede*r weiß, wieviel alle Kolleg*innen jeweils verdienen. Jedes Quartal werten wir gemeinsam die letzten drei Monate aus, schauen auf Umsätze & Ausgaben. So hat jede*r im Team einen Überblick, wo Quartiermeister gerade steht, was richtig gut lief und woran noch gearbeitet werden muss. Der Vorstand des Vereins ist an dieser Auswertung ebenfalls beteiligt. Der Verein besucht unsere geförderten Projekte im Nachgang, überprüft den Impact unserer Förderung und berichtet auf unserer Homepage über das Engagement der Initiative. Mit unserem Prinzip der Transparenz möchten wir die Glaubwürdigkeit sozialer Unternehmen stärken und auch andere Betriebe dazu animieren, offener mit ihrer Mittelverwendung nach außen zu treten. Durch unsere Transparenz nach innen können alle im Team, von der Buchhaltung bis zum Vertrieb, in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und gemeinsam & auf Augenhöhe an einem Strang ziehen.
27.07.18, 15:17 Lisa Wiedemuth
Wer ist eigentlich Quartiermeister*in? Ein Mensch, der sich um die Nachbarschaft & das Wohl seiner Bewohner*innen sorgt. Das Gesicht auf unserer Flasche ist aber nur ein Platzhalter, denn Quartiermeister*in können wir alle sein! Quartiermeister*innen sind Menschen, die unser Bier trinken, Engagierte aus unserem Verein, Projekte & Initiativen die ihre Nachbarschaft zum Besseren gestalten. Mittlerweile haben wir über 120 Projekte gefördert und stehen mit vielen Engagierten im regen Austausch. Unsere Doppelstruktur aus Verein und Unternehmen macht es Begeisterten einfach, die Vision und den Werdegang von Quartiermeister nicht nur zu verfolgen, sondern direkt mitzugestalten. Wie soll eine gerechte Gesellschaft von morgen aussehen? Was kann ein Sozialunternehmen dafür tun? In Berlin, Leipzig, Dresden und München engagieren sich über 50 Menschen ehrenamtlich für den korrekten Konsum. Was heißt das genau? Während das Unternehmen für die Vermarktung & den Vertrieb des Bieres zuständig ist, kümmert sich der Verein um die Projektförderung und entscheidet mit, wie die Gelder im laufenden Jahr verteilt werden. Darüber hinaus setzt der e.V. aber auch eigene Veranstaltungen um, zapft für den guten Zweck auf Straßenfesten und versteht sich als Ideengeber & Vernetzer im Kiez. Diese Zweiteilung garantiert auf der einen Seite eine unabhängige Kontrollinstanz, sodass unsere GmbH seinen Prinzipien treu bleiben kann, auf der anderen Seite trägt jedes einzelne Mitglied mit seinem Engagement dazu bei, dass die Vision von Quartiermeister verwirklicht und in die Welt getragen werden kann. Während die Eine gern an der Zapfe steht und sich einen schönen Abend mit Freund*innen hinter der Bar macht, machen sich andere über das Wachstum und die damit verbundene Projektförderung Gedanken, Andere besuchen unsere geförderten Projekte und berichten über ihr Engagement, organisieren Netzwerktreffen & Kneipenabende im Kiez. Viele andere beteiligen sich auch einfach nur an unserer Onlineabstimmung und entscheiden mit, wer vom Konsum profitiert. Quartiermeister*in bist du. Du hast ein spannendes Veranstaltungsformat, bei dem dir noch die (Wo)manpower fehlt? Du hast Lust strategisch an dem Wachstum von Quartiermeister mitzuarbeiten? Du möchtest einfach nette Menschen in deiner Nachbarschaft kennenlernen? Melde dich unter: [email protected]
26.07.18, 13:03 Lisa Wiedemuth
Ein Spätshop in Berlin: Immer mehr Helle reihen sich im Regal und werden zum Wegbier am Kanal. Ein regionaler Geschmack kann sich sehr schnell verändern. Mittlerweile werden auch wir sehr oft gefragt: "Warum gibt es eure Hellen aus dem Süden nicht bei uns in Berlin? Die würden doch abgehen wie Rakete." Das glauben wir auch, aber in dem Falle greift eines unserer wichtigen Prinzipien: Die Regionalität. Hier erklären wir euch kurz, warum wir uns bisher dagegen entschieden haben und warum der Anspruch regional zu wirtschaften der Richtige ist! In Zeiten globaler Wirtschaft & einer stetig wachsenden Bevölkerung auf unserem Planeten sind wir zunehmend auf weltweit vernetzte Wertschöpfungsketten angewiesen, die nicht selten in der Ausbeutung der Herkunftsregionen münden. Eine regionale Wertschöpfung versucht dagegen, bestehende Potenziale einer Region für sich zu nutzen, Transportwege und den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu minimieren. Für eine Region ergeben sich dadurch viele Vorteile: Bestehende Akteur*innen profitieren auf dem Markt und werden miteinander vernetzt, gleichzeitig erhöht sich auch die Umwelt- und Sozialvertäglichkeit. Mehr Kooperation statt Wettbewerb und Preiskämpfe! Bier war schon immer ein regionales Produkt. Viele Menschen identifizieren sich mit der Brauerei ihres Heimatortes. Aber auch in der Brauereilandschaft hat die Globalisierung nicht halt gemacht. Jedes dritte Bier gehört zu ein- und demselben Konzern und wird nicht selten um die halbe Welt geschickt. Wir wollen mit unserer Arbeit ein Zeichen dagegen setzen und regionale Wertschöpfung stärken. Unser Bier wird in der Regel nicht weiter als 300km von A nach B transportiert. Unsere Rohstoffe beziehen wir ebenfalls ausschließlich aus Deutschland, in München komplett regional, in Wittichenau im Bezug auf das klassische Pils ebenfalls (Bio-Hopfen sind in der Region leider schwer erhältlich und werden ebenfalls aus Bayern bezogen). Aus ökologischen Gründen wollen wir auch zukünftig in weiteren Regionen (West/Nord) mit bestehenden Partnerbrauereien kooperieren und neue, regionale Produkte entwickeln, anstatt all unsere Sorten deutschlandweit zu vertreiben. Unser Prinzip greift von Anfang bis Ende: Regional produziert, regional vertrieben und darüber hinaus sogar lokal gefördert! Möchtet ihr trotzdem nicht auf euer Helles im Sommer verzichten, so habt ihr im Zuge der Crowdfunding-Kampagne einmalig die Möglichkeit unsere Sorten aus dem Süden im Probierpaket (28€) oder im großen Paket (30 Flaschen, 75€) bequem per Post zu erhalten. 5 Tage habt ihr dafür noch Zeit! Darauf ein Prost!
20.07.18, 11:06 Lisa Wiedemuth
Seit sechs Jahren ist Quartiermeister 100% unabhängig. Keine Investoren, keine Anteilseigner, keine Bankkredite! Das ist mehr als ungewöhnlich und hängt mit der Gründungsgeschichte sowie unserer Vision eines qualitativen & korrekten Wachstums zusammen. Reguläre Start-Ups punkten mit einer (technischen) Innovation. Sobald das Konzept steht, wird sich auf die Suche nach Förderungen & Investments begeben. Die Idee soll wachsen, viele Menschen erreichen und vor allen Dingen…viele Profite machen. Nur dann lohnt sich eine Investition für die meisten Geldgeber*innen. Quartiermeister wurde aus einem Verein heraus die ersten drei Jahre komplett ehrenamtlich getragen. Im Vordergrund standen also keine monetären Beweggründe, sondern purer Idealismus. Als die erste Partnerbrauerei im Jahre 2012 insolvent ging, fanden sich Peter & David, die damals noch im Vorstand des Vereins waren, zusammen: „Die Idee hinter Quartiermeister konnten wir nach diesem Einschnitt nur retten, indem wir professionelle Strukturen aufbauten. Ehrenamt kann vieles tragen, gerät aber auch schnell an seine Grenzen“. Neben ihrem Studium fanden die beiden Gründer einen kostenlosen Soli-Arbeitsplatz, gaben ihr privates Geld für die Anschaffung von gebrandeten Kisten, erhielten Beratung vom Social Impact Lab und der Robert-Bosch-Stiftung. Die ersten, sehr geringen Gehälter konnten sie sich durch ihre eigene Arbeit nach einem Jahr & der Beendigung ihres Studiums auszahlen. Mittlerweile sind wir zwölf Menschen im Team und noch immer trägt sich das komplette Konzept selbst. Wie ist das möglich? Indem wir viele Kompromisse treffen, auf großes Wachstum, Werbung & Investments verzichten. Das hat in vielerlei Hinsicht Vor- und Nachteile, die wir euch hier kurz darstellen. 1. Risiko Wer sein Unternehmen lediglich aus seinem eigenen Verkauf & Cashflow trägt, hat wenig Spielraum & Rücklagen. Durch unsere Projektförderung landen wir am Ende eines Jahres meist bei einem runden Geschäftsabschluss ohne großen Gewinn. Im Winter wird regulär weniger Bier als im Sommer getrunken, sodass die ersten Wintermonate für uns als Unternehmen aus Liquiditätssicht immer recht hart sind. Zukünftig möchten wir Quartiermeister hin zu einem Mehrsäulenmodell entwickeln, dass nicht nur Bier verkauft, sondern sich auch durch Bildungsformate, weitere Produkte & gemeinnützige Instanzen trägt. 2. Wachstum Wir wachsen nicht um jeden Preis. Nicht nur, weil der Preis für uns zu hoch ist, sondern auch weil wir qualitatives Wachstum bevorzugen. Ohne Investoren können wir all unsere Prinzipien einhalten und damit organisch wachsen. Organisches Wachstum setzt aber auch Geduld voraus. Wir sind kaum in der Lage vor Ort direkt volle Stellen zu finanzieren, die sich um den Vertrieb oder die Kommunikation kümmern. Im Getränkebereich gilt oftmals: Wer das meiste Kapital hat, gewinnt! Gewonnen wird durch TV-Spots & Werbung im öffentlichen Raum, Sponsoring, einem starken Vertriebsteam, Exklusiv-Bier-Verträge und sogenannte WKZ’s (Werbekostenzuschüsse, sprich: Schirme, Bänke, Markisen, Fahrradständer und alles, mit dem sich eine Location ausstatten kann). All das können und wollen wir nicht leisten. Wir punkten mit unserer Idee, unserem Projektnetzwerk und vielen engagierten Menschen, die die Vision von Quartiermeister tragen. 3. Entscheidungsfindung Unsere Unabhängigkeit erlaubt uns Entscheidungen vollständig selbst zu treffen. Wir schauen genau darauf, mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten und welche Investitionsschritte wir wagen. Wir nehmen es uns nicht, aus moralischen oder ökologischen Gründen „Nein“ zu Verkaufsmöglichkeiten zu sagen, auch wenn ein „Ja“ größere Profite & damit eine größere Projektförderung nach sich ziehen würde. Grundsätzlich gilt für uns: Wachstum lediglich für schnelle Profitmaximierung führt zu wachsender Ungleichheit. Eine Wirtschaft, die seiner selbst Willen und wegen der Gier ihrer Eigentümer*innen wächst - ohne Rücksicht auf Verluste - ist nicht zukunftsfähig. Unser Wachstum ist stattdessen ein Wachstum für alle! Eure Hilfe auf startnext trägt dieses Wachstum mit! 4. Unabhängigkeit als Entscheidung! Für mehr Vielfalt auf dem (Bier-)Markt! Jedes dritte Bier weltweit kommt aus den Händen des Anheuser-Busch INBEV SAB MILLER Konzerns. Das ist undemokratisch und zweifelhaft für Gesellschaften, in denen Politik und Wirtschaft so eng verbunden sind. In Deutschland gibt es die Radeberger Gruppe, die zum Lebensmittel-Konzern Dr. Oetker gehört, die 15% des Biermarkts und Marken wie Berliner Kindl/Pilsner, Schultheiss, Sternburg, Jever in sich vereint. Setzt mit uns ein Zeichen für Unabhängigkeit, gutes Wachstum und Vielfalt auf dem Biermarkt!
17.07.18, 11:49 Lisa Wiedemuth
Was für eine nervenaufreibende Zeit! Wir danken euch sehr für euren bisherigen Support & das tolle Feedback was wir von so vielen Seiten erhalten haben. Für die Kampagne haben wir uns hohe Ziele gesetzt. Mit den 50.000Euro wollten wir ein alkoholfreies Bier entwickeln & gleichzeitig in den bestehenden Regionen weiter wachsen. Die letzten Tage haben uns allerdings gezeigt, dass wir sicherlich etwas zu optimistisch an die Sache herangegangen sind bzw. unsere Ziele für den Ein oder die Andere zu schwammig und nicht genügend greifbar waren. Das gestehen wir uns ein und ziehen nun einen konstruktiven Schluss daraus. Gemeinsam mit startnext haben wir uns entschieden, die erste Fundingschwelle auf 30.000€ herunterzusetzen. Damit wir dank eurer Hilfe unser wichtigstes Anliegen auf jeden Fall umsetzen können: Das alkoholfreies Bio-Bier. Alles was die nächsten Tage darüber hinausgeht, fließt in unser unabhängiges Wachstum & die Verbreitung unserer Idee in weitere Städte. Eure bisherigen Unterstützungen verlieren dabei keinesfalls an Wert, alle Dankeschöns sind gesichert. Auch diese Garantie lag uns bei der Entscheidung sehr am Herzen! Da wir eine GmbH sind, zahlen wir zusätzlich zu den Crowdfunding-Gebühren volle MwSt, sodass wir bei erfolgreichem Kampagnenabschluss 12.500€ in die Produktionsentwicklung in Zusammenarbeit mit unserer Partnerbrauerei & dem Forschungsinstitut stecken können. Des Weiteren decken wir damit die Investition in unsere (Bio)Rohstoffe & den Vertrieb des neuen Produktes, damit ihr möglichst bald im Laden eures Vertrauens auch zu unserer alkoholfreien Alternative greifen könnt. Wir danken euch für euer Verständnis & bisheriges Vertrauen und hoffen, dass wir trotz dieses Schrittes, auf eure weitere Unterstützung zählen können. Wir sind nun in der Halbzeit angelangt und frohen Mutes, die 30.000€ zu erreichen. Das schaffen wir allerdings nur, wenn ihr weiterhin so tatkräftig funded und euren Freund*innen & Netzwerken von der Kampagne erzählt. Seid die Ersten, die unser alkoholfreies Bier oder das Naturradler probieren können. Wer von all dem nicht genug bekommen kann, sollte sich direkt eines unserer Bierabos sichern. Habt ihr Fragen zu unserer Entscheidung & dem weiteren Vorgehen? Schreibt uns gern auf unsere Pinnwand und bleibt #AmPilsderZeit
13.07.18, 10:16 Lisa Wiedemuth
Stellt euch eine Welt vor, in der alle Unternehmen soziales Engagement als ihren Antrieb verstehen und ihre Profite zurück in die Gesellschaft geben! Was macht ein Sozialunternehmen aus & unterscheidet es von herkömmlichen Konzernen? In den nächsten Tagen erläutern wir hier unsere Werte & was sie für unsere tägliche Arbeit bedeuten. Mittlerweile scheint es on vogue zu sein, das eigene Unternehmen als „sozial“ zu bezeichnen. Die Konsument*innen dürfen in den letzten Jahren bei allen möglichen Einkäufen guten Gewissens sein, sei es durch fadenscheinige Siegel, faire & nachhaltige Buzzwords oder Bierkisten für Quadratmeter. Es ist keinesfalls schlecht, dass sich Konzerne & Unternehmen Gedanken um ihre gesellschaftliche Verantwortung machen. Es ist gut, dass Öko, Fair und Bio im Mainstream keine Fremd- oder Schmipfworte mehr sind. Es fällt jedoch immer schwerer, im Dschungel aus gewitzten Werbemaßnahmen und ehrlichem Engagement zu unterscheiden. Ab wann ist man denn als Unternehmen tatsächlich „Sozial“? Wir selbst verstehen uns als sozial, da unser Engagement kein Nebeneffekt unseres Wirtschaftens, sondern tatsächlich der Antrieb unserer Arbeit ist. Die leckeren, handwerklich gebrauten (Bio)Biere sind nur Mittel zum Zweck. Dahinter steht eine Vision: Das System von innen heraus zu verändern und es von der Produktion bis zur Gewinnverteilung fair für alle zu gestalten. Viele Konsument*innen verbinden mit Nachhaltigkeit eine regionale Produktion unter fairen Bedingungen. Darüber hinaus wäre es aber durchaus nachhaltiger eines der drängendsten Probleme unserer Zeit zu bekämpfen: Die wachsende Ungleichheit. Wie schafft man das am besten? In dem Gewinne direkt & transparent zurück in die Gesellschaft fließen. Immer mehr Unternehmen sprechen davon, ihre Erlöse für den sozialen Zweck zu spenden. Wie hoch diese Erlöse jedoch sind, ist von außen schwer nachzuvollziehen. Denn je höher die Ausgaben des Unternehmens sind (z. B. für Werbung, Managementgehälter, Wachstum etc.), desto geringer der soziale Erlös. Grundsätzlich heißt das: Du kannst 1 Million Euro für Werbekampagnen ausgeben und nur Eintausend für den sozialen Zweck…gelogen hast du dabei trotzdem nicht. Quartiermeister besitzt seit mehreren Jahren den festen Satz von 10Cent pro Liter. Das heißt, egal wie hoch unsere Ausgaben in einem Jahr werden, unsere Förderung ist von Anfang an gedeckt, eingeplant und bezieht sich konkret auf unseren Absatz. Kurz: Je mehr Quartiermeister ihr konsumiert, desto mehr profitieren nicht wir, sondern in erster Linie der Topf unserer Projektförderung. Sozial ist ein Unternehmen aber erst, wenn es auch sozial nach innen agiert. Das haben wir 2015 mit der Gemeinwohlökonomie überprüfen lassen. Als erste & einzige Biermarke sind wir überhaupt gemeinwohlbilanziert und haben ein Ergebnis erreicht, auf das wir sehr stolz sind. Das Konzept des „sozialen Konsums“ lässt sich auf eigentlich alle Produkte des täglichen Lebens anwenden. Für uns ist der nächste Schritt ein alkoholfreies Produkt, damit wir noch mehr Menschen erreichen können. Quartiermeister kann alles sein! Welches Produkt könntet ihr euch in „sozial“ vorstellen?
10.07.18, 13:44 Lisa Wiedemuth
In den letzten Tagen haben uns einige Fragen zu unseren neuen Biersorten erreicht. In diesem Artikel erklären wir euch noch einmal genau unser Vorhaben. Falls eure spezielle Frage in diesem Beitrag fehlt, schreibt uns gern auf die Pinnwand! Naturradler 1. Gibt es das Naturradler schon? Ja, unser Quartiermeister Naturradler existiert schon, ist aber noch nicht auf dem Markt erhältlich. Vor unserem offiziellen Launch habt ihr die Möglichkeit das Bier über unsere Crowdfundingkampagne zu bestellen und im August per Post zu erhalten. Im gleichen Zeitraum wird es unser Naturradler bereits bei einzelnen Gastrokunden & Festivals, wie bspw. dem Oewerall geben. Je nachdem, wie sehr unser Naturradler Anklang findet, werden wir darauffolgend Späties etc. erobern. Unser Radler enthält 2,5% Alkohol. Wir sind gespannt auf euer Feedback. 2. Wie schmeckt euer Naturradler? Dreimal dürft ihr raten: Besser als ...sser! Das sehen wir zumindest so. Ohne künstliche Aromen oder Süßstoff, stattdessen mit Zitronen- und ein wenig Orangensaft, schmeckt unser Naturradler sehr erfrischend und weniger süß als konventionelle Radler. Bio-Alkoholfreies 1. Welchen Prozess nutzt ihr? Wir nutzen ein neues Verfahren in Zusammenarbeit mit einem renommierten Forschungs-Institut. Dieses hat eine Hefe entwickelt, deren Nutzung uns ermöglicht, ein Bier zu brauen, das weniger als 0,5% Alkohol enthält und damit als alkoholfrei gilt. Wir haben uns für dieses Verfahren entschieden, weil wir es mit unseren bestehenden Brauereien umsetzen können, ohne unsere Produktion zu verlagern oder uns teure Anlagen anschaffen müssen. Unser Bio-Alkoholfreies wird ein naturtrübes Kellerbier mit einer schönen Hopfennote. 2. Wo soll das Alkoholfreie zukünftig erhältlich sein? Mit unserem Bio-Alkoholfreien wollen wir zunächst unser Sortiment im Bio-Einzelhandel erweitern. Aber auch unsere Gastrokunden werden mit unserem Bio-Alkoholfreien bespielt werden. Falls ihr Lust habt, noch tiefer in die Materie Brauprozess einzusteigen, empfehlen wir euch unseren Bierworkshop mit Matheo, der euch zu absoluten Nerds ausbilden wird & alle Fragen zu unseren und anderen Bieren beantwortet (versprochen!).
05.07.18, 12:22 Lisa Wiedemuth
Hey ihr Kiezpirat*innen, Wir haben die 10%-Marke geknackt! Dank eurer Unterstützung sind schon über 5000€ zusammengekommen. Vielen lieben Dank für euren Support! Damit die Summe weiterhin fleißig wächst, haben wir heute eine ganz besondere Aktion für euch: Unter allen Supporter*innen, die uns heute bis 24h unterstützen, verlosen wir zwei Freitickets für das Oewerall-Festival vom 17.-19. August bei Grünz. An dieser Stelle ein großes Danke an unsere Freund*innen vom Oewerall, die uns nicht nur diese Tickets zur Verfügung stellen, sondern auch unser Bier auf ihrem Festival anbieten. Weitere Infos zu diesem zauberhaften Ort & dem Line-Up findet ihr unter folgendem Link: http://www.oewerall-festival.de/ Egal, welche Summe ihr uns spendet oder welches Gimmick ihr euch aussucht, jede Teilnahme hat die Chance zu gewinnen! Denn jeder Euro zählt und ist ein Zeichen, dass unabhängiges und korrektes Wachstum durch die Hilfe aller funktioniert!