Crowdfunding beendet
Alle Menschen haben ein Recht darauf, diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung in Anspruch zu nehmen. Queermed Deutschland soll dabei helfen. Mithilfe der Gründung einer gUG kann Queermed alle Menschen unterstützen, die auf der Suche nach sensibilisierten und queerfreundlichen Praxen sind.
3.411 €
Fundingsumme
110
Unterstütz­er:innen
Alexander Katzmann
Alexander Katzmann Projektberatung "Das war eine beachtliche Crowd-Finanzierungsrunde."

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 09.05.22 10:09 Uhr - 19.06.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Bin schon dabei
Startlevel 3.000 €

Zum langfristigen Erhalten des Projekts und einer Zugänglichkeit für alle.

Kategorie Community
Stadt Köln

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Queermed Deutschland ist ein Online-Verzeichnis, bei dem Menschen positive Empfehlungen abgeben können zu ärztlichen und therapeutischen Praxen jeglicher Fachrichtung.
Gerade bei Menschen mit Diskriminierungserfahrungen ist es sehr schwierig und mühsam einen Safer Space im Gesundheitswesen zu finden.
Dabei empfehlen Menschen aus der Community über einen anonymen Fragebogen eine Praxis oder Klinik, in der sie sensibilisierten und positiven Umgang erfahren haben.
Diese Empfehlungen können dann über die interaktive Suche recherchiert werden nach unterschiedlichen Kriterien:

  • Bundesland (dann alphabetisch nach Städten sortiert)
  • Fachbereich
  • Gesuchte Behandlungsmöglichkeiten
  • Personengruppe(n), der mensch sich zugehörig fühlt
  • Sprache
  • Barrierefreiheit


Dieses Projekt gibt es bereits seit einem Jahr und in diesem Jahr hat sich noch einmal herausgestellt, wie intensiv und notwendig dieses Verzeichnis für Menschen aus der Community und mit Diskriminierungserfahrungen ist.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Alle Menschen, die Diskriminierungserfahrungen im deutschen Gesundheitswesen erfahren aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer Herkunft, äußerlichen Aussehens und anderer Merkmale.
Unter anderem erfahren Menschen der queeren Community Diskriminierung im Gesundheitswesen, wenn ihre Lebensrealitäten nicht wahrgenommen oder respektiert werden, sie diskriminierend angegriffen werden während der Behandlung oder ihnen auch wegen Vorurteilen die Behandlung verweigert wird. Das macht die Suche, vor allem wenn Diskriminierungserfahrungen vorliegen, deutlich anstrengender. Im schlimmsten Fall werden ärztliche und / oder therapeutische Besuche komplett vermieden und die gesundheitlichen Risiken in Kauf genommen um der Gefahr vor erneuter Diskriminierung zu entgehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es muss möglich sein für alle Menschen, die hier in Deutschland leben, diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen zu dürfen. Mit Queermed Deutschland wird diese Notwendigkeit aufgezeigt, dass sich etwas verändern muss in mehreren Punkten:

  • Diskriminierung im Gesundheitswesen ist allgegenwärtig
  • Im Gesundheitswesen wird immer noch von einem "heteronormativen Standard" ausgegangen, der so in der allgemeinen Realität nicht existiert
  • Das Fachwissen vieler Ärzt*innen und Therapeut*innen ist nachholbedürftig und muss für die kommenden Generationen von medizinischen Fachkräften auf einen neuen Stand gebracht werden
  • Das Abhängigkeitsverhältnis von fachlicher Hilfe mit gleichzeitiger Angst vor Diskriminierung im Machtgefälle zwischen Ärzt*in und Patient*in erschwert die Suche nach medizinischer Hilfe
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Damit kann das Projekt mit allen notwendigen Kosten für:

  • Hosting & Website
  • Versandkosten
  • Auslegematerial in Form von Flyern, Stickern etc.
  • Notariatskosten zur Gründung einer gemeinnützigen UG
  • Alle Goodies
  • Versandkosten für die Goodies


aufkommen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Sara (sie / ihr - they / them) und ich bin die Initiator*in des Projekts Queermed Deutschlands. Bereits vor Queermed konnte ich einige Jahre ehrenamtliche Erfahrungen sammeln und möchte nun gerne Menschen aus der Community genauso wie Freund*innen und Bekannte unterstützen, Safer Spaces im Gesundheitswesen zu finden.

Ich hab die Website eigenständig aufgebaut und betreue sie weiterhin. Gleichzeitig kümmere ich mich um

  • Emailverkehr
  • Social Media Kanäle (Twitter, Instagram, Linkedin)
  • Design für Postings
  • Design für Auslegematerial (Flyer, Sticker und das kommende Merch)
  • Texte auf der Website und für externe Blogartikel
  • Netzwerken und Kollaborationen mit anderen Projekten, Vereinen etc.
  • Ansprechperson für Interviews, Fragen zum Projekt etc.

Projektupdates

15.05.22 - In jedem Goodie-Paket, egal ob bereits...

In jedem Goodie-Paket, egal ob bereits erworben oder in Zukunft, wird sich zusätzlich noch ein kleines Goodie von
https://www.etsy.com/de/people/DTglitzaglitza
befinden.
Gleichzeitig wird es dazu noch hochwertige Queermed-Lesezeichen geben!

Vielen Dank für euren bisherigen Support!
- Sara

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