Crowdfunding beendet
Am 14. März 2020 hätte unsere Aufführung von Georg Philipp Telemanns komischer Oper PIMPINONE bei den Magdeburger Telemann-Festtagen ihre szenische Premiere feiern sollen. Wegen des Ausbruchs des neuen Corana-Virus mussten die Proben kurz davor gebrochen werden. Wir wollen das Projekt retten, in dem wir wenigstens die musikalische Seite auf CD festhalten. Helfen Sie uns, ein wahres Juwel der Barockmusik mit unseren Sängern Marie-Sophie Pollak und Dominik Köninger doch noch zu realisieren!
14.090 €
Fundingsumme
194
Unterstütz­er:innen
 Rettet Telemanns Oper PIMPINONE gemeinsam mit Akamus!
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Datenschutzhinweis

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 29.03.20 19:46 Uhr - 18.05.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum geplant im Sommer 2020
Kategorie Musik
Stadt Berlin

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

PIMPINONE war Telemanns größter Bühnenerfolg. Uraufgeführt wurde das Werk 1725 während einer Premiere von Händels „Tamerlano“ in Hamburg. Wie an vielen Opernhäusern war es damals üblich, große Opern mit unterhaltsamen Werken, sogenannten 'Intermezzi' aufzulockern.

Titelheld ist Pimpinone, ein begüterter alter Knacker, der in Liebe zu seiner Kammerdienerin Vespetta entbrannt. Doch die junge und kokette Vespetta wird rasch zur heimlichen Heldin des Kammerspiels. Denn nach der erschlichenen Heirat ist Pimpinone nicht mehr Herr im eigenen Haus...

Die witzige Musik Telemanns macht daraus eine höchstvergnügliche Komödie.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit der CD kommen Fans der Barockmusik und der Oper weltweit in den Genuss, Telemanns musikalischen Geniestreich neu zu entdecken. Trotz der Popularität des Stücks sind Aufführungen relativ selten. Die letzte Aufnahme des Werkes liegt inzwischen fast 30 Jahre zurück. Derzeit ist die Oper als Einzeltitel nicht lieferbar.

Die Akademie für Alte Musik Berlin knüpft mit dieser Produktion an seine von der Kritik gefeierten Einspielungen der Werke Telemanns an. Telemann ist neben Johann Sebastian Bach der Hauskomponist des Ensembles. Seit seiner Gründung vor nunmehr fast 40 Jahren hat sich das Ensemble immer wieder intensiv mit Telemanns Werken beschäftigt.

Akamus ist Träger des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Stadt Magdeburg.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es gibt derzeit (Ende März) keine Möglichkeit, abzusehen, wann ein normaler Konzertbetrieb wieder möglich ist. Da das Projekt kurz vor der Premiere stand, ist der größte Teil der Einstudierung bereits erfolgt. Daher wollen wir das Projekt als CD-Projekt aufnehmen.

CD-Produktionen sind kostenintensiver als Konzerte und daher heute oftmals nur durch die Beteiligung mehrerer Partner zu schultern.
Für die technische Seite haben wir Deutschlandfunk Kultur und das CD-Label cpo gewinnen können.

PIMPINONE ist ein Herzensprojekt des Orchesters, das Klassik-Fans aktiv unterstützen können, um die Aufnahme zu ermöglichen.
Zu erwarten ist eine fulminante Einspielung, die die historische Aufführungspraxis berücksichtigt, auf die sich jeder Barockmusik-Fan freuen kann. Ihre aktive Unterstützung wird durch eine Vielzahl an Dankeschöns belohnt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld wird eine viertägige CD-Produktion unterstützt.
Hierfür fallen Kosten an – von den Honoraren für Musiker und Sänger bis hin zu Mieten von Probenraum und Tonstudio, sowie Reisen und Hotelkosten, zudem Organisationskosten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Akademie für Alte Musik Berlin ist eines der weltweit führenden "Originalklang"-Orchester, das sich dem 'historisch informierten' Musizieren verschrieben hat.
Man hört es sofort: So wird beispielsweise auf historischen Instrumenten oder Nachbauten musiziert - mit einem besonders sprechenden und faszinierend vitalen Orchesterklang, der sich deutlich vom Klang moderner Symphonieorchester unterscheidet.


Die Mitwirkenden bei PIMPINONE

Dominik Köninger, Bariton

Der deutsche Bariton Dominik Köninger ist seit der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo er bereits mit vielen großen Partien wie Orfeo, Graf Almaviva, Papageno, Figaro und Pelléas zu erleben war.

Opernengagements führten ihn bisher auch an die Hamburgische Staatsoper, das Theater an der Wien, die Staatsoper Stuttgart, die Volksoper Wien, die Deutsche Oper Berlin, das Festspielhaus Baden-Baden, die Bayerische Staatsoper sowie das NNT Tokyo.

Erste Preise beim Mozart-Wettbewerb Würzburg sowie beim Wigmore Hall Song Competition belegen sein Können auch in lyrischen Partien und in der Kammermusik.

https://www.dominikkoeninger.de


Marie Sophie Pollak, Sopran

Noch während ihres Studiums debütierte Marie-Sophie Pollak bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, denen sie in mehreren Produktionen verbunden blieb. Inzwischen konzertiert Marie-Sophie Pollak regelmäßig mit namhaften Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Freiburger Barockorchester, Philharmonisches Orchester Hamburg, Les Violons du Roy, Concerto München und Camerata Salzburg.

Marie-Sophie Pollak war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“. Sie wurde zweimal mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet, wird zudem von der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert und ist Stipendiatin der Christl und Klaus Haack-Stiftung

https://www.marie-sophie-pollak.de/home/


Georg Kallweit, Musikalische Leitung / Konzertmeister

Der Geiger Georg Kallweit wuchs in Greifswald an der Ostsee auf. Nach dem Besuch der Spezialschule (C. Ph. E. Bach Gymnasium) in Berlin, studierte er dort an der „Hanns Eisler“-Musikhochschule. Neben seinem späteren Engagement beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin beschäftigte sich Georg Kallweit schon früh und intensiv mit Stilfragen vor- und frühklassischer Musik.

Als Konzertmeister und Solist der Akademie für Alte Musik Berlin - und als Gast anderer renommierter Ensembles - ist er heute gefragter Spezialist.

Es liegen über siebzig, mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete CD-Einspielungen vor. Seine Konzerttätigkeit führte Georg Kallweit weltweit in die bedeutendsten Konzerthallen. Als Lehrbeauftragter und Leiter von Meisterklassen unterrichtet er an den Musikhochschulen in Leipzig, Weimar, Berlin, Rostock, Helsinki und St. Petersburg. Daneben ist er seit der Gründung Dozent des Jugendbarockorchesters „Bachs Erben“.

https://akamus.de/de/musiker/georg-kallweit


Akademie für Alte Musik Berlin

1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester und kann auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte verweisen.

Ob in New York oder Tokyo, London oder Buenos Aires: Akamus ist ständiger und vielgefragter Gast auf den wichtigsten europäischen und internationalen Konzertpodien. Im Kulturleben Berlins ist das Ensemble ein zentraler Pfeiler. Seit über 30 ]ahren gestaltet das Orchester eine eigene Abonnement-Reihe im Konzerthaus Berlin, seit 1994 prägt seine musikalische Handschrift das Barockrepertoire an der Berliner Staatsoper. Mit einer eigenen Konzertreihe ist das Ensemble seit 2012 zudem regelmäßig im Münchener Prinzregententheater zu Gast.

Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Bernhard Forck, Georg Kallweit und Stephan Mai sowie ausgewählter Dirigenten. Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge und langjährige künstlerische Partnerschaft. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haim, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis, Fabio Biondi und Rinaldo Alessandrini das Orchester.

Hervorzuheben ist die kongeniale Kooperation mit dem RIAS Kammerchor, von deren Qualität zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen zeugen. Zudem pflegt das Ensemble eine enge Zusammenarbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks.

Mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Alexander Melnikov, Anna Prohaska, Michael Volle und Bejun Mehta arbeitet Akamus regelmäßig zusammen.
Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstanden Erfolgsproduktionen wie Dido & Aeneas (Musik von Henry Purcell) und Medea (Musik von Pascal Dusapin).
Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet.

2006 erhielt das Orchester den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig und den ECHO Klassik.

www.akamus.de

Projektupdates

16.04.20 - Wir haben das Fundingziel erreicht! Doch sind...

Wir haben das Fundingziel erreicht! Doch sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Weiterhin fließt alles Geld, das wir bis zum Ende der Kampagne am 18. Mai 2020 sammeln, in die CD-Aufnahme und hilft unseren Musikern.
Alle Dankeschöns sind bis zum Ende der Kampagne verfügbar (soweit nicht limitiert).
Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Unterstützer und Unterstützerinnen!

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Rettet Telemanns Oper PIMPINONE gemeinsam mit Akamus!
www.startnext.com

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