Crowdfunding beendet
Romy Schneider - einer der größten Filmstars ihrer Zeit, scheinbar ebenso unglücklich wie berühmt. Aber ist sie nicht mehr als diese tragische Schönheit, als die sie bis heute gesehen wird? "Im Film alles / Im Leben nichts" ist die zweite Produktion des Lichtzeit.Ensembles und auch der zweite Teil in unserem Stückzyklus über drei Frauen, die auf ihre ganz eigene Weise um Emanzipation und Anerkennung kämpfen.
4.091 €
Fundingsumme
54
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Romy Schneider
 Romy Schneider

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 15.03.22 10:12 Uhr - 17.04.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 7. Mai bis 17. September 2022
Startlevel 4.000 €

4000 € ist, was wir zusätzlich zu Förderungen und Sposorengeldern mindestens brauchen, um unseren Künstler*innen möglichst faire Löhne auszuzahlen.

Kategorie Theater
Stadt Wien

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Romy Schneider ist erst 20 Jahre alt, hat aber bereits dreizehn Filme gedreht und ist überall auf der Welt als "Sissi" berühmt, als sie den Newcomer Alain Delon kennen lernt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verlieben sich der Pariser „Bohemien“ und der österreichische „Weltstar“ ineinander und sorgen für ordentlich Skandalgewitter in der Presse. Denn Romy ist kein Mensch, der sich leicht zufriedengibt, weder im Leben noch im Film. Privat ständig auf Suche nach dem dauerhaften Glück, bricht sie immer wieder die Zelte ab und schlägt andere Wege ein. Ihre Beziehungen scheitern, Schicksalsschläge wie der Selbstmord ihres Exmannes oder der tragische Unfalltod ihres Sohnes werden in aller Öffentlichkeit breitgetreten. Dennoch stellt sie sich beruflich stets neuen Herausforderungen, will sich weiterentwickeln und ist sich selbst gegenüber schonungslos, wenn Rolle und Film- oder Theaterstoff es verlangen. Als sie 1982 im Alter von 43 Jahren stirbt, hat sie nicht nur eine, sondern im Grunde drei große Film-Karrieren hinter sich, aber auch ein Leben, das von tragischen Verlusten ebenso geprägt ist wie von dem sehnlichen Wunsch nach Ruhe und Frieden.

Romys Leben wurde und wird bis heute ständig wieder und wieder neu erzählt, und zwar als jene tragische Geschichte einer zerbrechenden Frau. Aber kann man Romys Geschichte nicht anders erzählen? Wir wollen auch jene Seite an Romy zeigen, die sehr wohl in der Lage war, trotz Schicksalsschlägen ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und damit schlussendlich auch die Verantwortung für eben dieses zu tragen.

„Ich kann im Film alles und im Leben nichts“ ist ein viel zitierter Satz Romys, der vielleicht am besten die Tragik, aber auch die Erfolgsgeschichte dieser großen Schauspielerin wiederspiegelt.

Premiere: 7. Mai 2022 um 19.30 Uhr Theaterei St. Christophen

Weitere Spieltermine in St. Christophen: 13. / 20. / 21. und 25 Mai jeweils um 19:30 Uhr

Weitere Spieltermine im Ateliertheater Wien: 9. / 10. / 16. und 17. September 2022

Weitere Infos unter: www.lichtzeit-ensemble.com

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Der thematische Schwerpunkt des Lichtzeit.Ensembles liegt auf Gleichberechtigung, und zwar zunächst auf der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Die zentrale Frage dabei ist: Wie können sich Frauen in patriarchalen Gesellschaftsstrukturen selbst ermächtigen, ohne dabei ihr Frausein, ihre Weiblichkeit aufgeben zu müssen? Dieser Frage wird sowohl auf, als auch hinter der Bühne nachgegangen.
Angesprochen werden dadurch aber nicht nur Frauen: In unseren Produktionen werden Geschichten erzählt, jede auf ihre Weise berührend und mitreißend. Theater ist für uns einerseits ein Raum für Reflektion gesellschaftsrelevanter Themen, andererseits aber auch eine einzigartige und besondere Art der Unterhaltung. Unserer Erfahrung nach schafft es Theater wie kaum ein anderes Medium, Zuschauer*innen wie Darsteller*innen in jenen magischen Zustand des Erlebens zu bringen, bei dem gemeinsam für kurze Zeit eine andere Welt betreten wird. Diese andere Welt wollen wir gern allen zugänglich machen, die sich dafür interessieren und neugierig genug sind, sich auf das Erlebnis Theater einzulassen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Viele darstellende Künstler*innen leben stets am Existenz-Minimum und das trotz der hervorragenden Arbeit, die sie leisten. Gerade in der so genannten Freien Theaterszene ist das Geld meist knapp und die Gagen, die bezahlt werden können, sehr gering. Uns als Ensemble ist es ein Anliegen, dem entgegenzuwirken und den Künstler*innen für ihre Arbeit auch die entsprechende finanzielle Anerkennung zu geben, sowie die Theaterszene insgesamt vielfältig und bunt zu halten.
Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir das!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

In diesen Zeiten ein Crowdfunding starten? Das war natürlich ein Gedanke, der durch all unsere Köpfe gegeistert ist. Doch Kunst ist wichtig. Gerade in diesen Zeiten!

Die ersten 4.000 € kommen zur Gänze dem Verein zugute. Damit werden in erster Linie ein Teil der Löhne der Künstler*innen bezahlt, aber auch Probenräume, Kostüme und Requisiten.

Weil aber auch wir unseren Beitrag leisten möchten - so klein er auch sein mag (jeder Euro zählt in so vielen Bereichen!) - wollen wir von allem, was wir über diese 4.000 € hinaus über das Crowdfunding einnehmen, 10 % an ein Projekt spenden, das uns am Herzen liegt.

Wir als Lichtzeit.Ensemble bringen weibliche Schicksale auf die Bühne und setzen uns besonders für Frauenförderung ein. Deshalb möchten wir 12 Frauen in der Ukraine unterstützen, die in einer Modemanufaktur in Kiew gearbeitet haben, bis der Krieg sie schlagartig in eine bedrohliche und missliche Lage gebracht hat. Die Designerin Jana Wieland hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um ebenjene Frauen finanziell zu unterstützen. Und dabei möchten wir ihr gerne helfen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Lichtzeit.Ensemble wurde 2021 von den beiden Schauspielerinnen Gina Christof und Paula Kühn gegründet, mit dem Ziel, sich von der Pandemie nicht unterkriegen zu lassen und weiter zu arbeiten.

Wie viele Künstler*innen standen auch wir 2020 vor der Entscheidung, entweder nochmal ganz von vorn anzufangen und mit einem anderen Beruf hoffentlich etwas sicherer im Leben zu stehen als mit der Schauspielerei. Oder aber das Risiko auf uns zu nehmen und weiter zu machen. Wir entschieden uns für Zweiteres und hatten nicht selten schlaflose Nächte, in denen uns die Frage wach hielt: wird sich das alles ausgehen? Es ging sich aus! Unser erstes Projekt ("Alma Mahler-Werfel. Die Lust zu brennen") war ein voller Erfolg und der Beweis dafür, dass man sich manchmal nur trauen muss.

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Romy Schneider
www.startnext.com

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