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Schule im Wald - Patenförsterprojekt
Mit Schule im Wald können Schülerinnen und Schüler aus Neuköllner Grundschulen einmal im Monat einen ganzen Tag im Wald verbringen. Die Kinder im Alter von 8-10 Jahren entdecken, erforschen und erfahren gemeinsam mit zwei Waldpädagoginnen und Waldpädagogen den Forst Grünau im Süden Berlins. Für die meisten Kinder sind dies die ersten Begegnungen mit einem Wald und seinen vielen Bewohnern. Im Wald können sich die Kinder frei bewegen, durchatmen und zur Ruhe kommen.
5.065 €
5.000 € Fundingziel
69
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
11.12.15, 12:18 Cornelia Aigner
Mit unglaublichen 69 UnterstützerInnen, und 99 Fans haben wir 98% unseres Fundingziels erreicht und somit Platz 1 in der Nachwuchshelden Kampagne der DKB Bank belegt. Wir danken all jenen, die uns unterstützt haben und noch weitere Leute begeistern konnten. Die DKB Bank hat auf 100% aufgerundet, somit haben wir unser Ziel erreicht und Schule im Wald kann auch 2016 weiterhin an 3 Neuköllner Grundschulen stattfinden. Sie erhalten im Laufe der nächsten Monate Ihr Dankeschön. Noch allen eine schöne Adventszeit!
23.11.15, 15:19 Cornelia Aigner
Jede Klasse besucht an einem Tag im Jahr die Revierförsterei Grünau , die erste Patenförsterei Berlins, und lernt dort von und mit der Patenförsterin Ulrike Kreplin und ihren Forstmitarbeiter*innen die verschiedenen Arbeitsbereiche "im Wald" kennen. Gemeinsam mit den Schüler*innen werden hier kindgerecht forstwirtschaftliche Waldpflegearbeiten durchgeführt (Pflanzungen, Baumfällungen, Spätblühende Traubenkirschen ziehen, etc.). Nach getaner Arbeit wird gemeinsam Stockbrot über dem Feuer gebacken. Die "Förstereitage" werden von vielen Schüler*innen heiß geliebt und herbeigesehnt. Nicht zuletzt auch wegen der zwei Berliner Rückepferde Moritz und Feger, die in den Berliner Wäldern im Einsatz sind und in der Grünauer Försterei ihr Zuhause haben. So ein kräftiges Arbeitspferd mit Möhren zu füttern ist ein echtes Erlebnis und kostet so manches Kind große Überwindung. Die enge Zusammenarbeit mit den Berliner Forsten ist ein wichtiger Baustein des Projekts und unersetzlich.
19.11.15, 09:24 Cornelia Aigner
Am Montag (16.11.2015) waren wir mit einer Jül Klasse der Theodor Storm Grundschule im Wald, hier ein paar Eindrücke: Das Wetter sah nass und ungemütlich aus, wenn man morgens vom Bett aus aus dem Fenster geschaut hat, aber alte Waldhasen wissen, dass sich das im Wald ganz anders anfühlen kann. Und so war es dann auch, wir hatten einen wunderbaren wilden Spurensuch Tag! Die Jagdsaison in Berlin ist eröffnet und so haben wir uns auf die Suche nach den großen, grauen, massigen Waldbewohnern, den Wildschweinen, gemacht. Achtsam - schleichend wie die Füchse- sind wir ihren Spuren durchs Dickicht, moorigen Boden, über Stammbrücken und durchs hohe Schilf gefolgt. Trittsiegel, Suhlen, Mahlbäume, Haare, Wühlspuren im Eichenlaub, Geruchsspuren ... mit offenen Sinnen und ganz leis kommen wir diesen Waldbewohnern als gute Spurenleser ganz nah. Leider sind wir in der großen Gruppe dann doch immer etwas aufgeregt und etwas laut ;-). Wir sehen leider keins, aber das macht nichts, denn wir wissen ja nun, dass sie da sind und vielleicht heute morgen schon an diesem Ort hier "gebadet" haben. Der Such- und Jagdinstinkt ist jetzt bei allen von uns geweckt. Und wie wird nun gejagd? Keiner von uns hat eine Jägerausbildung aber wie man nen Bogen baut und Zielen übt, das probieren wir aus! Und am Ende sind die 4 Stunden im Wald trotz durchwachsenen Wetters wieder viel zu kurz! Aber wir nehmen jede Menge Ideen und Fragen fürs nächste mal mit, denn wir kommen ja wieder! Tschüss Wald für heute!