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Projekte / Theater
Was in vielen Familien so üblich war und immer noch ist - „SCHWEIGEN“ über das Geschehene, über den familiären Hintergrund während des zweiten Weltkrieges. In diesem Stück packt Barbara Haker wieder die Kisten aus, die vergessen auf dem Dachboden einstauben. Wie geht man mit diesen Kisten und ihrem Inhalt um? Was macht es mit den Generationen danach? Im Herbst 2017 feiert das Theaterstück des Freien Theater Wiesbaden seine Premiere im Kulturpalast-Wiesbaden.
8.040 €
8.000 € Fundingziel
21
Fans
28
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 SCHWEIGEN

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.01.17 11:41 Uhr - 16.02.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März bis Dezember 2017
Fundingziel 8.000 €
Stadt Wiesbaden
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Franz Schumacher findet erst nach dem Tod seiner Mutter durch einen Zufall Unterlagen darüber, dass sein Vater nach dem Krieg verurteilt und hingerichtet wurde. Bis dahin glaubte er, sein Vater sei bei einem Unfall gestorben.
Ein zerstörtes Elternbild und die Frage nach dem Warum erschüttern Franz. Sein Sohn Michi, selbst ein politisch Aktiver, fordert von dem Vater die Aufklärung der familiären Vergangenheit. Doch der möchte dies lieber verschweigen und kämpft mit seiner Enttäuschung und Wut. Franz`Frau stammt aus einer Familie des Widerstandes, hat selbst dadurch einiges ertragen müssen. Und so eskaliert die Situation innerhalb der kleinen Familie.
Das (Er)Tragen der Schuld steht in diesem Zwiespalt im Vordergrund. Neben diesem privaten Zweispalt erlebt Franz auch nach dem Krieg das Schweigen der Verbliebenen über das Geschehene, über die tägliche Auseinandersetzung des Lebens zwischen ehemaligen Nazis, überlebenden Juden und Kindern der Widerständler. Bis in die politischen Reihen, für die Franz tätig ist, geht die Frage der Vergangenheit, die durch das eiserne SCHWEIGEN ausgeschaltet wird um ein Vorwärtsgehen der Gesellschaft möglich zu machen.
Im szenischen Rückblick wird die Erzählung der Mutter eingearbeitet, damit auch der Blickwinkel auf ihr Erlebtes und ihr Verständnis aufgezeigt wird. Es ist ein großer Unterschied, wie die betroffene Generation sowie die Nachkriegsgeneration und jetzt die Enkel diesen Teil der Geschichte empfinden. Hier wird mit den Mitteln des Theaters eingegangen und sensibilisiert.
Wie in unseren vergangenen Stücken möchten wir das erhaltene Recherchematerial nutzen und schreiben und inszenieren dieses Theaterstück wieder selbst.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Theaterstück richtet sich an alle, die das Gefühl haben, ein Stück weit die eigene Geschichte der Familie zu (er)tragen. Und an die, die glauben, damit nichts mehr zu tun zu haben. Damit umgehen zu können, zu verstehen und zu begreifen - ein Perspektivenwechsel erleichtert diesen Prozess. Wir wollen sensibilisieren.
Wichtig ist für uns diese Geschichte(n) ebenfalls an Schulen im Umland zu bringen, da diese Thematik immer weiter in Vergessenheit gerät.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir konnten bis heute einige Förderer und Unterstützer für unsere Arbeit gewinnen, aber leider reicht dies noch nicht, um unsere kompletten Produktionskosten zu decken.

Alle Kosten, die wir vorab decken können, schmälern die Kosten für die Schulen, wenn wir dort spielen sollen.

Mit Eurer Unterstützung können wir es schaffen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden einen Teil des Geldes in Personalkosten investieren, um den Beteiligten eine angemessene Gage und die Probenzeit zu bezahlen. Ein Teil ist für die technische Ausstattung sowie für die Kostüme und das Bühnenbild vorgesehen.
Wir arbeiten mit professionellen Schauspielern, um den Inhalt zu vermitteln, zu berühren. Dazu gehört eine technische Grundausstattung um an Schulen spielen zu können. Außerdem ist eine Neuanschaffung der Kostüme, der Requisiten und des Bühnenbildes nötig.

Wer steht hinter dem Projekt?

Freies Theater Wiesbaden
Autorin und Regisseurin - Barbara Haker
Technische Leitung - Jan-Markus Dieckmann
und für die Ausstattung Oliver Klaukien

Die Bühne des Kulturpalastes-Wiesbaden ist unsere Heimatbühne und dahinter steckt ein tolles Team.

Film: Anne Sundermeier
Fotos: Alexa Sommer/eyetakeyourpicture.de

Impressum
Freies Theater Wiesbaden
Barbara Haker
Nerostraße 28
65183 Wiesbaden Deutschland

Steuernummer 043 343 60162
Finanzamt Wiesbaden

Partner

Kuratiert von

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kulturMut ist eine Initiative der Aventis Foundation in Kooperation mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Startnext. Gemeinsam verbinden wir Crowdfunding und Stiftungsförderung. Die Aventis Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie dient d...

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