Crowdfinanzieren seit 2010
Crowdfunding beendet
Viele Menschen leben in schwierigen Situationen, in denen alltägliche Abläufe und Gewohnheiten, wie das Trinken zu einer großen Herausforderung werden. Mit sippa stehen wir diesen Menschen zur Seite, ohne dass sie es merken. sippa passt in den Alltag wie ein normales Trinkgefäß und hilft dort wo es gebraucht wird. Unauffällig. Funktional. Einfach.
18.555 €
Fundingsumme
323
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 sippa - einfach trinken
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 29.01.19 08:47 Uhr - 10.04.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März-Juli 2019
Mindestbetrag (Startlevel) 18.000 €

Mit dieser Fundingsumme können wir die Entwicklung abschließen und sippa für zuhause in einer ersten Version produzieren.

Kategorie Erfindung
Stadt München

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wenn das Schlucken schwer fällt, dann ist das eine ernste Sache!

Schluckstörung ist eine typische Begleiterkrankung von Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma, tritt aber auch bei Parkinson und Multipler Sklerose auf. Krebserkrankungen im Kopf-Halsbereich kommen ebenso als Ursache in Frage.

Über 5 Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer Schluckstörung. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer an Personen, bei denen eine Schluckstörung übersehen wird. Dabei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, die zudem die Lebensqualität massiv beeinträchtigt.


Aktuelle Versorgung mit Trinkhilfen

Beim vollständigen Leeren eines gewöhnlichen Bechers muss der Kopf nach hinten überstreckt werden. Dies ist zum einen für viele Menschen aufgrund von Bewegungseinschränkungen nicht mehr möglich, zum anderen öffnet das Überstrecken, analog zum Vorgehen bei der ersten Hilfe, die Atemwege und erhöht das Risiko sich zu verschlucken enorm.
Aber auch eine neutrale Kopfposition kann bei Personen mit Schluckstörung ein Verschlucken nicht immer verhindern.
sippa ist die einzige erhältliche Trinkhilfe mit der eine Kopfposition eingenommen werden kann, die nachweislich das Verschlucken vermindert oder verhindert.

Wie kann sippa helfen?

Wenn die Schluckstörung erkannt, die Ursache gefunden und die richtige Behandlung eingeleitet wird, profitieren die Betroffenen fast immer von einer intensiven Schlucktherapie.
In einer Schlucktherapie wird u.a. durch Haltungsänderung, vor allem eine Änderung der Kopfposition, versucht ein Verschlucken zu vermindern oder vermeiden. So kann zum Beispiel eine aufrechte Sitzhaltung mit nach vorn gebeugtem Kopf die Atemwege schützen und ein Verschlucken vermindern oder vermeiden.
sippa ist Teil dieser Schlucktherapie. sippa ermöglicht es Betroffenen zu trinken, ohne dabei die Kopfposition verändern zu müssen.
Das Herzstück von sippa ist eine hochelastische Membran, die dem Abfall des Flüssigkeitspegels entgegenwirkt.

sippa gibt Menschen, für die Trinken zu einer Belastung geworden ist, die Möglichkeit einer komfortablen und sicheren Flüssigkeitsaufnahme und führt damit zu einer enormen Steigerung der Lebensqualität.

By the way – warum hilft kein Strohhalm?

Ein Strohhalm kann oft aufgrund von ergonomischen Problemen nicht eingesetzt werden oder er führt zu einem erhöhten Verschluck-Risiko durch die beschleunigte Flüssigkeit und die Platzierung dieser im hinteren Mundbereich.

Zudem können mit sippa auch direkt mit dem richtigen Dankeschön soziale Partnerprojekte unterstützt werden!

Die Komponenten von sippa:

  • Becher: glasähnlicher Becher als Basis
  • sippa pad: Membran mit Auslgeichsmechanismus, spülbar, min. 7 Tage einsatzfähig
  • Deckel: sicherer Ansatz mit roter Einfärbung des Auslaufs, erweiterbar mit Venitl
  • Henkel: ein- oder beidseitig kombinierbar, ergonomische Griffbreite
  • Ventil: Auslaufschutz und Anwendungshilfe mit Winkelsperre


Mehr Informationen gibt es hier: sippa für zuhause

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Thema Schluckstörungen ist leider gesellschaftlich noch nicht akzeptiert und oft auch unerkannt. Hier wollen wir aufklären und helfen!

Dazu laden wir alle ein, die Qualität und Versorgung in der Pflege oder Therapie verbessern wollen.

Unsere Ziele mit sippa:

Akzeptanz durch Normalität

Im Vordergrund der Produktentwicklung und Gestaltung von sippa steht die Verknüpfung von Ergonomie und Design. sippa ist von außen kaum als Hilfsmittel zu erkennen. Es besitzt die Form und Farbe eines gewöhnlichen Trinkgefäßes und fügt sich dadurch ohne Probleme in jedes Tischgedeck mit ein. Die praktischen Funktionen von sippa fördern selbständiges Trinken – ohne zu stigmatisieren.

Medizinischer Nutzen: Verringerung des Aspirationsrisikos

sippa ermöglicht eine optimale Kopfposition für sicheres Trinken, dem sogenannten Chin-Down- und Chin-Tuck-Manöver. Dabei wird der Kopf nach vorne, in Richtung Brust gebeugt. Durch die Haltungsänderung wird ein erhöhter Atemwegsschutz erreicht. Mit dieser Kopfposition können bis zu 50% der Aspirationen (Verschlucken) verhindert werden.

Modularität für jede Situation

Ein individuelles Problem benötigt ein individuelles Hilfsmittel. Viele Hilfsmittel sind nicht anpassbar und damit nur eingeschränkt anwendbar.

sippa ist ein komplett modulares System, um sich den Bedürfnissen des Anwenders anzupassen. Verschüttschutz, Griffe und der patentierte sippa-Mechanismus sind optional zum Standardbecher kombinierbar.

Mehr Selbstständigkeit

Die einfache Handhabung und die individuelle Gestaltungsmöglichkeit von sippa fördert selbstständiges Trinken. Bedingt durch die gewonnene Selbständigkeit kann Dehydration und einer Mangelernährung vorgebeugt werden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wichtig ist für uns neben der Realisierung von sippa und damit einer Lösung für viele Menschen die Probleme mit dem alltäglichen Trinken haben, auch die Aufmerksamkeit nochmal auf diese Menschen zu richten, die unsere Hilfe benötigen.

Mit unserer Kampagne wollen wir deshalb auch sagen: Hört hin, falls sich euer Opa, eure Bekannten oder Verwandten auffallend oft räuspern oder husten nach dem Trinken oder Essen. Denn vor allem Menschen im höheren Alter oder in schwächerem Gesundheitsstatus können hier schnell ernsthaft Probleme bekommen. Daher arbeitet iuvas hier auch mit Partnerprojekten zusammen um das Thema Schluckstörungen und Trinken in das Bewusstsein zu rufen.

Die spezielle Idee bei der dieser Kampagne ist, dass man nicht nur die Möglichkeit hat, sippa für sich als Dankeschön zu bekommen, sondern sippa auch direkt an soziale Projekte weiterzuleiten, die dieses Produkt gebrauchen können. iuvas arbeitet hier mit drei sozialen Projekten bzw. Einrichtungen zusammen.

  • Die Deutsche PSP-Gesellschaft hilf Betroffenen, die unter einem atypischen Parkinson-Syndrom leiden bei der Bewältigung ihrer Erkrankung im häuslichen Umfeld, informiert und klärt über Hilfen auf.
  • Die Stiftung Pfennigparade aus München setzt sich in 15 verschiedenen Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Wohngemeinschaften und Pflegediensten für Menschen mit Körperbehinderung ein.
  • Der St. Nikolai-Spitalfonds aus Waldkirch im Breisgau bietet Menschen im Alter eine neue Heimat durch die Versorgung im Pflegeheim oder durch betreutes Wohnen.

So kann gleichzeitig das Projekt sippa und eine soziale Einrichtung unterstützt werden.
Es kann auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

Die Dankeschöns für soziale Projekte werden gleichmäßig unter den drei Organisationen aufgeteilt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bisher haben wir es schon geschafft, sippa in einer Version für die Klinik auf den Markt zu bringen.
Um sippa aber in dieser Version für die Langzeitanwendung für euch verfügbar zu machen, benötigen wir eure Unterstützung.

Mit der Crowdfunding Kampagne wollen wir erreichen, dass die neue sippa Version realisiert werden kann. Hierzu muss die Produktion fertig aufgebaut werden. Außerdem muss die technische Dokumentation fertiggestellt werden, die für ein Medizinprodukt notwendig ist. Hier ist schon viel Arbeit von unserer Seite reingeflossen, aber für die letzten Schritte brauchen wir eure Hilfe!

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind iuvas, ein Medizintechnik Start-up aus München.

Wir haben uns die Optimierung von Abläufen und Materialien im klinischen und pflegerischen Alltag als Mission gesetzt.

Mit Sinan's Hintergrund aus der Krankenpflege und David, Moritz und Jonas als Ingenieure, wollen wir aktuelle Probleme lösen, um für pflegebedürftige Menschen bessere Bedingungen zu schaffen. Direkt mit Hilfsmitteln oder indirekt durch die Verbesserung der Pflegeprozesse.

Unterstützen

Kooperationen

Deutsche PSP-Gesellschaft

Die PSP-Gesellschaft hilf Betroffenen, die unter diesem atypischen Parkinson-Syndrom leiden, bei der Bewältigung ihrer Erkrankung im häuslichen Umfeld, informiert und klärt über Hilfen auf.

St.Nikolai-Spitalfonds

Der St.Nikolai-Spitalfonds aus Waldkirch im Breisgau bietet Menschen im Alter eine neue Heimat durch die Versorgung im Pflegeheim oder durch betreutes Wohnen.

Stiftung Pfennigparade

Die Münchner Stiftung Pfennigparade und ihre 15 Tochtergesellschaften setzen sich in verschiedenen Institutionen, wie Kindergärten, Schulen, Wohngemeinschaften, Werkstätten und Pflegediensten für Menschen mit Körperbehinderung ein.

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