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Biobasierte Trägermaterialien für Gewebeersatz-Strategien

Knochen- und Lungenersatz zu züchten – dies ist das Ziel des Forschungsprojektes an der Uniklinik RWTH Aachen, bei dem verschiedene Biomaterialien wie z.B. Spinnenseiden zum Einsatz kommen, um eine möglichst optimale Trägerstruktur für die Geweberekonstruktion zu entwickeln. Vor dem Hintergrund der globalen Covid-19 Pandemie besteht ein weiteres Anwendungsgebiet unserer Forschung darin, Lungenersatzmaterial auf einer biobasierten Matrix zu züchten.
Finanzierungszeitraum
24.11.21 - 07.05.22
Realisierungszeitraum
Klinische Zulassung: 3-5 Jahre
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): 10.000 €

Um den kontinuierlichen Bedarf an Spinnenseide sicherzustellen, sollen weitere Spinnen angeschafft werden. Darüber hinaus wird weiteres Labormaterial benötigt.

Stadt
Aachen
Kategorie
Wissenschaft
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04.03.2022

Nachgefragt bei Anna Bartz, Doktorandin am Institut für Pathologie

Anna Bartz
Anna Bartz1 min Lesezeit

Freiwillig eine Spinne anfassen? Für Anna Bartz aus dem Institut für Pathologie an der Uniklinik RWTH Aachen ist das kein Problem. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit der Anwendung von Spinnenseide in der Medizin. Das Besondere an Spinnenseide ist ihre biomedizinische Eigenschaft: Sie ist sehr reißfest, elastisch, hitzestabil und hat eine antibakterielle Wirkung. Ihr Forschungsprojekt zielt daher darauf ab, Knochenersatz mit verschiedenen Biomaterialien wie Spinnenseide zu züchten, um eine möglichst optimale Trägerstruktur für die Geweberekonstruktion zu entwickeln.

Wie ihr Arbeitsalltag aussieht und was sie an Spinnen fasziniert, erfahrt ihr in diesem Video.

Foto(c): Uniklinik RWTH Aachen

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Spinnenseide für die Medizin
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