Crowdfunding beendet
Auch nach 3 Jahren haben viele Geflüchtete immer noch keine Arbeit gefunden. In unseren Räumlichkeiten in der Solinger City möchten wir einen MIKRO-Markt entstehen lassen, der Geflüchteten und auch anderen Bedürftigen Raum bietet, ein eigenes Geschäft als Kleinunternehmer zu eröffnen. Ehrenamtler helfen ihnen mit allen anfallenden Aufgaben, wie z. B. bei der Gewerbeanmeldung, Buchhaltung usw. bis die Existenzgründer auch diese Arbeiten selbst übernehmen können.
1.710 €
Fundingsumme
21
Unterstütz­er:innen
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 09.04.18 10:55 Uhr - 09.05.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum ab 01.06.2018
Startlevel 10.000 €

6000 € für Miete, Betriebs- und Energiekosten für 12 Monate, 3000 € für Equipment z. B. Nähmachine, Friseurequipment, Cafébedarf etc., 1000 € für Dankeschöns.

Kategorie Social Business
Stadt Solingen

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Es geht um die vielen Geflüchteten, die schon seit 3 Jahren in Deutschland leben und leider bis heute keine Arbeit für sich haben finden können. In ihren Heimatländern waren sie Händler, Friseure, Bäcker, Kaffeehausbesitzer oder Taxifahrer etc.

Diesen Menschen möchten wir eine Perspektive bieten und den Weg in eine berufliche Selbständigkeit mit unserer Hilfe ermöglichen.

Wir geben Raum ...

... und möchten unsere 250 qm große, direkt im Zentrum gelegene Vereinsräumlichkeit zur Verfügung stellen und ähnlich wie auf einer Messe kleinere Shops einrichten. In Zusammenarbeit mit den Geflüchteten, aber auch gerne mit deutschen Langzeitarbeitslosen, sollen die einzelnen Shops wie z. B.

  • eine Schneiderei,
  • ein Herrenfriseur,
  • ein Nagel- und Haarentfernungsstudio,
  • ein Café,
  • eine Bäckerei,
  • ein Computerladen,
  • ein Elektroreparaturladen,
  • ein Programmierer,
  • ein Seminarraum für allgemeine Bildungsthemen wie Deutschkurse, Hausaufgabenbetreuung oder Computerkurse etc.

betrieben werden. Die einzelnen Existenzgründer melden ein Gewerbe auf sich an und unsere Ehrenamtler helfen bei allen administrativen und prozessnotwendigen Vorgängen wie Werbung, Buchhaltung, Schriftverkehr usw., damit sich der einzelne Gründer zunächst nur auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren kann. Unsere Gemeinschaft hält ihnen den "Rücken frei"!, bis auch die letzten notwendigen Kenntnisse an die Kleinunternehmer übergeben werden können.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Zielgruppen

  • Geflüchtete
  • Langzeitarbeitslose
  • Menschen mit Behinderung
  • Psychisch angeschlagene Menschen
  • Krankenkassen


Ziele

Zu 1) Geflüchtete

Geflüchtete können sich mit unserer Hilfe in ihren alten Berufen, die sie bereits in ihren Heimatländern ausgeführt haben, selbständig machen.

Zu 2) Langzeitarbeitslose

Viele Langzeitarbeitslose haben keinen Mut mehr zu arbeiten. Sie wurden aus familiären Gründen, aber auch aufgrund von Krankheit arbeitslos und haben viele negative Erfahrungen im Arbeitsleben gemacht und können durch unser Modell zunächst einmal ehrenamtlich mitmachen, ohne Vorgaben und Pflichten und sich so langsam ihren Mut zurückerarbeiten.

Zu 3) Menschen mit Behinderung

Das Gleiche gilt für Menschen mit Behinderung. Auch sie hätten die Möglichkeit durch unsere Gemeinschaft begleitet bei den einzelnen Unternehmern mitzumachen. Das so wichtige zwischenmenschliche Miteinander-Füreinander und das respektvolle gemeinsame Handeln würde vieles erleichtern und ermöglichen.

Zu 4) Menschen, die unter Heart´s-Fear leben

Viele Menchen, die unter "Heart´s-Fear" (HARTZ 4) leben müssen, haben inzwischen große Ängste und trauen sich nichts mehr zu. Diese Menschen blühen regelrecht auf, wenn man sie ohne Pflicht zunächst einmal einfach mitmachen läßt. Sie sind dann in der Position des Ehrenamtlers, der anderen Menschen helfen kann. Dies macht sie wieder stark und gibt ihnen ein ganz neues Selbstvertrauen.

Zu 5) Krankenkassen - Teilhabe macht wieder gesund!

Wenn ein Mensch einen Platz für sich gefunden hat, an dem er respektiert wird und darüber hinaus für sich und seine Mitmenschen etwas einbringen kann, wirkt sich dies besonders positiv auf seine Psyche und Gesundheit aus.

Unser Ziel ist es ...

...die Integration Geflüchteter, aber auch aller weiteren Menschen weiter zu fördern und gemeinsam mit ihnen an unser aller Zukunft zu arbeiten. Die persönliche Beziehung aller Beteiligten ist hierbei das so unendlich wichtige Schmiermittel des Erfolgs.

Das Miteinander - Füreinander ist die Basis, die den Menschen wieder „Mut zum Tun“ gibt.

Ohne Angst, etwas nicht zu können oder zu versagen.

Unsere Zielgruppe sind alle Menschen in ganz Deutschland, die innerhalb einer Straße, eines Viertels usw. leben.

Nachbarn müssen sich wieder kennen und gegenseitig unterstützen lernen. Wir möchten viele Kleinunternehmer dazu bewegen, unsere ausgestorbene Einkaufsstraße in Solingen für ihre Mitmenschen wieder zu beleben! Die Geflüchteten sollen zu einem 100%igen-Mitglied unserer Gesellschaft werden und später sogar behilflich sein, den teilweise hier in Deutschland lebenden, vereinsamten, alleinerziehenden oder behinderten Menschen, aber auch den noch nicht integrierten Geflüchteten einen Raum der Selbstverwirklichung zu schaffen, in dem sie die Möglichkeit erhalten, begleitet durch ehrenamtlich tätige Paten (z. B. Rentner u. a.) auf ihre berufliche Selbständigkeit in kleinen begleiteten Schritten hinzuarbeiten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es geht um Sinn- und würdevolle Tätigkeiten

Wir haben in den 2 Jahren unserer Tätigkeit feststellen müssen, dass viele Menschen, die keine sinnvolle Aufgabe am Tag haben, krank werden, da sie sich selbst für "nichts mehr nütze" ansehen. Die Würde dieser Menschen ist sehr angegriffen und durch die neuen, gemeinsamen Ziele und die Sicherheit, durch ein ganzes Team an Menschen unterstützt zu werden, gibt unserem Projekt den ganz besonderen Zauber.

Weitere Arbeitsplätze sollen entstehen.

Geplant ist darüber hinaus in der zweiten Stufe auch Praktikantenstellen, Aushilfsjobs, aber auch die eine oder andere Festanstellung zu schaffen und Langzeitarbeitslose die Möglichkeit zu geben die einzelnen Unternehmungen mit voranzutreiben. Alleinerziehende könnten ihre Kinder bei einer bis dahin gegründeten Spielgruppe betreuen lassen. Die Gemeinschaft würde alle Notwendigkeiten untereinander lösen und GEMEINSAM agieren. Jeder würde seine Aufgabe finden und könnte so am gesellschaftlichen Leben wieder teilhaben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Finanzierung der Räumlichkeiten für unser MIKRO-Markt-Konzept

Wir benötigen das Geld, um unsere Räumlichkeiten in Solingen am Ufergarten 25 weiter betreiben zu können und auf diese Weise den Menschen ihren Raum zur Selbstverwirklichung zu geben. Das Geld benötigen wir für Miet- , Betriebs- sowie Nebenkostenzahlungen und darüber hinaus möchten wir weitere, diesem Projekt anhängige Existenzgründungen finanziell mit anstoßen und begleiten.

Sollte darüber hinaus Geld zur Verfügung stehen, möchten wir MIKRO-Kredite neuen Existenzgründern anbieten können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Und das ist das Interessante an unserem Projekt. Die Geflüchteten sowie Bedürftigen selbst sind es, die sich dieses Projekt ausgedacht haben. Hinter diesem Projekt stehen hauptsächlich Geflüchtete sowie auch sonstige Bedürftige sowie auch ehrenamtliche Helfer (zusammen mehr als 60 Aktive), die sich mehrmals wöchentlich in unseren Räumlichkeiten am Ufergarten 25 in Solingen engagieren. Diese Menschen (inzwischen mehr Geflüchtete als Deutsche!!) möchten Deutschland etwas ganz Wundervolles zurückgeben, sich schnellstens vom Jobcenter lösen und somit ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft sein.

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