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Substanz
Das erste Wissenschaftsmagazin, das exklusiv als App erscheint: Substanz erzählt große Geschichten, die anderswo nicht stattfinden. Mit allen Mitteln der digitalen Welt. Jede Woche neu auf eurem Tablet, Laptop oder Smartphone.
37.175 €
30.000 € Fundingziel
592
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
12.05.15, 19:03 Georg Dahm
Große Ehre: Substanz ist nominiert für den Grimme Online Award. Am 18.6. gibt die Jury ihre Entscheidung bekannt. Drückt uns die Daumen - und stimmt für uns: Es gibt einen Publikumspreis, bis zum 11.6. könnt Ihr hier www.substanzmagazin.de zum Triumph klicken (und ein Tablet gewinnen): http://www.tvspielfilm.de/news-und-specials/grimme/abstimmung/ Danke für eure Unterstützung!
08.10.14, 11:30 Georg Dahm
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, Wir haben uns in den letzten Monaten manchmal gefühlt wie im epochalen Film „Das Boot“, als der zu Klump gebombte Pott bei Gibraltar auf Grund geht und der hohlwangige Wundermechaniker das Ding wieder flott machen muss. Kenner des Films wissen: Es gelingt, Klaus Doldinger spielt eine fröhlich‘ Melodei und weiter geht es Richtung La Rochelle. Ja gut, Kenner des Films wissen auch: Zu früh gefreut, dort angekommen gibt’s final auf die Mütze und es überlebt nur Herbert Grönemeyer. Aber den Part schneiden wir in unserem Remake dann raus. Wir haben mehrere hohlwangige Wundermechaniker, die wir Euch in diesen letzten Wochen bis zum Launch vorstellen werden – so wie die anderen Mitglieder unseres Teams. So. Das wäre die Kurzfassung. Wer jetzt noch weiter liest, der will genau wissen, was wir hier genau gemacht haben. Dazu ein kurzer Blick in die neue Ausgabe des Schweizer Monatsmagazins NZZ Folio. Dort steht ein schöner Beitrag von Harald Willenbrock, der uns besucht und sich die Layout-Techniken angeschaut hat, die wir an einem Beispielartikel umgesetzt haben: http://folio.nzz.ch/2014/oktober/biete-text-suche-markt Was Harald Willenbrock darin beschreibt: Wir entwickeln Layouts, bei denen gezielt eingesetzte Bilder und Animationen den Lesefluss unterstützen und dem Text eine Qualität hinzufügen, die das statische Medium Papier nicht hat. Willenbrock verweist auch auf die Reportage, die stilbildend war für diese Art, Geschichten zu erzählen: „Snow Fall“, das teure Renommierprojekt der New York Times (www.nytimes.com/projects/2012/snow-fall/). „Snow Fall“ ist eine Multimedia-Materialschlacht. Dieser Overkill ist kein Vorbild für uns. Aber die Art, wie hier eine Geschichte inszeniert wird, wie Text und Bild eine dramaturgische Einheit bilden: Das ist eine Inspiration. Diese Art, Geschichten zu erzählen, birgt jedoch eine technische Herausforderung, der sich die New York Times gar nicht erst gestellt hat. Wer „Snow Fall“ auf dem iPad anschaut, versteht nicht, was daran so toll sein soll. Denn all die beeindruckenden Animationen und Effekte funktionieren nicht auf den gängigen Tablet-Browsern. Der Grund: Die Betriebssysteme Android und iOS teilen Browsern nur sehr wenig Leistung zu. Darum führen mobile Browser die ganze schöne Effekt-Programmierung gar nicht erst aus. Tja. Tablets und Smartphones sind aber nun mal die Zukunft des Internet. Wäre also blöd, ein innovatives Journalismus-Projekt an dieser Zukunft vorbei zu programmieren. Diese Herausforderung haben wir uns bei der Entwicklung unserer Web-App gestellt. Web-App heißt: Ein Programm, das wie eine normale Webseite im Browser aufgerufen wird. Google Mail, Spotify und Dropbox sind gängige Beispiele. Unter www.substanzmagazin.de wird eine Web-App laufen, über die Ihr unsere Geschichten kaufen, abonnieren, lesen und – in einer späteren Ausbaustufe – auch offline speichern könnt. Was tun? Die Antwort liefert unser Gründungsmotto: Try again, fail again, fail better. Versuch 1: Auf iOS- und Android-Geräten liefern wir Substanz nicht als Web-App aus, sondern bauen jeweils eine App für den Apple Store und den Google Play Store. Denn solche „nativen“ Apps sind in ihrer Leistung weniger begrenzt. Wie wir aber schnell gemerkt haben, würden Entwicklung und Wartung sehr viel Geld schlucken, das wir lieber unseren Autoren und Designern zahlen möchten. Versuch 2: Wir benutzen ein fertiges Produktionssystem, das unsere Geschichten sowohl für die Web-App als auch als iOS- und Android-App exportiert. Auch diesen Weg haben wir uns angesehen. Das Problem hier: Viele Systeme sind nur auf das iPad ausgerichtet und lassen Android außen vor. Andere sind zu teuer. Oder zu begrenzt in ihren Möglichkeiten. Und das einzige System, das alle unsere Anforderungen erfüllt hätte, war im Praxistest eine katastrophale Enttäuschung. Also doch keine nativen Apps. Zusätzlicher Vorteil: Wir können eure Abozahlungen ganz in Geschichten investieren und müssen nicht 30% an Firmen abführen, die Gott weiß wo versteuern. Und wir laufen nicht Gefahr, dass uns eine Ausgabe gesperrt wird, weil im Text jemand „Busen“ sagt. Versuch 3: Wir entwickeln die Geschichten für unsere Web-App erstmal per Hand und setzen dabei ein paar Programmiertricks ein, mit denen wir die Begrenzungen der Mobil-Browser aushebeln. Triumph! Ekstase! Auf einmal erwachen auf dem Schirm unsere Ideen zum Leben. Wir entwickeln eine Bildsprache, eine Benutzerführung, gestalten die ersten Probegeschichten von der ersten Idee bis zur Feinpolitur. Wie viel optisches Tschingderassabumm verträgt eine Geschichte? Wann ist es zu wenig, wann zu viel Lametta? Und: Wie viel darf das Lametta kosten? Jede Geschichte von Hand programmieren ist auf Dauer jedenfalls keine Option. Die Lösung: Wir nehmen all das, was wir gelernt haben, und gießen es in ein eigenes Produktionssystem, mit dem wir Substanz Woche für Woche stabil ausliefern können. Und genau das tun wir hier gerade: Unsere Entwickler bauen Substanz mithilfe von Komponenten, die es bereits auf dem Markt gibt, und programmieren schrittweise die Effekte dazu, die uns wichtig sind. Mit diesem System werden wir ab dem Launch Woche für Woche unsere regulären Geschichten produzieren. Ihr werdet auf www.substanzmagazin.de aber auch immer wieder experimentelle Beiträge finden, mit denen wir in Handarbeit ausprobieren: Wie können wir Geschichten noch erzählen? Was gefällt Euch? Wo gibt es Probleme auf diesem Browser, jenem Endgerät? „Substanz wird ein Labor“, haben wir in unserem Crowdfunding-Film angekündigt. Und für Euch Unterstützer beginnt der Laborbetrieb früher. Wir werden Euch in den kommenden Wochen zu einem erweiterten Betatest von Substanz einladen und sind gespannt auf Eure Meinung zu unseren Entwürfen. Bald geht’s los! Herzliche Grüße aus dem Maschinenraum, Denis Dilba und Georg Dahm
22.09.14, 19:11 Georg Dahm
Die findigen Kollegen vom Deutschlandfunk haben es neulich schon erraten: Als wir schrieben, dass Substanz ein Sommerkind wird, meinten wir den astronomischen Sommer. Der heute endet. Und ja, das Kind ist da. Bald darf es raus zum Spielen. Bevor wir ins Detail gehen, möchten wir um Entschuldigung bitten für die lange Sendepause - vor allem bei denjenigen von euch, die unsere Email-Updates nicht bekommen haben. Aus unerfindlichen Gründen hat das Startnext-System unsere Blogeinträge nicht zuverlässig an alle Unterstützer verschickt. Wir lassen das gerade prüfen und fragen nochmal über ein anderes Mailsystem ab, wer davon teilweise oder dauerhaft betroffen war. Wenn der Fehler nicht behoben werden kann, stellen wir ganz auf eigenen Mailversand um. Zurück zum Stand der Dinge. Wir haben in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, die alle Gründer machen: Es dauert länger, wird teurer und viel viel anstrengender, als man denkt. Die gute Nachricht: Das Keulen hat sich gelohnt, Substanz geht morgen bei uns in den internen Testbetrieb. Was heißt das? Zuerst werden alle Teammitglieder unsere Web-App in der Praxis ausprobieren: sich als Leser anlegen, Artikel kaufen und herunterladen, on- und offline lesen auf verschiedenen Browsern und verschiedenen Betriebssystemen. Da unsere großen Magazingeschichten aufwändig gestaltet und programmiert werden, ist das ein sehr wichtiger Schritt - ein Layout, das auf einem Windows-Rechner im Chrome-Browser prima aussieht, kann auf demselben Rechner im Firefox-Browser zum Absturz führen. Wir haben hier in den letzten Wochen einige derartige Fehler gefunden und ausgemerzt, aber 32 Augen sehen mehr als 12. Parallel zu dieser Phase polieren unsere Entwickler noch an ein paar Funktionen und Design-Elementen, die noch nicht ganz so glatt und hübsch sind, wie wir das gerne hätten. Dann werfen wir eine Gruppe von Testlesern ins kalte Wasser, die unsere Webapp noch nie gesehen haben. In diesem Schritt wollen wir vor allem herausfinden, ob die Bedienung von Substanz so einfach und intuitiv ist, wie wir uns das vorstellen. Bei der systematischen Auswertung unterstützt uns der Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation des Karlsruher Institus für Technologie (KIT). Wir kalkulieren gerade noch, wie viel Zeit wir für all diese Schritte einplanen müssen, und geben in den nächsten Tagen bekannt, wann Substanz an den Start geht. Und niemand, wirklich niemand sehnt diesen Start so sehr herbei wie wir. Wer schon in einer Entwicklungsredaktion gearbeitet hat, kennt das Gefühl: Du ackerst wie blöde und kannst von deiner Arbeit nichts zeigen, nichts erzählen außer: “Wir ackern wie blöde”. Was auf Dauer kein wirklich spannendes Blogmaterial ist. Und dann investierst du das letzte bisschen Zeit und Energie lieber noch in deine Textarbeit als in einen geschliffenen Tweet. Aber jetzt, da Substanz aus dem Gröbsten raus ist, hat das Schweigen ein Ende. Ab dieser Woche werden wir euch wieder auf dem Laufenden halten über das, was bei uns passiert, und ein paar Rückblicke geben auf die Entwicklungsarbeit der vergangenen Monate. Danke für eure Geduld. Es dauert nicht mehr lange.
11.07.14, 17:09 Georg Dahm
Szenen von Frankensteinesker Ausgelassenheit (https://www.youtube.com/watch?v=QuoKNZjr8_U) spielen sich dieser Tage im Fail-Better-Hauptquartier ab. Unter den begnadeten Händen unserer Programmierer Stefan und Torben erwachen Stück für Stück die Ideen zum Leben, die wir so lange in unseren Köpfen spazieren getragen haben. Selten so verliebt auf ein Tablet gestarrt. Substanz wird greifbar. Der Weg dahin war ein bisschen länger als gedacht: Wir mussten bei der App-Entwicklung eine zentrale Softwarekomponente ersetzen, die in unseren Tests durchgefallen ist, haben jetzt aber ein System, mit dem wir sehr glücklich sind. Auch, weil wir daran viel mehr selbst herumschrauben können. Vor allem aber, weil wir jetzt Woche für Woche größere Schritte in Richtung Launch machen. Es bleibt dabei: Substanz wird ein Sommerkind. Wir halten euch auf dem Laufenden.
16.05.14, 12:34 Georg Dahm
Crowdfunding ist Vertrauenssache: Da wirft man mehr oder weniger wildfremden Menschen Geld hinterher in der Hoffnung, dass sie ihr blumig beschriebenes Produkt auch wirklich umsetzen. Und wenn man dann eine Zeitlang so gar nichts hört, kann das ein schlechtes Zeichen sein (“es gab da ein KLITZEKLEINES Problem mit unserem chinesischen Subunternehmer”) oder ein gutes (“Ihr bezahlt uns für’s Arbeiten, nicht für’s Reden, also arbeiten wir”). In diesem Sinne ist die Funkstille seit dem Ende unserer Crowdfunding-Kampagne ein gutes Zeichen: Wir haben uns an die Werkbank gekettet, Substanz nimmt Form an. Der erste Schwung Geschichten ist in Arbeit, und wir freuen uns wie die Schneekönige auf jede einzelne davon. Luftfahrt, Astronomie, Hirnforschung, Archäologie, Teilchenphysik, Naturschutz, Toxikologie, Medizin – die Themenliste wächst ständig (und ja: dies ist eine Einladung, uns Vorschläge zu schicken). Bei jeder Geschichte ist unsere Art-Direktorin von der ersten Minute an dabei, zusammen mit ihr und den Autoren entwickeln wir ein Layout, das Spaß macht – und Wissenschaft besser erklärt, als wir das auf Papier konnten. Das Grundgerüst unserer Magazin-App steht; unsere Layoutabteilung testet die Softwarekomponenten, mit denen die Beiträge gestaltet und in die App eingespeist werden sollen. Diese Tests werden zeigen, welche Optik-Ideen bereits sauber umsetzbar sind und wieviel Programmieraufwand noch ansteht. Die Schlagzahl steigt – das Team wächst: Wir haben unsere Layout-Abteilung erweitert und ein Pauschalisten-Trio an Bord geholt, mit dem wir jetzt den Redaktionsalltag einüben. Eine weitere Kollegin entlastet uns stundenweise vom Verlagsgeschäft, das trotzdem noch genug Freuden für uns bereit hält, darunter Lizenzverhandlungen, Finanzierungsgespräche und romantische Briefwechsel mit Arbeitsagentur und Künstlersozialkasse. Blablabla, wann geht’s endlich los? Nach wie vor ist unser Plan, die Entwicklung in der ersten Jahreshälfte abzuschließen. Substanz wird ein Sommerkind – das wir, ganz strenge Eltern, aber erst dann auf die Straße lassen, wenn es seine Hausaufgaben gemacht und sich ordentlich angezogen hat. Sprich: Wenn unsere Tests zeigen, dass die App sauber läuft und wir Geschichten vorlegen können, auf die sich unsere Leser jede Woche freuen. Das wird ein guter Sommer.
23.03.14, 12:45 Georg Dahm
Die letzten Stunden: Ab 20 Uhr sind wir im Gloria, Bellealliancestr. 31, 20259 Hamburg. Zum Anstoßen, Unsinn reden und Händchen halten. Und wer bisher trotz eisernem Förderwillen an Startnext gescheitert ist: Ganz zufällig werden wir den Laptop dabeihaben.
22.03.14, 17:54 Georg Dahm
Dass für die letzte Folge unseres kleinen Testimonial-Reigens ausgerechnet Reiner Korbmann uns in die Mangel nahm, ist uns ein tiefer Quell der Freude: Der Mann war elf Jahre lang Chefredakteur von Bild der Wissenschaft und verantwortete wissenschaft.de, bevor er 2001 seine eigene Agentur für Wissenschaftskommunikation gründete. Ein Sparringspartner also, für den mn seine besten Handschuhe aus dem Schrank holt. Ihr Auftritt, Herr Korbmann.
21.03.14, 14:25 Georg Dahm
Wir haben in den letzten Wochen so viel über Substanz geredet, dass manche schon befürchteten, wir würden niemals damit aufhören. Seit letzter Nacht aber ringen wir nach Worten. Zwei Tage vor Ende der Crowdfunding-Kampagne haben wir das Mindestziel von 30.000 Euro überschritten. Dass über 500 Menschen so an unsere Idee glauben, dass sie jetzt schon zahlende Leser werden, macht uns glücklich und dankbar. Weitere Sprachgirlanden überflüssig. Wenn ein Crowdfunding-Projekt das Mindestziel erreicht, werden für die Restlaufzeit gerne “Stretch-Goals” ausgerufen: Noch x Euro mehr und das Produkt bekommt ein Titangehäuse, einen dritten USB-Port und wird vor Auslieferung vom Papst gesegnet. Unser Stretch-Goal kommt etwas prosaischer daher: Mit jedem Abo, das noch bis Sonntag um 23:59 gebucht wird, können wir mehr Geld investieren in Geschichten, Bilderwelten und App-Funktionen. Wir haben euch ein großes Versprechen gemacht. Danke für euer Vertrauen. Und jetzt gehen wir zurück an die Arbeit.
21.03.14, 00:04 Georg Dahm
Wir starren gerade auf eine Zahl. Diese Zahl ist 31.700. Den Tränen nahe, Worten fern. Danke! Danke! Danke! Morgen mehr.
20.03.14, 13:13 Georg Dahm
Aah, was Christian Sauer erzählen könnte, wenn er dürfte! Der Journalist weiß, was es heißt, wenn es rumpelt im Verlag: Er leitete die Verwandlung des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatts in Chrismon; heute coacht er Redaktionsleitungen, Redaktionen – und den kleinen Redakteur auf der Straße. Über die darf er natürlich nicht reden. Aber über uns. Und bitte. (Pardon wegen der Tonqualität – Mogul Dahm versagte am Gerät.)
18.03.14, 18:22 Georg Dahm
Mit einer geringfügigen Verspätung gibt es im Crowdfunding-Film jetzt auch Untertitel (Im Vimeo-Player CC anklicken). Nochmals vielen Dank an Rokeby für den Hinweis.
18.03.14, 16:46 Georg Dahm
Wie setzt man die politischen Flegeljahre unseres Milleniums in süßes Backwerk um? Eine schwierige materialtechnische Frage, vor der wir standen, als wir unser ganz persönliches Projekt 18 umsetzten: Ein essbares Guidomobil für Dirk Lorenzen, den heldenhaften Crowdfunder, der Substanz über die 18.000-Euro-Schwelle hob. Ob es gelang? Möge die Nachwelt urteilen (und in Ergriffenheit weiter fördern).
17.03.14, 13:09 Georg Dahm
No rest for the wicked: Als Ausgleich für den Serverausfall am ersten Crowdfunding-Wochenende hat Startnext unsere Kampagne um einen Tag verlängert, der Hammer fällt jetzt am Sonntag, den 23.3. 3249 Euro müssen bis dahin noch aufs Treuhandkonto, damit wir die 30.000-Euro-Marke erreichen. Solltet Ihr also noch Bekannte, Verwandte oder Haustiere haben, die ihr Leben ohne Substanz-Abonnement fristen: Jetzt wäre ein guter Moment, sie sanft in unsere Richtung zu schubsen. Wer lieber von uns persönlich umgarnt werden will: Georg ist am Donnerstag in Berlin auf der Startup-Konferenz hy! (http://hy.co/), Denis hat am Freitag einen Workshop auf der Cross Media-Konferenz in Magdeburg (http://www.crossmedia-konferenz.de/), am Samstag gönnen wir uns einen schönen Vor-Finale-Abend beim Fame Lab an der Uni Hamburg (http://www.famelab-germany.de). Mit frischen Fischmarktgrüßen, Denis + Georg
14.03.14, 14:45 Georg Dahm
Zu den wichtigsten Aufgaben selbsterhaltender Systeme gehört, die verwirrende Komplexität ihrer Umwelt auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Ein anschauliches Beispiel dafür ist dieser Tage im Fail Better-Hauptquartier zu beobachten. Hier haben wir angesichts der erfrischend hohen Schlagzahl unserer erquicklich langen Arbeitstage ein simples, binäres Kommunikations-Schema entwickelt, mit dem wir auf jedes Umweltereignis reagieren: Erfreuliches wird durch hysterisch-mädchenhaftes Gekicher quittiert, Unerfreuliches durch das Abspielen von Chewbacca-Klagelauten aus dem Star Wars-Soundboard (http://starwars.com/play/online-activities/soundboards/#/?theme=01). Ein klarer Fall für Variante 1: Unser heutiges Video-Testimonial von Jakob Vicari. Der Mann ist nicht nur einer der bedeutendsten Radsportler unserer Zeit (https://vimeo.com/86999348), sondern auch Vorstand der Freischreiber, unseren wichtigsten Sparringspartnern bei der Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit unseren Autorinnen und Autoren.
07.03.14, 12:52 Georg Dahm
Illuminaten, Numerologen und Paranoiker aufgepasst: Wer uns an diesem Wochenende über die 23 bringt, dem backen wir eine Wahnvorstellung.
04.03.14, 08:29 Georg Dahm
Der Hintergrund sieht ganz schön analog aus, aber der Mann ist digital: Stephan Weichert leitet den neuen Studiengang Digital Journalism an der Hamburg Media School. Und er ist Mitherausgeber des Journalismus-Forums Vocer.org, das mit Formaten wie dem Innovation Media Lab Platz ein warmes Brutplätzchen für neue Ideen schafft. Jetzt hat er sich mal unseren Nestling angeschaut.
28.02.14, 19:28 Georg Dahm
Zuerst die breaking news: Unser Projekt 18 ist geglückt. Heute Nacht um 0:15 hob Dirk “Sternzeit” Lorenzen (http://bit.ly/1lptiUX) uns über die 18.000-Euro-Schwelle. Vielen, vielen Dank – das versprochene Guidomobil kommt bald in den Ofen. Und das Gebäck-Roulette dreht sich weiter: Spätestens zur 23 wird die nächste Symboltorte angerichtet. Also gebt reichlich, auf dass alle satt werden! Auch ansonsten: Eine tolle Woche. Enorm -Gründer Thomas Friemel widmete uns ein schönes Video-Testimonial (http://bit.ly/1hZu36R). Wir waren zu Gast bei den Freischreibern (http://bit.ly/1bSjS18), auf dem Science Slam (www.scienceslam.de) in Berlin und verliebten uns unsterblich in die Roboterfußballer Hamburg Bit-Bots (http://bit.ly/1fOCzlU). Unser alter Schlachtruf “Ich will doch nur arbeiten, Ihr Penner!” zierte die Startseite von Spiegel Online (http://bit.ly/1k72852), die Zeit widmete uns ein paar nette Zeilen in ihrem lesenswerten Stück über die crowdfunding-finanzierte Tageszeitung De Correspondent (Willste lesen? Musste kaufen (http://bit.ly/1hw5x9P). Finden wa jut). Vocer hat uns zum "Startnext-Liebling des Monats" ernannt (http://bit.ly/NcBgm1), Ulrike Langer schreibt über Substanz im neuen KressReport (http://bit.ly/1mKREdk). Ein großes Interview hatten wir auch im Branchendienst Mobilbranche.de .(http://bit.ly/1hJcjIe). Mitnichten aber tändeln wir nur eitel durch die Weltgeschichte – Fischmarktlage verpflichtet, hier wird gewuchtet von früh bis spät. Zwischen Autoren-, Grafik- und Techniksitzungen haben wir es endlich geschafft, einen Großteil unseres Mail-Rückstaus abzuarbeiten (nochmals Entschuldigung an alle, die wir so lange haben warten lassen). Und wir haben ein paar sehr, sehr schöne Kooperationen und Aktionen angestoßen. Dazu später mehr. Bleibt dran und uns gewogen. Ein schönes Wochenende. Und wie immer gilt: Kommt, sagt es allen weiter! P.S.: Die angekündigten Flyer sind gekommen – wer noch welche zum Auslegen und Verteilen braucht, möge sich bei uns melden.
27.02.14, 20:30 Georg Dahm
Aufgepasst: Wer uns heute über die 18 bringt, dem backen wir ein Guidomobil.
26.02.14, 15:30 Georg Dahm
Zu den wenigen Menschen, die das Wort “nachhaltig” richtig zu gebrauchen wissen, zählen die Kollegen von Enorm , dem Magazin für nachhaltiges Wirtschaften (http://www.enorm-magazin.de). Ein paar Monate lang waren wir Hausnachbarn, dann trat der Gründer Thomas Friemel eines schönen Tages zur falschen Zeit auf den Hof, fiel uns in die Hände und fand sich unversehens in einer Diskussion über Substanz wieder. Hier das Resultat.
24.02.14, 13:19 Georg Dahm
Zum Verteilen, Auslegen oder als Untersetzer: Wir haben am Wochenende Werbepostkarten in den Druck gegeben, mit Informationen zum Magazin und Link zur Kampagne auf der Rückseite. Wer gerne welche hätte - Email mit Versandadresse genügt.
20.02.14, 09:43 Georg Dahm
Klaus Liedtke hat schon große Reportagen geschrieben, als sich unser kreatives Schaffen noch darauf beschränkte, Fingerfarben dort aufzutragen, wo sie gewiss nicht hingehörten. Er war Stern - und Entwicklungs-Chefredakteur bei Gruner+Jahr, holte National Geographic nach Deutschland und leitete das Blatt zehn Jahre lang, heute fördert er mit der Initiative Investigate! (http://www.investigate-ev.net) den Qualitätsjournalismus. Kurz: Der Mann hat schon ein, zwei journalistische Ideen auf dem Tisch gehabt. Jetzt konnten wir unsere mit ihm diskutieren. Was der Idee – und uns – sehr gut getan hat. Und ihn zu einem für uns sehr schmeichelhaften Fazit brachte.
19.02.14, 22:20 Georg Dahm
Es ist doch immer das Gleiche: Kaum ist eine neue Beziehung am Start, taucht der beste Freund ab und man hört keinen Piep mehr von ihm. Mit dieser Anmoderation leisten wir Abbitte für die Funkstille der vergangenen Tage. Denn wir sind in die klassische Pärchenfalle getappt, ratzfatz verguckt, zusammengezogen, Ikea-Tour in der Hölle des Samstagnachmittags (“Weißt du noch, wo wir geparkt haben?” “Nein.” “Scheiße.”). Wir hätten uns einen besseren Umzugsmoment vorstellen können als die erste heißen Phase unserer Crowdfunding-Kampagne. Aber wenn die süßen Boys unserer Agentur Euphorika (http://bit.ly/1dO4HVN) die Hamburger Traumbude schlechthin auftun und – zum Kampfpreis – mit uns teilen wollen, wären wir bescheuert, nein zu sagen. Und so teilen wir uns seit Montag 50 Quadratmeter Herrensalon mit schönstem Elbblick, wo wir uns auf dem ganz kurzen Dienstweg Ideen und Fischbrötchen an die Köpfe werfen können. Was für die Substanz-Entwicklung ebenso großartig ist wie für unsere Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Nur der Abschied vom Werkheim ist uns schwer gefallen. Hamburgs schönster Coworking-Space war uns ein wunderbares Nest, in dem wir unsere Idee ausbrüten konnten. Danke für alles! Wie geht’s jetzt weiter? Wir haben heute die 50-Prozent-Marke geknackt: 15.018 Euro sind im Pott. Angestoßen mit Sekt vom freundlichen Nachbarschafts-Weinoutlet und zurück an die Tastatur. In den kommenden Tagen haben wir einiges vor, um das Rad am Rollen zu halten. Wir freuen uns über alle, die mit anschieben.
10.02.14, 20:15 Georg Dahm
Das nennt man wohl ein schwarzes Wochenende: Serverpanne bei Startnext, von Samstagabend bis Sonntagnachmittag lag die Plattform flach. Aber wir jammern nicht, denn wir freuen uns gerade viel zu sehr: Trotz dieses Aussetzers haben wir am Tag 5 nach dem Start schon 39% unserer Zielsumme beisammen. Es ist aber nicht nur das Geld, über das wir uns freuen. Wir bekommen in diesen Tagen so viele Mails, Tweets, Startnext-Botschaften und Anrufe, dass wir mit dem Antworten gar nicht hinterherkommen. Falls auch Ihr gerade auf ein Lebenszeichen aus der Casa Fail Better wartet: Entschuldigung - wir sind dran.
07.02.14, 19:48 Georg Dahm
In aller Stille und dankbarer Demut haben wir soeben eine Kerze entzündet und ein Bier getrunken auf alle, die uns heute über die 10.000-Euro-Grenze getragen haben.
07.02.14, 11:03 Georg Dahm
So ganz hat es dann doch nicht geklappt mit der Rückkehr zur Normalität. Denn es sieht ganz danach aus, als könnten wir schon heute das erste Drittel unserer Zielsumme erreichen - was in der noch jungen Pseudowissenschaft der Crowdfundologie als magischer Schwellenwert gilt. Anders ausgedrückt: Waaaaaaaaaaa! (Man verzeihe uns die Rudimentärartikulation - tradiertes Jubelvokabular wie “Wahnsinn!”, “Ihr seid der Hammer!” oder “Da geht noch mehr!” haben wir zu Beginn der Kampagne auf unsere Todesliste gesetzt.) Danke an alle Förderer, und danke auch an all die Kollegen da draußen, die unsere Kampagne gestern begleitet haben: Den Auftakt machte Bülend Ürüks Interview auf Newsroom.de (http://www.newsroom.de/news/detail/$IWBNJTGOFLOS/), das Finale besorgte Meedia.de mit der Titelgeschichte im Abend-Newsletter (http://meedia.de/2014/02/06/substanz-von-der-pleite-zur-digitalen-magazingruendung/). Das Lousy Pennies -Interview (http://www.lousypennies.de/2014/02/04/von-der-ftd-zu-substanz-wie-zwei-journalisten-jetzt-ihr-eigenes-ding-machen/) macht immer noch die Runde, ebenso der Golem-Beitrag (http://www.golem.de/news/substanz-crowdfunding-kampagne-fuer-digitales-wissenschaftsmagazin-1402-104394.html), zum Beispiel beim Schockwellenreiter (http://blog.schockwellenreiter.de/tv/2014/201402video04.html). CrowdfundBeat (http://icfff.org/de/?p=8035) schreibt über uns und bezieht sich dabei auch auf “Snowfall” (http://www.nytimes.com/projects/2012/snow-fall/), das bis heute unerreichte HTML5-Feuerwerk der New York Times. Schmeichelhafter Vergleich, aber solche Materialschlachten werden wir nicht führen - Leseruhe ist das Leitmotiv für das Digital-Layout, an dem wir arbeiten. Apropos arbeiten. Machen wir jetzt. Redet gut und viel über uns und habt einen herrlichen Tag!
06.02.14, 09:33 Georg Dahm
Irgendwann sind wir dann doch ins Bett gegangen. Da standen wir bei 5388 Euro (eingegangene und zugesagte Beträge), 95 Förderern und einer durchschnittlichen Fördersumme von 56,72 Euro (ja, streng genommen dürften wir hier kein arithmetisches Mittel ziehen, but who cares about bad when it feels so good?). Danke an alle, die den Karren so schnell ins Rollen gebracht haben! Unsere durchschnittliche Tagesverfassung würden wir retrospektiv als “Brummkreisel auf Crack” beschreiben. Plingplingpling machten Twitter und Facebook, klingklingkling Startnext, und als beruhigender Grundton die ersten Berichte der Kollegen. Kann so bleiben: - Erst der Kress-Report : https://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/124992-sie-kommen-von-ftd-new-scientist-dahm-dilba-starten-crowdfunding-fuer-wissenschafts-app.html - Dann das große Interview auf Lousy Pennies , das uns bei Xing auch in den Mediennewsletter gebracht hat: http://www.lousypennies.de/2014/02/04/von-der-ftd-zu-substanz-wie-zwei-journalisten-jetzt-ihr-eigenes-ding-machen/ - Werner Plutas Stück auf Golem.de : http://www.golem.de/news/substanz-crowdfunding-kampagne-fuer-digitales-wissenschaftsmagazin-1402-104394.html - Und fast geheult hätten wir ob dieser Würdigung von Medien-Doktor Markus Anhäuser : http://scienceblogs.de/plazeboalarm/index.php/da-ist-sie-ja-die-zukunft-der-wissenschaftsmagazine-substanz/ So. Heute wollen wir uns zusammenreißen und im Interesse der Tagesproduktivität nicht mehr alle fünf Minuten auf die Startnext-Seite klicken. Weiter geht’s.
05.02.14, 12:11 Georg Dahm
Um es mit Elmore James zu sagen: Schütteln Sie Ihren Geldmacher! Unsere Crowdfunding-Kampagne geht jetzt in die Finanzierungsphase. Kommt, klickt und verjubelt das Ersparte.
30.01.14, 12:42 Georg Dahm
Wow, das ging schnell. Danke! Dann bringen wir mal die mediale Stalinorgel in Stellung. Stay tuned.