Crowdfunding beendet
Du willst Teil einer Gemeinschaft werden, die allen den Zugang zu guten und fair produzierten Lebensmitteln ermöglicht? Bei SuperCoop sind wir mehr als nur Kund*innen! Unser Supermarkt gehört allen, die dort einkaufen und wird gemeinschaftlich betrieben. Jetzt brauchen wir 500 Mitglieder, um Kredit- und Mietvertrag zu unterzeichnen und den Laden zu eröffnen! Das Modell funktioniert bereits mit 17.000 Mitgliedern in NYC und mit 7.000 in Paris - und bald in Berlin-Wedding? Das liegt an euch!
74.610 €
Fundingsumme
623
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Grandios wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."
Datenschutzhinweis
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 28.04.21 21:01 Uhr - 30.05.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2021
Startlevel 50.000 €

Wir eröffnen gemeinsam den ersten transparenten und gemeinschaftlichen Supermarkt in Berlin-Wedding! Außerdem richten wir Abholstellen auch in eurem Kiez ein.

Kategorie Social Business
Stadt Berlin

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wenn wir heute in den Supermarkt einkaufen gehen, wissen wir oft nicht, woher die Produkte kommen, wie sie angebaut wurden und wie die Arbeiter*innen behandelt werden. Immer mehr Menschen leben in der Stadt, wo wir schnell die Verbindung zu unserem Essen und seiner Herkunft verlieren.

Eine fehlende Verbindung gibt es nicht nur zu unserem Essen, sondern auch zu unseren Mitmenschen. Wir leben in einer Gesellschaft mit wachsender Ungleichheit, was sich ganz alltäglich auch darauf auswirkt, wie und was wir essen. Doch mit fehlendem Wissen über diese Probleme, können wir sie nicht lösen. Und schon gar nicht alleine.

Um uns wieder mehr mit unserer Ernährung und unserer Nachbarschaft zu verbinden, haben wir SuperCoop gegründet. Einen Supermarkt, der seinen Mitgliedern gehört. Genau wie ein normaler Supermarkt werden wir viele verschiedene Produkte anbieten. Der Unterschied ist:

  • Wir bieten gute, gesunde und fair produzierte Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen an.
  • Wir haben als Mitglieder ein Mitspracherecht. Wir wissen genau, woher die Produkte kommen und wohin unser Geld fließt, damit alle davon profitieren
  • Wir sehen unternehmerisches Handeln als Werkzeug, um das Gemeinwohl zu fördern und die Umwelt zu schützen. Gewinne sind für uns ein Mittel, nicht das Ziel.


Aber wie genau funktioniert das konkret? Bei SuperCoop haben alle Mitglieder drei Rollen:

Mitarbeiter*innen
Jedes Mitglied hilft 3 Stunden pro Monat in verschiedenen Arbeitsgruppen mit. So tragen alle zum täglichen Betrieb des Supermarkts bei, zum Beispiel beim Einräumen der Ware oder an der Kasse. Durch die Zusammenarbeit senken wir die Kosten und damit auch die Preise. Alle leisten einen Beitrag und alle profitieren. Deshalb kann man auch nicht mehr bezahlen und dafür weniger arbeiten. Es entsteht eine Gemeinschaft, in der wir alle ein aktiver Teil der Veränderung sind.

Miteigentümer*innen
SuperCoop gehört allen, die dort einkaufen. Jedes Mitglied zeichnet einen Genossenschaftsanteil in Höhe von 100 € und zahlt ein einmaliges Eintrittsgeld von 10 €. Das geht ganz einfach hier über Startnext! Auch eine Ratenzahlung über 2 Jahre ist möglich. Bei Beendigung der Mitgliedschaft erhält man seinen Anteil zurück. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, an der Generalversammlung teilzunehmen und mitzuentscheiden. Zum Beispiel über die Kriterien für die Produktauswahl, Regelungen zur Freistellung der Mitarbeit von Eltern und der Schaffung eines Solidaritätsprinzips.

Kund*innen
Als Kund*innen können wir in unserem eigenen Supermarkt einkaufen und haben Zugang zu einer Vielfalt an Produkten. Auch nicht biologisch zertifizierte Produkte werden angeboten, um den Einkauf für verschiedene Einkommensklassen zu ermöglichen. Zudem haben wir die volle Transparenz, die wir neben Schildern im Laden u.a. auch durch unser internes Wiki und Übersetzungen ermöglichen. Das heißt, dass wir Informationen darüber teilen:

  • wie die Lebensmittel hergestellt werden,
  • wie sie zu uns kommen,
  • wie die Preise entstehen
  • und was mit den Gewinnen passiert.


SuperCoop ist viel mehr als ein Supermarkt. Es ist ein Ort, an dem Menschen, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten, zusammenarbeiten und voneinander lernen. Jedes aktive Mitglied kann neue Ideen einbringen und umsetzen.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Unsere Vorbilder aus New York (Park Slope Food Coop, 17.000 Mitglieder, seit 45 Jahren) und Paris (La Louve, 7.000 Mitglieder, seit 5 Jahren) zeigen bereits wie es geht! In der Park Slope Food Coop in NYC gibt es sogar eine Kinderbetreuung im Supermarkt.

Noch Fragen? Schaut auch gerne in unser FAQ!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

SuperCoop ist von seinen Mitgliedern für seine Mitglieder, für den Wedding und ganz Berlin. Wir wollen uns als Nachbar*innen zusammentun und einen Supermarkt aufbauen, den wir alle an unserer Straßenecke sehen wollen. Das bedeutet für uns:

  • Produkte, denen wir vertrauen können - weil wir wissen, was drin ist und wie sie hergestellt wurden
  • Menschen, denen wir vertrauen können - weil der Supermarkt von uns geführt wird
  • Preise, die für Produzent*innen und Konsument*innen transparent & fair sind - weil wir Stadt und Land näher zusammenbringen
  • Sichtbarkeit, was mit den Gewinnen passiert - weil wir entscheiden, wohin sie fließen

Von den Erzeuger*innen zu den Verbraucher*innen: SuperCoop ist für alle, die unser Lebensmittelsystem verändern wollen. Wir unterstützen Betriebe, die ihre Mitarbeiter*innen fair behandeln und die Umwelt schützen - regional wie global.

So wie wir von anderen Kooperativen inspiriert wurden, hoffen wir auch, dass sich immer mehr Initiativen anschließen. Schritt für Schritt wächst die Bewegung der genossenschaftlichen Supermärkte weiter und macht einen Unterschied - vom Acker bis zum Teller.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Du willst…

  • einkaufen gehen, ohne dir den Kopf zu zerbrechen, was die beste Wahl für dich ist und zwischen gesund und preiswert entscheiden zu müssen?
  • neue Leute kennenlernen, Teil einer vielfältigen Gemeinschaft werden und neue Perspektiven einnehmen?
  • einen Einfluss darauf haben, welche Produkte im Regal stehen und wohin dein Geld fließt?
  • Produzenten und Lieferanten unterstützen, die mit ihrer Arbeit eine lebenswerte Zukunft für zukünftige Generationen schaffen?
  • mit uns eine echte Alternative aufbauen, wie wir Lebensmittel einkaufen?

Dann unterstütze unsere Kampagne, werde Mitglied und / oder wähle eines der Dankeschöns aus!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Um richtig loszulegen, brauchen wir euch: mindestens 500 Mitglieder! Bereits 150 Mitglieder sind dabei und wir brauchen noch weitere 350, um die Lücke zu schließen.

Wenn wir unser Ziel von 500 Mitgliedern und 50.000 € erreichen, können wir:

  • unser Kreditangebot der GLS-Bank in Höhe von 90.000 € unterschreiben
  • die Renovierungs- und Ausstattungskosten (ca. 50.000 €) finanzieren und unser Sortiment erweitern (ca. 40.000 €, inkl. Puffer)
  • 250 m² Ladenfläche in Berlin-Wedding (Osram-Höfe) anmieten
  • den Laden mit flexiblen Öffnungszeiten (mind. 4 Tage pro Woche) ab unserer Eröffnung betreiben und schnell wachsen
  • erste Abholstellen einrichten mit Start in Neukölln und Friedrichshain

Was passiert, wenn wir unser Ziel übertreffen?
Unser Ziel ist es, eine Gemeinschaft von tausenden Mitgliedern zu werden - wie unsere Vorbilder in New York und Paris! Mit mehr Mitgliedern an Bord können wir unser Sortiment schneller erweitern und noch mehr Abholstellen in verschiedenen Stadtteilen schaffen. Je mehr Abholstellen wir haben, desto mehr Platz brauchen wir auch in unserem Laden im Wedding zum Verpacken und Vorbereiten. Alle zusätzlichen Einnahmen helfen uns, diese Kosten sowie die Lieferkosten von Anfang an zu tragen.

Wo weitere Abholstellen eingerichtet werden und wie schnell, liegt also bei euch! Wir brauchen mindestens 25 Mitglieder, damit sich eine Abholstelle rechnet. Also erzähl’ deinen Nachbar*innen von uns und hol’ SuperCoop auch in deinen Kiez :)

Wer steht hinter dem Projekt?

Eine wachsende Gemeinschaft von 150 Mitgliedern, die zusammen am Aufbau arbeiten, Produkte auswählen und mitgestalten! Die Mitglieder sind das Herz und die Seele von SuperCoop. Nur mit der aktiven Unterstützung der Mitglieder können wir SuperCoop zum Leben erwecken!

Der Genossenschaftsvorstand, bestehend aus Jessica, Eugénie, Marie & Johanna, bringt wichtige Erfahrungen aus der Gemeinschaftsarbeit, Logistik, Finanzplanung, Nachhaltigkeitsmanagement mit - vor allem aber Überzeugung und Leidenschaft für das Projekt. Jessica, Eugénie und Johanna können dank der Finanzierung durch den Europäischen Sozialfonds und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe noch bis Oktober in Vollzeit an dem Projekt arbeiten.

Unser Aufsichtsrat besteht aus Felix, Lauriane, Ela, Christophe und Claus, die uns mit ihrer Expertise in Recht, Bankwesen, Genossenschaftsgründung und -führung sowie Organisationsentwicklung zur Seite stehen.

Zudem haben wir starke Partner, mit denen wir an einem Strang ziehen und eng zusammenarbeiten: Ubuntu EcoCenter, Tiny Farms, Roots Radicals, Projecttogether, SEND, Impact Hub Berlin, SUPERMARKT, Gründerwerkstatt Adlershof, Yeşil Çember und unsere Vorbilder aus New York, Paris und Brüssel. Auch in vielen weiteren Städten - wie München, Hamburg und Köln - gründen sich ähnliche Projekte und wir sehen uns als Teil einer ganzen Bewegung!

Lasst uns einen positiven Wandel so einfach machen wie den Besuch im Supermarkt! Dafür brauchen wir euch: Denn eine Gemeinschaft ist mehr als die Summe ihrer Teile.

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Kooperationen

Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland

Das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen vom Fortschritt profitieren. Dafür vernetzt SEND den Social Entrepreneurship Sektor und gibt ihm eine Stimme.

Reflecta Network

reflecta.network ist die digitale Plattform für soziale Innovator:innen und Menschen, die unsere gesellschaftlichen Herausforderungen aktiv angehen. Bereits mehr als 3.500 Zukunftsgestalter:innen finden hier ein Ökosystem zum Wirken!

Yesil Cember

Yeşil Çember (Jeschil Tschember, Türkisch für Grüner Kreis) sensibilisiert und aktiviert seit 10 Jahren türkischsprachige Menschen in Deutschland für Umweltthemen und verbreitet somit nachhaltige Lebensstile in der türkischen Kultur.

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SuperCoop Berlin eG
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