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Ein Langzeit-Dokumentarfilm über den erbitterten Kampf von Umweltaktivisten gegen den Braunkohletagebau Hambach und den Energieriesen RWE. Ein Film über Klimagerechtigkeit und die Bewegung #HambiBleibt, die durch die Geschehnisse im Herbst 2018 internationale Aufmerksamkeit erlangte.
12.574 €
16.000 € 2. Fundingziel
315
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 Dokumentarfilm
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Projekt

Finanzierungszeitraum 07.03.19 10:03 Uhr - 28.04.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum April 2019 - Mai 2019
Fundingziel 12.000 €

Refinanzierung der bisherigen Dreharbeiten, Ausarbeitung des Drehbuchs, Schnitt, Farbkorrektur.

2. Fundingziel 16.000 €

Aufwendigere, externe Postproduktion für Schnitt und Audio-Mixing, Marketing, FSK, Vertrieb und Festival-Gebühren.

Kategorie Film / Video
Stadt Düren
Worum geht es in dem Projekt?

FILMTRAILER:
https://youtu.be/b-Mw4azGyCk

Synopsis:
Trees of Protest erzählt von Menschen des Widerstands und von ihren Beweggründen. In den zwei Jahren meiner Dreharbeiten habe ich Umweltaktivisten im Hambacher Wald begleitet, die auf einigen der letzten Bäume Baumhäuser errichtet haben und dort teilweise 365 Tage im Jahr leben. Ihr Plan: So lange sie die Baumhäuser besetzen, können die Baggerschaufeln von RWE den Bäumen nichts anhaben.
Diese Menschen geben uns einen Einblick in eine alternative Lebensform, die für sie alles andere als entbehrlich ist. Doch wir bekommen auch einen Eindruck davon, welche großen persönlichen Opfer sie bringen, um für ihre Überzeugung zu kämpfen, wenn sie sich mit ihren bloßen Körpern den Baggern entgegenstellen.
In Trees of Protest erzähle ich auch, wie der anfangs regionale Widerstand "Hambi bleibt" immer größer wurde, zu deutschlandweiten Protesten und Soliaktionen führte und sogar internationale Aufmerksamkeit erlangte. Höhepunkt des Widerstands waren im Herbst 2018 Großdemos gegen die Räumung der Baumhäuser mit dem größten Polizeiaufgebot in der Geschichte NRWs. Tage, an denen zehntausende Menschen im Hambacher Wald ein Zeichen gegen die Klimapolitik gesetzt, Menschen aus der Mitte der Gesellschaft und Familien beim Errichten von Barrikaden geholfen und Pfarrer aus Solidarität mit den Baumbewohnern Sitzblockaden im Hambacher Wald durchgeführt haben.
Ich lasse auch Klimaexperten, Forstwissenschaftler und Umweltverbände zu Wort kommen, die erklären, was das rheinische Braunkohlerevier mit dem weltweiten Klimawandel zu tun hat.

Hintergrund:
Es ist das größte Loch Europas, der Tagebau Hambach, gelegen im rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln und Aachen (NRW). Dort, wo jetzt Braunkohle gefördert wird, wuchs einst der 12.000 Jahre alte Bürgewald – heute bekannt als Hambacher Forst. Er war einmal einer der größten Wälder Nordrhein-Westfalens, und er ist in seiner Zusammensetzung der letzte seiner Art in Mitteleuropa. Doch von ehemals 5000 Hektar Wald hat der Energiekonzern RWE bereits etwa 4500 Hektar gerodet und abgebaggert.
Der Tagebau Hambach schluckte bereits vier Dörfer. Tausende Bewohner wurden dafür schon umgesiedelt - Geisterdörfer entstehen. Gleichzeitig fordern Wissenschaftler weltweit drastische Maßnahmen zur CO2-Reduktion, um den vom Menschen gemachten Klimawandel aufzuhalten.

www.treesofprotest.com

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Trees of Protest richtet sich an alle, die sich für die Themen Umwelt und Klimawandel interessieren.
Die Doku bietet Einblicke und Hintergründe auch all den Menschen, die die Proteste und Rodungen im Herbst 2018 in den Medien verfolgt haben, schon einmal einen geführten Sonntagsspaziergang im Hambacher Forst mitgemacht oder an einer der zahlreichen Demos in Deutschland teilgenommen haben.

Welche Menschen ich für Trees of Protest getrofffen habe, könnt ihr hier nachlesen:
www.treesofprotest.com

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Widerstand im Hambacher Forst ist nicht nur ein regionaler Kampf um den Erhalt eines ökologisch besonders wertvollen Waldes und der umliegenden Döfer. Der "Hambi" ist ein Symbol für weltweite Klimagerechtigkeit geworden, von der wir alle betroffen sind. Denn die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach wird in den Kraftwerken Niederaußem und Neurath verfeuert (von RWE betrieben) - zwei der schmutzigsten Kraftwerke der Welt. Das Kraftwerk Niederaußem steht aktuell an Platz 3 der schmutzigsten Kraftwerke Europas. Im Vergleich ist es z.B. schmutziger als das dreckigste Kraftwerk Chinas.
Gleichzeitig schlagen Wissenschaftler weltweit Alarm, dass der Menschheit nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, um eine kritische Klimaerwärmung für die kommenden Generationen abzuwenden.
Trees of Protest möchte damit eines der brennendsten Themen unserer Generation aufgreifen, Menschen bewegen und dazu anregen, über Klimagerechtigkeit nachzudenken und mit zu diskutieren.

Trees of Protest ist eine Langzeit-Dokumentation. Ich habe mit dem Dreh Anfang 2017 begonnen, nachdem ich das erste Mal den Hambacher Wald und seine Bewohner besucht habe und mich seine Geschichte seitdem nicht mehr los gelassen hat. Zu dieser Zeit war überhaupt noch nicht abzusehen, wie schnell die Bewegung "Hambi bleibt" anwachsen würde. Durch regelmäßige Besuche mit meiner Kamera habe ich Menschen im Hambacher Wald besser kennengelernt, war Gast in Baumhäusern und habe selber in 15 Metern Höhe übernachtet, Aktionen "zivilen Ungehorsams" begleiten und miterlebt, wie zehntausende Bürger ein Zeichen gegen fossile Brennstoffe und die deutsche Klimapolitik setzen.
Das Filmmaterial, das dabei entstanden ist, dokumentiert die teilweise sehr emotionalen Entwicklungen im Hambacher Forst über zwei Jahre.

Gefallen dir die Idee und das Konzept des Films?
Dann freue ich mich sehr über deine Unterstützung, indem du den Trailer des Films verbreitest und z.B. den Film auf DVD oder als Download vorbestellst!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Trees of Protest ist eine Eigenproduktion. Bei diesem Film lag mir besonders am Herzen, dass ich ihn ganz nach meinen Vorstellungen fertigstellen kann und keine Wünsche von Auftraggebern berücksichtigen muss. Die Doku soll eine Länge von mind. 75 min haben, nach Fertigstellung bei Filmfestivals eingereicht und anschließend in Kinos gezeigt werden.

Die Produktion von Trees of Protest habe ich bisher komplett aus eigener Tasche finanziert. Die nachfolgenden Kosten sind realistisch kalkuliert, wobei das gesammelte Geld zu 100% in die Finanzierung des Filmes fließt.

1. Fundingziel:
Das Geld fließt in die Refinanzierung der bisherigen Dreharbeiten, Ausarbeitung des Drehbuchs, Schnitt und Farbkorrektur.

2. Fundingsziel:
Hiermit kann der Film sorgfältig fertig gestellt werden, das Geld deckt ab: Aufwendigere, externe Postproduktion für Schnitt und Audio-Mixing, Marketing, FSK, Vertrieb und Festival-Gebühren.

Wichtig: Manche Filmfestivals bestehen auf dem Recht zur "exklusiven Erstausstrahlung". D.h., die Auslieferung des fertigen Films (DVD, Download, Filmvorführung) kann möglicherweise erst nach der offiziellen Festivalpremiere erfolgen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich heiße Nick Schader, bin ausgebildeter Ökologe und Journalist. Seit fast 15 Jahren arbeite ich für verschiedene ARD-Anstalten. Dabei habe ich mich in den letzten Jahren auf längere Formate spezialisiert, wobei mir ökologische Themen besonders am Herzen liegen. Alle meine Reportagen und Dokumentationen wurden bisher in den öffentlich-rechtlichen Sendern SWR, 3sat, einsplus und ARD One ausgestrahlt. Für den Südwestrundfunk (SWR) bin ich zudem investigativ und multimedial als Journalist und Redakteur tätig sowie als Coach u.a. für Volontäre und Videojournalisten.
Trees of Protest ist eine Eigenproduktion ohne Auftraggeber, die bisher aus eigener Tasche finanziert wurde.

Mehr Infos zu meinen Filmen:
www.treesofprotest.com/autor

Projektupdates

15.07.19

Cut ... Fertig! Nach einigen Wochen Schnitt mit meiner tollen Cutter-Crew habe ich nun den fertigen Film in den Händen. DANKE euch allen für die großartige Unterstützung!
Aktuell reiche ich den Film bei Festivals ein. Sobald DVD / Streaming verfügbar ist, gebe ich Bescheid!

11.04.19

Crowdfunding verlängert!
Also erstmal ein DICKES Dankeschön euch allen, die ihr so fleißig meine Doku unterstützt habt! Um das Fundingziel zu erreichen und damit ihr auch alle eure Dankeschöns bekommt, haben wir uns zusammen mit Startnext dazu entschieden, die Kampagne um zwei weitere Wochen zu verlängern.
Natürlich arbeite ich gleichzeitig weiter am Film und werde euch im Blog hin und wieder mit Kostproben versorgen ;-)

02.04.19

Wir bekommen 10 aktuelle Hambi-Fahnen gespendet - als neues "Dankeschön"! Viel Spaß beim Unterstützen ;-)

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Nick Schader
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