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Projekte / Theater
Wohin ich gehe
Ein Programm über Tod und Abschied: mit hellen und leichtfüßigen Liedern, die Dunkles und Schweres nicht aussparen; mit Szenen, Choreographien und Gedanken über die eigene Endlichkeit, über kleine und große Abschiede sowie über Rituale, dem Tod und der Trauer zu begegnen und doch wieder ins Leben zurückzukehren: ein sehr persönlicher Abend, aber doch eine ehrliche Beschäftigung mit dem Thema Abschied und Tod.
5.090 €
4.500 € Fundingziel
34
Fans
46
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Wohin ich gehe

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.09.2016 15:25 Uhr - 01.11.2016 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ende 2016
Fundingziel 4.500 €
Stadt Dresden
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Ich werde gehen. Eines Tages wirst du gehen. Wir werden Abschied nehmen und gehen. Vielleicht wird es ein sanfter Abschied, vielleicht werden wir zufrieden sein oder erlöst, vielleicht gewaltsam herausgerissen. Das wissen wir nicht.
Aber wir gehen. Weil wir gehen müssen.

Und es wird etwas auslösen: Es werden sich Menschen treffen, sie werden reden und schweigen, weinen und lachen, vielleicht auch tanzen, vielleicht saufen, allein, gemeinsam. Sie werden sich erinnern und sie werden vergessen. Sie werden traurig sein, verzweifelt, vielleicht auch erleichtert, gleichgültig oder voll grimmiger Freude. Sie werden sich immer wieder fragen, wohin ich gehe.
Darauf gibt es keine Antwort, es sei denn, sie ist gedichtet oder gesungen.

Nach wöchentlichen Chorproben und mehreren Chorwochenenden wollen wir ein szenisches Chorprogramm zur Bühnenreife bringen.
Die Lieder sind vertonte Gedichte von Rose Ausländer, Johannes Bobrowski und anderen Schriftstellern. Daneben stehen Szenen mit unseren Interpretationen zum Thema Abschied und Tod.
Im Ergebnis des Projektes stehen die Aufführungen des Programms: „Wohin ich gehe“ in Dresden und Umland, bundesweit und möglicherweise auch international.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe dieses Projektes sind alle Menschen. Wir wollen dem Thema Abschied und Tod Raum geben und zum Nachdenken anregen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Dresdner Kulturlandschaft ist bunt und vielfältig. Mit ihren besonderen Programmen gehört die Chorbühne Tritonus seit vielen Jahren dazu. Bei den Themen, mit denen wir uns beschäftigen, geht es uns eher darum, die Dinge anzusprechen, die nicht sichtbar, nicht offensichtlich und nicht so leicht greifbar sind. Dadurch ist jedes Projekt für uns ein neues Experiment und Wagnis. Unsere einzige Chance beruht in der inhaltlichen, selbstkritischen und schöpferischen Auseinandersetzung. Das ist sehr zeitaufwändig und bedarf einer professionellen Leitung. Als Laiengruppe sind wir daher auf eure Spendengelder angewiesen.
Unser letztes szenisches Programm war angelehnt an Otfried Preußlers Buch „Die Flucht nach Ägypten“ (Premiere 2012). In diesem Stück ging es um eine Familie, die sich im kalten Winter auf der Flucht durch Böhmen befand. Wir haben uns u.a intensiv mit den Themen Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft auseinandergesetzt und mit größeren und kleineren Wundern, die durch diese entstanden sind. Und das zu einer Zeit, als noch kaum ein syrischer Flüchtling seine Heimat verlassen musste.
Beim Tod ist es nicht viel anders und für viele von uns ist es kein naheliegendes Thema. Zumindest aus heutiger Sicht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die zwei größten Ausgaben sind zum einen die Kosten für die Dramaturgie- und Regiearbeit von Katja Heiser und zum anderen die Finanzierung der Komposition von 10 neuen Liedern für gemischten Chor a-cappella zum Thema Tod und Abschied durch die Chor-Komponistin Sylke Zimpel und damit Erwerb der Erstaufführungsrechte an diesen Liedern.
Die Kostüme, die Miete für Auftrittsorte sowie Bühnentechnik und Requisiten sind dagegen kleinere Posten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Seit nunmehr 30 Jahren begibt sich die Chorbühne Tritonus auf besondere Expeditionen und zeigt ihrem Publikum die Ergebnisse in Form von szenischen Chorprogrammen, mit meist von Komponistin und Chorleiterin Sylke Zimpel dafür komponierten Liedern.
Bereits vor der Wende reiste der Chor MEINWÄRTS und es wäre nicht verwunderlich, wenn bei den Auftritten nicht auch der damalige Staat intensiv zugehört hätte. 1995 setzten sich die Sänger und Sängerinnen mit der sterbenden jiddischen Kultur des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander. Mit dem daraus entstandenen Programm wurde Tritonus u.a. nach Israel als deutscher Chor und Kulturbotschafter eingeladen.
Weitere Expeditionen führte Tritonus mit Bobrowski-Liedern ins litauische Memelland,
mit Rose-Ausländer-Liedern zu Schöpfungsmythen aus aller Welt, mit "Freiheit unterm Sonnenschirm" ins Reich der Brachialromantik alias Dieter Beckert und mit Otfried Preußlers "Die Flucht nach Ägypten" ins k.k. Böhmen.

Impressum
chorbühne Tritonus e.V.
Ulrich Olunczek
Münchner Strasse 60
01187 Dresden Deutschland

www.chorbuehne-tritonus.de

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