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Ein Animationsfilm von Jenny Dam

Ein Zeichentrickfilm soll entstehen: Gustav Meyrinks absurde Tierfabel »Tschitrakarna, das vornehme Kamel« von 1913. 25 Minuten, handgemalt im Stil Henri Rousseaus – ein Fest der Farben, der Sprache und des Humors.
Finanzierungszeitraum
29.10.19 - 30.11.19
Realisierungszeitraum
November 2019 - Juni 2020
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): 1.000 €

900 Euro Startfinanzierung
Der Betrag ermöglicht die Realisierung als prekäres Liebhaberprojekt.

+ 50 Euro Aufwandsentschädigung für Sprecher
+ 50 Euro Gebühr

Stadt
Berlin
Kategorie
Film / Video
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Worum geht es in dem Projekt?

Gustav Meyrinks Fabel »Tschitrakarna, das vornehme Kamel« (1913) soll zu einem Animationsfilm werden. Realisiert wird die skurrile Geschichte aus Meyrinks »Des deutschen Spießers Wunderhorn« als Zeichentrickfilm im Stil der naiven Urwaldbilder Henri Rousseaus (1844-1910).

Ein Löwe, ein Panther, ein Fuchs und ein Rabe leben fernab der Zivilisation im Urwald. Eines Tages taucht das Kamel Tschitrakarna auf, seines Zeichens bekennender Ästhet und Dandy.

Dank seiner vollendeten Umgangsformen gelingt es dem vornehmen Kamel, unter den Raubtieren zu bestehen. Durch seine Kenntnis der gehobenen Sitten und kleinen Unterschiede übt es gar eine gewisse Macht über Löwe, Panther, Fuchs und Rabe aus. »So spiegelte sich schon nach wenigen Monaten der erlesene Geschmack des vornehmen Kamels überall wider. [...] Kurz, überall sproßte Kultur auf und Stil, und bis in die konservativsten Kreise drang modernes Fühlen.«

Doch die Stimmung droht zu kippen, als Tschitrakarnas Spitzfindigkeiten und Kleidungstipps – dem Gentleman’s Magazine entnommen und ungefragt an die Fleischfresser ausgeteilt – den Raben als unzivilisierten Parvenu bloßstellen. Heikler noch: eine jahreszeitlich bedingte Nahrungsknappheit unter den vier Carnivoren, derweil sich das Kamel weiterhin am jungen Grün labt.

Wie lange wird Tschtrakarna mit seiner Lebensart dem Rückfall in Barbarei und Kannibalismus trotzen können ???

Ein Fest der Farben, der Sprache und des Humors. Gemalt und animiert von Jenny Dam und kongenial gesprochen von dem begnadeten Hörspielmacher Florian Schenkel (»Der Mann der 1000 Stimmen«): Hier changiert alles zwischen infantiler Albernheit, penetranter Hintersinnigkeit und neurotischem Altherrenwitz. Produziert von der Silberstein Produktion, die Jenny Dam gemeinsam mit Ko-Regisseur Moritz Liewerscheidt betreibt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ein ungewöhnlicher Zeichentrickfilm soll entstehen, der mit literarischen und kunsthistorischen Versatzstücken spielt – anspruchsvoll und albern zugleich.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.
– Karl Valentin

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit Hilfe der Finanzierung wird der ca. 25-minütige Film komplett realisiert, das heißt, es entstehen Drehbuch, Szenenbild, hunderte handgemalte Illustrationen, dann Animation, Montage und Vertonung des Films.

Wer steht hinter dem Projekt?

Gemalt und animiert wird der Film von der Künstlerin und Illustratorin Jenny Dam, kongenial eingesprochen vom Hörspielmacher Florian Schenkel. Produziert von der Silberstein Produktion, die Jenny Dam gemeinsam mit Moritz Liewerscheidt (Ko-Regie) betreibt.

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Tschitrakarna, das vornehme Kamel
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