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Projekte / Film / Video
Lost Splendor - Verlorener Glanz
Die verlorene Pracht der Indianer in Peru - so leben die Nachfahren der Inka im Jahr 2012... ...Wari Idun's Reise zu ihren Wurzeln - die spannende Geschichte einer jungen Halbindianerin aus Deutschland die nach 11 Jahren endlich die Chance erhält ihren Vater - Oberhaupt der Ashaninca - Kecitzate Atahuallpa in Peru wieder zu sehen. Erzählt in Form einer Reisedokumentation, die in Düsseldorf beginnt, über Lima nach Cusco und weiter in den Regenwald zu ihren Verwandten führt.
Berlin
7.875 €
7.000 € Fundingziel
98
Fans
27
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Lost Splendor - Verlorener Glanz

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.05.12 13:58 Uhr - 30.07.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 7.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Ziel des Films:

Arbeitstitel: Lost Splendor - Verlorener Glanz

Die Produktion einer wertvollen, lehrreichen, spannenden und unterhaltsamen Dokumentation, die das Leben der indigenen Bevölkerung, die einen großen Bevölkerungsanteil im Land einnimmt, mit allen seinen Besonderheiten und Problemen zeigt. Wir haben die einzigartige Chance durch das Oberhaupt der südamerikanischen Gruppe der Ashaninca Kecizate Atahuallpa aus Cusco einige dieser Stämme zu besuchen und zu filmen.
Fokus unserer Doku wird hierbei natürlich auch der immer populärer werdende nachhaltige Tourismus in Peru sein, der sich wachsender Beliebtheit erfreuen kann und den es zu fördern gilt.

Als Überbau der filmischen Realisation dient die Zusammenkunft der in Düsseldorf lebenden Wari Idun und ihres in Peru lebenden Vaters Kezicate Atahuallpa - Oberhaupt der Ashaninca und Mitglied im Weltrat der Ureinwohner.

Ablauf:

Wir werden am Morgen des 7. August 2012 in Lima landen und von dort aus unsere Reise mit einer Bustour von Lima nach Cusco beginnen. Auf der ca. 1250 km langen Fahrt werden wir die atemberaubenden Impressionen der Naturschönheiten und der historischen Stätten unter Beachtung der Elemente des Ökotourismus festhalten.

Nach unserer Ankunft in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka Imperiums im Hochland der Anden, werden wir von Wari Idun's Vater Häuptling Kecizate empfangen. Dieser Augenblick, der das Zusammentreffen von Wari Idun und ihrem Vater nach 11 Jahren zeigt, wird von großer Emotionalität geprägt sein. Diesen Moment gilt es festzuhalten. In den folgenden Tagen wird die Stadt, die 1983 zum Weltkulturerbe gekürt wurde, filmisch festgehalten, um auf aktuelle und vergangene Besonderheiten dieser Großstadt hinzuweisen. Wir werden zeigen wie Kecizate mit seiner Familie lebt und wie Wari Idun gefühlsmäßig mit der neuen Situation umgeht. Wird sie sich anpassen, schnell Zugang zum Vater und ihren Halbgeschwistern finden?

Die nächste Etappe der Reise führt in den Regenwald und zu den Lagern der indigenen Bevölkerung. Hier leben auch die Verwandten von Wari Idun, die wir besuchen möchten. Der Zuschauer wird Zeuge der Lebenswelt der Urbevölkerung Perus und hat Teilhabe an den Jahrhunderte alten Riten und Gebräuchen. Kecizate ist anerkannter Schamane. Unter seiner sachkundigen Leitung wird das Filmteam die heiligen Stätten der indigenen Bevölkerung wie z. B. das Weltkulturerbe Machu Picchu besuchen.

Zum Ende der Reise geht es zurück mit dem Bus nach Lima dort wird die Hauptstadt Perus vorgestellt, um den Zuschauer auch aktiv am pulsierenden Leben teilhaben zu lassen. Dieses ist voller Kontraste zum beschaulichen Leben in den Anden. Moderne trifft hier auf das Altertum.

Aber auch die Schattenseiten am Rande der Metropole Lima sind eines unserer Hauptziele. Im Slum Calligallo, treffen wir auf Indianer, die vor vielen Jahren aus dem Hochland nach Lima umgesiedelt wurden und deren Umsiedlung jedoch leider vollkommen missglückt ist. Das traurige Dasein dieser einst so stolzen Menschen, werden wir in den Gassen der Slums zeigen, um die Zuschauer hautnah am Schicksal dieser liebenswerten Indianergruppe teilhaben zu lassen.


Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten auf die schwierigen Lebensumstände der indigenen Bevölkerung in Peru aufmerksam machen. Die Verbindung dorhin begründet sich durch den Kontakt unserer Protagonistin Wari Idun, Tochter des gewählten Oberhauptes der Ashaninca Kecizate Atahuallpa aus Cusco, die die Verbindung zwischen Deutschland und Peru darstellt. Ihr Vater ist Mitglied im Weltrat der Ureinwohner " WCIP- World Council of Indigeneous Peoples. Er hat sich trotz Verfolgung und Diskriminierung sein ganzes Leben für sein Volk eingesetzt. Das war auch der Grund, dass er vor vielen Jahren aus seinem politischen Asyl in Schweden zurück in seine Heimat Peru kehrte und seine deutsche Familie verlassen hat. Er ist seitdem immer noch politisch aktiv und setzt sich für Menschenrechte und bessere Lebensbedingungen der Indianer ein. Wir möchten ihn dabei unterstützen, seiner Stimme Gehör zu geben, um wichtige Aufklärungsarbeit, für die er seit Jahrzenten kämpft, zu leisten.

Wir möchten uns auch am Ausbau einer kleinen, sehr einfachen Schule in den Slums von Calligallo / Lima Peru beteiligen sowie Spenden für die Erweiterung der Bibliothek von Kecizate Atahuallpa in Cusco sammeln. Wir unterstützen mit diesen Aktionen auch viele Kinder, die in den ländlichen Regionen abseits der Städte leben und keinen Zugang zum normalen Bildungssystem erhalten.


Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Projekt fördert die Berichterstattung über das indigene Leben in Peru, das seit Jahrtausenden eine Faszination auf die Menschheit ausübt. Der Großteil der europäischen Bevölkerung weiß jedoch nicht, dass die Volksgruppen der Indianer ernsthaft bedroht sind und zum großen Teil ausgestoßen vom normalen System leben, nicht arbeiten dürfen und keine Unterstützung vom Staat erhalten. Die Menschenrechte in Peru werden oft nicht geachtet. Vor allem wenn es um die Enteignung der indigenen Völker geht, die mit ihren Stämmen im Amazonasgebiet und in den Regenwäldern auf wertvollen Bodenschätzen leben. Öl- und Gaskonzerne gehen nicht zimperlich mit den Naturvölkern um. Negative Nachrichten über die Vertreibung und Enteignung der Indianer durch die Regierung verlassen das Land nicht. Journalisten ist der Zugang in diese Gebiete verboten. Militärgewalt gegen die Bevölkerungsgruppen, die ihre Lebensräume nicht freiwillig verlassen wollen, sind an der Tagesordnung.


Alle diejenigen die das Projekt fördern, unterstützen uns als freie Produktion genauso zu berichten, wie wir es für sinnvoll halten. Peru von einer Seite zu zeigen, bezugnehmend auf nachhaltigen Tourismus und einen Öko-Tourismus der im Einklang mit der einheimischen Bevölkerung steht.

Wir sind dies unserem Freund Häuptling Kecizate Atahuallpa schuldig. Denn sein lebenslanges Durchhaltevermögen und der Einsatz für den Lebensraum seines Volkes zeigt uns immer wieder die Stärke, die in jedem Menschen steckt. Man muss nur den Mut haben Projekte zu realisieren und seine Kraft in genau das zu investieren, an das man glaubt.

Ohne es versucht zu haben, kann man nichts auf dieser Welt verändern!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Alle Teammitglieder arbeiten auf freier Basis, beteiligen sich mit privaten finanziellen Mitteln an der Realisation des Filmes und nehmen ihren Jahresurlaub, um die Produktionsreise nach Peru mit antreten zu können. Das gesamte Team ist davon überzeugt zu einem sehr interessanten und wertvollen Film beisteuern zu können.
Die Unterstützungen werden für die anfallenden Technikkosten, Equipmentmiete, Reisekosten, Verpflegung und Transportkosten vor Ort genutzt. Ein beachtlicher Teil soll der indigenen Bevölkerung im Slum Calligallo in Lima sowie Kecizate in Cusco zur Verfügung gestellt werden, um Schulmaterial und Bekleidung sowie Baumaterialen zu beschaffen.
Wir werden, soweit während der Dreharbeiten möglich, täglich Fotos ins Netz stellen und einen Reiseblog über den Tourverlauf schreiben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Susanne Philipp ist die Produzentin und treibende Kraft hinter diesem Projekt. Sie lernte den Häuptling Kecizate Atahuallpa anlässlich einer Friedensreise, vermittelt durch ihre ehemalige Mitarbeiterin Wari Idun, der Tochter von Kecizate vor einigen Jahren persönlich kennen und war von seiner Person und seinem Engagement stark beeindruckt. Die kurze Zeit, die ihr in Lima zum Besuch der Slums mit Kecizate zur Verfügung stand, hat sie seit diesem Zeitpunkt geprägt, und ihr war klar, dass sie in das Land zurück kehrt, um das wahre Gesicht des Lebens der Indianer zu zeigen und diese Wahrheit der Öffentlichkeit durch einen Film zu präsentieren.

sp@allstar-media-productions.de
www.allstar-media-productions.de

Marcel Wollner ist der Kameramann bei diesem Projekt. Durch seine vielen Reise in der ganzen Welt ist er sehr engagiert wenn es um Menschrechte und den Erhalt der Lebensräume für Naturstämme geht. Er selbst hat u.a. in Ecuador gelebt und ist großer Südamerika Liebhaber und Kenner.

marcelwollner@yahoo.com
www.marcelwollner.com

Andrea Hagemeier-Gilga ist seit Jahren freie
Filmemacherin und Autorin. Sie engagiert sich für den weltweiten Tier- und
Umweltschutz, sowie für Menschenrechte und möchte dieses Projekt gezielt
nutzen, um auf die Lage der indigenen Bevölkerung und ihre schützenswerte
Kultur und Natur hinzuweisen.

andrea@busycat.de
www.busycat.de


Protagonistin: Wari Idun Gamarra Aliaga, ist die Tochter von Kecizate Atahuallpa, der wir diese Reise ermöglichen, um ihren Vater und einen Teil ihrer indianischen Familie in Peru zu besuchen. Sie ist das Bindeglied zwischen Deutschland und Peru. Wari Idun wird das erste Mal in ihrem Leben in das Land ihres Vaters und zu ihren Wurzeln reisen.

Das Reisebüro Latin America World aus Berlin ist für die Planung der Reise von Deutschland nach Lima verantwortlich.

www.latin-america-world.com

Unser Tourguide in Peru ist Ronald Pezo von Machete Tours.
Er unterstützt unser Projekt als Sponsor und wird uns während der Produktion als unser exklusiver Tourguide begleiten.

www.machetetours.com

Projektupdates

25.07.12

Der Countdown läuft und bald heißt es Aufbruch nach Peru. Deshalb freuen wir uns besonders, euch kurzfristig noch weitere Unterstützung des Projektes vorzustellen: Anna Gerloff, Mitinhaberin der PR- und Consulting Agentur Ecoist.in und eine von drei Gründern der Initiative YES, WE DO! wird uns auf unserer Reise nach Peru begleiten. Anna war sofort begeistert von dem Projekt. Mit Ihrer Geschäftspartnerin Marina Rudolph setzt sie sich für die Verbreitung von Themen rund um nachhaltigen Lifestyle für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft ein. Und auch als Schauspielerin kommen hier für sie gleich drei Ihrer Leidenschaften überein. Film, Inhalt und Abenteuer! Die Agentur Ecoist.in wird im Rahmen der Initiative YES, WE DO! unser Filmprojekt promoten und uns bei der PR unterstützen. Aber auch als persönliche Herausforderung reizt Anna diese Reise. Es gilt herauszufinden, was es wirklich bedeutet, aus der Komfortzone fernab von Schreibtisch und Laptop herauszutreten.

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