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Projekte / Fotografie
Views in Transition
Durch Ihre Unterstützung geben Sie den Teilnehmer_innen die Möglichkeit, ihre Geschichten/Perspektiven sichtbar zu machen und aktiv gegen ihre Ausgrenzung zu handeln. In Workshops lernen die Teilnehmer_innen, fotografisch Geschichten aus ihrem Alltag zu erzählen. Die dabei entstehenden Bilder schaffen eine Grundlage für Diskussionen im Workshop und helfen, andere Sichtweisen auf die eigene Situation zu gewinnen und gängige Vorurteile zu überwinden.
Fort Portal
6.595 €
6.500 € Fundingziel
32
Fans
26
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Views in Transition

Projekt

Finanzierungszeitraum 01.12.15 17:15 Uhr - 26.01.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Februar 2016 - Dezember 2016
Fundingziel 6.500 €
Stadt Fort Portal
Kategorie Fotografie

Worum geht es in dem Projekt?

HIV ist in Uganda ein ständig wachsendes Problem, das für die Betroffenen nicht nur gesundheitliche Auswirkungen hat, sondern auch eine schwerwiegende soziale Belastung darstellt: Neben der täglichen Herausforderung mit dem Virus zu leben, ist ihr Alltag von Ausgrenzung und Stigmatisierung bestimmt. Es mangelt an psychologischer und sozialer Betreuung für Betroffene und Angehörige ebenso wie an einem bewussten und sensiblen Umgang mit HIV durch die allgemeine Öffentlichkeit.
Daher sind Bildungsinitiativen für Betroffene, Angehörige und die allgemeine Öffentlichkeit dringend notwendig! Hier setzt das Projekt Views in Transition an, welches Anfang Februar 2016 startet und bis Dezember 2016 dauert.

Gemeinsam mit der YAWE Foundation in Uganda und dem Tiroler Verein Perspektive für Kinder arbeitet der Verein ipsum mit verschiedenen Gruppen in und um Fort Portal.
Ziel ist es, mithilfe von fotografisch-visuellen Methoden Dialogprozesse anzustoßen und bestehende Vorurteile gegen HIV/Aids aufzudecken und zu hinterfragen.
Die Fotografie dient hierbei als Medium für einen wechselseitigen Lernprozess zwischen Betroffenen und ihrem Umfeld. Im Rahmen von Workshops fotografieren die Teilnehmer_innen in ihrem Alltag, tauschen ihre Fotos gegenseitig aus und erzählen sich ihre Geschichten dazu. Sie sind mit ihren Herausforderungen im täglichen Leben nicht mehr alleine und sehen, wie andere Menschen mit ähnlichen Problemen umgehen. Sie machen ihre eigene Perspektive im Gruppenprozess sichtbar und können damit an die Öffentlichkeit treten. Die dialogische Einbindung der Menschen im Umfeld trägt zu einem respektvolleren Miteinander im Alltag bei.
Vielfältige Perspektiven (Views) werden sichtbar und gelangen durch Dialog in Bewegung (Transition).

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

  • Stärkung des Selbstbewusstseins, Aufklärung und Sensibilisierung im Bereich HIV/Aids

Zielgruppen für das Projekt Views in Transition sind Menschen im Raum Fort Portal (Uganda), die von HIV/Aids betroffen sind und durch ihre Erkrankung im öffentlichen Leben ausgegrenzt und stigmatisiert werden.
Durch den Aufbau von Selbsthilfegruppen in diesen Bereichen haben die Partnerorganisationen YAWE und Perspektive für Kinder in den vergangenen Jahren eine stabile Basis für die Arbeit mit HIV-Betroffenen geschaffen.

  • Integrative Projektentwicklung und Zusammenarbeit

Die Partnerorganisationen YAWE, Perspektive für Kinder und ipsum schöpfen für die Projektkonzeption aus ihrer jeweiligen Expertise und bauen gemeinsam methodische Strukturen auf, die den Bedingungen vor Ort angepasst sind.
Die Teams von YAWE und Perspektive für Kinder verfügen über langjährige medizinische und psychotherapeutische Erfahrung im Bereich HIV/Aids. Dementsprechend bringen ihre Mitarbeiter_innen ein breites Spektrum an Kompetenzen und Methoden aus den Bereichen medizinischer Versorgung, Risk-Managment, Beratung, Aufklärung und Therapie situationsgerecht ein.
Das Team von ipsum verfügt über umfassende Kompetenzen und Erfahrungen im Bereich der Interkulturellen Kommunikation und des Gender-Mainstreaming durch fotografisch-visuelle Methoden, Theaterpädagogik, Kooperations- und Partizipationsmethoden.
Die integrative Zusammenarbeit der drei Partnerorganisationen unterstützt auf nachhaltige Weise Menschen in der Region Kabarole/Uganda, die direkt und indirekt von HIV/Aids betroffen sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

  • Weil HIV, während es in öffentlichen Diskussionen immer seltener vorkommt, eine weltweite Gefahr bleibt.
  • Weil die Teilnehmer_innen...
  • ...Vorurteilen begegnen können, unter denen sie leiden.
  • ...sich Vorurteile bewusst machen können, die sie von ihrer Umgebung, ihrer Gesellschaft, ihren Medien übernommen haben.
  • ...Fotografie als Ausdrucksmittel entdecken und nutzen.
  • ...dieses Projekt aktiv mitgestalten und steuern können.
  • Weil wir mit der Methode des Bilddialogs neue Wege gehen.
  • Weil wir alle unsere Geschichten haben, und dieses Projekt Anderen hilft, die ihre zu erzählen.

Dieses Projekt wird zum Teil durch die Vereine selbst finanziert. Wir brauchen Ihre Unterstützung, um die Workshops einem breiten Publikum zugänglich zu machen, so auch in den HIV-Papa- und HIV-Mama-Clubs.
Diese Clubs wurden in den umliegenden Dörfern von Fort Portal aufgebaut. Ihre Mitglieder sind selbst von HIV/Aids betroffen und haben meist Kinder, die ebenfalls infiziert sind. Die Trennung der Clubs zwischen Frauen und Männern erfolgt bewusst: Im Rahmen von therapeutischen Gruppenprozessen haben betroffene Mütter und Väter die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten alltägliche Herausforderungen zu besprechen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Durch den Austausch und das Problematisieren der eigenen Geschichten im geschützten Rahmen können sie ihr Schweigen überwinden. Sie werden angeregt, sich selbst und andere in ähnlichen Situationen zu unterstützen. So werden auch AIDS/HIV Aufklärungskampagnen durchgeführt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung wird die Durchführung von zwei Workshops gewährleistet, an denen von HIV betroffene Elternteile teilnehmen:

  • 1x HIV-Mama-Clubs in den umliegenden Dörfern von Fort Portal
  • 1x HIV-Papa-Clubs in den umliegenden Dörfern von Fort Portal

Wer steht hinter dem Projekt?

  • ipsum - interkultureller Kunstverein


ipsum ist ein Verein, der Fotografie als Medium in der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildungsarbeit einsetzt. Das lateinische Wort ipsum bedeutet selbst.
In Workshops werden die Teilnehmer_innen zum Selbstausdruck, zur Selbstreflexion und zu interkulturellen Dialogprozessen ermutigt. Sie erzählen ihre Geschichten aus der jeweils eigenen Perspektive. Im Austausch mit Anderen lernen sie, sich neuer Blickwinkel bewusst zu werden und die eigene Situation zu reflektieren.
Die entstandenen Fotos werden durch interaktive Präsentationen und Workshops zur Diskussion gestellt. Vorurteile werden hinterfragt, Einblicke in vielfältige Lebenswelten vermittelt und Reflexion wird auf unterschiedlichen Ebenen provoziert.
Alle Aktivitäten, die ipsum seit 2003 realisiert hat, basieren auf einem bewussten und respektvollen Arbeiten mit Bildern. Bisher wurden Projekte in Afghanistan, Angola, Israel, Oman, Österreich, Pakistan und Palästina umgesetzt.
www.ipsum.at

  • Perspektive für Kinder, Österreich:


„Perspektive für Kinder“ ist ein Verein, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Die Mitglieder setzen sich ausschließlich ehrenamtlich für HIV/Aids-betroffene Kinder und Jugendliche in Uganda/Fort Portal ein. Seit bereits mehr als 6 Jahren arbeitet Perspektive für Kinder gemeinsam mit ihrer Schwester-Organisation in Uganda, der YAWE Foundation (Youth and Women Empowerment) erfolgreich zusammen und ist auch regelmäßig für längere Zeit vor Ort.
„Perspektive für Kinder“ lebt Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe und zeigt durch verschiedene Gesundheits- und Bildungsprogramme langfristig Wege auf, um den Kreislauf von Ausgrenzung und Armut zu entkommen.
www.perspektivefuerkinder.at/

  • YAWE Foundation, Uganda Fort Portal:


Die YAWE Foundation (Youth And Women Empowerment) leistet Beiträge im Aufbau einer aufgeklärten Gesellschaft für nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung durch die Unterstützung von Randgruppen innerhalb der Gesellschaft von Uganda. Durch kontinuierliche Gesundheits- und Bildungsprogramme der YAWE Foundation werden langfristig Wege aufgezeigt und beschritten, um den Kreislauf aus mangelnder Bildung, Ausgrenzung und Armut zu stoppen. Psychosoziale Angebote stärken die Betroffenen in ihren alltäglichen Überlebenskämpfen, setzten dort an, wo die größten Ressourcen liegen und aktivieren so “Hilfe zur Selbsthilfe”.
http://www.yawefoundation.org/
https://www.facebook.com/yawefoundation/

Impressum
ipsum Interkultureller Kunstverein
Erik Hörtnagl
Müllerstrasse 28
6020 Innsbruck Österreich

ipsum
Interkultureller Kunstverein
Müllerstrasse 28
6020 Innsbruck
Austria

ZVR-Zahl: 237692946

T: +43 650 6208242
E: info@ipsum.at

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