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Die Naturregion Werra-Meißner wird durch den geplanten Bau der Mega-Stromtrasse SuedLink gefährdet. Es ist zu erwarten, dass die Stromtrasse Tier- und Pflanzenarten sowie die einzigartigen Gesteinsschichten samt Wasser- und Solequellen zerstören kann. Überdies bestehen erhebliche Risiken für die Anwohner. Es gilt das ökologische und kulturelle Erbe des Werra-Meißner-Kreises zu schützen. Anstelle überholter Bauvorhaben wird eine dezentrale und innovative Energiewende dringend befürwortet.
17.260 €
27.000 € 2. Fundingziel
180
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 Werra-Meißner gegen SuedLink
 Werra-Meißner gegen SuedLink
 Werra-Meißner gegen SuedLink
 Werra-Meißner gegen SuedLink

Projekt

Finanzierungszeitraum 18.04.19 18:07 Uhr - 26.05.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ab Dezember 2019
Fundingziel 17.000 €

Anschubfinanzierung für die Beauftragung einer spezialisierten Anwaltskanzlei und teilweise Deckung der Prozesskosten samt Auslagen für Kampagnenmaterial.

2. Fundingziel 27.000 €

Die kompletten Anwalts- und Prozesskosten können voraussichtlich gedeckt werden. Außerdem: mögliche Beteiligung an erforderlichen Gutachten.

Kategorie Umwelt
Stadt Bad Sooden-Allendorf
Worum geht es in dem Projekt?

Die Bundesnetzagentur plant derzeit den Verlauf der Megastromtrasse SuedLink. Die Vorzugsroute dieser Stromtrasse soll durch den Werra-Meißner-Kreis führen. Im Fall der Planungsumsetzung möchte die Bürgerinitiative Werra-Meißner juristisch gegen das Planungsvorhaben vorgehen. Aufgrund der topographischen Besonderheiten, der großen Anzahl an Raumwiderständen und der unverhältnismäßig hohen Kosten erscheint der Werra-Meißner Kreis als äußerst ungeeignet für dieses Bauvorhaben. Gleiches gilt für unsere Nachbarregionen, die Landkreise Göttingen und den Wartburgkreis.

Des Weitern wollen wir die Bürger über die Sinnlosigkeit des Projektes informieren. Strom kann dank innovativer Speicherkapazitäten grundsätzlich da bleiben, wo er gewonnen wird. Den Menschen wird SuedLink als Notwendigkeit verkauft, um Ökostrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland zu transportieren. Das ist Unsinn. Der Netzbetreiber TransnetBW bestätigte, dass ebenso Strom aus fossilien Energiequellen durch SuedLink geleitet wird. Zumal: Der Strombedarf in Deutschland wurde im Jahr 2018 erst zu 40% aus regenerativen Energiequellen produziert - somit benötigt auch Norddeutschland weiteren regenerativen Strom für die Energiewende.

Aus Gründen der (Energie-)Effizienz sollte man den Strom also dort lassen, wo er produziert wird. Die Stromtrasse nach Süddeutschland ist überflüssig. Mit der veranschlagten Investitionssumme für SuedLink i. H. v. mindestens 10 Mrd. Euro sollten dezentrale und innovative Lösungen installiert werden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel ist die Verhinderung der Durchpflügung unseres Landkreises mit einer 60 Kilometer langen und 40 Meter breiten Schneise durch Naturschutzgebiete, FFH-Areale und Wasserschutzgebiete. Die Zerstörung einzigartiger Gesteinsschichten oder (Heil)-quellen sowie die 12-malige Unterquerung der Werra liegen nicht in unserem Interesse!

Auf den Naturschutz und die Belange der Menschen ist Rücksicht zu nehmen. Die Verlegung der Stromtrasse in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten darf ebenso nicht sein. Es gibt keine Langzeitstudien über (gesundheitliche) Risiken bei der Durchleitung von hohen Strommengen von 380.000 bis 525.000 Volt.

Zur Zielgruppe gehören:
1. Menschen, die von SuedLink nicht überzeugt sind
2. Menschen, die denken, dass die Energiewende dezentrale Lösungen erfordert
3. Menschen, denen man nicht verkaufen kann, dass ausschließlich regenerative Windenergie durch die Stromtrasse geleitet wird.
4. Allen Bürgern, denen Ihre Heimat und der Werra-Meissner-Kreis am Herzen liegt.

Kurzum: Wir möchten für die Notwendigkeit einer dezentralen Energiewende sensibilisieren und Widerstand gegen die Megastromtrasse erzeugen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Unser Grundwasser, unsere Naturareale sowie unsere einzigartige Landschaft sind durch SuedLink in Gefahr. Es gibt keine Langzeitstudien über die potentielle Strahlungsgefahr dieser Höchstspannungs-Erdkabel auf Menschen, Tiere und Pflanzen.

Es gilt das ökologische und kulturelle Erbe unserer Heimat zu schützen. Anstelle überholter Bauvorhaben wird eine dezentrale und innovative Energiewende dringend befürwortet. Wenn auch Du ähnlicher Meinung bist, dann bitten wir Dich darum, unsere Initiative zu unterstützen.

Gemeinsam möchten wir die Chance nutzen, die Naturregion Werra-Meißner vor der geplanten Stromtrasse zu bewahren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Es soll eine spezialisierte Anwaltskanzlei beauftragt werden! Eine Klage der Bürgerinitiative Werra-Meißner gegen SuedLink wird voraussichtlich 25.000 Euro kosten!
Eure Unterstützung benötigen wir dabei, um erstens den juristischen Beistand bezahlen zu können und zweitens, um Material für die Kampagnenarbeit bereitzustellen.

Außerdem bitten wir jeden Unterstützer Eingaben bei der Bundesnetzagentur zu machen. Eingaben können beispielsweise Raumwiderstände, Sichtung seltener Tier- und Pflanzenarten oder Befürchtungen über Beeinträchtigungen der Wasserversorgung usw. sein. Bitte die Eingabe-Frist vom 08. April bis 07. Juni 2019 beachten. Weitere Informationen findet Ihr unter folgendem Link:

https://www.netzausbau.de/SharedDocs/Downloads/DE/Vorhaben/BBPlG/03/Bekanntmachung_NABEG8_C.pdf?__blob=publicationFile

Betreff: Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Bundesfachplanungsunterlagen für Vorhaben 3 und 4, Abschnitt C

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Bundesverband Bürgerinitiativen gegen Suedlink

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink ist die länderübergreifende Vereinigung von Bürgerinitiativen.

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Die Bürgerinitiative Gegenwind Groß Ellershausen / Hetjershausen e.V. hat sich gegründet, um sich für den Erhalt der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger unserer Orte einzusetzen.

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