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Projekte / Film / Video
Buschow - Langspielfilm
Wir wollen eine Geschichte erzählen. Die Geschichte von ER und SIE und die Geschichte einer Beziehung, und zwar dem Liebesverhältnis zwischen ER und SIE. Diese Beziehung ist scheiße und diese Beziehung ist ideal. Diesen August fahren wir in ein Sommerhaus nach Brandenburg und erzählen dort vier Tage in 90 Minuten Spielfilm.
Berlin
5.120 €
5.000 € Fundingziel
104
Fans
72
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Buschow - Langspielfilm

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.07.12 11:52 Uhr - 28.09.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 5.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Die Story des Films ist schlicht und der Plot im Grunde genommen sehr klassisch; nach dem Prolog folgen fünf Akte, jeder Akt ist ein Tag: Die ersten vier Tage zeigen den Urlaub zweier Menschen in einem Sommerhaus in Buschow, einem Dorf in Brandenburg. Ein halbes Jahr später begegnen sich diese beiden Personen wieder, dies ist der fünfte Tag und letzte Akt.

Zwei Menschen Mitte 20, vielleicht ein Paar, fahren auf ein Wochenendgrundstück. SIE empfindet für ihn etwas Ähnliches wie Bruderliebe, bloß anders. ER war nie verliebt in sie, aber ist von ihr abhängig. Wenn man sie nach ihrem Verhältnis fragt, nennen sie es intime Freundschaft. Was das genau heißt, wissen sie selbst nicht genau. Weil sie die Gefühle des jeweils anderen und auch die Beziehung die sie miteinander führen nicht verstehen können, versuchen sie darüber zu reden  über Beziehungsmodelle, über sich selbst, über die Liebe. Aber ihre Sprachen laufen aneinander vorbei; ihre Dialoge sind ehrlich und hilflos. Nicht selten entpuppen sich Dialoge als Monologe.

Nur dann, wenn ihre Kommunikation spielerisch wird oder gar ganz mit gemeinsamer Aktion eingetauscht, harmonisieren sie herrlich: Im Schutz der Abgeschiedenheit des Sommerhauses und des Waldes finden sie eine besondere Weise der Interaktion. Buschow wird zum Sinnbild einer Nische innerhalb ihrer persönlichen Evolutionsgeschichte der zwischenmenschlichen Beziehung. Hier zeigen sie ein spielerisches Miteinander, dessen Schönheit zuweilen über ihre Konflikte hinwegtäuscht. Immer wieder mischen sich fantastische Elemente in die Inszenierung: Wald und Haus leuchten in warmen Farben, Lichtreflexionen umspielen ihre Körper, SIE tanzt als Braut verkleidet durch den Garten, zum Takt der in den Garten schallenden Musik spielt das junge Paar Tischtennis, sie musizieren auf improvisierten Instrumenten, singen französische Chansons und erzählen sich gegenseitig Geschichten. Erst im dritten Akt entladen sich schließlich ihre unterschwelligen Spannungen.

Mehr findet ihr
- auf unserer Homepage www.buschow.blogspot.de
- auf unserem Projektblog www.startnext.de/buschow/blog/
- auf www.facebook.com/buschow.film

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mein Philosophieprofessor weiß so herrlich über die Probleme der Naturphilosophie zu referieren.
Ich kann nicht solch souveräne Reden über Raum, Zeit und Materie schwingen, aber ich habe etwas über
Zwischenmenschlichkeit zu erzählen.
So wie ich es heute erlebe, finden Liebesbeziehungen zwischen mindestens zwei anderen Liebesbeziehungen statt.
Am Ende des Jahres ziehe ich rückblickend Bilanz: Ich habe zwei ein halb Mal geliebt dieses Jahr und wurde zwei Mal geliebt, ohne diese Lieben erwidern zu können. Die Liebe meines Lebens habe ich wieder nicht gefunden. So langsam ärgere ich mich wirklich darüber, dass zumindest innerhalb meines Erfahrungshorizontes, zwischenmenschliche Begegnungen ständig im ähnlichen Muster zu scheitern scheinen. Meistens steht man sich eigentlich selbst im Weg und an der Wurzel aller Unfähigkeit sitzt fast immer die dicke, alte Frau Angst.
Viele Dialoge und Situationen dieses Films habe ich selbst so ähnlich erlebt, gehört oder gesehen. Andere habe ich geträumt oder schlicht fantasiert.
Jede Interaktion zwischen Individuen ist eigen und so verhält es sich auch mit der konkreten Beziehung, die ich in meinem Drehbuch zeichne. Vielleicht schafft es der fertige Film aber, beim Zuschauer persönliche Assoziationen und Parallelen zu schaffen. Toll wäre es, wenn Leute nach dem Film beginnen, über die spezielle Beziehung zwischen ER und SIE zu diskutieren, aber im Grunde genommen sich selbst meinen.

Vorbilder
ALLE ANDEREN (Maren Ade, D 2009), SZENEN EINER EHE (Ingmar Bergman, S 1973), ERSTE EHE (Isabelle Stever, D 2002), LA MAMAN ET LA PUTAIN (Jean Eustache, F 1973), HIROSHIMA MON AMOUR (Alain Resnais, F/J 1959), DAS FEST (Thomas Vinterberg, DK/S 1998), Andrew Bujalski (Dialog), Semih Kaplanolu (Licht), Olivier Assayas (Kamera), Claire Denis (Horror), John Cassavetes (Schauspiel)

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Alles ist vorbereitet. Wir wollen diesen Film machen. Und dann wollen wir ihn sehen, mit euch, im Kino.

Aber:
Stefan braucht 35mm-Material für die 2. Szene des 4. Aktes. Daniel braucht ein 18-75-f/2.0-Objektiv. Rosa will die 5. Szene des 1. Aktes unter Wasser drehen. India braucht neue Glasperlen. Mariam hat sich bei der Deutschen Bahn verschuldet, weil wir ständig nach Brandenburg fahren. Sophia braucht mehr Leinwände und zwei Sommerkleider. Julius braucht noch ein Richtmikrofon. Johanna möchte die GEMA finanziell unterstützen (Soundtrackrechte). Georg ist das Mehl ausgegangen. Wolfram braucht eine Badehose und schönes Wetter.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir zählen bereits einiges an guter Technik zu unserem Repertoire, der Hauptdrehort ist sozusagen im Familienbesitz und das Drehbuch verlangt nach recht genügsamen Szenerien.
Es wird aber noch ein Kameraobjektiv und für einzelne Aufnahmen außerdem hochauflösendere Filmtechnik benötigt, Ausstattung und Kostüme fehlen größtenteils noch, die GEMA will ihren Anteil etc. Wir wollen in diesem Schritt Dreh und Postproduktion soweit bestreiten, sodass wir den Film in den Festivalzirkus schicken können.

Logistik
- Zugfahrkarten: 600
- Verpflegung für 10 Personen an 29 Tagen: 1100
Kameratechnik
- Objektiv (Zoom, f/2.8): 1100
- Panasonic GH2: 590
- Speichermedien (SSD, SD): 160
- Leih hochauflösender Kamera (1 Tag): 420
Licht
- Farbfolien: 50
- Technik-Zubehör (Tape, Kabel, Ersatzleuchten): 50
Ton
- Mikrofon-Leih: 80
- Studio-Boxen: 100
Sonstige
- GEMA-Gebühren: 200
- Kostüme und Requisite: 350
- Unterwasser-Kit und Schwimmbadmiete: 200

Das ist eine grobe und optimistische Schätzung für die Basiskosten. Jeder weitere Euro macht den Film noch besser!

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Urgestein des Teams formiert sich aus einer Handvoll Studenten der Filmwissenschaft an der FU Berlin. Vor etwa drei Jahren haben wir uns zusammengeschlossen, um gemeinsam die filmtheoretischen Inhalte für die kreative Praxis zu nutzen. Die konkrete Zusammenstellung des Buschow-Teams fußt auf Bekanntschaften aus vorangegangenen Projekten in den Bereichen Film, Theater und Tanz. Die unter den Teammitgliedern gewonnenen Erfahrungen sind also interdisziplinärer Natur.
Was wir alle teilen, ist die Begeisterung für dieses Filmprojekt.


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