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Cofunding-Modelle: Stiftungen treffen auf Crowdfunding
Kooperationen

Cofunding-Modelle: Stiftungen treffen auf Crowdfunding

Ron ty
10.07.2012
2 min Lesezeit

Cofunding-Modelle zwischen Stifungen und Crowdfunding wurden in Deutschland bereits erfolgreich am Beispiel von zwei Projekten erprobt: Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext sammelten die Initiatoren des Projekts “Podium 360 Grad” rund 4.500€, um klassische Musik in Clubs zu bringen und experimentelle Formate der Aufführungskultur zu ermöglichen. Jeder Euro, der von einem Unterstützer kam, wurden dabei von der Zukunftssstiftung Heinz Weiler verdoppelt und die Abhängigkeit der Gelder auf der Plattform sichtbar gemacht.

Nach einem ähnlichen Cofunding-Modell konnte mit der Unterstützung der Alfred Töpfer Stiftung das Konzertprojekt “MixTaste” auf Startnext finanziert werden.

Effekte von Cofunding-Modellen

Das Engagement von Stiftungen auf Crowdfunding-Plattformen bietet für alle Seiten - Initiator, Unterstützer und Stiftungen - spannende Vorteile. Das Interesse und die Reaktionen der Crowd auf solchen Plattformen sind für Stiftungen ein wichtiges Indiz für die Förderwürdigkeit von Projekten und stellen sicher, dass die Projektidee beim Publikum ankommt.

Während die Stiftungen durch die Koppelung der Förderzusage an die Unterstützung der Crowd ihr Risiko minimieren können, freut sich der Unterstützer, dass sein finanzieller Support durch die Hebelwirkung einen doppelten Wert hat. Aus Sicht des Projektinitiators werden die Förderprozesse durch solche Verknüpfungen und die Herstellung von Abhängigkeiten vereinfacht, da er hier die Kommunikation für sein Projekt öffentlich bündeln kann.

Stiftungen können Crowdfunding voran bringen

Im Unterschied zu öffentlichen Förderinstitutionen können Stiftungen im Crowdfunding-Markt schneller eine Vorreiterrolle einnehmen, indem sie neue Wege in der Finanzierung von Kultur und Medien ausprobieren.

Stiftungen könnten von Anfang an Crowdfunding in die Finanzierung von Projekten im Sinne des Cofunding-Modells einplanen oder gezielt auf den Crowdfunding-Plattformen nach Projekten suchen, die zu ihrem Stiftungszweck passen und ihre Förderung sichtbar machen. Darüber hinaus ist es ein interessantes Modell, wenn Stiftungen sich als Partner von Plattformen einbringen, um die Weiterentwicklung zu ermöglichen, so wie das beispielsweise zwei Stiftungen mit der Schweizer Plattform wemakeit.ch schon erproben.

Dieser Artikel ist im neuesten co:funding Handbuch erschienen. Wer das Handbuch noch bestellen möchte, kann das über unser Crowdfunding-Projekt auf Startnext hier machen!

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