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Experimente mit Crowdfonds und Advisory Board
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Experimente mit Crowdfonds und Advisory Board

Ron ty
11.10.2012
4 min Lesezeit

Startnext ist dafür bekannt neue Wege im Crowdfunding zu erkunden, Synergien herzustellen und die Plattform dafür als Labor zu verstehen. Am 24.9. haben wir zu einer 6 Wochen andauernden Contest-Staffel aufgerufen, die wir „Advisory Board Selection“ genannt haben. Aktuell läuft der 3. Contest mir der Projektauswahl von Ela Kagel, die in Berlin-Wedding den "Supermarkt" betreibt.

Nachdem der 1. Contest kaum nennenswerte Erfolge verbuchen konnte - nur etwa 313€ wurden im Contest Zeitraum von 27 Supportern (Einzelstimmen) gesammelt - sprengt der 2. Contest bereits alle unsere Vorstellungen!

Hintergrund:

Bei jedem Contest werden 500€ Siegerprämie aus dem Crowdfonds (Spendengelder der Crowd) ausgeschüttet. Die Mitglieder des Startnext Advisory Boards nominieren lediglich die Projekte und sorgen für Promotion in ihren eigenen Kanälen. Die Crowd kürt den Sieger durch jeden einzelnen Support von  unterschiedlichen Unterstützer. Es spielt dabei keine Rolle, wie viel Geld gegeben wird, sondern wie viele verschiedene Unterstützer man auf sein Projekt im Contest-Zeitraum vereinen kann.

Damit man sehen kann, welche Dynamik sich innerhalb einer Woche in einem solchen Zweikampf entwickeln kann, haben wir eine Statistik-Kurve eingebaut, die zeigt wer wann die Nase vorn hat. Besonders spannend ist dies beim Zweikampf zwischen den Projekten „Spencer“ und „Traumatical“ im Contest #2 von Christian Henner-Fehr.

Und nun wird es spannend! Vorkasse-Zahlungen als Zünglein an der Waage ...

Der 2. Contest ist nach einer Verlängerung inzwischen beendet und dennoch lässt sich nicht genau sagen, wer gewonnen hat! Jetzt gilt es geduldig zu bleiben, denn wie beim Auszählen von Stimmzetteln, warten auch wir nun, wann die letzten Vorkasse-Zahlungen eingehen. Diese könnten entscheiden, ob das Projekt „Traumatical“ doch noch gewinnt. Das Warten ist dadurch begründet, dass Vorkasse-Zahlungen verzögert auf dem Bankweg eingehen. Sowas kann 1-5 Tage dauern, wenn der Supporter nicht vergisst zu überweisen. (Vorkasse-Überweisungen sind demnach nicht die beste Wahl bei solch einem Contest)

Das Ergebnis des Contests lautet derzeit:

  • Spencer 132 eindeutige Supports und 7 offene Zahlungen
  • Traumatical 123 eindeutige Supports und 12 offene Zahlungen

Traumatical könnte somit auf 135 Supports kommen und muss darauf hoffen, dass bei Spencer nicht mehr als 2 der offenen Zahlungen eingehen. Auch ein Gleichstand wäre noch möglich. Für die Vorkassezahlungen gibt es jedoch ein Zeitfenster. Alles was nicht innerhalb von 7 Tagen nach Contest-Ende eingegangen ist, zählt nicht mehr im Wettbewerb. Die Projektinitiatoren können jetzt abwarten oder in der Unterstützungsliste schauen, wessen Zahlungen offen sind und in direkten Kontakt mit dem Supporter über das Messaging System treten.

Gewonnen haben aber ohnehin schon beide Projekte, denn sie haben ihr Finanzierungsziel erreicht. Für beide Projekte wäre somit die Gewinnausschüttung das Sahnehäubchen.

Wir sind selbst sehr gespannt.

Die Technik:

Der „Contest“ ist ein Modul, welches auf Startnext für sogenannte „Crowdfunding Premium Pages“ hinzugebucht werden kann. Jeder Crowdfunding Page-Betreiber kann somit Contests veranstalten und Budgets durch die Crowd vermitteln.

Bis zum 4.11. werden wir in den Contests des Advisory Boards die Technologie und Contest-Logik weiter verfeinern. Institutionen, Unternehmen oder auch Mäzene sind angehalten, dieses Werkzeug für ihr Förder-Engagement zu nutzen. In Kürze startet das Unperfekthaus Essen mit einer eigenen Crowdfunding-Förderinitiative auf seiner Page https://www.startnext.com/pages/unperfekthaus

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