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Projekte / Film / Video
Der Kinodokumentarfilm Brückenjahre soll das Spannungsfeld Umsiedlung, Energie und Arbeit durch den Energieträger Braunkohle beleuchten. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers "Heimat auf Zeit". Fünf Jahre zwischen Hoffen und Bangen, eine aufwühlende Gegenwart und eine unsichere Zukunft bilden das Gerüst für einen persönlichen, mutigen aber vor allem objektiven Film von einem polarisierenden Reizthema unserer gegenwärtigen Gesellschaft.
Berlin
25.134 €
24.000 € Fundingziel
196
Fans
226
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Brückenjahre

Projekt

Finanzierungszeitraum 25.11.2013 09:49 Uhr - 23.02.2014 23:59 Uhr
Fundingziel 24.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Mein Team und ich begleiten nun schon seit mehr als fünf Jahren Menschen, deren Heimat von einer Umsiedlung durch einen nahenden Braunkohletagebau bedroht ist. Das neue Projekt mit dem Namen "BrückenJahre" beschäftigt sich aber nicht einseitig mit einem Blick auf eine verfahrene Situation, sondern beleuchtet alle Seiten.
Energie kontra Heimat - Arbeit kontra Zukunft. Wohin führt uns der aktuell eingeschlagene Weg in Sachen Braunkohle?
Das bedeutet, dass wir uns die Frage stellen nach dem Wert der Arbeit und der Heimat, nach dem Stolz ein Bergmann zu sein und nach dem Bedürfnis seine Wurzeln nicht zu verlieren, wenn die eigene Heimat in Gefahr gerät.

Der Titel des neuen Films versucht die Vielschichtigkeit des Themas aufzunehmen. Die Menschen in den von der Abbaggerung bedrohten Orten, müssen die Jahre von der Bekanntgabe der Abbaggerung 2008 bis zum bisher nicht bestätigten Beginn der Räumung 2017 irgendwie überbrücken. Braunkohle wird schon seit Jahrzehnten als Brückentechnologie beschrieben – allerdings weiß auch hier niemand, in welche Epoche diese Brücke geschlagen werden soll? Und nicht zuletzt ist es die größte zusammenhängende von Menschen gebaute Maschine, die Kohleförderbrücke F60, die uns jeden Tag mit energiereicher Braunkohle, Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven versorgt – und sich dabei den bedrohten Dörfern Meter um Meter nährt.

Das Thema ist uns wichtig, aber noch wichtiger ist, dass wir zu diesem Thema unabhängig arbeiten können. So haben wir es bereits bei unserem ersten Film Heimat auf Zeit getan. Damals haben wir das erste Jahr kurz nach der Bekanntgabe der Vernichtung dreier Dörfer in Brandenburg dokumentiert.

Jetzt ist es Zeit für den zweiten Teil und um auch hier unabhängig zu bleiben, dafür brauchen wir Euch.

Mit Eurer Unterstützung können wir über ein Thema berichten, fern vom Sensationsjournalismus, fern von Lobbyinteressen, wie verblüffend ähnlich sich mache Argumente von Kohlegegnern und Kohlebefürwortern sind.
Als kleines, unabhängiges Team sind wir sehr nahe an den Menschen und können in beiden Lagern Einblicke gewinnen, wie sie sonst nur selten zu erhalten sind.

Was wird das für ein Film?

Wer einen Film erwartet, der ein klares Bild für oder gegen den aktuellen Kurs in der deutschen Energiepolitik erwartet, wird enttäuscht sein – denn nichts ist nur schwarzweiß. Was wir aber wollen ist ein sehr persönlicher, mutiger und auch überraschender Film, der euch nichts vorschreiben, aber vieles in Frage stellen wird.

Zusätzliche Informationen findet ihr auch unter http://www.brueckenjahre.de

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Brückenjahre ist als Kinoformat ausgelegt und soll es durch in die Lichtspielhäuser, ins Fernsehen und auf DVD schaffen. Gerichtet ist der Film an jedermann, der etwas über den Rand seiner eigenen Steckdose hinausblicken möchte. Wer die Nase voll hat von Statistiken, langen Zahlenkolonnen und einseitiger Klientelpropaganda, wird bei uns gut aufgehoben sein – davon halten wir nämlich auch nicht besonders viel.

Aber es geht noch weiter. Wie beim Vorgänger Heimat auf Zeit bieten wir Diskussionsrunden und Filmgespräche an, denn die Arbeit endet nicht mit der letzten Filmklappe. Der Film ist nur das Medium um ein Thema in die Gesellschaft zu tragen, dass weit mehr als 90min Bewusstsein einfordert.

Der Film funktioniert aber natürlich auch allein als Anregung sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen :)

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Umsiedlung und Vertreibung sind keine Worte, die man (vor allem in Deutschland) gern hört. Thematisiert man dies in einem Dokumentarfilm, ist politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit die Grundlage jeglicher Glaubwürdigkeit. Mit Eurem Einsatz unterstützt ihr diese Unabhängigkeit nicht nur, ihr ermöglicht sie sogar erst. Ihr fördert nicht nur das Entstehen eines Films, sondern eine Momentaufnahme unserer Gesellschaft. Wir müssen nicht nur vor uns selbst, sondern auch vor den kommenden Generationen Rechenschaft ablegen – dann zu sagen „Wir haben es nicht gewusst“, wird durch diesen Film um einiges schwerer werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der Großteil des Geldes geht in Reise- und Übernachtungskosten, Technikmiete sowie den ersten Teil der Postproduktion. Für eine komplette Finanzierung müssten wir an den Zielbetrag noch eine Null anhängen, aber es wird reichen, um genug Schwung zu holen, um den Brückenjahre in den zweiten Teil der Postproduktion und die Fertigstellung zu bringen. Dafür ist bereits gesorgt.

Ein kleiner Teil wird an das Team gehen. Den so ein Projekt kostet sehr viel Zeit und in der können wir leider nicht nur von Luft und Enthusiasmus leben. :)

Das Geld wird ausschließlich für das Filmprojekt verwendet. Organisationen, Vereine oder andere Institutionen werden dadurch nicht unterstützt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die federführenden Köpfe sind der Filmemacher Peter Benedix sowie der Kameramann Andreas Albrecht, welche auch schon für den Vorgänger Heimat auf Zeit verantwortlich waren. Zusammen mit einer Hand voll Experten ihres Fachs (Recherche, Ton, Licht,…), bilden sie ein freies Team, welches unabhängig von Fernsehsendern oder tonangebenden Wirtschaftsunternehmen agiert.

Alle zusammen sind wir sog. „Freie Filmschaffende“ und leben in Berlin auch wenn wir aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands stammen. Diese Unabhängigkeit hat ihren Preis, daher haben wir alle zweite und dritte Standbeine in den verschiedensten, teilweise völlig filmfremden Branchen. Für ein solches Großprojekt finden wir uns dann zusammen. Dabei geht es nie um das Finanzielle, denn von Dokumentarfilmen allein kann niemand leben. Doch man kann eine Weile durchhalten – Dank Euch!

Projektupdates

15.12.2013

In unserem Projekt-Blog ( http://www.startnext.de/brueckenjahre/blog ) informieren wir ständig über Entwicklungen und Ereignisse. Schaut doch mal rein und erfahrt, wo wir stehen und wohin es uns in den nächsten Wochen treibt.

Impressum
Peter Benedix
Malmöer Str. 27a
10439 Berlin Deutschland

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