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Projekte / Bildung
In den Kassen vieler Rathäuser herrscht Ebbe. Trotzdem erwarten Bürger/innen ein breites Dienstleistungsangebot auf hohem Niveau. Strategische Verwaltungssteuerung bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma. Strategie meint eine klare Orientierung auf wenige, aber für die Stadtgesellschaft wichtige Ziele und Wirkungen. Wir sind Verwaltungswissenschaftler und wollen den Nutzern einer Online-Lernplattform mit kurzen Filmen den Einstieg in das Thema erleichtern und die "Lust auf Strategie" wecken.
195 €
4.000 € Fundingziel
11
Fans
5
Unterstützer
Projekt beendet
 PuMa Clips

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.03.17 08:44 Uhr - 15.04.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Mai 2017 - September 2017
Fundingziel 4.000 €
Stadt Halberstadt
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Im Rahmen des Projekts "PuMa Clips" sollen Filme produziert werden, welche die Modernisierung von Kommunalverwaltungen voranbringen. "PuMa" steht dabei für Public Management, also für die Führungs- und Steuerungsprozesse in öffentlichen Behörden.

Die Idee, dieses eher "trockene" und abstrakte Thema filmisch in Szene zu setzen, hatte ein internationales Team von Wissenschaftlern. Vier Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Italien, Österreich, der Schweiz, Deutschland sowie der Slowakei arbeiten derzeit im Rahmen des Projektes "KoWiSt - Kompetenzaufbau für eine wirkungsorientierte Steuerung in kleinen und mittleren Kommunen“ zusammen, um bis zum Sommer 2018 eine Online-Lernplattform für strategische, an Wirkungen orientierte Verwaltungssteuerung aufzubauen. Diese Online-Lernplattform soll dann Verwaltungsmitarbeitern, Kommunalpolitikern sowie Studierenden der Verwaltungs- und Politikwissenschaft methodische Unterstützung beim Einstieg in dieses Steuerungskonzept geben. Gefördert wird das Vorhaben durch das Programm „Erasmus+“ der Europäischen Union.*

"Wirkungsorientierung" ist ein ergebnisfokussiertes Steuerungsmodell: Auf Basis von langfristigen, qualitativen Entwicklungszielen wird die Verteilung von Geld und Personal gelenkt. Knappe Ressourcen werden also nicht mit der Gießkanne verteilt, sondern buchstäblich „zielgerichtet“ eingesetzt. Geeignete Kennzahlen und Indikatoren sollen dann fortlaufend erfassen, ob die Verwaltung effektiv handelt. So fallen Fehlentwicklungen frühzeitig auf, was dem Gemeinde-Management – bestehend aus Verwaltungsführung und Rat – zusätzliche Potentiale zum Gegenlenken eröffnet.

Diese Systematik will die Online-Lernplattform ihren künftigen Nutzern mit einem didaktischen Konzept vermitteln, das nicht auf Theorie, sondern zu 100% auf Praxis setzt. Die Lernplattform wird real existierende Steuerungsmodelle dokumentieren, mit denen Kommunen auf Basis strategischer Entwicklungsprioritäten mittel- und kurzfristige Ziele definieren, daran die Verteilung der Haushaltsmittel ausrichten und die Rechenschaftslegung über die Zielerfüllung systematisch mit der folgenden Haushaltsaufstellung verknüpfen. Um das zu leisten, haben wir über das gesamte Jahr 2016 hinweg in verschiedenen europäischen Städten – mit einem eigens dafür entwickelten Untersuchungsinstrument – wirkungsorientierte Steuerungsprozesse erhoben.

Um die Benutzerfreundlichkeit der Lernplattform zu erhöhen, sollen einige der Praxis-Vorbilder in kurzen Filmen vorgestellt werden. Das benötigte Geld für die Produktion will das Projekt-Team durch Crowdfunding einwerben.

(* The creation of these resources is funded by the ERASMUS+ grant program of the European Union under grant no. 2015-1-DE01-KA203-002156. Neither the European Commission nor the project's national funding agency DAAD are responsible for the content or liable for any losses or damage resulting of the use of these resources.)

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Primäres Ziel dieses Projekts ist natürlich die Finanzierung und Produktion der „PuMa Clips“, welche die praktische Anwendung der wirkungsorientierten Steuerung in europäischen Städten in Szene setzen. Wir sind dabei mit die ersten Verwaltungswissenschaftler*innen überhaupt, die real existierende Steuerungsmodelle, die von Kommunen auch wirklich genutzt werden, aufnehmen, dokumentieren und für die Lehre nutzen wollen.

Mit den Videoclips verknüpfen wir darüber hinaus die Erwartung, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Themen Verwaltungsreform und strategische Steuerung in Kommunen zu erzeugen. Wir wollen durch das Medium Film crossmedial einen Personenkreis erreichen, der außerhalb wissenschaftlicher Diskussionen an praktischen Modernisierungsansätzen interessiert ist. Die Clips sind „Appetithäppchen“, die zur Nutzung unserer Online-Lernplattform einladen sollen.

Drittens sollen die Filme reformbegeisterte Gemeinderäte und Verwaltungsmitarbeiter dabei unterstützen, Kollegen mit innovativen Leitbildern und Organisationskonzepten bekannt zu machen. Die Clips werden im Internet frei verfügbar sein, um als jederzeit abrufbares Instrument im gesamten deutschsprachigen Raum eingesetzt werden zu können.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir alle leben in Kommunen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit und die Inhalte kommunaler Entwicklung betreffen daher jede und jeden.

Strategische Steuerung über Ziele bietet Bürgern, Kommunalpolitikern und Verwaltungsmitarbeitern neue Möglichkeiten, die Lebensqualität in der Gemeinde aktiv zu beeinflussen - auch und gerade wenn das Geld knapp ist. Die Chance, Entwicklungsprioritäten für das Quartier, den Stadtteil oder die Gesamtkommune zu definieren, schafft Partizipationsangebote, die über den Kreis von Amtsstuben und Parteibüros hinausreichen.

In Zeiten knapper Kassen können so pauschale Kürzungen mit der „Rasenmäher-Methode“ vermieden werden. Essentielle Dienstleistungen werden vor Spardiktaten bewahrt, weil weniger Wichtiges – gewollt und demokratisch legitimiert – zusätzliche Konsolidierungsbeiträge erbringt.

Sprudeln die Einnahmen, werden bewusst jene Angebote gefördert, die von strategischer Bedeutung sind. Wird Steuergeld nicht mit der Gießkanne verteilt, sondern zielgenau in die richtigen Kanäle gelenkt, steigt der Ertrag für die Stadtgesellschaft.

Daran sollten wir alle ein Interesse haben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld soll die Produktion der Videoclips durch Studierende der Medieninformatik an der Hochschule Harz finanziert werden. Hierbei werden unter anderem Ausgaben für die folgenden Posten anfallen:

• Reisekosten zu den Drehorten,
• temporäre Finanzierung der HiWi-Stelle für eine als Koordinatorin agierende Studierende,
• ggf. Kosten für die Miete notwendiger Technik, wenn diese nicht im Technikpool der Hochschule vorhanden sein sollte.

Sollte mehr als die Mindestsumme zusammenkommen, wird jeder weitere Euro für die Filmproduktion verwendet, z.B. für das Honorar eines professionellen Sprechers.

Eine Finanzierung von wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen durch das Geld ist ausgeschlossen. Die eingeworbenen Mittel fließen vollständig in die Finanzierung der Sachkosten der Filmproduktion.

Sämtliche im Rahmen dieses Projekts produzierten Videoclips werden unter einer Creative Commons-Lizenz bei YouTube eingestellt und zudem hochaufgelöst auf der Projektwebseite und der Online-Lernplattform zum Download angeboten. Jeder Interessent kann diese Videos somit frei nutzen. Das in dieses Projekt investierte Geld fließt somit in Ergebnisse, die jedem Interessenten nach Projektende zur freien Verfügung stehen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird primär von Max Fischer durchgeführt, der als studentische Hilfskraft im Projekt „KoWiSt“ an der Hochschule Harz mitarbeitet. Er wird von Prof. Dr. Jens Weiß und Thomas Schatz vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der gleichen Hochschule fachlich unterstützt.

Die Realisierung der Filmproduktion liegt in den Händen von Prof. Martin Kreyßig und Studierenden des Bachelorstudiengangs Medieninformatik B.Sc. an der Hochschule Harz. Die Studierenden realisieren die Filme im Rahmen eines Jahresprojekts im 5. und 6. Semester mit dem Ziel, die Filmherstellung technisch wie gestalterisch anhand möglichst professioneller Arbeitsumstände zu vertiefen.

Der in der Stabsstelle Forschung der Hochschule Harz beschäftigte Wirtschaftsinformatiker Christian Reinboth unterstützt das Projektteam bei Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit.

Impressum
Maximilian Fischer
Domplatz 16
38820 Halberstadt Deutschland

Partner

Die in Wernigerode und Halberstadt angesiedelte Hochschule Harz wurde 1991 gegründet. Derzeit studieren an den drei Fachbereichen Automatisierung / Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Verwaltungswissenschaften 3.300 Studierende.

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