Crowdfunding beendet
Mit gerade mal Anfang 40 ganz neu anfangen und etwas zurücklassen, das man von klein auf mit Leidenschaft betrieben hat. Tanzen. Und den Auftritt auf der Bühne. Der Kino-Dokumentarfilm "Der nächste Schritt" begleitet preisgekrönte Balletttänzer, allesamt Erste Solisten, die ihre Bühnenkarriere demnächst beenden. Dadurch, dass ich die Tänzer so lange kenne, dürfen wir sie bei diesem oft schmerzhaften und sehr emotionalen Schritt mit der Kamera begleiten. Privat, Backstage, beim letzten Auftritt
13.500 €
Fundingsumme
38
Unterstütz­er:innen
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberatung Dieses Mal hat es nicht geklappt. Ich feiere das Projekt für den Mut und alle Lernmomente.

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 19.06.19 08:08 Uhr - 12.08.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juli 2019 - November 2020
Startlevel 35.000 €

Kleines, aber feines Kino! Mit dieser Summe können wir einen kurzen/mittellangen Dokumentarfilm fürs Kino und Festivals produzieren mit Drehs vor allem in HH.

Kategorie Film / Video
Stadt Hamburg

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

In dem Dokumentarfilm geht es um in der Szene bekannte und beliebte BalletttänzerInnen (allesamt Erste Solisten - aus Italien, der Ukraine, Deutschland und Frankreich), einer von ihnen ist der Tänzer Carsten Jung vom Hamburg Ballett, der in diesem Sommer seine Bühnenkarriere beendet. Seit mehr als zehn Jahren habe ich die Tänzer immer wieder mit der Kamera begleitet. Dieses Material soll zum Teil in den Film mit einfließen - die Träume und Sehnsüchte der Tänzer, ihre Ängste und sehr emotionale, private Momente. Der Film zeigt die letzten Monate der Tänzer bis zum Tag ihres letzten Bühnenauftritts sowie die erste Zeit danach. Inszenierte Tanz-Szenen sollen die Stimmungen der Tänzer widerspiegeln. Eine filmische Choreografie sozusagen, ein Tanz in Bildern.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

In "Der nächste Schritt" geht es nicht nur um Tanz oder Ballett, sondern es ist ein Film über den Tänzer als Mensch, der etwas aufgeben muss, wofür er/sie von klein auf lebt. Insofern ist die Zielgruppe sehr weit gefasst. Bei meinem ersten Probescreening eines Ballettfilms (mit diesen Protagonisten) waren auch männliche Motorradfahrer im Publikum, die noch nie ein Ballett gesehen haben. Sie kamen mit feuchten Augen aus dem Kinosaal, denn auch bei einem Film über Tanz geht es mir immer um die Geschichte. Und diese hier ist universell, sie soll emotional berühren und zum Nachdenken anregen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Eine Frage in die Runde: Nenne mir innerhalb von drei Sekunden einen bekannten Balletttänzer.
Eins. Zwei. Drei. - Und?
Genau. Das ist das Problem. Die meisten können sofort Schauspieler aufzählen, Maler, Formel1-Fahrer oder Fußballer und seit Dirk Nowitzki auch Basketballspieler.
Balletttänzer sind genauso Hochleistungssportler - und Künstler. Genauso wie andere Leistungssportler und Künstler geben sie alles für ihren Beruf, ihre Leidenschaft, dies wird aber nur selten gewürdigt - außer während des Auftritts, jenes Moments, für den alle Tänzer und Tänzerinnen leben.
Und danach? Vergisst man die Namen meist wieder, sofern man nicht Ballettenthusiast ist.

Der Film soll eine Hommage an Tänzer sein. Und eine Hommage an das Leben selbst.

Und das Publikum? Soll bestenfalls emotional berührt werden, sich vielleicht hier und da wiederfinden in den Aussagen der Tänzer, um später beim nächsten Gespräch vielleicht auch mal ein paar Tänzernamen in die Runde zu werfen...

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wenn das erste Fundingziel erreicht wird, fließt das gesamt Geld in die Filmproduktion (Dreh mit 4K-Kamera und Drohne, Rechteklärung und Ankauf von Musiken und Ankauf Archivmaterial, Schnitt, Farbkorrektur, Mischung sowie Herstellung der DVD's und Blue Rays). Aus dieser Summe kann ein kurzer bis mittellanger Dokumentarfilm produziert werden, der auf Festivals gezeigt werden kann.

Wird die Summe von 35.000€ überschritten und evtl. das zweite Fundingziel erreicht, wird aus dem Material ein 90-minütiger Dokumentarfilm.
Wir hätten in diesem Fall mehr Dreh-und Reisetage und könnten die Tänzer bei ihren Bühnenauftritten im europäischen Ausland auch Backstage begleiten, außerdem eine ehemalige Tänzerin (Primaballerina und sehr enge Freundin der Protagonisten) treffen und gucken, wie sie heute lebt (sowie Szenen kurz vor ihrem Bühnenabschied einbauen in den Film), außerdem aufwendig inszeniertere Szenen mit den Tänzern an verschiedenen Orten drehen und daraus einen langen Dokumentarfilm mit Untertitelung produzieren, der eine internationale Kino- und Festivalauswertung haben wird.

Ganz oder gar nicht:
Sollte das erste Fundingziel (35.000€) nicht erreicht werden, behaltet Ihr Eurer Geld, dieses wird nicht an uns ausgezahlt, und "Erste Schritte" wird nicht produziert werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Nachdem ich viele Jahre als Journalistin beim NDR gearbeitet habe (Hörfunk und Fernsehen), bin ich seit einigen Jahren freie Autorin und Filmemacherin, vor allem für öffentlich-rechtliche Sender (Arte, ZDF, NDR). Seit meiner Kindheit interessiere ich mich fürs Ballett und verfolge das Leben von Tänzern.
Buch/Regie: Bettina Pohlmann http://bettinapohlmann.de/
Kamera: Konstantin Tanner https://www.konstantintanner.com/
Schnitt: Maria Hemmleb http://www.mariahemmleb.de/index.php?article_id=11
Verleih: realfictionfilme http://www.realfictionfilme.de/menu/index.php

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Der nächste Schritt
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