Crowdfunding beendet
Die Leiden des jungen Werther
Leidest du noch oder liebst du schon ?? Liebe ist ein ewiges Thema in der Darstellenden Kunst und in unserem Leben. Wir haben Goethes Briefroman als Arbeitsgrundlage für eine zeitgenössische Inszenierung, mit eben diesem Themenschwerpunkt gewählt. Den Roman aus den Zeiten des Sturm und Drang wollen wir auf Herz und Nieren prüfen und die wunderschöne Sprache Goethes aus die Bühnen dieser Welt bringen. Besonders interessieren uns dabei die Ansichten von Schülern und Jugendlichen.
630 €
Fundingsumme
10
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Die Leiden des jungen Werther
 Die Leiden des jungen Werther

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 14.02.13 16:19 Uhr - 16.03.13 23:59 Uhr
Startlevel 600 €
Kategorie Theater
Stadt Berlin

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Worum geht es in dem Projekt?

„ Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe
Einst löste dieser Roman eine Selbstmordwelle aus und führte zu einem Modetrend.
Der Selbstmord eines jungen Liebenden, dem aus außer Liebe doch an wenig fehlt.
Doch was ist Liebe ? Diese Frage ist Grundstein von Stefan Kreißigs Inszenierung. In Zusammenarbeit mit Schülern verschiedener Berliner Oberschulen versucht man eine Brücke zu schlagen zwischen Goethes unglaublich atmosphärischer und zauberhafter Wortgewalt und der heutigen Alltagssprache. Liebe ist schließlich ein unsterbliches Thema.

„Und doch, welch Glück geliebt zu werden!
Und lieben,Götter, welch ein Glück!“
Goethe

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Letztes Jahr versuchten wir mit der Uraufführung von "The Joker" von Michael Klemm
neben dem klassischen Theaterpublikum insbesondere junge Menschen anzusprechen
und für diese Kunstform zu sensibilisieren. Dank Startnext könnten wir dies realisieren und die Aufführungen waren ein voller Erfolg.
Nun möchten wir dieses Jahr einen Schritt weitergehen und eine Inszenierung von Goethes Briefroman
"Die Leiden des jungen Werther" in Kooperation mit verschiedenen Berliner Oberschulen auf die Bühne bringen.
Im Zentrum stehen die Fragen „Was ist Liebe?“. Ist der Liebende ein Gefangener der
eigenen Gefühle und der gesellschaftlichen Normen und Regeln? Warum enden viele
große Liebesgeschichten tragisch - etwa „Romeo und Julia“, „Tristan und Isolde“ oder
„Die Kameliendame“? Wie geht man in der heutigen Zeit und Gesellschaft mit Liebe um,
welcher Stellenwert wird ihr eingeräumt? Im Rahmen unserer Inszenierung von Johann
Wolfgang von Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ sollen Fragen
stehen wie „Wohin kann Liebe führen?“, „Warum nennt man es das größte aller
Gefühle?“, „Ist Liebe stärker als Hass?“, „Gibt es selbstlose Liebe?“ möchten wir in
Zusammenarbeit mit Schülern verschiedener Berliner Oberschulen zu beantworten
versuchen, damit ein aktuelles Feedback erhalten, um so eine kreative, den Zeitgeist
widerspiegelnde Inszenierung zu gestalten/entstehen zu lassen.
Der Aspekt Liebe und der Umgang damit in der heutigen Gesellschaft soll nur ein
Teilaspekt der zeitgenössischen Inszenierung sein.
Die Figur Werther erschießt sich aus unerwiderter Liebe. Ist diese Tat heldenhaft,
romantisch oder schiebt sie nicht sogar Schuld und Verantwortung auf die
Hinterbliebenen ab? Sowohl die Problematik Selbstaufgabe als auch Selbstmord und
der Umgang damit sollen beleuchtet und diskutiert werden.
Goethes Werk zeigt nicht nur alle diese Elemente, sondern gibt ihnen durch die
einzigartige und atmosphärische Sprache des Dichters einen wunderbaren Rahmen

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Jugend braucht Theater und Theater braucht die Jugend.
Die Kulturform Theater sollte( nach unserer Meinung) nicht nur aus Aufzeigen und Darstellen bestehen sondern auch Bindeglied sein, Dialoge ermöglichen. Schülern soll die Möglichkeit gegeben werden, aktiv am Probenprozess teilzuhaben und nicht mit einer fertigen Inszenierung konfrontiert werden. Ihnen soll nicht nur die Distanz zu dem klassischen Werk genommen werden. Es soll, nicht nach Lehrplan, sondern sozialkritisch und aktuell und vor allem den Interessen der Schüler gerecht aufgearbeitet werden.
Am Ende soll dieses Projekt Menschen fürs Theater sensiblisieren und natürlich unterhalten.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Probenräume werden bezahlt, Kostüme ausgeliehen, Requisiten gekauft, Fahrtkosten gezahlt, .....
Eine wünderschöne Inszenierung enststeht.

Wer steht hinter dem Projekt?

Viele tolle und großartige Menschen, denen ich an dieser Stelle danken möchte:
Julia Seele, Anton Pohle und der Regiesseur Stefan Kreißig.
Requisite und Bühnenbild: Jens Schubbert
Web-Präsenz und Asisstenz: Rebecca Wolf
Design und Layout: Elisabeth Seidl
Fotografie: Heide Schostek
Bühne: Nils Förster (und die gesamte Brotfabrik)
Maske: Alexander Boese
Jürgen Müller und die gesamte Gustav-Heinemann-Schuler, das Eckener-Gymnasium und das Georg-Büchner-Gymnasium.

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Die Leiden des jungen Werther
www.startnext.com

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