Projekte / Musik
ZAFRAAN ENSEMBLE / HYPERMUSIC PROLOGUE
Inspiriert vom Bestseller „Warped Passages“ schuf Hèctor Parra gemeinsam mit der Harvard-Physikerin Lisa Randall eine Kammeroper über verborgene Universen, existenziellen Forschungsdrang, die Grenzen des Verstehens und unsere Abhängigkeiten in der realen Welt. Das Zafraan Ensemble präsentiert nun die szenische Weltpremiere von HYPERMUSIC PROLOGUE in der Regie Benjamin Schads . Zudem soll diese außergewöhnliche Produktion auch filmisch dokumentiert werden.
5.230 €
5.000 € Fundingziel
40
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
01.11.13, 18:07 Zafraan Ensemble
Nur noch 6 Stunden bis zur Deadline, aber auch nur noch 250 € bis zur Schwelle, die erreicht werden muss. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Und wer stößt den Bock am Ende um? / Only 6 hours until the deadline, but at the same time only € 250 are missing to overcome the obligatory hurdle. So who is going to make it rain after all? In for a cent, in for a euro! ;-)
31.10.13, 18:05 Zafraan Ensemble
Jetzt bleibt nur noch ein Tag, um das Crowdfunding zu unterstützen und einen hochwertig produzierten Mitschnitt von HYPERMUSIC PROLOGUE zu erwerben, aufgenommen und gefilmt in den Sophiensaelen Berlin vom bewährten Testklang-Team Romualdas Urba und Aron Kitzig! Diese DVD ist nur hier über Startnext zu bekommen und wird niemals im Handel erscheinen. Bitte helft uns so weit wie möglich, damit wir die Hürde von 5.000 € noch schaffen können... Only day to go for our crowdfunding, so please support us and get an exclusive live DVD of HYPERMUSIC PROLOGUE, filmed and recorded at Sophiensaele Berlin by the renowned Testklang team Aron Kitzig and Romualdas Urba! This DVD is only available here at Startnext and will never be sold in stores. Please help us as much as possible so that we can overcome the hurdle of € 5.000 just in time...
23.10.13, 19:03 Zafraan Ensemble
Die szenische Weltpremiere von HYPERMUSIC PROLOGUE ist nun mit sechs Aufführungen in Berlin und Basel erfolgreich über die Bühne gegangen, doch das Crowdfunding läuft weiter, und zwar nur noch genau 9 Tage. Dafür benötigen wir jetzt aber dringend mehr finanzielle Unterstützung, um die Hürde von 5.000 € zu schaffen. Es zählt wirklich jeder noch so kleine Betrag, und vor allem ist es wichtig, dass möglichst viele Leute rechtzeitig informiert werden über diese Crowdfunding-Aktion! Wer nicht live dabei sein konnte oder HYPERMUSIC PROLOGUE gern noch einmal erleben möchte, hat hier die einmalige Chance, eine exklusive Live-DVD mit einem Mitschnitt zu erwerben, der in den Sophiensaelen Berlin von dem erfahrenen Testklang-Team Aron Kitzig und Romualdas Urba gefilmt und aufgenommen wurde. Diese DVD ist nur über Startnext zu bekommen und wird nicht im Handel erhältlich sein. Wichtig: sollten die 5.000 € nicht rechtzeitig erreicht werden, erhalten alle bisherigen Unterstützer ihr Geld zurück und es wird leider keine Live-DVD produziert werden können. The scenic world premiere of HYPERMUSIC PROLOGUE in Berlin and Basel has been a huge success, but the crowdfunding is still ongoing, and now only 9 days are left. Therefore we urgently need more financial support in order to overcome the hurdle of € 5.000. For that, any small amount really matters, and above all it is very important to inform as many people in time as possible about this crowdfunding campaign! For everyone who missed HYPERMUSIC PROLOGUE and everyone who would like to experience it again, this is the unique chance to purchase an exclusive live DVD filmed and recorded at Sophiensaele Berlin by the renowned Testklang team Aron Kitzig and Romualdas Urba. This DVD is only available here at Startnext and will not be sold in stores. Please note that in case the amount of € 5.000 should not be reached, all supporters will get their money back and there will be no live DVD after all.
21.10.13, 21:12 Zafraan Ensemble
Vielen Dank an das großartige, sehr aufgeschlossene und neugierige Publikum in Basel und das ganze Team des Gare du Nord! Many thanks to the really great audience in Basel and the entire team of Gare du Nord!
21.10.13, 21:07 Zafraan Ensemble
Codex Flores zu HYPERMUSIC PROLOGUE in Basel: "Eine konzeptionell derart ambitionierte Oper funktioniert nur, wenn die Musik auch für sich sprechen kann und nicht bloss ein Konstrukt bleibt, hinter dem man die Absicht erkennen würde und verstimmt wäre. Die Gefahr ist gebannt: Parra ist ein zu authentischer, handwerklich zu souveräner Tonschöpfer, als dass sich die Partitur im blossen Einfall erschöpfen würde. In der knappen Stunde Wiedergabe kann man sich den fremden Klängen hingeben ‒ faszinierenden, granular-fragmentarischen Teilchenschauern eines Ensembles aus Streichquartett (mit Kontrabass statt zweiter Violine), Flöte, Klarinette, Saxophon, Schlagwerk, den beiden Sängerakteuren und Elektronik. Das Berliner Zafraan Ensemble bietet unter der Leitung von Manuel Nawri eine exzellente Wiedergabe, die Sopranistin Johanna Greulich und der Bariton Robert Koller überzeugen sowohl sängerisch als auch darstellerisch. Auch das Bühnenkonzept (Tobias Flemming) und die Regie (Benjamin Schad) fügen sich zum Ganzen. Zitate bekannter Operntopoi ‒ ein Brunnen evoziert die Symbolik von Wagners Tristan oder Tannhäuser, endlose Papierrollen (mit den Weltenformeln) den mozartschen Leporello ‒ ein schräg über die Szenerie aufsteigendes Netz projiziert die fünfte Dimension in den vierdimensionalen Raum und entrückt sinnfällig dem auf dem Boden bleibenden Bariton die Sopranistin. «Hypermusic Prologue» ist ein grosses Werk, das eine lange Interpretationsgeschichte verdient ‒ auf allen möglichen Bühnen und Branen." Die Badische Zeitung: "Wie ist eine derartige postromantische Auffahrt dramaturgisch zu bewältigen? Benjamin Schad und Tobias Flemming [!] teilen das Podium der Bühne durch ein großes, grobmaschiges Netz, das beide Welten zwar trennt, aber nicht gegenseitig abschließt. Sie steigt im Netz herum, mal nach oben, mal nach unten, er bleibt ganz irdisch, aber der Dialog zwischen den beiden reißt nicht ab. Gespielt werden beide Rollen von der Sopranistin Johanna Greulich und dem Bariton Robert Koller, sie im weißen biederen Faltenrock, er im weißen Sommeranzug. Was nun eine knappe Stunde folgt, sind ihre Botschaften aus dem verzerrten Raum, was nicht ganz ohne gelegentlich unfreiwillige Komik abgeht. Wenn sie endlich die Wonnen ihres neuen Daseins erlebt, verwandelt sich ihre Stimme in ein glückhaftes Lallen und Miauen. Und da sie ihre Botschaften von Papierrollen abliest, die einem bestimmten Papier ähnlich sind, rätselt man als Zuschauer, ob das jetzt komödiantische Ironie ist oder aufgeschäumter Ernst. Er sammelt die Papiere, die sie ihm reicht, und nimmt auf diese Weise Teil an ihrer Auffahrt. Dankbar bekennt er: „I thought all was complete. I now understand more as your world sheds light on mine.“ Manuel Nawri leitete die acht Musiker des ausgezeichneten Berliner Zafraan Ensemble mit konzentrierter Präzision, [...] kurz deuteten Wolfgang Heinigers und Hadas Pe'erys live-elektronische Zuspielungen an, wie eine "Hypermusik" klingen könnte. [...] Lebhafter Schlussbeifall, dazu kurze Schreie und Juchzer." Und die Oberbadische Zeitung: "Man erlebte mit der Sopranistin Johanna Greulich und dem Bariton Robert Koller zwei ausgezeichnete Sängerdarsteller und konnte mit dem jungen Zafraan Ensemble unter der Leitung von Manuel Nawri ein allzeit engagiertes und nuancenreiches Instrumentalspiel genießen. Das Bühnenbild von Tobias Flemming war fantasievoll und die Personenführung von Benjamin Schad überzeugte."
16.10.13, 17:46 Zafraan Ensemble
Wir freuen uns schon sehr auf die Schweizer Premiere und Erstaufführung von HYPERMUSIC PROLOGUE, die heute Abend um 20 Uhr im Gare du Nord Basel stattfindet. Schon um 18:30 Uhr beginnt das sehr interessante Rahmenprogramm, heute mit einer Gesprächsrunde zum Thema "Die Kunst und das CERN – wer inspiriert wen?" mit Hèctor Parra, Sigve Haug (CERN), Andri Hardmeier (Leitung Musik Pro Helvetia), Patrick Hari (Bildender Künstler, Zürich) und Roland Fischer (Moderation). We are very much looking forward to the Swiss Premiere of HYPERMUSIC PROLOGUE taking place tonight at 8 pm at Gare du Nord Basel. Already at 6:30 pm there will be a round table discussing "The Arts and CERN – who inspires whom?" with Hèctor Parra, Sigve Haug (CERN), Andri Hardmeier (Head of Music Pro Helvetia) and Patrick Hari (Artist, Zürich), presented by Roland Fischer.
16.10.13, 17:27 Zafraan Ensemble
Als Parallelaktion zur Schweiz-Premiere von HYPERMUSIC PROLOGUE heute Abend in Basel sendet das Schweizer Radio SRF 2 Kultur um 21 Uhr ein einstündiges Feature über Hèctor Parra, in dem auch einige Aufnahmen des Zafraan Ensemble zu hören sein werden. Im Live-Stream ist die Sendung weltweit verfügbar: www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/player Almost simultaneously to the Swiss Premiere of HYPERMUSIC PROLOGUE in Basel, tonight at 9 pm the national radio station SRF 2 Kultur will broadcast a feature on Hèctor Parra including some recordings by Zafraan Ensemble. The live stream is available worldwide: www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/player
13.10.13, 23:46 Zafraan Ensemble
Gestern Aufbau, heute bereits der erste Praxistest, und auch im Gare du Nord Basel scheint alles gut zu funktionieren. Mehr Informationen zur Schweizer Premiere folgen in Bälde... Yesterday setting up the stage, today already first tests, and it seems to work quite well at Gare du Nord Basel. More information about the Swiss premiere coming soon...
09.10.13, 23:57 Zafraan Ensemble
Heute ist eine sehr lesenswerte Kritik von Peter Uehling in der Berliner Zeitung erschienen: "Der Raum repräsentiert nicht die Objektivität der Elementarteilchen, sondern die Subjektivität der Welten, in denen Menschen leben. Damit aber gelingt der Aufführung die Transformation einer physikalischen Theorie in künstlerische Wahrhaftigkeit." Today, a critique very much worth reading by Peter Uehling has been published in the Berliner Zeitung: "The space does not represent the objectivity of elementary particles, but rather the subjectivity of the worlds in which human beings live. Thus the performance succeeds in transforming a physical theory into an artistic truthfulness." www.berliner-zeitung.de/kultur/zafraan-ensemble--hypermusic-prologue--jetzt-als-oper,10809150,24566418.html
07.10.13, 17:28 Janina Rinck
Eine Produktion, drei Abende, drei sehr unterschiedliche Aufführungen. Nach der Premiere herrscht Feierstimmung ob des gelungenen Auftakts. Auf dem kleinen Empfang im Anschluss bedankt sich der Komponist Hèctor Parra gerührt bei all denjenigen, die eine Realisierung seines Werkes möglich gemacht haben. Der zweite Abend verläuft deutlich ruhiger; kleine technische Schwierigkeiten während der Aufführung löst die Live-Elektronik durch geschickte Improvisation. Der dritte Abend birgt eine Überraschung: Etwa 20 Minuten vor Aufführungsbeginn bildet sich eine lange Schlange vor der Abendkasse und der Beginn der Veranstaltung verzögert sich aufgrund des großen Andrangs. In dem ausverkauften Saal laufen die Mitwirkenden für die vorerst letzte Aufführung erneut zu Hochform auf. In diesem Sinne: Danke, Berlin! Auf nach Basel … One production, three evenings, three very different performances. After the wonderful premiere, both team and audience are in a festive mood. At the reception afterwards, the composer Hèctor Parra thanks everyone who made this production possible. It is quieter on the second evening; some technical difficulties during the performance are being resolved through live-electronic improvisation. The third evening holds a surprise as a long queue forms in front of the box office about 20 minutes before the beginning, and the performance starts late because of the huge crowd of visitors. In a full house, the performers present themselves in top form one last time. All in all: thank you, Berlin! Basel, here we come …
05.10.13, 11:32 Janina Rinck
Ein Team in Höchstform, ein volles Haus und gute Stimmung – so wünscht man sich eine Premiere. Auf zwei weitere ebenso erfolgreiche Aufführungen in Berlin! Wer sich "60 Minuten des dichtesten musikalischen Wahnsinns", den unser Schlagwerker je gehört hat, nicht entgehen lassen will, kann sich hier für Samstag und Sonntag Tickets sichern: www.tickets.hypermusicprologue.com A team in top form, a full house and high spirits – just what a premiere should be like. To two further, equally successful performances in Berlin! If you do not want to miss "60 insane minutes of the densest musical madness" our percussionist from Zafraan Ensemble has ever heard, you can secure your ticket for Saturday and Sunday here: www.tickets.hypermusicprologue.com
03.10.13, 23:49 Zafraan Ensemble
Nach einer sehr ansprechenden Generalprobe freuen wir uns schon sehr auf die morgige (Welt-)Premiere von HYPERMUSIC PROLOGUE! Wer auf jeden Fall dabei sein möchte, sollte sich unbedingt noch im VVK eine Karte sichern: www.tickets.hypermusicprologue.com After a successful dress rehearsal we are very much looking forward to tomorrow's (world) premiere of HYPERMUSIC PROLOGUE! If you want to make it for sure, you'd better get a presale ticket: www.tickets.hypermusicprologue.com
03.10.13, 15:40 Janina Rinck
Anfang der Woche war es so weit: Endlich zog die Produktion in die Sophiensaele. Erst jetzt kann alles auf die Aufführungssituation abgestimmt werden. Nach mehrstündigem Aufbau beginnt die erste Bühnen-Orchester-Probe. Besonders das Licht kann nun zum ersten Mal ausprobiert werden; Scheinwerfer und Monitore werden verschoben. Auch die Akustik des neuen Raums erfordert einige Versuche, bis ein ausgewogenes Verhältnis von Sängern und Ensemble mit und ohne Verstärkung wieder hergestellt ist. Ein besonderes Ereignis ist der Besuch des Komponisten Hèctor Parra. Aufmerksam folgt er der Probe, geht gemeinsam mit Dirigent Manuel Nawri und Clemens Hund-Göschel vom Zafraan Ensemble die Partitur durch und gibt Anmerkungen zu einzelnen Stellen. Finally! On Monday, the production moved to the Sophiensaele. Now everything can be adjusted to the actual performance situation. Following a set-up lasting several hours, the first rehearsal on the new stage begins. Especially the lighting can be tested for the first time; spotlights and monitors are shifted. In addition, the unfamiliar acoustics of the room require several attempts until a balance between singers and ensemble with or without amplification is re-established. There is another special event – the visit of Hèctor Parra, the composer of HYPERMUSIC PROLOGUE. He attentively observes the rehearsal and goes over the score with the conductor Hèctor Parra and Clemens Hund-Göschel from Zafraan Ensemble, remarking on particular parts.
03.10.13, 00:27 Janina Rinck
Am 1. Oktober ist Hèctor Parra, der Komponist von HYPERMUSIC PROLOGUE, rund um die Uhr beschäftigt. Mittags startet sein Kompositionsworkshop und Meisterkurs im Instituto Cervantes in Berlin, für den sich etwa zehn junge Komponistinnen und Komponisten aus Spanien, Italien und Deutschland angemeldet haben. Hèctor Parra spricht unter anderem über die Einflüsse auf seinen Kompositionsstil, die aus den unterschiedlichsten Gebieten stammen: Aus der Kunst El Grecos zieht er ebenso Inspiration wie aus den physikalischen Modellen Lisa Randalls. Im Anschluss an den Workshop findet ebenfalls im spanischen Kulturinstitut die abendliche Einführungsrunde zu HYPERMUSIC PROLOGUE statt. Neben Hèctor Parra sitzen am Round Table seine beiden Kollegen Elena Mendoza und Enno Poppe sowie Musikpsychologe Professor Stefan Koelsch. Moderiert von Jens Schroth, dem leitenden Dramaturgen der Berliner Staatsoper, entwickelt sich eine spannende Diskussion über Hèctor Parras Musik, seine Kammeroper im Besonderen und über die voller Potential steckende Verbindung von Kunst und Wissenschaft im Allgemeinen. On 1st October Hèctor Parra, the composer of HYPERMUSIC PROLOGUE, is really busy. At noon, his composition workshop and masterclass starts in the Instituto Cervantes in Berlin, for which about ten young composers from Spain, Italy and Germany applied. Hèctor Parra speaks about influences on his compositional style, derive from completely different areas: El Greco’s art can be an equal source of inspiration to him as Lisa Randall’s physical models. Following the workshop, the introduction talk to HYPERMUSIC PROLOGUE takes place at the Spanish institute for culture as well. In addition to Hèctor Parra, his colleagues Elena Mendoza and Enno Poppe as well as music psychologist Professor Stefan Koelsch take part in the round table presented by Jens Schroth, Head of Dramaturgy at the Staatsoper Berlin. An exciting discussion evolves, on Hèctor Parra’s music, his chamber opera in particular, and the relation between arts and science in general.
02.10.13, 23:48 Janina Rinck
In der ersten gemeinsamen Probe von Sängern, Ensemble und Elektronik werden die musikalischen Weichen nahezu neu gestellt. Tempi, Pausen und insbesondere Dynamiken müssen der ungewohnten Situation angepasst und neu gedacht werden, um ein angemessenes Verhältnis zwischen Sängern und Ensemble zu erzeugen. Die Stellen, an denen die Sänger mit ihrer Stimme experimentieren, flüstern, ächzen und zischen, müssen besonders subtil ausgelotet werden. Der gemeinsame Probenprozess ist für alle Beteiligten sehr fruchtbar; so werden Beziehungen innerhalb des Gesangs- und Instrumentalparts deutlich, wenn die Klarinette beispielsweise den Ton der Sopranistin übernimmt, wenn Linien imitiert und Töne „getauscht“ werden. Ein ständiger und enger Austausch mit der Live-Elektronik ist notwendig, damit diese und die anderen musikalischen Komponenten gut ineinandergreifen können. During the first joint rehearsal of singers, ensemble and electronics, all musical factors such as tempi, pauses and especially dynamics have to be reconsidered and adjusted to the unfamiliar situation. Particularly those parts where the singers experiment with their voice, whisper, groan and hiss, have to be balanced very subtly. The rehearsal process is very fruitful for everyone; relations between vocal and instrumental parts become clear, when the clarinet takes over a note of the soprano, when lines are imitated and notes “swapped”. A constant and close exchange with the live electronics is crucial in order to make the interaction between these and the other musical components possible.
29.09.13, 19:32 Janina Rinck
„3-2-1 Ignition!“ schallt es von der Technikgalerie in Richtung Mischpult. Bei den Proben des Zafraan Ensemble mit Dirigent Manuel Nawri sind auch Wolfgang Heiniger und Hadas Pe’ery anwesend, die für die Live-Elektronik in Hypermusic Prologue zuständig sind. Diese ist wesentlicher Bestandteil der Musik Hèctor Parras, in der Instrumente und Gesang live-elektronisch um eine weitere Dimension ergänzt werden. Besetzt sind Violine (Emmanuelle Bernard), Viola (Josa Gerhard), Violoncello (Martin Smith), Kontrabass (Beltane Ruiz Molina), Querflöte (Marie Pinson), Klarinette bzw. Bassklarinette (Miguel Pérez Iñesta), Tenorsaxophon (Martin Posegga) und Schlagwerk (Daniel Eichholz). Die Besetzung unterscheidet sich von derjenigen der halbszenischen Pariser Uraufführung 2009 – eigens für das Zafraan Ensemble hat Hèctor Parra die ursprünglich vorgesehene Hornstimme für Saxofon umkomponiert. Auch eher ausgefallene Instrumente wie das Waterphone kommen zum Einsatz. Den Klarinettisten und Mitinitiator dieser Produktion, Miguel Pérez Iñesta, fasziniert an Hèctor Parras Musik besonders, dass man sie beim ersten Spielen oder Hören nicht unbedingt versteht, sich nach und nach aber Strukturen herausschälen, das Gehörte nachvollziehbarer und klarer wird, ähnlich dem Entstehungsprozess einer Skulptur. „3-2-1 Ignition“, it sounds from the gallery in the direction of the mixing desk. During the ensemble rehearsals not only the musicians of Zafraan Ensemble and conductor Manuel Nawri are present, but also Wolfgang Heiniger and Hadas Pe’ery who control the live electronics in Hypermusic Prologue . In Hèctor Parra’s music, voice and instruments are complemented by complex live electronics, which adds a new dimension. The instrumentation – violin, viola, violoncello, double bass, flute, clarinet, saxophone and percussion – differs from the one of the half-scenic premiere in Paris in 2009: Specifically for Zafraan Ensemble, Hèctor Parra recomposed the former french horn part for saxophone. Rather uncommon instruments such as the waterphone are used as well. What Miguel Pérez Iñesta, Zafraan clarinetist and co-initiator of this production, finds especially fascinating about Hèctor Parra’s music is that you might not understand it at first, but then patterns and structures gradually begin to crystallise and the music gets clearer and more comprehensible, similar to the creation of a sculpture.
27.09.13, 16:13 Zafraan Ensemble
A film by Aron Kitzig Camera: Fabian Beyer, Joshua Wicke Light: Moritz von Dungern Sound: Martin Stupka Cast: Johanna Greulich, Robert Koller, Manuel Nawri, Zafraan Ensemble Musicians: Emmanuelle Bernard, Johannes Pennetzdorfer, Martin Smith, Beltane Ruiz Molina, Miguel Pérez Iñesta, Martin Posegga, Martin Glück, Daniel Eichholz
24.09.13, 22:35 Janina Rinck
Nach der Errichtung des Bühnenbildes wird der zweite Probenblock besonders für unsere Sopranistin Johanna Greulich eine sportliche Herausforderung; während sie in Absatzschuhen auf dem Netz herumklettert und dabei gelegentlich auch kopfüber hängt, darf sie das Singen nicht vergessen. Als die Monitore geliefert werden, begrüßt sie Bariton Robert Koller mit Kniefall, denn erst durch sie wird ein freies Darstellen mit steter Sicht auf den Dirigenten ermöglicht, was bei dieser komplexen Musik absolut notwendig ist. Auch außerhalb der Proben tut sich viel: Das Licht- und Videoteam begeht die Sophiensaele, wo die Berliner Aufführungen am 4., 5. und 6. Oktober stattfinden werden, die Umrahmung des Wasserbeckens wird gestrichen, Pressemitteilungen werden auf Englisch und Spanisch übersetzt. Ein szenischer Durchlauf am Samstag beendet den zweiten Probenblock, bevor wenige Tage später die ersten Proben des Zafraan Ensemble beginnen. After the stage is set up, the second rehearsal phase poses a sporty challenge especially for our soprano Johanna Greulich: in addition to singing, she now has to climb the net in high heels, sometimes even hanging upside-down. When the monitors arrive, baritone Robert Koller goes down on his knees before them as they make free acting and singing possible in the first place by providing a continuous view of the conductor, which is crucial with this complex kind of music. A lot is happening outside the rehearsals as well. For instance, the light and video crew inspects the Sophiensaele where the performances on 4th, 5th and 6th October will take place, the water basin framing is painted, press releases are translated into English and Spanish. The second rehearsal phase is accomplished by a scenic run-through on Saturday, before Zafraan Ensemble starts rehearsing a few days later. Photo by Aron Kitzig.
23.09.13, 21:29 Zafraan Ensemble
A film by Aron Kitzig Camera: Fabian Beyer, Joshua Wicke Light: Moritz von Dungern Sound: Martin Stupka Cast: Johanna Greulich, Robert Koller, Manuel Nawri, Zafraan Ensemble Musicians: Emmanuelle Bernard, Johannes Pennetzdorfer, Martin Smith, Beltane Ruiz Molina, Miguel Pérez Iñesta, Martin Posegga, Martin Glück, Daniel Eichholz
21.09.13, 18:56 Janina Rinck
Am 16. September werden die Proben vom Kronenboden in eine Kirche in Mitte verlagert, in der die Hauptelemente des Bühnenbildes aufgebaut werden. Drei Stunden nimmt die Errichtung unseres „Hyperraums“, einer eigens für diese Produktion angefertigten Stahlkonstruktion mit darin eingespanntem Netz, in Anspruch. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wie dem starken Nachgeben des Netzes oder dem störenden Knarzen der Konstruktion bei Belastung, ist das Ergebnis beeindruckend. In der imposanten, 4 x 4 Meter großen Rahmung zeichnet das Netz bei punktueller Belastung faszinierende Strukturen, die Assoziationen zu Lisa Randalls physikalischen Modellen hervorrufen. Die neue Probensituation durch Ortswechsel und Bühnenbild stellt das Team vor Herausforderungen. So ist die hallige Akustik des leeren Kirchenraumes auf Dauer anstrengend, wenn sie auch, wie Regisseur Benjamin Schad anmerkt, die fünfte Dimension schon erahnen lässt. On 16th September, the rehearsals are relocated to a church in Berlin-Mitte, where the main elements of the stage setting are built up. It takes three hours to set up our “hyper space”, a steel framework and a net solely made for this production. After initial difficulties, such as the yielding of the net or the noise the construction makes under load, the result is impressive. In its imposing 4x4 metre framework, the net creates fascinating structures under load, which evoke associations with Lisa Randall’s physical models. The new rehearsal situation caused by change of location and stage setting, poses a challenge to the whole team. For example, the echoey hall of the church makes rehearsing more difficult, but as director Benjamin Schad remarks, it gives quite a good first impression of the fifth dimension, though. Photo by Aron Kitzig.
19.09.13, 17:40 Janina Rinck
B It’s enough. S But not complete – not whole! B I can explain … S Not enough! Nach einer erfolgreichen Konzeptionsrunde am 9. September fand vor einer Woche die erste szenische Probe in der Berliner Galerie Kronenboden statt. Johanna Greulich (Sopran) und Robert Koller (Bariton) wagen sich gemeinsam mit Regisseur Benjamin Schad, Tobias Sykora am Dirigentenpult und Clemens Hund-Göschel am Flügel an Plane II: Questioning Reality . Aufgebracht macht er ihr Vorwürfe – „You question basic beliefs!“ – und versucht gleichzeitig, ihre Aufmerksamkeit durch liebevolle Blumengeschenke zurückzugewinnen. Die Arbeit wird oft unterbrochen – mal gibt es Koordinationsschwierigkeiten zwischen der darstellerischen Improvisation und dem nicht immer leichten Einsatz beim Singen, mal wird diskutiert, wie weit die Blumen vom Wasserbeckenrand entfernt sein sollten und was dies über die Beziehung der beiden Partner aussagt. In der Mittagspause stoßen Aron Kitzig und Joshua Wicke (Licht und Video) dazu – auf dem Plan steht ein Produktionsgespräch, das im Programmheft abgedruckt werden soll. Ein spannendes Gespräch entwickelt sich, über physikalische Kräfte, emotionale Gravitationsfelder und die Lust auf Leben … After a successful meeting on 9th September, the first scenic rehearsal took place at the gallery Kronenboden in Berlin a week ago. Johanna Greulich (Soprano) and Robert Koller (Baritone) plunge into Plane II: Questioning Reality , together with Tobias Sykora as conducting assistant and Clemens Hund-Göschel as répétiteur. The baritone angrily reproaches the soprano for questioning basic beliefs, while, at the same time, he tries to attract her attention by fondly giving her flowers. There are a lot of interruptions – first, it is very difficult to improvise and act and find the cue at the same time, and then there is the question of the flowers: How far should they be thrown towards the edge of the pool, and what does it say about the couple’s relationship? At lunch break, Aron Kitzig and Joshua Wicke (lighting and video) join the crowd for a production talk, which shall be printed in the programme notes. The result is a very interesting discussion on physical forces, emotional gravitation fields and lust for life …
10.09.13, 15:04 Zafraan Ensemble
A film by Aron Kitzig Camera: Fabian Beyer, Joshua Wicke Light: Moritz von Dungern Sound: Martin Stupka Cast: Johanna Greulich, Robert Koller, Manuel Nawri, Zafraan Ensemble Musicians: Emmanuelle Bernard, Johannes Pennetzdorfer, Martin Smith, Beltane Ruiz Molina, Miguel Pérez Iñesta, Martin Posegga, Martin Glück, Daniel Eichholz

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