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Projekte / Bildung
Österreich hat im Bereich Korruption international anerkannte Persönlichkeiten hervorgebracht. Mit Deiner Hilfe veranstalten wir humorvolle Korruptionstouren, um die Leistungen dieser Damen und Herren zu würdigen. Zudem arbeiten wir an einer Korruptionslandkarte, wo auch Du korrupte Machenschaften in deiner Umgebung eintragen kannst.
Wien
2.112 €
2.000 € Fundingziel
77
Fans
65
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Institut für angewandte Korruption

Projekt

Finanzierungszeitraum 06.05.2013 12:27 Uhr - 22.05.2013 23:59 Uhr
Fundingziel 2.000 €
Stadt Wien
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Wir vom "Institut für angewandte Korruption" wollen Korruption sammeln, dokumentieren und vermitteln, und zwar durch:
1) Korruptionstouren: Das sind humorvolle Stadtspaziergänge, bei denen die BesucherInnen direkt an den Schauplätzen lustige Anekdoten und interessante Fakten über die Machenschaften der letzten Jahre erfahren.
2) Korruptionslandkarte: Hier kann jede/r Korruptionsfälle in seiner/ihrer Umgebung eintragen.
3) Aktivismus: Im Rahmen von künstlerischen Aktionen (offene Briefe, rituelle Waschungen, Flashmobs...) wollen wir dem Thema mehr mediale Aufmerksamkeit schenken.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Korruptionsbekämpfung: Wir wollen auf die vielen Korruptionsfälle der jüngeren Vergangenheit aufmerksam machen. Gemeinsam wollen wir damit den Druck auf die VerantwortungsträgerInnen erhöhen, endlich effektiv gegen die grassierende Korruption vorzugehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Österreich wird immer korrupter. Nach Platz 10 im Jahr 2005 im int. Ranking von Transparency International der (un)korruptesten Länder fiel Österreich im Jahr 2012 auf den 25. Platz zurück. Alleine durch die im Korruptions-Untersuchungsausschuss belegten Ungereimtheiten entstand ein Schaden von mehr als einer Milliarde Euro. Zum Vergleich: Damit hätte man 2,7 Millionen mal Studiengebühren bezahlen können und die Finanzierung der Universitäten bis 2020 gedeckt. Der gesamte volkswirtschaftlichen Schaden liegt mittlerweile bei 17 Mrd. Euro jährlich.
Nachdem die Politik nichts dagegen tut, muss jetzt die Zivilgesellschaft ran!

Im besten Fall gibt es:
- weniger Korruption
- geringeren volkswirtschaftlichen Schaden
- fairere Chancen am Arbeitsmarkt
- fairere Chancen bei öffentlichen Aufträgen

...und zumindest viel Spass bei den Korruptionstouren! ;-)

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit 2.000 Euro können wir die 1. Korruptionstour in Wien auf die Beine stellen. Damit bezahlen wir die DramaturgInnen und SchauspielerInnen, die uns bei der Erarbeitung und Durchführung unterstützen. Zudem möchten wir damit die Projektanlaufkosten (Webseite, Domain, Rechtsberatung, Werbematerial, Utensilien für die Workshops, etc.) hereinbringen und als Dankeschön für alle Helferinnen und Helfer eine kleine (große?) Instituts-Eröffnungsfeier schmeißen!

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind ein eingetragener gemeinnütziger Kulturverein: Institut für angewandte Korruption. Die GründerInnen sind:
* Roland Spitzlinger, Dissertant am Institut für Philosophie der Uni Wien und ehemaliger Mitarbeiter im Parlament (daher die Motivation ;-)
* Julia Draxler, Künstlerin und Kunstvermittlerin im Museum für moderne Kunst
(beide mögen Korruption nicht besonders)
* Karsten Lettau, Webdeveloper aus Köln und ehrenamtlicher CTO
(mag engagierte Menschen mit Humor und schwankt zwischen Bestürzung und Faszination über die Wiener Amigos)

Und dann gibt es da natürlich noch die vielen vielen engagierten Leute, die uns mit Rat und Tat unterstützen!

Impressum
Kulturverein: Institut für angewandte Korruption
Weyringergasse 11
1040 Wien Österreich

Vereinskennzahl: 196 578 339
Behörde: Landespolizeidirektion Wien
Email: leistung@ifak.at

Partner

Von 92 österreichischen Einreichungen beim Social Impact Award sind wir derzeit im Finale der 15 vielversprechendsten sozialen und ökologischen Projektideen. Unterstützt uns mit eurer Stimme! Die Abstimmung läuft noch bis 12. Mai. Danke!!

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