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KINDER - Ein Kurzspielfim von Julian Pörksen

KINDER - Ein Kurzspielfim von Julian Pörksen

Der erste Film des jungen Regisseurs Julian Pörksen fand seinen Weg zur 62. Berlinale („Eine hinreißende Ode an die Entschleunigung“, Blickpunkt Film). Diesen Sommer möchten wi...

Leipzig Movie / Video
Leonard Schnattschneider
Leonard Schnattschneider
3,020 €
2,000 € Funding goal
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Project

Funding period 11.07.2012 17:15 Uhr - 17.08.2012 23:59 Uhr
Funding goal 2,000 €
City Leipzig
Category Movie / Video
Der erste Film des jungen Regisseurs Julian Pörksen fand seinen Weg zur 62. Berlinale („Eine hinreißende Ode an die Entschleunigung“, Blickpunkt Film). Diesen Sommer möchten wir sein zweites Projekt realisieren: KINDER. Wir treten damit zugleich den Versuch an zu zeigen, dass ein guter Film nicht viele zehn- oder hunderttausend Euro kosten muss...

What is this project all about?

Es ist Sommer. Die Geschwister Lillith (26) und Janeck (24) fahren in den Harz, um ihren Urlaub im Ferienhaus der Familie zu verbringen. Ob ihre Eltern nachkommen werden, ist ungewiss. Es vergehen heitere Tage. Sie genießen die Stille der ländlichen Umgebung, verbringen ihre Zeit mit Albernheiten und Gesprächen, mit kleinen Streitereien und Ausflügen zum See. In ihrer Beziehung liegt dabei etwas verspieltes, eine kindliche Vertrautheit  noch sind sie ihren alten Rollenmustern nicht entwachsen. Im Lauf der Zeit ändert sich ihr Verhältnis zueinander. Kleinigkeiten  Gesten, Scherze, Blicke  verlagern ihr Gewicht. Lillith wird unsicher, wenn ihr Bruder sie beim Frühstück ansieht, Janeck verliert alle Schlagfertigkeit, wenn seine Schwester ihn beim Waldspaziergang mit Sprüchen malträtiert. Die zuvor selbstverständliche Intimität ist einer Spannung gewichen  und erst als sich diese Spannung entlädt, als es zum Kuss kommt, begreifen sie, dass ihre Liebe zueinander über die Liebe von Geschwistern hinausgeht. Während beide versuchen die Situation zu bewältigen, dringt die Außenwelt in ihre Zweisamkeit ein: Lilliths Freund Jörgen, ein Schulfreund von Janeck, überrascht sie mit seinem Besuch. Was er antrifft, ist ihm unerklärlich: eine abweisende, verstörte Freundin und einen distanzierten, angespannten Freund. Ohne zu ahnen was geschehen ist, versucht er, in dieser spannungsreichen Situation Fuß zu fassen. Sie grillen, schwimmen, streiten  doch jedes Bemühen um Normalität scheitert. Schließlich flieht Lillith aus dieser unerträglichen Konstellation.
Die Aktualität des Stoffes ist nicht allein dem Inzest-Thema selbst geschuldet. Was sich zwischen den beiden Geschwistern in der Abgeschiedenheit des Ferienhauses entfaltet, ist ein Spiel mit den Grenzen, ein zunächst harmlos scheinendes, unbewusstes Aufweichen gesellschaftlicher Konventionen. Der Bruch des Tabus ist das Resultat einer subtilen, zutiefst menschlichen Dynamik der Entgrenzung. So wirft der Film ein neues Licht auf eine alte Geschichte und erzählt aus dem Leben dreier junger Menschen, die ihre Kindheit und Jugend noch nicht ganz hinter sich gelassen haben, nach ihrer Rolle in der Welt des Erwachsenseins noch suchen, zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit, Unsicherheit und der Nachahmung von Souveränität schwanken.

What is the project goal and who is the project for?

Während der Zuschauer die Geschichte von Lillith und Janeck verfolgt, ihre anfängliche Leichtigkeit und ihren zunehmenden Ernst, beobachtet er ein Spiel mit dem Verbotenen. Der Bruch des Inzest-Tabus, das momentan als Skandal durch die Medien geistert, soll dabei nicht moralisch verurteilt, sondern in seiner Zwiespältigkeit entfaltet werden. Würde es sich nicht um Geschwister handeln, könnten die Voraussetzungen dieser entstehenden Liebe nicht besser sein: ein ausgewogenes Kräfteverhältnis, Vertrauen und Spaß, Liebe und Trost, Zärtlichkeit und Streitkraft. Die Übertretung dieser Grenze allerdings  die juristisch verfolgt und mit sozialer Ächtung bestraft wird  erschüttert das Selbstverständnis der Protagonisten.

Die Auswertung des Films konzentriert sich auf nationale und internationale Festivals. Eine Ausstrahlung im Fernsehen wird jedoch ebenfalls angestrebt.

Why would you support this project?

Wir arbeiten bei der Realisation von KINDER mit einem auf die wichtigsten Funktionen reduzierten Team, um den Schauspielern den Freiraum, die intime Atmosphäre und die notwendige Zeit zu verschaffen, die für den Umgang mit diesem Stoff erforderlich ist.
Durch das reduzierte Team und die Bereitschaft der Mitwirkenden, auf Gagen zu verzichten, sind wir in der Lage, das Projekt mit einem sehr geringen Budget zu realisieren. Einen wichtigen Teil des Budget stellen wir aus eigenen Mitteln, doch reicht diese Summe nicht aus, um die Kosten zu decken. Da wir durch die Verfügbarkeit der Darsteller und des Drehortes zeitlich sehr eingeschränkt sind, haben wir uns entschieden, dennoch mit dem Dreh zu beginnen, noch ist jedoch unklar, wie wir den Dreh und die Postproduktion finanzieren.
Wir wollten uns die Chance, KINDER in diesem Jahr zu drehen dennoch nicht entgehen lassen und hoffen nun auf Förderer, auf Ihre und eure Unterstützung, damit dieser Film realisiert werden kann.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Das Geld sichert uns die Grundlage, KINDER realisieren zu können. Alle Spenden fließen in unvermeidlich entstehende Ausgaben des Drehs bzw. der Postproduktion. Diese Posten sind beispielsweise technische Ausrüstung, Fahrtkosten, Miete für den Drehort, Budget für Ausstattung, Requisite und Kostüm, Verpflegung des Teams und der Darsteller sowie die notwendigen Versicherungen, Rechte und Gebühren und die Kosten der Postproduktion.

Who are the people behind the project?

DREHBUCH UND REGIE
Julian Pörksen, 1985 in Freiburg geboren, lebte in Berlin, hospitierte an der Deutschen Staatsoper Berlin und arbeitete von 2007 bis 2008 in unterschiedlichsten Funktionen für Christoph Schlingensief. Anschließend studierte er Philosophie, Geschichte und Germanistik und seit 2009 in Leipzig Dramaturgie. Er arbeitet neben dem Studium als freier Dramaturg, Produktionsleiter und Tutor an der HfS Ernst Busch (Berlin). Nach seinem ersten Film (SOMETIMES WE SIT AND THINK AND SOMETIMES WE JUST SIT) schrieb er auch für KINDER das Drehbuch und wird die Regie übernehmen.

KAMERA
Alexej Hermann, 1985 in Karaganda, Kasachstan geboren, aufgewachsen in Oldenburg, studiert seit 2006 an der HfbK Hamburg in den Studiengängen freie Kunst und visuelle Kommunikation und arbeitet parallel am Thalia Theater Hamburg in unterschiedlichen Fuktionen.

MR. KNOTT FILMS
Hinter dem Projekt KINDER steht die Mr. Knott Films GbR. Mr. Knott, das sind Julian Pörksen und Leonard Schattschneider, zwei Freunde, die sich während ihrer gemeinsamen Tätigkeit für Christoph Schlingensief kennenlernten, anschließend unterschiedlichster Wege gingen, sich bereits für SOMETIMES und nun erneut für die Realisierung von KINDER sowie weiterer folgende Projekte wieder zusammengefunden haben.
Leonard Schattschneider, 1984 im Ruhrgebiet geboren, lebte in Berlin, arbeitete für verschiedene Zeitungen und Theater und von 2006 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für Christoph Schlingensief. Anschließend studierte er Wirtschaftswissenschaften sowie "Philosophie und Kulturreflexion" an der Universität Witten/Herdecke.

CAST
Eike Weinreich (Janeck): 1985 in Oldenburg geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy (Leipzig) und spielte u. a. in Tilmann KöhlersItalienische Nacht (Günther-Rühle-Preis für die beste schauspielerische Leistung 2010) und ist seit 2011 ist festes Ensemblemitglied am Theater Oberhausen.
Filmografie (Auswahl): DIE EISBOMBE (2008, Regie: Oliver Jahn), NEUE VAHR SÜD (2010, Regie: Hermine Huntgeburth, ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Comedy-Preis), SOMETIMES WE... (2012, Regie: Julian Pörksen)

Ines Marie Westernströer (Lillith): 1986 in Bochum geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy (Leipzig) und spielte u. a. in Tilmann Köhlers Inszenierung von Italienische Nacht (2010 ausgezeichnet mit dem Günther-Rühle-Preis für die beste schauspielerische Leistung) und ist seit 2011 festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Filmografie (Auswahl): BLACK DEATH (2009, Regie: Christopher Smith) TATORT: FALSCHES LEBEN (2009, Regie: Hajo Gies)

Benjamin Lillie (Jörgen): 1985 in Siegburg geboren. Studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig und ist seit 2012 festes Ensemblemitglied des Schauspiel Leipzig. Dort spielte er u. a. in Produktionen von Frank-Patrick Steckel (Antworten an Deutschland), Michael Schweighöfer (I Hired a Contract Killer) und Martina Eitner-Acheampong (Dornröschen).

Partners

SOMETIMES WE SIT AND THINK AND SOMETIMES WE JUST SIT

Buch und Regie: Julian Pörksen

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