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Projekte / Journalismus
manege ist eine neue deutschsprachige Architekturzeitschrift, die sich unabhängig und mit Leidenschaft den drängenden Fragen unserer Zeit widmet und die Ideen zur Veränderung der Zukunft liefert, die mit Witz und Akribie nach Impulsen forscht und Positionen aus der ganzen Welt zusammenführt. Die erste Ausgabe Generationen beleuchtet in 21 Beiträgen den Wandel innerhalb der Disziplin, seine Poten­ziale für Architektur und Umwelt. 72 Seiten, gedruckt, großartige Gestaltung, keine Werbung.
München
9.974 €
11.000 € Fundingschwelle
31
Fans
178
Unterstützer
9 Tage
 manege – Zeitschrift für Architektur

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.11.2016 22:00 Uhr - 15.12.2016 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum bis Mitte Dezember 2016
Fundingschwelle 11.000 €
Fundingziel 15.000 €
Stadt München
Kategorie Journalismus

Worum geht es in dem Projekt?

Die manege für architektur ist eine neue deutschsprachige Architekturzeitschrift. Wir – Florian Dreher, Hannes Mayer und Katharina Sommer – haben bis 2014 die archithese als Redaktion verantwortet, eine wichtige thematische Architekturzeitschrift mit großer Tradition im deutschsprachigen Raum. Dann zeigten uns die wirtschaftlichen Strukturen Grenzen auf und wir beschlossen, eine eigene Zeitschrift zu konzipieren: ohne Kompromisse, unabhängig von Verlagsstrukturen, wirtschaftlichen Interessen und althergebrachten Überzeugungen. Eine Zeitschrift, die Sprache nicht als reines Mittel der Beschreibung versteht, eine Zeitschrift, die aus dem Zusammenspiel von Autorinnen und Autoren, von Redaktion und Grafik entsteht. Eine Zeitschrift, deren Inhalt nicht dazu dient die Werbung zu umranken, sondern mit Präzision Architektur denkt. So ist die manege für architektur ein Freiraum, der Kritik und Diskussion und somit Alternativen für Architektur und Städtebau ermöglicht. Dabei haben wir keinen festen Redaktionssitz und verstehen die manege für architektur nicht als Sprachrohr einer einzelnen Architekturrichtung, sondern als ein Medium zur Verhandlung und Verknüpfung relevanter Positionen aus der ganzen Welt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die manege für architektur richtet sich an Architektinnen und Architekten sowie architekturaffine Menschen aller Generationen, die neugierig und offen im Denken sind, die sich für das aktuelle Architekturgeschehen im größeren Kontext und den Blick über den Tellerrand hinaus interessieren. Unser Ziel ist es ein unabhängiges Medium zu schaffen, das sich wichtigen Fragestellungen unserer Zeit im Kontext der Architektur widmet, diese fächer- und nationenübergreifend umfassend diskutiert und damit zum Nach- und Weiterdenken anregt. Wir wollen zum Wandel inspirieren und neue Ansätze in der Architektur fördern. So ist die manege für architektur der Träger für Gedanken zu einer gebauten Umwelt, die neue Möglichkeiten schafft, Spaß macht, verantwortungsvoll gegenüber Natur und Gesellschaft ist und die Architektur als Kulturleistung in ihrem Wert betont.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Architektur und ihr Diskurs sollten weder allein den wirtschaftlichen Kräften noch dem akademischen Diskurs überlassen werden. Die manege für architektur fördert Autorinnen und Autoren, junge engagierte Gestalterinnen und Gestalter, scharfsichtige Denkerinnen und Denker und alle, die mit Freude, Einsatz und Verantwortungsbewusstsein einen Beitrag zur gegenwärtigen Architekturdiskussion leisten. Mit unserer langjährigen Erfahrung, unserem sorgfältigen Lektorat und der grafischen Produktion stellen wir uns in die Dienste unserer Autorinnen und Autoren. Inhaltlich wagen wir Experimente, die Produktion der gedruckten manege für architektur ist durch Akribie geprägt – weil uns der langfristige Wert der Inhalte mehr interessiert als durch Werbung generierte Gewinne. Die Pantone Schmuckfarben sind satt, das ALSTER Werkdruck Papier duftet, die Seiten haben dank der Schweizer Broschur als Bindung ein perfektes Aufschlagverhalten. Es wird deutlich: wir investieren euer Geld vollumfänglich in das Produkt und nicht in teure Overheads und Konzernstrukturen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Fundingschwelle von 11.000 Euro bedeutet, dass die Produktion der ersten Ausgabe gesichert ist und wir das Heft mit einer Auflage von 1.500 Stück drucken können. Ein Teil des Geldes wird zudem für Übersetzungen zahlreicher Artikel ins Deutsche, die Grafik, Lithografie und das Lektorat aufgewendet werden.
Erreichen wir das Fundingziel von 15.000 Euro können wir eine einfache Webseite mit Webshop einrichten, die den Vertrieb und Informationsfluss künftig gewährleistet. Das Erreichen des Fundingsziels sehen wir auch als klaren Auftrag, die Arbeit am nächsten Heft rasch zu beginnen. So bedeutet eure Unterstützung, dass wir unser Ziel einer regelmäßig erscheinenden Zeitschrift schnell erreichen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Gründer und Herausgeber:
Florian Dreher (*1977), Hannes Mayer (*1981) und Katharina Sommer (*1982), drei ausgebildete Architekten mit einer Affinität zur Sprache. Bis 2014 haben wir die Zeitschrift und Schriftenreihe archithese redaktionell verantwortet und dort jährlich sechs thematische Hefte wie Vormoderne – Nachmoderne, Age of Cool, Natur oder Weak Materiality – eine Schwäche für Materialität herausgegeben. Vor zwei Jahren entstand der Wunsch eine eigene Zeitschrift zu gründen und dort unser bisher gesammeltes Wissen und unsere Erfahrungen, das Interesse für Architektur und den Diskurs darüber mit der Liebe zu exzellent gestalteten und produzierten Printprodukten zu vereinen.

Unsere Partner:

Die Grafiker:
Die grafischen Arbeiten von cyan Berlin, Daniela Haufe und Detlef Fiedler, prägen seit 1992 das visuelle Erscheinungsbild vieler Kunst- und Kultureinrichtungen. Legendär sind die Ausgaben der Zeitschrift form+zweck und die Arbeiten für die Stiftung Bauhaus Dessau. In jüngster Zeit verhalfen sie u.a. der Singuhr Hörgalerie, dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, der cie. toula limnaios oder auch dem Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste zu Druckwerken mit grafischer Strahlkraft.

Die Lektorinnen:
Während häufig das Lektorat den Sparmassnahmen zum Opfer fällt, setzen wir auf die Erfahrung der promovierten Kunst- und Architekturhistorikerinnen Anne Schmedding und Constanze von Marlin, die neben der architekturspezifischen Kompetenz die langjährige Erfahrung als Lektorinnen in das Projekt mit einbringen.

Die Drucker:
Wir vertrauen auf die Kompetenz und Tradition der Druckerei Kettler aus Bönen/Westfalen, die sich seit über 75 Jahren der Herstellung hochwertiger Bücher widmet und mit dem Verlag Kettler ihre Sorgfalt in der Produktion von Kunstbüchern demonstriert.

Die Autoren und Autorinnen sowie Gesprächspartner der ersten Ausgabe: Vorbereitung für den Wandel – Generationen:
Eva-Maria Barkhofen (Akademie der Künste, Berlin), Bernhard Böhm (ETH Zürich), Markéta Březovská (KIT Karlsruhe), Sebastian Kohfink & Simon Jüttner (Buero Kofink Schels, München), Adria Daraban (RWTH Aachen) & Martin Bachem (Köln), Valéry Didelon (criticat, Paris), Florian Idenburg (SO-IL, New York), Taro Igarashi (Tohoku Universität, Sendai, Japan), Christina Jauernik (Akademie der bildenden Künste Wien), Mona Mahall & Asli Serbest (m-a-u-s-e-r, Stuttgart), Eeva-Liisa Pelkonen (Yale), Wolf D. Prix (Coop Himmelb(l)au, Wien), Manfredo di Robilant (Turin), Petr Šmídek & Jan Kristek (Technische Universität Brno), Ansgar Staudt (Basel), Walter Prenner, Verena Rauch, Pia Sandner, Teresa Stillebacher (./studio3, Universität Innsbruck), Wolfgang Tschapeller (Akademie der bildenden Künste Wien), Sophia Ungers & Anja Sieber-Albers (Köln), Andy Westner Werner Schührer Christian Zöhrer (Westner Schührer Zöhrer, München), Michael Young & Kutan Ayata (Young & Ayata, New York)

Impressum
manege für architektur Dreher Mayer Sommer GbR
Hannes Mayer
Reichenbachstrasse 28
80469 München Deutschland

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