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Projekte / Bildung
Mobile Naturschule
Kinder brauchen die Natur, und die Natur braucht Kinder, die sie wertschätzen. Naturerlebnisse sind heute nicht mehr selbstverständlich. Deshalb kommt die MONA zu den Kindern und macht Naturbegegnungen mit allen Sinnen möglich.
Frankfurt
8.131 €
8.000 € Fundingziel
143
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42
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Mobile Naturschule

Projekt

Finanzierungszeitraum 15.10.13 11:28 Uhr - 03.01.14 23:59 Uhr
Fundingziel 8.000 €
Stadt Frankfurt
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Es geht um eine mobile Naturschule, die zu den Kindern kommt – und zwar besonders zu Kindern, die selbst keine Möglichkeit haben, eine Naturschule aufzusuchen.

Naturschulen aus Stein und Mörtel gibt es viele, und erfreulicherweise werden sie auch von Familien, Schulklassen und Kindergärten rege besucht. Die Nachfrage nach Naturschulen ist offensichtlich vorhanden.

Viele Kinder können aber nur dorthin, wenn sie mit ihrer Kindergartengruppe oder Schulklasse einen Ausflug machen. Manchen Kindern fehlen Naturerfahrungen völlig. Ich habe regelmäßig 8-jährige erlebt, die noch nie im Wald waren.
Viele Kinder haben keine Vorstellung davon, wo ihre Nahrungsmittel herkommen und woraus sie bestehen.

Um Kindern Naturerfahrungen zu ermöglichen, die für diese Generation nicht mehr selbstverständlich sind, möchte ich eine mobile Naturschule ins Leben rufen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die mobile Naturschule baut eine Brücke. Sie kommt in die Schule, in den Kindergarten und zu Festen. Sie ermöglicht Naturerfahrung und zeigt Wege auf: zu einem für jedermann bezahlbaren nachhaltigen Alltag ohne Einschränkung der Lebensqualität – und das ganz ohne den erhobenen Zeigefinger.

Naturerfahrung: Kinder lernen naturnahe Plätze in ihrem Wohnumfeld kennen. Sie lernen, diese Plätze mit anderen Augen, mit allen Sinnen, wahrzunehmen. Die Kinder erkennen: Natur ist nicht weit weg, Natur gibt es nicht nur im Fernsehen - sondern vor meiner Haustür! Nach den Workshops können sie jederzeit dorthin zurückkehren, um die Naturerfahrungen auf eigene Faust auszubauen. Die Naturerziehung ist somit nachhaltig und zeitlich nicht auf den Workshop begrenzt. Lehrer haben weniger Aufwand und die Eltern weniger Kosten, weil keine Fahrt organisiert werden muss.

Nachhaltigkeit: Während die Kinder pädagogisch begleitet werden, können sich Lehrer und Eltern vor Ort über verschiedene umweltfreundliche Produkte und nachhaltige Lebensart informieren. Hersteller – gerade auch solche mit noch geringer Distribution im Lebensmittel- und Facheinzelhandel – haben hier die Möglichkeit, ihre Produkte vorzustellen und direkt vor Ort zu vertreiben.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

In den Kindern und in der Natur liegen die Potentiale unserer Zukunft.

Naturerlebnisse sind für die soziale und psychische Entwicklung von Kindern von zentraler Bedeutung.
Heranwachsende brauchen heute mehr denn je Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität, Selbstvertrauen und ökologisches Bewusstsein, um den Herausforderungen der heutigen Zeit gewachsen zu sein.

Nur wer sich von klein auf als Teil der Natur begreift, sie wertschätzt und Zusammenhänge erkennt, kann den Willen entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und etwas konstruktiv zu verändern.

In den Schulen kommt neben der Vermittlung von Wissen und Kulturtechniken die Begegnung mit der Natur oft viel zu kurz.
Besonders in sozialen Brennpunkten fehlen vielen Kindern
- elementare Begegnungen mit der Natur
- elementare Kenntnisse über die Tier- und Pflanzenwelt
- Zusammenhänge zwischen ihrem Leben und ihrer Umwelt
- Möglichkeiten, Stille und Entspannung zu erfahren
... was ihnen oft weder die Schule noch das Elternhaus ausreichend bieten.
Eltern, Erziehern und Lehrern fällt es manchmal schwer, solche grundlegenden Naturerlebnisse zu vermitteln – sei es aufgrund von zeitlichen, finanziellen oder strukturellen Einschränkungen. Die meisten "Naturerfahrungen" machen Kinder heute über Medien. Naturnahe Flächen in ihrem Wohnumfeld werden meist gar nicht als solche wahrgenommen.

Die MONA möchte Kinder über Wahrnehmungsspiele sowie Gestaltungs- und Beobachtungsaufgaben anleiten, Zugang zur Natur zu finden.

Kinder brauchen die Natur, und die Natur braucht Kinder, die sie wertschätzen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Um zu starten, braucht die MONA

- für Wahrnehmungsspiele: Augenbinden, Spiegel, Kaleidoskope
- zur Beobachtung: Ferngläser, Mikroskope, Lupen, Glasplatten, kleine Terrarien
- zum Erforschen: Material zur Wasseranalyse, Käscher
- zur Bestimmung: Bücher über heimische Pflanzen und Tiere
- zum Bauen und Basteln: Schnitzmesser, Handbohrer, Sägen, Hammer, Stifte
- zum Austausch in der Gruppe: eine Jurte für Regenwetter, Sitzkissen, Klemmbretter und...

…als größte Investition: einen Anhänger, in den das alles hineinpasst!

Nach den Anfangsinvestitionen soll das Projekt sich selber tragen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Stephanie Richter, Jahrgang 1974, Grundschullehrerin seit 2003, Mutter einer Tochter.

Ich war als Kind sehr viel draußen und bin es heute noch am liebsten. Im Alter von 12 Jahren fing ich an, mich für den Umweltschutz zu engagieren.

Schon während des Studiums habe ich mich intensiv mit Reformpädagogik und Hirnforschung beschäftigt. Heranwachsende die Wunder der Natur erleben zu lassen und von klein auf Verständnis für die Zusammenhänge zwischen der Umwelt und dem eigenen Leben zu schaffen, war eine der treibenden Kräfte meiner Berufswahl. Meine Hausarbeit zum 2. Staatsexamen hatte das Thema: "Kunst als Medium der Umweltbildung – Anbahnen eines ökologischen Bewusstseins über die ästhetische Auseinandersetzung mit der Natur".

Während meiner Tätigkeit als Lehrerin hat es mich besonders interessiert, wie ich Schule so gestalten kann, dass Kinder ihre Neugier, Aktivität und natürliche Motivation behalten.

Mit allen Klassen bin ich möglichst oft an die frische Luft gegangen und habe verschiedenste Unterrichtseinheiten zum Thema Naturerfahrung durchgeführt.

Von allen Erlebnissen und Lernsituationen finde ich die am wertvollsten, in denen Kinder selbsttätig an der frischen Luft zu Entdeckern und Forschern werden, weil sie sich aktiv mit Dingen auseinandersetzen dürfen, die Teil ihres Lebens sind.

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