Crowdfunding beendet
In dem vierwöchigen Workshop „out of the box“ können zehn Teilnehmer*innen ihre persönlichen Themen, Träume und Wünsche in Fotopublikationen ausdrücken und sich darüber austauschen. Wir wollen ihre bereits existierenden Bilder von den Festplatten und Schubladen befreien und der Öffentlichkeit zugänglich machen, um so zu einem nachbarschaftlichen und milieu-übergeifendem Dialog beizutragen.
2.105 €
Fundingsumme
27
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 TOOLS FOR FOOLS - out of the box

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 09.03.17 17:31 Uhr - 26.03.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 10. März - 8. April 2017
Startlevel 2.000 €
Kategorie Bildung
Stadt Leipzig

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Worum geht es in dem Projekt?

Eine solidarische Gesellschaft braucht einen ständigen Austausch zwischen ihren verschiedenen Gruppen, doch der findet heutzutage kaum noch statt. Menschen bleiben sich fremd oder tauschen sich nur noch in ihren Peer-Groups aus. In "sozialen" Medien wird geteilt, was politisch und privat bewegt, doch bleiben die Mitteilungen und Diskussionen in Milieus gefangen. Und auch in den Medien findet dieser gesamtgesellschaftliche Dialog nicht statt. Viele Menschen sehen sich in der Berichterstattung, aber auch in der Normalität der Bilder im öffentlichen Raum marginalisiert bis nicht repräsentiert. Populistische Parolen, die die Schuld an der eigenen schlechten Lage auf "die Anderen" projizieren, haben Hochkonjunktur. Sie zu diskutieren wird immer schwieriger, denn um sich auf Augenhöhe auszutauschen mangelt es oft schon an einer gemeinsamen Sprache und dem Willen, Vorurteile zu überwinden. Wir wollen Fotografie als eine solche gemeinsame Sprache vorschlagen und mit den Bildern ein Angebot machen, aus der Perspektive der anderen zu schauen. Um von Objekten auf den Bildern zu Autor*innen zu werden und im umkämpften Feld der Bilder wahrgenommen zu werden braucht es visuelle Bildung für alle!

Der Workshop wird in 4 Phasen verlaufen:
1. Woche (10.-14. März): Kennenlernen, Austausch, Einblicke in die Arbeitsweise verschiedenster Aktivist*innen und Künstler*innen
2. Woche (17.-21. März): Input und Austausch zu Bildauswahl, Thema und Konzept der eigenen Arbeiten
3. Woche (24.-28. März): Produktion einer gemeinsamen Ausstellung und evtl- Web- & Printpublikationen
4. Woche (01.-08. April): Ergebnisausstellung, Veröffentlichung der entstandenen Fotopublikationen

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Um ein intensives, persönliches Arbeiten zu ermöglichen, ist der Workshop auf zehn Teilnehmer*innen beschränkt. Zehn Menschen mit oder ohne unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen, mit und ohne Fluchterfahrung, mit verschiedenen Sprachen und aus allen sozialen Schichten Leipzigs. Zehn Menschen die sich für Fotografie interessieren und sich auf einen intensiven Lernprozess im Austausch mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe einlassen wollen. Die Teilnahme ist kostenfrei und somit allen Menschen ungeachtet ihres Einkommens zugänglich.
Mit der anschließenden Ausstellung wollen wir Menschen aus allen Milieus im Leipziger Stadtteil Schönefeld und ganz Leipzig erreichen. Wir wollen mit ihnen über die Themen der Teilnehmer*innen ins Gespräch kommen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

... weil wir Menschen eine Plattform bieten in einer Stadt in der solche Angebote eher selten sind - wenn Euch das auch wichtig ist solltet ihr uns unterstützen!
... weil ihr Fotografie liebt! und wir diese fordern und fördern. :)
... weil es visuelle Bildung für alle braucht!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir wollen möglichst barriefreien Zugang schaffen zu unserem Workshop. Deswegen gibt es u.a. Verdolmetschung für die Teilnehmer*innen. Das bedeutet aber auch, dass wir auf feste Teilnahmegebühren verzichten und außer freiwilligen Spenden keine finanziellen Mittel von unseren Teilnehmer*innen fordern.
Bei erfolgreicher Finanzierung gehen
- 2000 Euro an die Dolmetscher*innen,
- 1000 Euro haben wir für die Produktion der Ausstellung kalkuliert
- 1000 Euro wollen wir für den Katalog der Ausstellung verwenden
- 1000 Euro für Workshop-Organisation, Werbung, Arbeitszeit, etc.

Fundingschwelle:
Wenn wir nur 2000 Euro bekommen, müssten die Teilnehmer*innen die Produktionskosten der Ausstellung selber tragen, ebenso der Katalog und unser eigenes Honorar würde ins Wasser fallen.
Aber immerhin könnten wir die Dolmetscher*innen fair bezahlen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Dieser Workshop ist eine Kooperation der Projektwohnung "krudebude" e.V. und des Foto-Kollektivs sharing unofficial pictures.

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