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Projekte / Literatur
Reise zum Roman in 180 Tagen
Um meinen Roman "Die Federn meiner Mutter" fertigzuschreiben, möchte ich für ein halbes Jahr der Route meiner Protagonistin folgen: Von Barcelona reise ich am Mittelmeer entlang bis nach Kroatien, lasse mich von den Schauplätzen inspirieren und widme mich ganz dem Schreiben. Bis November will ich so das Manuskript abschließen: Ehrlich und spannend will ich von Agnes' Suche nach ihrer Mutter erzählen. Es ist eine europäische Geschichte und die Geschichte eines Ausbruchs.
Stuttgart
2.630 €
2.400 € Fundingziel
81
Fans
64
Unterstützer
Projekt erfolgreich
05.01.16, 23:37 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, die Reise zum Roman ist vorbei und inzwischen auch schon das ganze Jahr. An Silvester schrieb mir eine Freundin aus Mallorca, die ich in Kambodscha kennengelernt hatte: "Heute vor einem Jahr hast du mir von deiner Idee erzählt und jetzt hast schon deinen Roman geschrieben!" Sie war die erste, der ich mich anzuvertrauen wagte, und zum Glück animierte sie mich, den Plan umzusetzen. Dass es wirklich geklappt hat, kann ich immer noch kaum glauben, und schon während der Reise ging es mir so: Manchmal saß ich da, in die Geschichte vertieft, dann holte mich irgendetwas zurück in die Gegenwart -Kirchenglockenläuten oder der Essensduft-, und ich dachte: Kann das denn sein? Ich sitze hier in Padova und schreibe? Nach drei Tagen in Venedig, wo ich einige Freunde von der CICAE wiedersah (hier muss ich mal erwähnen, dass ich vier meiner Gastgeber von der Confédération International de Cinéma d'Art et Essai kenne!), ein paar Festival-Filmen, Spritz und Spaziergängen, nahm mich eine Film-Freundin mit zu ihrer Familie nach Padova. Vom Veneto sah ich außerdem Verona mit dem berühmten Balkon der Capulets (wobei Shakespeare ja keine Recherchereisen unternahm). Mit Laura sprach ich Englisch, mit ihrem Bruder Spanisch und mit ihren Eltern lernte ich einiges Italienisch. Ich merkte, dass ich den Espresso am liebsten schwarz mag, wenn er so gut ist, und kam in den Genuss von endlos viel gutem Essen (der Vater sorgte sich, dass ich zu wenig esse, der Bruder, dass ich mehr esse, als ich will). Viel zu lachen gab es auch bei den Lerros, ich musste nur sagen, wie dieses Gericht auf Deutsch heißt, etwa: Kichererbsen! Ideale Bedingungen. Es wurden drei produktive Wochen. Grazie per tutto, Paolo e Paola, Marco e Laura!! Auch in Slowenien kam ich bei einer Familie unter: Eine mir bis dahin unbekannte Freundin, die zufälligerweise wie eine Figur aus den "Federn" heißt, lud mich ein und teilte sogar ihr Zimmer mit mir, obwohl sie gerade in den letzten Zügen ihrer Doktorarbeit war - Vesna, du bist verrückt im allerbesten Sinne! Nach Italien war das richtiggehend ein Kulturschock: Diese stillen Momente am Tisch! Und auch die Landschaft, die Architektur, das Essen - ich fühlte ich mich wie nach Deutschland zurückversetzt. Genauer gesagt, in ein bayrisches Dorf vor zwanzig Jahren, einschließlich Neunziger-Musik im Radio: Wer sich jünger fühlen will, sollte nach Slowenien reisen! Noch ein paar Gründe wären die wunderschönen Höhlen, die Predjama-Burg, die in einen Höhleneingang gebaut ist, die Vintgar-Schlucht, der Bled-See, Kremšnit (ja, Cremeschnitten - Einfluss von Österreich-Ungarn), der Wein… Slowenischer Wein? Nie gehört? Ja, auch wenn die Slowenen sonst den Ruf der "Deutschen des Balkans" haben, ist ihnen in diesem Fall der Geschäftssinn egal und sie behalten das Beste für sich. Darum bekommt man einen ausgezeichneten Wein für 1,80€. Vielen, vielen Dank für die Touren durch das ganze Land, liebe Vesna und Familie Kuralt! Hvala lepa!! Und Lidija für den Kontakt! In Kroatien fiel mir als erstes auf, dass man überall rauchen darf und auch raucht. Das scheint ein Grundrecht zu sein. Außerdem gibt es in Zadar Cafés ohne Ende, und sie sind auch in der Nachsaison voll. Die meisten Touristen (vor allem Deutsche) waren längst abgereist, als ich für einen Tag auf die Insel Pag fuhr. Ich hatte vor, den ganzen Tag die karge Steininsel zu erkunden, doch in Pag-Stadt angekommen stellte ich fest, dass alle Touristeninformationen geschlossen waren. Irgendwo fand ich dann doch eine offene Info, die mich nur darüber informieren konnte, dass der einzige Bus, der heute noch fährt, der zurück nach Zadar ist. So viel zur Inseltour. Aber die Sonne war noch da, ich schrieb im Café an der leeren Promenade, aß unvergessliche Kalamari in Weißweinsauce, spazierte die Strände entlang und durch die kleine Stadt, wo man wie überall in Dalmatien den venezianischen Einfluss sieht: Auch in Zadar sah ich den Markuslöwen wieder. Meine Gastgeberin dort hatte ich über Couchsurfing gefunden, sie ist Deutsche und weil sie sehr um den Kulturaustausch bemüht ist, organisierte sie doch tatsächlich eine Lesung für die Germanistikstudenten: In einem Raum der Uni Zadar mit Blick auf die im Meer versinkende Sonne, Kerzen und Keksen auf dem Tisch durfte ich aus den "Federn" lesen. Etwa fünfzehn Studenten waren da, die saßen zu Beginn so still da, dass ich vermutete, sie seien von ihrer Dozentin zum Zuhören verdonnert worden. Auch nach der Lesung: Schweigen. Dann aber eine erste Frage, und noch eine, und sie hörten gar nicht mehr auf, mir auch wirklich interessante Fragen zu stellen, wie etwa: "Du beeinflusst und lenkst natürlich Agnes. Aber wie ist das umgekehrt? Hat sie auch Einfluss auf dich?" "Ja…" Das wurde mir aber erst in diesem Moment bewusst. Mit ein paar der Studenten unterhielt ich mich am nächsten Tag noch weiter - fünf Stunden im Café: Kaffee trinken auf Kroatisch. Coffee & Cigarettes & blaues Meer. Danke, Brigitte, für all das!! Die letzte Woche der Romanreise habe ich schließlich in der Toskana verbracht; auch wenn Livorno nicht auf Agnes' Route liegt, lag die Stadt doch auf meinem Rückweg nach Barcelona. Nach achtzehn Stunden Bus- und Zugfahrt war ich sehr froh, dort einen Zwischenstopp einlegen zu können, bevor ich am 31.Oktober die Fähre nach Barcelona nahm: Eine ganze Woche durfte ich bei meiner Freundin Katriina und ihrer Familie bleiben, und da ich schon einmal da war, wollte ich natürlich auch etwas von der Toskana sehen: Lucca, Pisa, das nicht zu verachtende Livorno selbst und Florenz an einem Frühlingstag im Oktober. Einmal durfte ich mit zur Olivenernte, und auch hier wieder, das Essen! Ich glaube, Gott lebt in Italien. Zum Glück sind es nur zwanzig Stunden Schifffahrt zurück nach Livorno. Grazie mille, cara famiglia Miola!! "Und der Roman? Ist er fertig?" fragt ihr nun vielleicht und mit gutem Recht. Nach meiner Ankunft in Barcelona war ich erst einmal so mit der Zimmer- und Jobsuche beschäftigt ‒ obwohl ich noch das letzte Kapitel fertig zu schreiben hatte, schlug ich den Roman ehrlich gesagt wochenlang nicht einmal auf. Dann aber zog ich in eine super WG mit einer Dachterrasse, von der man den Montjuïc, die Sagrada Família und sogar das Meer sieht (ihr werdet dem Roman meine Liebe zu dieser Stadt anmerken) und fand einen Job. Sobald ich dort zu arbeiten begonnen hatte, konnte ich auch wieder an Agnes denken. Vor Weihnachten zog ich mich dann drei Tage ohne Handy und Internet an einen kleinen Ort an der Küste zurück und schrieb, schrieb, schrieb, bis am 23.12. um zwei Uhr morgens plötzlich dieser Satz auf dem Papier stand, und ich wusste: Das war der letzte. "Die Federn meiner Mutter" ist etwa hundert Seiten länger geworden als erwartet, und auch sonst kam vieles anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe gelernt, dass ich auch beim Schreiben gar nicht so viel zu planen brauche. Denn selbst wenn ich mich an den Schreibtisch setze und keine Ahnung habe, wie ich nun dieses Kapitel beginnen soll - wenn ich den Stift in die Hand nehme, wird etwas passieren. Jetzt aber nicht mehr. Nicht in diesem Buch. Es fühlte sich an wie ein Tod oder eine Geburt: Was mache ich ohne Agnes? Ich muss loslassen. Aber ich weiß auch, es werden neue Geschichten kommen. In diesem unglaublichen Jahr war die Möglichkeit, meinen ersten Roman zu schreiben, das allergrößte Geschenk. Dafür danke ich euch noch einmal für die Unterstützung - meinen Gastgebern, meinen Crowdfundern, allen, die sich interessiert und an mich geglaubt haben. Ich wünsche euch allen ein wunderbares neues Jahr! Bevor ich noch sentimentaler werde, verabschiede mich - bis es hoffentlich irgendwann Neuigkeiten zur Veröffentlichung gibt! Herzlichste Grüße aus Barcelona, Eure Mirjam --- Dear friends of the feathers, the Journey to the Novel is over and, by now, also the year. On New Year's Eve a friend from Mallorca who I'd met in Cambodia wrote to me: "This day one year ago you explained me your idea, and now you've already written your novel!" She was the first person I dared to tell, and luckily she encouraged me to put the plan into action. I still find it hard to believe that it really worked out, and often felt this way while I was travelling: Sometimes I sat there absorbed in the story when suddenly something brought me back to the present -church bells or the smell of food-, and I thought: Can this be real? Am I sitting here in Padova writing my novel? After three days in Venice with some CICAE friends (it's time to mention that I know four my hosts from the Confédération International de Cinéma d'Art et Essai!), a couple of festival films, spritz and city walks, one of my film friends took me to Padova with her. With Laura and her family, I saw even more of the Veneto, like Verona with the famous Capulets' balcony (though Shakespeare did not do research on the spot). I spoke English with Laura, Spanish with her brother and learnt some Italian with her parents. I realized that if the espresso is as good as at the Lerros' house, I prefer it black, and enjoyed endless amazing food (the father worried that I didn't eat enough while the brother worried that I eat more than I want). We shared a lot of laughter, all it took for me was to pronounce the dish on the table in German: Kichererbsen! Ideal conditions; the three weeks turned out to be very productive. Grazie per tutto, Paolo e Paola, Marco e Laura!! Also in Slovenia I was hosted by a family: A friend who happens to have the same name as a character from the "Feathers" (and who I didn't know before my arrival) invited me and even shared her room with me, despite the fact that she was just finishing her PhD - Vesna, you are crazy in the very best sense! After Italy it was quite a cultural shock: those quiet moments at the dinner table! Also in terms of landscape, architecture and food, I almost felt like I was thrown back to Germany. More precisely, into a Bavarian village twenty years ago, including nineties music on the radio: If you want to feel younger, travel to Slovenia! To give you some more reasons to visit, there are astonishing caves, Predjama castle which is built into a cave entrance, Vintgar Gorge and Lake Bled with crystal clear waters, Kremšnit (a creamy cake brought to the country in times of Austria-Hungary), the wine … Slovenian wine? Never heard of it? Yes, even though the Slovenes are generally regarded as the "Germans of the Balkans", in this case they don't care about business and keep the best for themselves. This is why you can buy a bottle of excellent wine for 1.80 €. Many, many thanks for the tours of almost your entire country, dear Vesna, and hvala lepa to all the Kuralt family!! Also a special thanks to Lidija for bringing us in touch. The first thing that struck me about Croatia was the smoke: Smoking is permitted everywhere. This seems to be a fundamental right, and people use it, for example in the café: Zadar has countless cafés, and they are crowded even in the low season. Most tourists had also left Pag long before I went to visit the barren island that resembles rows of stone heaps dropped into the sea. I'd planned to explore it all day long, yet when I got to Pag town, I found that the tourist information was closed and that the only bus still running was the one which would bring me back to Zadar in the evening. So much for the island tour. But the sun was still shining, I wrote in a café on the empty promenade, had unforgettable Calamari in white wine sauce, walked along the surrounding beaches and around the small town where you can see the Venetian influence like everywhere in Dalmatia: I had also seen the Lion of Saint Mark in Zadar. I had found my hostess there on couchsurfing. She's a German teacher, and because she cares a lot about cultural exchange, she actually organized a reading for university students of German: That's how I got the chance to read at Zadar University with a view of the sun sinking into the sea and candles on the desk. There were about fifteen students listening; at the beginning they sat there so quietly that I supposed they'd been condemned to come by their lecturer. After the reading it was the same: silence. Then, however, someone asked a first question, and another one, and then they just didn't stop asking me really interesting questions, like this one: "Of course you influence and direct Agnes. But does she also have influence on you?" "Yes …" It is true,but I hadn't realized it until that moment. The next day I met up with some of the students to talk some more over coffee - five hours in the café: that's having coffee the Croatian way. Coffee, cigarettes and the blue sea always near. Thanks, Brigitte, for all that!! The final week of the Journey to the Novel I spent in Tuscany; although Livorno is not exactly on Agnes' route, the town was on my way back to Barcelona. After an eighteen-hour trip on several buses and trains, I was truly grateful for the stopover before taking the ferry to Barcelona on October 31st: I stayed with my friend Katriina and her family for a whole week, and since it was my first time in Tuscany, of course I wanted to see something: Beautiful Lucca, Pisa, Livorno (which is also worth seeing) and Florence on a spring day in October. We also went olive-picking, and again: the food! I believe God lives in Italy. Luckily, from here it's just a twenty-hour sea voyage back to Livorno. Grazie mille, cara famiglia Miola!! "Well? And what about the novel?" you may rightfully ask. After I arrived to Barcelona, I was so busy room- and job-hunting that even though I still had to finish the last chapter, I didn't even open the novel for weeks. However, I then moved into a really nice flat with a roof terrace from which you can see Montjuïc, Sagrada Família and even the sea (I can't deny my love for this city, it shows in the novel as well) and found a job. As soon as I started working there, I was also able to focus on Agnes again. Before Christmas I escaped to a small place on the coast for three days. I left my phone at home and wrote, wrote, wrote ‒ until on December 23rd at two o'clock in the morning suddenly this sentence appeared on the paper, and I knew: This must be the last one. "My Mother's Feathers" turned out to be a hundred pages longer than I expected, and also many other things are now different from what I had imagined. I have learnt that in writing as in life, there's no need to plan that much; because even when I sit down at my desk and have no idea how to begin this chapter, once I take the pen in my hand, something will happen. Not anymore, for now. Not in this book. It felt like a death or a birth: What will I do without Agnes? I need to let go. But I also know that there will be new stories. Among all the incredible things that happened to me this year, the opportunity to write my first novel was the greatest gift. Thank you once again for all the support - to my hosts, my crowdfunders, everyone who was interested and believed in me. I wish you all a wonderful new year! Before I get even more sentimental, I say goodbye for now - you'll hear from me again when I have news on publication! All the best from Barcelona Mirjam
03.09.15, 19:46 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, nach vielen Wochen hier und dort lasse ich mal wieder von mir hören. Meine dritte Station in Frankreich war Annecy: Eine wunderhübsche Stadt zwischen See und Bergen - und mit interessanter Kinolandschaft... Ich durfte unter anderem mit zur Filmsichtung des Italienischen Filmfestivals (außerdem ist Annecy für sein Internationales Animationsfilmfestival bekannt). Meine Muse ist zum Glück nicht hitzeempfindlich, und auch Wandern war noch möglich! Milles mercis an meine Gastgeberin Peggy et toute la famille!! Danach fuhr ich quer durch die Schweiz ins Allgäu, wo ich zwei Wochen bei der Familie meines Patenonkels in bester schriftstellerischer Gesellschaft verbringen durfte: Ein Haus voller Bücher, Schreiben im blühenden Garten, und abends in den Alpsee hüpfen. Danke, danke, danke, ihr lieben Schneiders, für die wunderschöne Zeit!! Die anschließenden Wochen bei alten Freunden in München taten dann aber auch sehr gut - endlich mal wieder ein bisschen Stadtleben! Tagsüber schrieb ich im dunklen (=kühlen) Zimmer, dann habe ich Agnes' Heimatstadt erkundet. Nachmittags oder abends gingen wir ins Open Air-Kino, in den Biergarten, in die Pinakothek, an den Isarstrand… Vielen lieben Dank für die tolle, interessante und gleichzeitig entspannte Zeit bei euch, liebe Katharina und David!! Die letzten Wochen habe ich nun in Tübingen und auf der Schwäbischen Alb bei meiner Familie verbracht, und diesmal hat mich der Heimatbesuch auch nicht zu sehr abgelenkt. Obwohl es natürlich auch mal unproduktive Tage oder sogar ganze Wochen gibt, habe ich inzwischen habe ich 220 Seiten geschrieben; acht von zwölf Kapiteln sind fertig. Es liegt also nicht an genereller Faulheit, dass ich mich nicht gemeldet habe! ;) Ich hoffe ihr hattet auch tolle Erlebnisse und entspannte Tage in diesem fantastischen Sommer. Am Montag geht's weiter nach Venedig und Padua - ich bin gespannt auf die letzten zwei Monate der Reise! Herzliche Grüße Mirjam --- Dear friends of the feathers, after many weeks in many places, I finally send you an update. My third stop in France was Annecy: a really pretty town between the lake and the mountains, with cinematic landscapes and great cinemas all around! I was allowed to join the programming team of the Italian Film Festival for some screenings (apart from that, Annecy is especially known for its International Animated Film Festival). I'm glad my muse could deal with the heat, and even hiking was possible. Milles mercis to my host Peggy et toute la famille!!! Next I travelled across Switzerland to get to the Allgäu region, close to Lake Constance, where I had the pleasure to spend two weeks in literary company with my godfather's family: a house full of books, writing in a beautiful garden and a swim in the Alp Lake in the evenings. Thanks to the Schneider family for a wonderful time!! The weeks that followed with old friends in Munich also did me well - I must confess, I was in need of some city life. At daytime I wrote in the dark (=cool) room, then I explored Agnes' hometown. We went to the open air cinema, to the Biergarten, to the Pinakothek museum of modern art, to the Isar river banks… Thanks so much for such a relaxed and still interesting time, my dear Katharina and David!! Now I've been in Tübingen and with my family in the Swabian mountains, and this time it wasn't too distracting visiting home. Although there were of course some unproductive days or even weeks, I've written about 220 pages by now. You see, it wasn't pure laziness that kept me from sending this e-mail. ;) I hope you also had amazing and relaxing days during this phantastic summer. On Monday I'm leaving Germany for Venice and Padova - I'm curious about what the remaining two months of this trip will bring. Best wishes from the mountains! Mirjam --- Mehr Fotos / more pictures:  https://www.facebook.com/romanreise180/photos_stream?tab=photos_albums
16.07.15, 16:53 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, Schreiben während Europa brennt: So war es in Montpellier. Tagsüber arbeitete ich im Appartement (28°C statt 38°C draußen) und versuchte, mich nicht zu sehr von den Nachrichten aus Brüssel / Berlin / Athen ablenken zu lassen. Ganz hat das nicht immer geklappt, und die Europakrise beschäftigt mich auch noch immer, aber es ging schon voran. Dann abends eine Abkühlung mit Freunden im Meer, im See oder im Schatten. Grazie & merci meinen lieben Gastgeberinnen Silvia und Annaëve!!! Inzwischen bin ich dann doch vom Languedoc in den kaum kühleren Norden gefahren... bald mehr! Übrigens könnt ihr auch die Fotoalben ansehen, wenn ihr kein Facebook habt: https://www.facebook.com/romanreise180/photos_stream?tab=photos_albums Liebe Grüße aus Annecy, Mirjam --- Dear friends of the feathers, Trying to write while Europe is burning: that was my experience of Montpellier. I spent my days working in the cool apartment (28°C compared to 38°C outside). To be honest, I was often distracted by the news from Brussels / Berlin / Athens, and the European crisis still occupies my mind. But I still made some progress. Then in the evenings I could cool down in the sea or in a lake or in the shadow with my friends. Thanks to my gorgeous hosts Silvia and Annaëve!!! Yet I've moved on now from the Languedoc to the only slightly cooler North. By the way, you can also see my photo albums if you don't have facebook: https://www.facebook.com/romanreise180/photos_stream?tab=photos_albums Best from Annecy! Mirjam
29.06.15, 21:15 Mirjam Ziegler
***English version below | More pictures: www.facebook.com/romanreise180 *** Liebe Freunde der Federn, falls ihr euch schon gefragt habt, ob ich in den Wäldern verloren gegangen bin: Mit Bienen und Geiern und auch ein paar sehr netten Menschen habe ich die letzten vier Wochen in den Pyrenäen verbracht (außerdem mit dem Wissen um einen Wiedehopf im Gemäuer, der sich mir aber nicht zeigen wollte). Zunächst war ich in der katalanischen Garrotxa zwischen erkalteten Vulkanen. Die Tage in dem alten Steinhaus bestanden aus Schreiben, Spazieren und Essen: Gegrillte Goldmakrelen, Paella, Kirschen vom Baum… Von dort aus fuhren wir über zerklüftete Berge nach Cadaqués, wo Dalí lebte und, ‒so heißt es‒ der Tramuntana-Wind die Menschen verrückt macht. Von der Garrotxa aus fuhr ich dann über Portbou weiter auf die französische Seite der Pyrenäen und gelangte durch Täler mit Katharerburgen in ein winziges Dorf irgendwo zwischen Perpignan und Carcassonne. Artischocken, Lammfleisch, Ratatouille, Johannisbeerkuchen... Das meiste kam aus dem eigenen Garten (oder Stall) meiner Gastgeber. Ein besonderes Glück: Ich durfte dort den Imkeralltag kennenlernen, beim Honig schleudern helfen und habe die verschiedensten Sorten zu schätzen gelernt. Oh, und auch dem Roman haben die Einsamkeit und viele bildschirmfreie Tage gut getan ‒ an die 130 Seiten sind geschrieben! Nur das Abtippen ist etwas mühsam, aber muss sein, ich schreibe einfach viel lieber von Hand (und ich glaube auch besser). Ich bemühe mich, jetzt wieder mehr Zeit damit zu verbringen und bald viel Post loszuschicken. Vielen Dank an dieser Stelle an meine wunderbaren Hosts auf beiden Seiten!! Nun bin ich zurück in der Stadt, in der Wifi-Zone, wieder von mehr Menschen als Tieren umgeben; es ist heiß, doch das Meer ist nah: Montpellier. Unten findet ihr noch ein Gedicht von Joan Maragall, an das ich mich beim Blick über die Bucht von Cadaqués erinnerte (auf Katalanisch zu lesen, die Übersetzung ist nur zum Verständnis). Ich hoffe, ihr genießt den Sommer auch an so schönen Orten! Herzliche Grüße Mirjam NOTA D’ÀLBUM Torno de la dolçor de les muntanyes  i de veure el mar blau de dalt dels cims;  tot era ple de llum i d’alegria;  pels plans brillaven tremolant els rius.  Tot era prop i lluny i tot tenia  com una resplendor d’eternitat:  aquell repòs que l’ànima somnia  per quan aquest camí s’haurà acabat. ALBUMEINTRAG Ich kehre wieder von der Seligkeit der Berge und vom Blick aufs blaue Meer aus Gipfelhöhen; alles war voller Licht und voller Freude; die Flüsse glänzten zitternd in der Ebene. Alles war nah und fern und alles hatte etwas wie einen Wiederglanz der Ewigkeit: jene Ruhe, die sich die Seele für die Zeit erträumt wenn dieser Weg zu seinem Ende kommt. (1905) --- Dear friends of the feathers, in case you were wondering if I got lost in the woods: I've spent a month in the Pyrenees with vultures, bees and the woopoo bird (which I knew had his nest in the wall but never showed) ‒ and few, but very nice people. First I stayed between cold volcanoes in the Catalan Garrotxa region. My days in the old stone house consisted of writing, walking and eating: Grilled mackerels, paella, cherries fresh from the tree… From there, we also went to the coast, crossing the rugged mountains to Cadaqués, where Salvador Dalí lived and the Tramuntana wind ‒it is said‒ drives people crazy. From the Garrotxa, I crossed the border at Portbou and continued to the French side of the Pyrenees. Through valleys with Cathar castles I arrived at a tiny village somewhere between Perpignan and Carcassonne. Artichokes, lamb, ratatouille, redcurrant cake… Most of the food came straight from my hosts' garden (or stable). Since they are apiculturists, I had the pleasure to visit the bees, help extract honey and learn to appreciate many different types of sweetness. Oh, also the loneliness and the freedom from screens did the novel some good! About 130 pages are written. The only thing is that typing takes quite a while as well, but there's now way around it. I like to think that I write better by hand; I much prefer it in any case. Soon I will also send out a lot of postcards, I promise! Thanks so much to my hosts on both sides!! Now I'm back in the city, in the wifi-area, surrounded by more humans than animals again; I'm in the heat, but close to the sea: Montpellier. Below you find a poem by Joan Maragall which I remembered overlooking the Costa Brava (to be appreciated in Catalan; I only made a rough translation for understanding). I hope you're also enjoying the summer in beautiful places! Cordialement, Mirjam NOTA D’ÀLBUM Torno de la dolçor de les muntanyes  i de veure el mar blau de dalt dels cims;  tot era ple de llum i d’alegria;  pels plans brillaven tremolant els rius.  Tot era prop i lluny i tot tenia  com una resplendor d’eternitat:  aquell repòs que l’ànima somnia  per quan aquest camí s’haurà acabat. ALBUM NOTE I return from the sweetness of the mountains and from watching the blue sea from the high peaks; all things around were filled with joy and splendor; in the plains, the shaking rivers shone. All things were close and far away and all had in them something like a reflection of eternity: that calm the soul dreams of for the time when this road has reached its end one day. (1905)
27.05.15, 15:15 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, nach knapp zwei Wochen im Viertel Poble Sec lasse ich nun Barcelona hinter mir. Einer von vielen Gründen, warum ich diese Stadt liebe, ist das kulturelle Angebot hier. Als ich am Sonntag durch das barrio spazierte, stieß ich auf die Tallers Oberts: Es ist die Woche der offenen Ateliers, und in der "Projekteria" eines deutschen Künstlers konnte man an einem kollektiven Kunstwerk mitmalen. Auch das Atelier sah ich mir genau an, denn ich schreibe gerade an einer Szene, die sich im Atelier von Agnes' Mutter abspielt… Barcelona inspira. Wundert euch nicht, wenn ich jetzt eine Weile komplett von den Bildschirmen verschwinde - ich werde in einem Ferienhaus in den spanischen Pyrenäen sein, ohne WLAN, ohne Empfang. Mitten im Wald. Nur wandern kann man da - und schreiben. Genießt auch den beginnenden Sommer, viele liebe Grüße! Mirjam Mehr Bilder auf Facebook! https://www.facebook.com/romanreise180/posts/741818522597534 -- Dear friends of the feathers, After two weeks in the Poblesec neighbourhood, I'm leaving Barcelona now. One out of many reasons I love this city so much is the cultural offer here. When I walked around the barrio on Sunday, I came across the Tallers Oberts: It's the week of open artists' workshops, and in the "Projekteria" studio you could participate in painting a collective work of art. I also had a close look at the workshop, since I'm currently writing a scene that takes place in Agnes' mother's studio… Barcelona inspira. Now don't be surprised if I disappear from the screen for a while. I will be in a cottage in the Spanish Pyrenees, without wifi, without reception. In the middle of the woods. All you can do there is to hike. And write without distractions. Enjoy the summer as well! All my best, Mirjam More pictures on Facebook! https://www.facebook.com/romanreise180/posts/741818522597534
15.05.15, 20:09 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, nach 24 Tagen Crowdfunding und vier Tage vor Ende der Frist wurde es Wirklichkeit: Die Romanreise ist finanziert. Ich war erst einmal sprachlos und musste mich mit ein paar cervezas, tapas und guten Freunden beruhigen. Jetzt habe ich die Sprache wieder und versuche, meine Dankbarkeit in Worte zu fassen. 62 Leute haben dazu beigetragen, dass die 2400 Euro zusammenkamen. Natürlich musste ich das irgendwie für möglich halten, um das Projekt zu starten, aber jetzt, da es tatsächlich geklappt hat, ist es überwältigend. Dazu kommt all die immaterielle Unterstützung: Begeisterte Worte, ungeduldige Erwartung der "Federn", Umarmungen, ermutigende E-Mails, immer weitere Unterkunftsangebote, die Rückmeldung nach den Lesungen und verschickten Kapiteln… Ich danke jedem von euch für jede Art der Unterstützung ganz ganz ganz herzlich. Oft werde ich gefragt, wie ich das aushalte, dass nun schon die Entstehung des Werks ein öffentlicher Vorgang ist. Manche finden es mutig, andere kühn, und ich wage nicht, selbst darüber zu urteilen. Es wird sich zeigen, ob ich den Roman so toll hinbekomme, wie ich ihn mir vorstelle, und wie er letztlich aufgenommen wird. Nur so viel kann ich sagen: Bei all dem Rückhalt, den ich in den letzten Wochen erfahren habe, schreibe ich gern unter Beobachtung. Euer Interesse an den "Federn" und der ganzen Romanreise ist der größte Ansporn für mich. Ich verspreche euch, ich werde mein Allerbestes geben. Von nun an werdet ihr seltener von mir hören, ich schreibe weniger E-Mails und widme mich noch mehr den "Federn meiner Mutter", damit ich auch bald Material für eure Dankeschöns habe. Natürlich melde ich mich, wenn ich an neue Orte komme: Hier seht ihr meine neue Aussicht für die letzten zwei Wochen in Barcelona bei Alba. Eines noch: Für ein halbes Jahr habe ich nun den schönsten Job der Welt. Ihr habt es möglich gemacht. Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Danke!!! Gracias!!! Gràcies!!! Merci!!! Grazie!!! Hvala!!! Dankjewel!!! សូមអរគុណអ្នក!!! Thank you!!! Glückliche Grüße, Mirjam --- Dear friends of the feathers, after 24 days of crowdfunding and four days before the deadline, it has come true: The Journey to the Novel is funded. At first I was speechless and had to calm down with some cervezas, tapas and good friends. Now I've got my language back and I try to find the words to express my gratitude. 62 people have contributed to the 2400 euro funding the journey. Of course, some part of me must have considered this achievable, but now that it has actually worked out, I find it quite overwhelming. On top of the funds, there has been so much immaterial support: enthusiastic words, impatient expectation of the "Feathers", hugs, encouraging e-mails, more offers to host me, great feedback after the readings and sent out chapters… I want to thank each one of you from the heart for every kind of support. Many people ask me how I deal with the fact that the creation of the book has already become a public process. Some think it's bold, some think it's reckless, and I don't dare judging it myself. We will see if I manage to write the novel as well as I imagine it now, and how it will eventually be received. All I can say is this: With all the endorsement I have enjoyed over the past weeks, it is a pleasure to write "under observation". Your involvement in the "Feathers" and the entire project only motivates me more. I promise to give my very best. From now, you will hear from me less frequently; I write less e-mails and dedicate my words to the "Feathers". Of course I will let you know when I get to new places: Below, you can see my view from Alba's place, where I'm staying for the last two weeks in Barcelona. One more thing: For half a year, I've now got the most wonderful job on earth. You have made this possible. I can't say it too often: Danke!!! Gracias!!! Gràcies!!! Merci!!! Grazie!!! Hvala!!! Dankjewel!!! សូមអរគុណអ្នក!!! Thank you!!! Happy regards, Mirjam
13.05.15, 12:51 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, die letzte Woche läuft! Bis Sonntag muss die "Reise zum Roman in 180 Tagen" finanziert sein, damit das Crowdfunding erfolgreich ist. Wir sind bei 95 Prozent - den Rest schaffen wir auch noch! Tausend Dank an alle, die dazu beigetragen haben!! Ich bin wirklich überwältigt von all dem Interesse und der Unterstützung durch Freunde und Fremde, aus Deutschland und auch aus Spanien, Italien, Frankreich, England, Amerika, … Ein besonderer Dank geht auch an meine Gastgeber! Wenn ihr vorhattet, noch etwas beizutragen: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt! ;) Aber auch, wenn ihr gerade nichts beitragen könnt oder wollt: Ich freue mich auch sehr über euer Interesse am Projekt! Falls ihr euch fragt, wo ich gerade stecke: Ich bin jetzt wieder für zwei Wochen in Barcelona. Am Montag habe ich den Anfang der "Federn" hier bei der offenen Bühne des Club Cultural Cronopios gelesen und ‒¡ole!‒ der Text kam auch auf Spanisch gut an. Vor lauter Aufregung vergaß ich allerdings, ein Foto in Auftrag zu geben; die Dame auf dem Bild bin nicht ich, sondern die Künstlerin Lacris bei ihrer Schreibmaschinenpercussion. Noch einmal ganz herzlichen Dank für euer Interesse und eure Unterstützung. ¡¡Mil gracias!! Mirjam --- Dear friends of the feathers, we're almost there! Until Sunday, the "Journey to the Novel in 180 Days" must be completely funded. Now we're at 95% - I'm sure we can do it! Thank you so much to all who have contributed so far!! I'm overwhelmed by all the support and interest shown by so many people from Germany, Spain, Italy, France, England, America, by friends as well as strangers… A special thanks also to my hosts! If you haven't contributed but still wanted to, now would be a good time! ;) But also if you can't or don't want to contribute now, I'm also really happy about your interest in my project. In case you're wondering where I am now, I'm spending the last days of the crowdfunding campaign back in Barcelona. On Monday I read the beginning of the "Feathers" at an Open Mic at the cultural club Cronopios and ‒¡ole!‒ the text was also well-received in Spanish. With the excitement though, I forgot to ask for a picture; the girl in the photo isn't me, but artist Lacris performing typewriter percussion. Again, thanks a lot for your support. ¡¡Mil gracias!! Mirjam
08.05.15, 20:46 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, dass das Meer so blau sein kann! Jeden Morgen sehe ich aus dem Fenster und kann es kaum fassen. Formentera ist einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe. Von hier schickte der Autor von "Reise um die Erde in 80 Tagen" Jules Verne Raumschiffe ins All und auch Bob Dylan ließ sich auf der Insel inspirieren. Ich habe das Glück, für eine Woche hier zu schreiben - auch Agnes wird hier einen Abstecher machen... Bei diesem Ausblick und diesem Frieden fließen die Seiten geradezu aufs Papier. Und dann im Café gehe ich online und sehe: 85% finanziert. Danke, danke, danke für eure großartige Unterstützung!!! Noch eine Woche, dann ist die Romanreise hoffentlich voll finanziert! Euch auch das Allerbeste wünscht Mirjam --- Dear friends of the feathers, I never knew the sea could be so blue! Every morning I look out of the window and once again I'm stunned. Formentera is one of the most beautiful places I've ever seen. The author of "Around the World in 80 Days" Jules Verne had spaceships set out from here, and also Bob Dylan found inspiration on this island. I'm lucky to be writing here for one week - Agnes will also stop over... With this peace and this view, pages come easily. Plus, there was a great surprise as I got internet access in a café: 85% funded. Thanks everyone for your fantastic support!!! One week to go! All the very best for you as well, Mirjam
27.04.15, 23:08 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, irgendwas kommt immer anders als geplant. Ein Host in Barcelona musste mir absagen, doch sofort folgte ein anderes Angebot von einer argentinischen Freundin, die ich in Kambodscha kennengelernt hatte: Meine erste Schreibstation ist nun Mallorca in der Vorsaison! Nach einer Tour über die halbe Insel gestern ist mir hier heute an der Kasse vom "Müller" Agnes' Schwiegertante-in-spe Irmgard begegnet, die Teetassentropfenfänger kaufte... So manches kommt mir deutsch vor. Und: Nach nur einer Woche ist schon über die Hälfte der Romanreise finanziert . Danke, danke, danke, ihr Lieben, fürs Unterstützen und Weitererzählen!! Balearische Grüße Eure Mirjam -- Dear friends of the feathers, something always turns out to differently. One host in Barcelona had to cancel, but another offer by an Argentinian friend I met in Cambodia followed right away: Now my first writing place is off-season Mallorca ! After a tour around the island yesterday, today at the German store "Müller" I observed Agnes' supposed future aunt-in-law buying tea cup drip catcher coasters... Yes, it is very germanized here. Plus: After just one week, more than half of the journey is funded . Thank you, thank you, thank you for supporting and sharing this project!! Balearic regards, Mirjam
24.04.15, 10:58 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, es ist ein besonderer Tag: Am 23. April 1616 starben sowohl Miguel de Cervantes als auch William Shakespeare. Darum ist der 23. April Welttag des Buches, und Barcelona hat sich zum Bücherfeiertag Sant Jordi in ein Büchermeer verwandelt. Man schenkt sich Bücher und Rosen - und wir haben noch was zu feiern: Nach drei Tagen ist schon 1/3 der Romanreise finanziert! Das entspricht zwei Monaten und etwa drei neuen Kapiteln. Unglaublich. Tausend Dank allen, die dazu beigetragen haben!!! Herzliche Grüße Mirjam -- Dear friends of the feathers, it's a special day: On 23rd April 1616 died both Miguel de Cervantes and William Shakespeare. That's why April 23rd became World Book Day. The "Dia de Sant Jordi" turns Barcelona into a sea of books, people give each other books and red roses. And we've got another reason to celebrate: After three days, 1/3 of the Journey to the Novel is funded! That's about two months of writing and three more chapters. Incredible. Thanks so much to everyone who has contributed!!! Happy regards Mirjam
20.04.15, 16:52 Mirjam Ziegler
Liebe Freunde der Federn, es ist soweit! Ab sofort könnt ihr auf www.startnext.com/romanreise180 zur Finanzierung meines Romanreiseprojekts beitragen . Schaut euch doch gleich mal an, welche Dankeschöns ihr dafür von mir bekommen könnt. Ich freue mich über jeden Betrag - so werden wir es hoffentlich in 4 Wochen zusammen möglich machen und ich kann "Die Federn meiner Mutter" fertigschreiben. Nach ein paar Wochen in Deutschland und zwei sehr motivierenden Lesungen bin ich seit gestern in Barcelona. Hier wird sich ein bedeutender Teil der Geschichte abspielen, und ich freue mich nun noch mehr aufs Schreiben. Bin schon dabei, die Atmosphäre der Stadt aufzusaugen, um sie dann in Agnes' Geschichte hineinzubringen. Ich danke euch allen sehr für euer Interesse, eure moralische und vielleicht nun auch pekuniäre Unterstützung! Viele Grüße und Sonnenstrahlen aus Barcelona, Mirjam --- Dear friends of the feathers, the time has come! From now, you can make your contribution to the funding of my project "Journey to the Novel in 180 Days" via www.startnext.com/romanreise180. Why don't you look at the rewards you can get? There are also options for non-German speakers. (By the way, you can turn on subtitles in the video now.) I'm very happy about any amount you contribute - in that way, we will hopefully make it together in the next 4 weeks, so I can finish writing "My Mother's Feathers". After a few weeks in Germany and two very motivating readings, I've just arrived to Barcelona. A significant part of the story will take place here, and I'm even more looking forward to writing now. I'm already absorbing the atmosphere of this incredible city so I can then release it into Agnes' story. Thank you so much for your interest, for your moral and maybe now also monetary support! Best regards and sunrays from Barcelona, Mirjam

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